Desperate Housewives oder Desperate Bankers?

080704191.jpgAus aktuellem Anlaß müßten wir ja eigentlich eine Promotion zum Thema „Desperate Bankers“ starten.

Wir haben uns aber für „Desperate Housewives“ (verzweifelte Hausfrauen) entschieden. Hier kann man etwas gewinnen.

Zum Glück arbeiten wir ja im Lebensmittelbereich – und nicht in einer Bank!

Und essen muß man immer, deshalb hoffe ich, dass die Krise an uns vorbeizieht!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

20 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Hhmmmm….
    Das ist ja schon mal ein beruhigendes Statement.
    Wenn ich die Bilanz noch richtig im Kopf habe, sind aber die „kurzfristigen Verbindlichketen“ recht hoch.
    Es freut mich ja, wenn eure Banken da noch einen Unterschied machen.
    Wie kommt Ihr denn mit dem $ zurecht, der schlägt ja nun auch Kapriolen?
    Wäre ja schade, wenn die harte Abeit eines Jahres sich in Luft auflöst, weil man nicht mehr vernünftig seine Preise kalkulieren kann.
    Bieten sich in Island nicht gerade gute Einkaufsgelegenheiten???

    Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würden diese „Manager“ wirklich mal in die Pflicht genommen werden. Es kann ja nun nicht sein, dass eine handvoll Leute den Wohlstand einer ganzen Generation verzocken.
    Fusionen sind da leider genau der falsche Weg. Die Branche mus dezentralisiert werden.Einzelbefugnisse müssen beschnitten werden.Das System muss „demokratisiert“ werden. So wie wir es nach dem II Weltkrieg beim Militär geschafft haben. Heute ist es unmöglich, dass die 100 führenden Militärs in Deutschland etwas ausrichten können.
    Die 100 führenden Banker können aber alle mit dem kleinen Finger nach Ihrem Gusto herummanövrieren.
    (EZB, Politik, Unternehmen, Arbeitnehmer, Sparer und Kreditnehmer…)
    Die Zahlen sind so fantastisch, dass wird spannend werden, wie ich dass mal meinem Sohn erkläre.
    Und Herr Ahlers mein Motiv ist bestimmt kein Neid, aber es macht mich rasend, wie diese Kriminellen Ihre Gehälter weiter kassieren. Da steckt schon echt Menschenverachtung hinter.

    P.S.: Ich bitte bei Ihren nächsten Boni-Verhandlungen des Vorstandes auch um ein wenig mehr DEMUT.

    Beste Grüße
    Mirco

  • @ Mirco
    Gute Einkaufsgelegenheiten in Island? Ach ja, Island steht, wie zu lesen war, kurz vor dem Staatsbankrott. Ich schlage vor , FRoSTA kauft Island für den symbolischen Preis von einem Euro und anschließend nennen wir uns um in den gemeinsamen Namen Frisland. 😉

  • @ Frank:

    Dann doch bitte gleich konsequent in „Frostaland“ umbenennen. Das könnte dann auch gleich auf die Kühltruhen am POS ausgeweitet werden, die dann ebenfalls „Frostaland“ heißen müssten. Da wäre dann vermutlich ein großes Hallo…

  • hallo herr ahlers,

    ich habe eben ihr schon etwas zurückliegendes interview mit einem mir komplett unbekannten professor für hamburg1 gesehen. und ich bin schwer beeindruckt, weniger von ihrer vita (von der natürlich auch) als von ihrer gabe, sich allgemein verständlich auszudrücken. damit sollten sie sobald wie möglich unter artenschutz gestellt werden, denn es gibt die kombination mba/vorstandsmitglied und klare, unprätentiöse unmbate sprache eigentlich nicht. falls ich irgendwo auf ein weiteres exemplar stoßen sollte, würde ich ihnen das gerne mitteilen. dann fühlen sie sich nicht so alleine.

    cheers, luises tante

  • @luises tante: vielen dank! wir haben ja auch ein einfaches verständliches produkt, dann kann man ja auch einfach reden!

  • @luisestante:
    komplexe und komplizierte Ausdrucksformen finde ich gar nicht schlimm, solange es authentisch ist.

