Gestern bei Stern TV: Wenn man auf des Bissel verzichte kann…

Herr Schwörer hat gestern bei SternTV (hier ein kleiner Ausschnitt)den Unterschied von einem Markenprodukt und einem sogenannten „No Name“ Produkt so zusammengefasst, dass es von den Inhalten her gewisse Unterschiede gäbe aber „wenn man auf des Bissel verzichte kann“ habe man mit dem No Name Produkt ein qualitativ hochwertiges Produkt in der Hand.

Das können wir voll und ganz bestätigen. Nur bleibt „des Bissel“ natürlich interpretationsbedürftig:

Bei der Paella von FRoSTA ist „Des Bissel“:

· Der doppelt so hohe Shrimpsanteil (den hat Herr Schwörer ja selbst gefunden)
· Der echte Safran (den man in Deutschland nur in der Paella von FRoSTA findet)
· Der MSC zertifizierte Fisch
· Der nach traditionellem Rezept gekochte Meeresfrüchtefonds ohne jegliche Zusatzstoffe
· Und das FRoSTA Reinheitsgebot: Verzicht auf Aromen, Geschmacksverstärker, Stabilisatoren, Farbstoffe und Emulgatoren.

Ob das nun „ein Bissel“ oder eine ganze Menge ist, muß jeder selber beurteilen- auch da stimmen wir Herrn Schwörer zu. Falsch liegt er dagegen mit der Vermutung, dass die Preisunterschiede lediglich damit zu erklären seien „dasch man die Markenprodukte bewerbe musch“ und „Dasch die Transchportkoschte bei den Handelschmarke günschtiger sind“.

Herrn Günther Jauch haben wir gerade die folgende Email geschrieben:

Lieber Herr Jauch,mit großem Interesse haben wir Ihre gestrige Stern TV Sendung verfolgt.

Auf der Suche nach den Gründen für den Preisunterschied zwischen unserer FRoSTA Paella und einer Handelsmarke sind Sie ja schon auf den doppelt so hohen Shrimps Anteil in der FRoSTA Paella gestoßen.

Gerne möchten wir ergänzen, dass unsere FRoSTA Paella die einzige tiefgekühlte Paella in Deutschland ist, die echten Safran enthält. Der Fisch stammt aus MSC zertifizierter Fischerei, die Meeresfrüchte aus Wildfang und ein nach traditionellem Rezept in Frankreich gekochter Krustentierfond (aus Trinkwasser, Krabben, Scampi, Krill, Karotten, Knoblauch, Tomatenmark, Safran und sonst nichts) gibt den typischen Geschmack.

Alle FRoSTA Produkte sind 100% frei von Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Emulgatoren und Stabilisatoren und auch das ist in Deutschland einmalig.

Das Ergebnis ist nicht nur ein anderer Preis, sondern vor allem ein anderer Geschmack. Damit Sie sich davon selber überzeugen können haben wir Ihnen heute ein kleines Tiefkühlpaket mit einigen FRoSTA Produkten geschickt.

Außerdem laden wir Sie hiermit herzlich ein, uns einmal in Bremerhaven zu besuchen. Dort werden wir Ihnen gerne alle Details der Herstellung unserer Paella zeigen. Herrn Schwörer dürfen Sie natürlich gerne gleich mitbringen..

Mit freundlichen Grüßen,

FRoSTA
Und dann haben wir ihm dieses Paket geschickt. Das müßte er morgen bekommen.

Einladung ins Kino!

Eben schickt mir Seven One Media (die Eigentümer von SAT 1 bei denen wir immerhin gerade einige Millionen Werbegeld investieren…) folgende Einladung:

“Sehr geehrte Frau Felix Ahlers

tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Düfte. Begleiten Sie den Lebensweg des Waisenkindes Jean-Bapiste Grenouille, der für seinen Traum, das perfekte Parfum zu erschaffen, zum Mörder wird.

Der Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Tom Tykwer sorgen in Ihrer neuen Produktion ‘Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders’ für Gänsehaut pur. Durch hochkarätige Hollywood-Größen wie Dustin Hoffmann und Alan Rickmann ist ein internationaler Filmerfolg vorprogrammiert.

