Fisch- oder Fertiggericht ???

Eintrag von Heiko Schliecker (Trademarketing)

Ich bin bei FRoSTA im Trademarketing für den Bereich Außendienst- Koordination zuständig, also so eine Art „Brücke“ zum Vertrieb, zum Marketing und zu anderen Abteilungen. Da ich früher selbst einmal „draußen“ war, macht es mir sehr viel Spaß, Themen aus dem Außendienst aufzugreifen und intern weiterzugeben.

Zur Zeit zermartere ich mir das Hirn über ein Thema, das uns schon seit längerem beschäftigt: Wir führen in unserem Sortiment Produkte unter der Bezeichnung „Fischer Pfannen„. Dies sind komplette Fischmahlzeiten mit Nudeln oder Kartoffeln und Gemüseanteilen. Wir bieten diese Artikel in den Sorten „Westerland„, „Marseille“ und „Portofino„an. Bis heute sind wir uns nicht einig, wo diese Artikel im Geschäft idealerweise zu platzieren sind. Sucht der Kunde diese Produkte bei den Fertiggerichten oder eher beim Fisch?

Was meint Ihr? Wo würdet Ihr suchen, wenn Euch der „Jieper“ nach einem fertigen Fischgericht überkommt? Schon einmal vielen Dank für Euer Feedback.

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Heiko Schliecker

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40 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Zum Thema: ich würde sie bei den Fertiggerichten suchen.

    Was mir aber sofort negativ aufgefallen ist, ist das auf der Packung ein Bindestrich zwischen Fischer und Pfanne fehlt. Schließlich ist es ein zusammengesetztes Substantiv. Mehr Details dazu gibts auf der Seite mit der fiesen URL „http://www.deppenleerzeichen.de„.

  • Natürlich bei den Fertiggerichten.

    Bei Fischt schaue ich, wenn ich mir eine ordentliche Fischmahlzeit zubereiten will, aber wennz schnell gehen soll -> natürlich unter den Fertiggerichten.

    PS: Warum heißt die Mahlzeit Fischer Pfannne und nicht Fischerpfanne, wie es richtig wäre?

    Gruß Ceryon

  • pro Fertiggerichte

    In der Fisch- wie auch Fleischabteilung etc. erwarte ich eher die Rohware.

    Und ich bin auch für einen Bindestrich oder ein zusammen geschriebenes Wort. Aber Konstrukte, wie

    Fischer
    Pfanne

    scheinen wohl in den Marketing-Abteilungen und Werbeagenturen im Augenblick unglaublich hip zu sein, oder?

  • Hallo!

    Also ich würde es unter „Fertiggerichte“ platzieren, denn dort fällt es auch Kunden ins Auge, die nicht nur nach Fisch suchen. Und wer das Produkt unbdeingt haben will und es beim „Fisch“ sucht, der wird es auch früher oder später bei den Fertiggerichten finden…woll?!

  • Man erwartet das Produkt gleichermassen
    in beiden Bereichen.

    Bei den Fertiggerichten, da sich dort ja
    auch die anderen Frosta-Beutel befinden.

    Beim Fisch, da es dort ja in der Regel auch
    anderen Fisch-basierte Fertiggerichte gibt
    (z.B. die Schlemmer-Filets von der
    Konkurrenz mit „I“ am Anfang).

    Ergo scheint es sinnvoll zu sein, die Fischprodukte in beiden Bereichen unterzubringen.

    Und ja, das Deppenleerzeichen stört…

  • Danke für Eure Hinweise. Aber was mich ein wenig wundert ist, dass in Euren Kommentaren so viel Wert auf Nebensächlichkeiten, wie z. B. den fehlenden Bindestrich, gelegt wird. Ist es in Zeiten der neuen Rechtschreibreform nicht völlig egal, ob mit oder ohne Bindestrich? Alles ist erlaubt, wieso nicht auch eine Fischer Pfanne ohne Bindestrich?

  • Also „Fischer Pfanne“ sieht schon mal rein optisch ziemlich doof aus. Besonders, wenn mans mal nebeneinander schreibt 🙂
    Außerdem entsteht der Eindruck, dass man dem Verbraucher keine so langen Worte zumuten kann (ok, ist nicht von mir, aber ich stimme dem voll zu).

    Zum Thema: vermutlich auch eher bei den Fertiggerichten.

