Unternehmensklimabilanz 2011 und Klimaziele 2015

Anläßlich der Jahreshauptversammlung der FRoSTA Aktionäre am letzten Donnerstag haben wir  unsere Klimabilanz für das Jahr 2011 veröffentlicht.

Bereits seit 2008 berechnen wir ja den CO2 Fußabdruck unserer Gerichte (PCF). Dabei geht es um alle Emissionen, die vom Anbau der Zutaten bis zur Zubereitung beim Verbraucher zu Hause für ein bestimmtes Gericht entstehen. Diese veröffentlichen  wir hier.

Der PCF berücksichtigt also nicht nur die Emissionen die bei uns, bei FRoSTA, entstehen sondern auch alle anderen. Beim „Company  Carbon Footprint“ (CCF), der Unternehmensklimabilanz,  dagegen haben wir uns nun nur den Teil genau angesehen, der bei uns, in unseren Werken einschließlich der Verwaltung und der Transporte zum Kunden entsteht. Also die  Emissionen, die wir direkt verursachen und damit auch am leichtesten beeinflussen können.

Das Ergebnis: wir haben im Jahr 2011 60.550 Tonnen CO2e Emissionen verursacht (das kleine „e“ steht für „equivalent“, CO2e steht also für alle Treibhausgase).

Im nächsten Schritt haben wir die Zahlen von 2011 mit denen von 2007 verglichen. Dabei haben wir die Emissionen pro Tonne Fertigware berechnet, um die Zahlen vergleichbar zu machen. Und wir haben auch noch andere Verbräuche berechnet. Das Ergebnis ist hier dargestellt:

Einheit Veränderung 2007-2011 in%
Gesamt  CO2e Emissionen t CO2e / t FW -5,2
Beispiel für Verbrauchsveränderungen:
Elektrischer Strom kWh / t FW -3
Abfall sortiert/ recycelt kg / t FW + 33
Verpackung kg / t FW -10

Wir haben diese Einsparungen (bzw beim Abfall die Erhöhung der Recyclingquote) vor allem durch umfangreiche Energieeffizienzprojekte erreicht, zum Beispiel durch die Nutzung der Wärmeenergie, die bei der Erzeugung von Kälte entsteht, die wir für unsere Kühlhäuser benötigen (Wärmerückgewinnung).

Alle Details können hier nachgelesen werden.

Bis 2015 wollen wir weitere Einsparungen erreichen:

Einheit Veränderung 2007-2011 Ziel 2011 – 2015
Gesamt CO2e Ausstoß t CO2e/ tFW -5,2 % -5 %
Elektrischer Strom kWh/tFW – 3 % -5 %
Gas, Heizöl, ect kWh/tFW 0 -10 %
Abfall sortiert/recycelt kg/t FW +33 % +10%
Verpackung kg/tFW -10 % -5 %
Transporte Fertigwaren tkm/ tFW – 4% -5 %
Reisen der Mitarbeiter pkm/tFW – 25% – 10%

Wir werden über unsere Fortschritte in regelmäßigen Abständen berichten!

Vielen Dank an alle ,die mit Datenlieferungen, – erfassungen und Berechnungen zur Erstellung der ersten Klimabilanz der FRoSTA AG beigetragen haben, insbesondere an Urban Buschmann, der das Projekt geleitet hat!!

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Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Ich bin für die Öffentlichkeitsarbeit der FRoSTA AG zuständig - dazu gehört bei uns auch das FRoSTA-Blog.
Durch das FRoSTA-Blog habe ich bei dieser Aufgabe Unterstützung durch alle Blog-Autoren, denn jeder Einzelne trägt durch seine Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit bei.

5 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Also Hut ab vor einem solch ehrgeizigen Ziel. Es ist gut zu wissen, das es in der globalisierten Welt Unternehmen gibt, denen die Umwelt nicht egal ist. LG

  • Erst einmal „Hut ab“ für die Bemühungen von Frost in bezug auf Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz! Ich frage mich nur immer wie man zum Beispiel den CO2-Ausstoß mißt oder errechnet? Klar, den Verbrauch an Strom, Gas und Heizöl kann man konkret ermitteln. Wenn man danach den CO2-Ausstoß errechnen wollte, müßte man zum Beispiel wiederum wissen, wie groß der CO2-Ausstoß des E-Kraftwerks ist. Oder? Und das Kraftwerk hat dann eventuell wiederum an einem obskuren Emissionshandel teilgenommen.
    Ich bin da sehr skeptisch, ob wir da nicht wieder einmal alle ver… werden.
    Erfreulich aber, dass bei Frosta der Verbrauch von Strom, Gas und Heizöl gesunken ist. Damit kann ich etwas anfangen!

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