Genießen Sie exklusiv vor dem offiziellen Kinostart die Verfilmung des Weltbestsellers von Patrick Süskind. Dazu laden wir Sie herzlich zur Preview ein. Nach der Vorführung würden wir uns freuen, Sie bei einem Get together begrüßen zu dürfen:

Am Dienstag, 12.9.2006
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Cinemaxx Hamburg-Dammtor
Dammtordamm 1
20354 Hamburg

Bitte senden Sie uns das beigefügte Antwortfax bis spätestens 6.9.2006 zurück

Mit freundlichen Grüßen
Ihre SevenOne Media”

…aber der Film wird trotzdem sicher nett!

Gehkaffee

Vor einiger Zeit haben wir mit Peter von FRoSTA im Studio von Alstercolor die Fotoaufnahmen für unser neues Werbematerial gemacht. Das Werbematerial wollen wir in Supermärkten und bei Produktverkostungen einsetzen. Auf dem folgenden Foto sieht man das ganze Team, das an den Aufnahmen beteiligt war. Neben dem Fotografen Nils Pamperin waren das diverse Ausleuchter, eine Stylistin, eine Requisiteurin und Leute von FRoSTA.

Da Peter von FRoSTA neuerdings keine Mütze mehr trägt und sich auch vom Typ her verändert hat, mußten wir den Großteil unserer Werbematerialien neu machen.

Unser Lieblingsfoto haben wir dann mit unserem Lieblingsgericht auf sales foldern (Verkaufsprospekte) roll-up-displays (Aufrollplakate) und wobblern (Wackelschildchen?) eingesetzt….

Bei dieser Gelegenheit fällt mir wieder auf, wie selbstverständlich man gerade im Marketing (äähm?) englische Begriffe verwendet. Unsere Agentur wüßte vielleicht mit dem Begriff “Verkaufsprospekt” erstmal gar nichts anzufangen. Ich werde es demnächst mal testen. Auch wenn ich jetzt etwas vom Thema abkomme, möchte ich einen neuen Namen für den wirklich ultra-doofen “coffee to go” vorschlagen: “Gehkaffee”

Nudelparty

Endlich mal eine positive Schlagzeile zum Thema Doping !
An diesem Sonntag den 03.09. wird in Bremerhaven der 1. Volksbanken Triathlon ausgetragen.
Wie schon beim Bremerhaven Marathon hat Frosta sich bereit erklärt die anschließende Nudelparty auszurichten.
Somit können die Athleten auf schmackhafte und “reine” Weise ihre arg reduzierten Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen. Das sich die FRoSTA Produkte hierfür hervorragend eignen verrät ein Blick auf Nährwertangaben.

Tagesplan von FRoSTA Polen….

….zum Ende des Tages bekomme ich gerade vom FRoSTA Marketing in Polen den Tagesplan (“plan dnia” auf polnisch):

Wie man sieht sind unsere Kollegen in Bydgoszcz sehr markenbewußt!!!

Iglo wird verkauft…..

…die Nachricht habe ich auf der Reise aus unserem Blog erfahren. Mirco schreibt gestern:

“THEMENWECHSEL:
gerade lese ich, dass Unilever IGLO für 1,73 Mrd. Euro verkauft hat.
Bei ca.2 Mrd. Euro Umsatz entspricht das ca. 85% des Umsatzes.
Legt man diese Kennziffer zugrunde, müsste Frosta, bei 300 Mio. Umsatz ca. 255 Mio wert sein…
Die Börse bezahlt aber nur 95 Mio. …
Hmmm… 150 Mio. also ca 22,- Euro pro Aktie würden mir ja für den Anfang reichen…
Beste Grüße – ich freue mich auf kompetente Antworten…”

Aus der Zeitung kann man dazu dies lesen:

“Seit dem Frühjahr suchte der britisch-niederländische Lebensmittelkonzern (Magnum, Dove, Becel, Bertolli) nach einem Käufer. Iglo erfüllte die konzerninternen Anforderungen nicht. Unilever erwartet eine Gewinnmarge von 15 Prozent, Iglo erreichte aber nur zehn Prozent, was in der Lebensmittelbranche bereits als sehr guter Wert gilt. Zudem sinkt der Umsatz.”