  • ganz eindeutig. in der fisch-fertiggerichtabteilung.

    jedenfalls ist es so bei uns im minimal.
    da ist eine eigene tiefkühltruhe in der garnelen, fisch, iglo zeug sind. wenn ich fisch will gehe ich dort hin und nicht zu den anderen truhen 😀

  • @Heiko Schliecker:
    Vieleicht liegt es daran, daß das Internet ein Text-medium ist und seine Benutzer zwangsläufig „besser“ lesen.

    Ich jedenfalls bleibe bei „Fischer Pfanne“ hängen, und zwar negativ: ich denke direkt „Schon wieder eine Marketing-Abteilung, die nicht richtig schreiben kann. Und so einer Firma soll ich dann vertrauen, daß sie ihre Richtlinien 100% exakt durchsetzen, während sie absoluten Blödsinn schreiben ?“. Eine korrekte Rechtschreibung unterstreicht die Seriosität der Marke (und Ihr als Lebensmittelkonzern solltet eigentlich darauf bedacht sein, so seriös wie möglich zu erscheinen).

    Es ist in den letzten Jahren zu einer Unsitte geworden, in der Werbung Rechtschreibfehler als Alleinstellungsmerkmale zu verwenden (Deppenleerzeichen, Deppenapostroph, etc.). Das hat zu solchen Monstren wie „2 Pizza’s“ für die Mehrzahl von pizza geführt.

  • Die Jungs vom Deppenapostroph haben echt zuviel Zeit.
    Wie kann man sich über so eine (im wahrsten Sinne des Wortes) Kleinigkeit so viele Gedanken machen?
    Ich persönlich finds ohne Bindestrich auf jeden Fall schöner. Rechtschreibung hin, oder her, da steht ja nicht Phischer Vanne.
    Und die Hauptsache ist ja, dass die Lesbarkeit gewährleistet ist und vor allem der Inhalt schmeckt! (Letzteres kann ich (noch) nicht beurteilen)

  • ich behaupte einfach mal, alle, die sich über das deppenleerzeichen aufregen, sind wohl auch SpOn-Leser und haben sicherlich auch diesen Artikel gelesen (leider nur der teaser, den rest gibts nur gegen bares). ich kann mich jedenfall dem kommentar von alphager nur anschliessen. unternehmen haben auch eine gewisse verpflichtung gegenüber der gesellschaft und sollten aus prinzip darauf achten, die korrekte rechtschreibung anzuwenden.

  • Wenn Du so eine Meinung vertrittst, solltest Du dich vielleicht auch hier an diese Regeln halten, oder? (Groß und Kleinschreibung und so)

  • Da es sich ja offensichtlich um zwei Produkte handelt, auf der einen Seite „Fischer“ und auf der anderen Seite „Pfanne“ würde ich den Fischer beim Fleisch – frisch oder gefroren und die Pfanne in der Haushaltswarenabteilung plazieren.

  • @Heiko Schliecker:

    solche Kommentare machen mich wütend. Es ist „in den Zeiten der neuen Rechtschreibung“ nicht völlig egal, wie man schreibt. Im konkreten Fall auch deswegen, weil sowohl mit alter als auch mit neuer Rechtschreibung „Fischer Pfanne“ falsch ist.

    Wenn hier in den Kommentaren jemand einen solchen oder andere Fehler macht, ist das in der Tat nicht wichtig. Aber bei einem Produkt, was tausendfach verkauft wird, erwarte ich etwas mehr Sorgfalt – jedenfalls wenn es und die dahinter stehende Firma ernst genommen werden will. Und keine rechtfertigenden Aussagen wie „Rechtschreibung ist unwichtig“.

  • @flo: ups *g*, das stimmt vielleicht. Mein Statement steht ein wenig im Widerspruch zu meiner eigenen Rechtschreibung im Internet. Eigentlich habe ich ja kein Interesse daran, die Rechtschreib-Diskussion auf weitere Felder auszudehnen, was zur Folge hätte, dass sich hier jeder verbiegen und verschränken müsste. Was ich eigentlich nur sagen wollte: ich erwarte nicht nur von den Medien, dass diese die korrekte Rechtschreibung verwenden, sondern auch von jedem anderen Unternehmen, dass in Deutschland Präsenz zeigt. (

  • ah, ich glaube, ich weiss, woran das liegt. sollte wohl keine eckigen klammern als pfeile benutzen. jetzt aber:

    (das ist nur meine ganz persönliche Meinung dazu. Ich habe kein Interesse daran, das Für und Wider darüber zu diskutieren)

    noch was zu der Fisch-/Fertiggerichte-Diskussion. Ich finde den Kommentar vom Shopblogger ganz interessant, weil er nochmal eine andere Sichtweise da rein bringt. Wir Kunden erwarten die Frosta-Produkte unter den Fertiggerichten. Dort allerdings werden uns genau diese Markenprodukte aber wohl kaum auffallen, weil dort auch alle anderen Fertiggerichte sind. Der Filialleiter hingegen denkt sich, dass die Frosta-Produkte aufgrund ihrer Qualität ganz gut in die Fischtruhe passen, weil sie dort eine gewisse „Exklusivität“ bekommen.