    Es ist halt sehr ernüchternt, wenn eine große Kluft zwischen reden und handeln besteht.

    Hier kann ich mich dem Lob für die Frosties allerdings anschließen, es war sehr mutig und konsequent das Reinheitsgebot zu implementieren und auch beizubehalten. Ausdrucksformen hin oder her…

    Mirco

  • @mirco

    gerade was desperate bankers (und so kehre ich anstandshalber wieder zum eingangsthema zurück, wenigstens halbwegs) betrifft – wenn, wie ich kürzlich in einem medienmagazin gelesen haben, 80 % der leser, zuschauer und hörer nicht wissen, worum es bei der bankenkrise eigentlich geht, dann ist irgendwas zu kompliziert und komplex ausgedrückt worden. mich beeindruckt dieses großspurige gerede von portfolio und performance und shareholder value kein bisschen. ich wünschte, die bankenkrise würde zu einer anhaltenden verbalen flaute führen.

    @felix ahlers

    sie haben, ist mir eingefallen, vielleicht doch schon gesellschaft: henning scherf. der ist womöglich ein chronischer omaknuddler (aber, hey, es gibt schlimmere untugenden), aber hat – soweit ich das beurteilen kann – schlicht geradeaus geredet. und ansonsten kein großes gesumms um sich gemacht.

  • Hallo Herr Ahlers,

    mittlerweile müsste es heissen:Desperate Housewives und Desperate Bankers…

    Wie diskutiert man denn bei euch die $$-Entwicklung ?

    Beste Grüße
    Mirco

  • @Mirco:
    Stimmt. Einen teuren Dollar moegen wir nicht. Das geht allerdings allen so, insofern wird es sich ueber kurz oder lang auf die Preise auswirken muessen.

    Allerdings bin ich im Moment gerade in Aethiopien (kuemmere mich um das Solino Kaffee Projekt). Hier ist das Problem natuerlich noch viel groesser wenn man bedenkt, dass die Aethiopier ca. 60% des Gehaltes fuer Lebensmittel ausgeben. Und Lebensmittel nun teilweise 30% mehr kosten.

  • @Felix Ahlers:

    Firmen, die hauptsächlich in den Dollarraum exportieren, profitieren doch von einem teuren Dollar. Gut, für FRoSTA gilt das nicht, aber für viele andere Firmen (siehe Autoindustrie) müßte das doch von Vorteil sein.

    Wenn man allerdings den extrem gefallenen Ölpreis sieht, müßte der doch die (relativ) geringen Währungsschwankungen mehr als ausgleichen. Sicherlich hat der Faktor Energie in fast allen Branchen (und bei den privaten Haushalten) einen erheblichen Anteil an den Ausgaben. Eigentlich müßte jetzt in Deutschland alles wieder etwas billiger und nicht teurer werden. Zumindest beim Benzin sieht man das ja auch schon.

    Es wird aber wohl niemand freiwillig die Preise senken, wenn der Absatz auch mit hohen Preisen da ist. 😉

  • Hallo Herr Ahlers,
    das Beispiel Afrika zeigt ja doch auf welch hohem Niveau wir alle jammern.
    Bleibt zu hoffen, dass die Elite dieses Landes etwas aus der Krise lernt… Eigentlich eine gewaltige Chance für uns.
    Beste Grüße und viel Erfolg beim rösten.
    Mirco

  • Ich schaue mir die Desperate Housewives jeden Mittwoch an, seit der ersten Folge/ 1. Staffel.
    Seit Beginn der Serie hat sich einiges getan und viele Leute sind gekommen und gegangen. Es gibt viele, spektakuläre Erlebnisse, doch das Highlight für mich ist immer noch der schleierhafte Dave- wird er Mike irgendwann töten oder wird er vorher gecashed?
    Ich hab die Vorschau für nächste Woche gesehen und kann mir nicht vorstellen, dass Dave MJ wirklich umbringt.
    Ich wollte kurz anmerken, dass die Strasse nicht Wisteria sondern Mysteria Lane heisst!

    Grüße Gerd

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