Dazu kann ich nur sagen, dass der Verkaufspreis von Iglo mit dem Gewinn zusammenhängt, nicht nur mit dem Umsatz.

Bei FRoSTA konzentrieren wir uns weiter auf Produkte die wie selbstgekocht schmecken, gesund sind, keine Zusatzstoffe enthalten und trotzdem nicht zu teuer sind. Dabei machen natürlich auch wir Gewinne, allerdings weniger als Iglo.

Wem Iglo gehört ist dabei für uns ziemlich unwichtig….

“Nachgefragt”…..

….heißt unsere neue Fersehwerbung die seit Montag läuft! Entwicklung und Idee von Sven Hillie und seiner Werbeagentur EMC. Jedensmal wieder überlege ich (und wir alle hier bei FRoSTA) ob Fersehwerbung wirklich etwas bringt. Aber auch dieses Jahr haben wir uns dafür entschieden.

Jedenfalls bin ich gespannt wie der Film, die Geschichte und besonders unser neuer Peter ankommt!? Bei uns im Hamburger und Bremerhavener Büro gab es schon heftige Diskussionen!

PS: Schalten Sie in den nächsten Tagen mal die Tagesschau im ARD zwei Minuten früher ein, dann sehen sie ihn auf jeden Fall.

Wo kommt eigentlich unser Fisch her?

Nachdem vor einigen Wochen unser Werksleiter Bernd Heise über die Produktion von Fischstäbchen berichtet hat, habe ich mir gedacht, dass es nun vielleicht interessant wäre, etwas über die Rohware Fisch und seine unterschiedlichen Ursprünge zu berichten.

Wie bei allen Frosta-Artikeln setzen wir auch für unsere Fischprodukte nur ausgesuchte Rohwaren ein, die unserer FRoSTA-Philosophie entsprechen.

Schon seit dem Jahre 2003, als andere Produzenten in der Öffentlichkeit viel darüber sprachen, aber nicht realisierten, verwenden wir, wo immer es möglich ist MSC-zertifizierte Fischrohware.

Eine dieser zertifizierten Fischrohwaren, die für einen Teil unserer Produktion eingesetzt wird, ist der Alaska Pollock, auch bekannt unter den Namen Alaska-Seelachs.
Für die, die es genau wissen wollen, sein wissenschaftlicher Name ist „Theragra chalcogramma“.

Nur die Stämme im amerikanischen Teil der Behringsee und im Golf von Alaska sind MSC-zertifiziert und nur dort beziehen wir den Alaska Pollock für unsere Marke FRoSTA.

ALASKA: Ein Gebiet mit 47.300 Meilen Küstenlandschaft, dies ist mehr als die anderen 49 Staaten Amerikas zusammen haben.

Alaska hat 795.000 Quadrat Meilen Kontinentalschelf, dies macht ca. 70 % der gesamten USA aus.

Die 200-Meilen Zone Alaskas macht ca. 28 % der gesamten USA aus.

In diesem kalten klaren Wasser Alaskas gibt es neben dem Alaska Pollock weitere große Bestände an Weißfisch. Der Begriff „Weißfisch“ ist ein Synonym für „Grundfisch“ oder „Bodenfisch“. Der Name hat seinen Ursprung in der Tatsache, dass diese Spezies am oder in der Nähe des Bodens lebt.

Alaska Pollock ist die größte Spezies in der dortigen Gegend:

Rund 60 % der dortigen Biomasse in der Behringsee und ca.20 % im Golf von Alaska und in den Aleuten.

Der ausgewachsene Alaska Pollock lebt in einer Tiefe von 70 – 300 Metern. Die Laichzeit liegt zwischen Ende Februar und Anfang Mai.

Zum Fang von Alaska-Seelachs benötigt man zunächst erfahrene Kapitäne und Mannschaften, die ihr Geschäft oft über Jahrzehnte kennen. Moderne Fangschiffe sind 20 – 60 Meter lang und mit neuster Fangtechnik, sowie moderner Navigations- und Ortungstechnik (Echolot) ausgerüstet.

Der Alaska Pollock wird mit sogenannten „Midwater Trawls“ gefangen. Das sind Schleppernetze, die von Zeit zur Zeit den Boden berühren, aber die schweren Scherbretter, die das Netz offen halten, nicht.