    Wenn sich also Frosta darüber Gedanken macht, wo die Produkte am besten platziert werden sollten, dann kann es für das Unternehmen durchaus Sinn machen, gegen die Erwartungshaltung der Kunden zu agieren.

  • Habt Ihr es denn schon mal bei Pfannen, Kochgeschirr und Essgeschirr versucht, so in der Nähe von Fissler-Pfannen und Fürstenberg-Porzellan? 🙂

  • @Heiko

    Ich schließe mich mal den Verfechtern der korrekten Rechtschreibung an – das Argument mit der Verantwortung unterschreibe ich ebenso. Es ist peinlich, wenn Markenhersteller solche Lappalien nicht beherrschen. Und – da wir uns schon in der Blogosphäre befinden – empfehle ich dringend die Lektüre des Sprachblogs: http://www.ib-klartext.de/sprache/

    Auch wenn es unglaublich erscheint: es gibt nach wie vor viele verbindliche Rechtschreibregeln. Das Zusammenschreiben von so unkomplizierten Komposita wie Fischerpfanne ist eine davon….

    Achja: Fertiggericht….

  • Zur eigentlichen Frage nochwas:

    Im Handelshof lag sie bei den anderen Frosta Gerichten, also im Tiefkühlregel. Es gibt aber auch eine seperate Tiefkühlabteilung mit Fischsachen, da waren nur die Schachteln der Konkurenz zu finden.
    In dem Szerario war es gut wenn man gezielt danach sucht (alle Frosta Produkte an einem Ort) aber schlecht wenn man nach den Fischprodukten sucht.

  • @Martin: Ich zitiere mal:

    „Wir Kunden erwarten die
    Frosta-Produkte unter den
    Fertiggerichten …“

    Falsch: Ich als Kunde möchte was zum Essen, Heute eventuell mal was mit Fisch. Mit der Idee im Hinterkopf oder auf einem Zettel betrete ich den Laden. Frosta, Frista, Biglu, BuhFrost oder Frasta hab ich sicherlich nicht im Kopf, wenn ich in die Truhe oder ins Regal schaue.

  • Tja, ich mag keinen Fisch, und wollte mal ein Frosta Produkt ausprobieren. Jetzt hab ich so ne Fischpackung und trau mich noch nicht ran.
    Ein Fertiggericht such ich bei den Fertiggerichten.
    Und was das ganze TamTam mit den Rechtschreibregeln angeht…
    Also ich kann das eh nicht auseinanderhalten wann mit und ohne Bindestrich geschrieben wird.

  • Schlimm genug, dass viele Leute mit den einfachsten Rechtschreibregeln Probleme haben. Dies sollte man aber nicht einfach als Nebensächlichkeit betrachten.
    Es ist auch keine „Schludrigkeit“, die der fehlerhaft Schreibende gerne als Ausrede anführt. Wer die Rechtschreibregeln beherrscht, leistet sich solche groben Verstöße nicht. Sie passieren ihm einfach nie.
    Von den Mitarbeitern der Marketingabteilungen, egal in welchem Unternehmen, erwartet man aber schon einen geschulten Blick. Frosta ist da ja leider nicht das einzige Unternehmen in Deutschland, das es nicht mehr so genau nimmt. Ein Trost besteht aber: Die „offiziellen“ Rechtschreibregeln sind für die Produktnamen gar nicht verpflichtend. Ist allerdings nur ein schwaches Argument…

  • Im „Stöber-Modus“ erwarte ich die Fischer Pfanne (wie auch immer geschrieben) bei den Fertiggerichten. Wenn ich bewußt nach Frosta-Produkten suche (wegen den fehlenden Konservierungs-und Aromastoffen) dann auch im Fertiggerichtebereich. Aber wenn ich nach Fisch suche wäre ich auch nicht überrascht die FPs (schöne Abkürzung – extra für Sprachpuristen kreiert 🙂 ) dort zu finden. Wenn ich also entscheiden müssten, dann würde ich eine Plazierung bei den FGs wählen.

  • Also, erstens mag ich keine Fertiggerichte, wenn doch würde ich in der dazu passenden Kategorie – sprich tiefgekühlt – suchen, aber der eigentliche Grund für mein Engagement auf dieser Homepage basiert auf Rechtschreibdebatte. Wie wäre es mit Fischer´s Pfanne…

  • Also die Leute hier, die sich wegen dem Rechtschreibding hier das Maul zerreißen haben echt zuviel Zeit…. Haltet doch einfach euer Maul wenn nix sinnvolles rauskommt….

    Ich persönlich würde das Produkt bei den Fertiggerichten suchen…..

  • Nun, ich hätte gerne alle Frosta Angebote zusammen in einer Theke. Ich habe keine Lust mir jedes Produkt aus einer anderen Theke zu suchen. Und zum Thema Fertigprodukte, man muss sich nicht davon ernähren, aber wenn es mal schnell gehen muss, dann wenigstens gesund.

  • Noch eine Meinung zum (weggelassenen) Bindestrich des Anstoßes:

    Wenn man gegen Regeln verstößt (oder sei es auch nur gegen die Lesegewohnheit), dann sollte man das bewußt machen und z.B. betonen. Entsprechend stört mich bei „Fischer Pfanne“ weniger der fehlende Strich, als die recht banale optische Schreibweise. Es fehlt wirklich etwas, nicht unbedingt der Strich, aber der „Pfiff“.

  • Ihr seht das ganz falsch.

    Das Gericht ist ein Gedicht.

    Geschaffen von Hr. Fischer Pfanne aus Westerland.

    Und schon paßt es wieder mit dem Namen. Auf Büchern steht der Autor ja auch ganz groß drauf *g*

    Mfg Hajoseb

    P.S. Wer räschtchreipfäler findet darf sie behalten, rahmen und an die Wand nageln …

  • wegen des alleinstellungsmerkmals „reinheitsgebot“ würde ich’s weder bei den fisch- noch bei den fertiggerichten, sondern bei frosta suchen.

    Hinsichtlich rechtschreibung gehöre ich leider auch der konservativen fraktion an, die fehler für ein armutszeugnis des jeweiligen unternehmens hält. Mich stört dabei nicht, wenn alte und neue rechtschreibung vermischt werden – ich schreibe jetzt auch aufwÄndig, aber die konjunktion daß weiterhin mit ß statt doppel-s, zumal ich den eindruck habe, daß die menschen – incl. journalisten ! – jetzt noch mehr probleme haben als früher, den artikel „das“ von der konjunktion „daß“ zu unterscheiden. Was mich aber stört, sind fälle wie die fischer pfanne, die nach beiden „rechtschreibungen“ falsch sind. Ich habe fertig 😉

  • Hallo,
    es mag ja sein, dass korrekte Rechtschreibung als überflüssig empfunden wird. Aber meistens wahrscheinlich auch nur von Leuten, die keine Ahnung davon haben. Denen kann es egal sein, wie man was schreibt. Aber ich weiss, was Schüler alles falsch schreiben, und da sollte man sich zumindest als renommierte Firma bemühen, eine gewisse Vorbildfunktion zu erfüllen. ZU VIEL wird mir in der Werbung falsch geschrieben. Da ist es doch kein Wunder, dass kaum jemand mehr korrekt schreiben kann. Abgesehen davon finde ich, dass die Fischerpfanne zu den Fertiggerichten gehört.
    Liebe Grüße,
    Thomas

  • Ich würde die Fischabteilung für diesen Artikel wählen, denn dort:

    1. Hat man keinen Wettbewerb von vergleichbaren Produkten (Iglo) und auch keinen Wettbewerb von Fertig-Fleischgerichten.

    2. Holt man den Verbraucher dort ab, wo er ist – er will Fisch, also bekommt er Fisch.

    3. Ladet man sich die Athomsphäre des „frischen“ Fischs auf. Das kann sicher nicht schaden.

    Die TK-Abteilung ist sicher auch kein falscher Ort, nur dort ist der Wettbewerb sehr stark und man muss sich fragen, ob die Fischerpfann hier mehr Absatz schaffen kann.

    Ich würde mit Testmärkten arbeiten, um die Akzeptanz des Produktes in der Fischabteilung zu überprüfen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es hier gut funktioniert…

    Viele Grüße
    Aleks

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