Die Fischerei ist nur in strikt begrenzten Gebieten erlaubt und es gibt strenge Auflagen bezüglich des Beifangs (Heilbutt, Krabben).

Es kommt nicht selten vor, dass ein Fanggebiet für Alaska Pollock geschlossen wird, weil die erlaubte Beifangmenge abgefischt wurde. Die Maschenweiten der Netze sind vorgeschrieben und werden kontrolliert.

Wenn das gefüllte Netz die Oberfläche erreicht, gibt es zwei Möglichkeiten:

Hat das Fangschiff Fischverarbeitungsmaschinen und Gefrieranlagen an Board installiert, erfolgt die Verarbeitung gleich auf dem Schiff.
Ist das Fangschiff lediglich in der Lage den Fisch zu fangen, erfolgt die Verarbeitung in einer Landfabrik.

In diesem Fall nehmen die Schiffe den Fisch an Board und kühlen diesen in sogenannten Kühlwassertanks. Diese Methode hält den Fisch in guter Qualität bis zur Verarbeitung in den nahegelegenen Landfabriken. Wir legen großen Wert darauf, dass dieser Fisch innerhalb von 36 Stunden and die Landfabrik geliefert und dort sofort verarbeitet wird.

Da es für uns aus zeitlichen Gründen schwierig ist, auf einem Fang- und Verarbeitungsschiff mitzufahren, haben wir wiederholt verschiedene Landfabriken besichtigt.

In diesen Fabriken wird der Fisch entweder zu Einzelfilets oder zu Blockware verarbeitet.

Zur Anschauung haben wir einige Bilder unseres letzten Besuches in Akutan beigefügt.

BILDER:

Bild 01:
Alaska

Bild 02:
Der Landbetrieb des besuchten Lieferanten liegt auf der Insel Akutan.
Akutan ist ein Teil der Aleuten.

Bild 03:
Nach Akutan kommt man per Schiff oder mit dem Flugzeug und wir haben uns für das Flugzeug entschieden. Ein Abenteuer! Abflug ab Dutch Harbour, Baujahr der Maschine 1943. Angespannt und voller Neugier warten wir auf den Start.

Bild 04:
Hier ein Blick auf die „hoch moderne Technik“ der Maschine.

Bild 05:
Der Kapitän bei den Startvorbereitungen. Gleich geht es los!

Bild 07:
Wir haben es geschafft! Wir sind oben!

Bild 08:
Der Anflug auf Akutan beginnt.

Bild 09:
Das Flugzeug kann natürlich im Wasser landen, schwimmt auf die Insel zu und rollt dann über eine Schräge auf die Insel zu.

Bild 10:
Geschafft! Wir sind auf Akutan angekommen. Man kann uns ansehen, dass wir glücklich sind, den Abenteuranflug überstanden zu haben.

Bild 11:
In der Fabrik: Alaska Pollock kommt vom Schiff auf die Fabrik.

Bild 12:
Mit Hilfe dieser Anlage wird der Fisch geköpft, gehäutet und filetiert.

Bild 13:
Auf dieser QS- Station wird der Fisch noch einmal auf Gräten untersucht.

Bild 14:
Untersuchung auf Nemathoden, Gräten und Hautresten.

Bild 15:
Produktion von IQF-Filet (IQF-individuell quick frozen)

Mit Kühltransportschiffen gelangt die Rohware nach Europa, wo sie dann weiterverarbeitet wird. Dieses hat unser Bernd Heise ausführlich beschrieben und hier schließt sich nun wieder der Kreis.

So, das war nun ein erster Bericht über Rohware Fisch. Ich hoffe, dass meine Ausführungen nicht allzu trocken waren und vielleicht hat es ja den einen oder anderen interessiert.

Natürlich setzen wir auch noch weitere Fischrohwaren für unsere Marke FRoSTA ein, z. B. Seelachs, Schrimps, Hoki, Wildlachs, Tintenfisch, Tilapia etc.

Wenn auch hier Interesse besteht, etwas über Fang und Ursprung zu erfahren, wäre ich für ein entsprechendes Feedback dankbar.

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