Fotoshooting für FRoSTA Gemüse und Koch kreativ

Ich hatte ja schon einmal berichtet was man bei einem Fotoshooting so erleben kann.
Jetzt nochmal eine Aktualisierung mit frischen Eindrücken (habe gerade noch daran gedacht nicht „update“ zu schreiben – mögen ja so manche Leser hier nicht 😉 ) .

Interessant fand ich, was meine Kollegen so gedacht haben, wenn ich, was in letzter Zeit häufig vorkam, wieder einmal beim Fotoshooting war:

Jemand (ich sag‘ nicht wer 😉 ) hat es so (oder so ähnlich) formuliert: „Da lasst Ihr es Euch so richtig gut gehen, bei Champagner und Kaviar. Und wahrscheinlich wird mittags ersteinmal ein Stündchen Siesta gemacht. Wie das halt so bei Kreativen üblich ist! Kein Wunder das Du ständig da bist.“

Nun ja, es ist sicher mal etwas Anderes, als der Büroalltag (wenn man im Marketing überhaupt von „Alltag“ sprechen kann). Aber anstrengend war es allemal. Ich war sogar geschaffter als im Büro.

Man steht den ganzen Tag am Set (damit ist der Bereich gemeint, in dem fotografiert wird),

richtet das Licht aus,

arrangiert die Zutaten,

schaut auf einen Bildschirm,

überlegt, überprüft, bewertet, kontrolliert und diskutiert, ob das Produkt appetitlich aussieht, die Zutaten in der richtigen Menge dargestellt sind, die Beleuchtung ausreichend ist, wie der Fussel auf die Nudel gekommen ist …

Zum Glück wird heute digital fotografiert und nicht mehr auf Diafilmen, die noch entwickelt werden mußten. Das hat dann ziemlich lange gedauert, bis man sehen konnte, ob alles so ist, wie man es haben wollte. Das geht heute mit einem exzellenten Computervirtuosen blitzschnell.

Überhaupt ist das Team mit Jo van den Berg  und Nils Grapenthin in den Hauptrollen super.

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Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Bei FRoSTA seit 1. Oktober 1996.
1996-2001 Produktentwicklung (Bremerhaven) - dort habe ich Rezepte und z.B. die eigene Nudelherstellung bei FRoSTA entwickelt
2001-2011 verantwortlich für das Produktmanagement der Marke FRoSTA (Bremerhaven, ab 2004 Hamburg) - also alles was mit den Produkten zu tun hat, wie Produkt- und Verpackungsentwicklung (damit es auch immer wieder neue leckere und attraktive FRoSTA Gerichte gibt), Vermarktung oder wie es neudeutsch heißt Marketing (um die Produkte auch bekannt zu machen - denn was nützt das schönste Produkt, wenn es keiner kennt - hier haben wir noch eine Menge zu tun),...
Jan-Mai 2012 Produktentwicklung-Administration (Bremerhaven) - hier werden z.B. die Rezepte in unser Warenwirtschaftssystem (eine große Datenbank, mit der viele wichtige Abläufe bei uns gesteuert werden) gebracht und Produktbeschreibungen (im Fachchinesisch: Spezifikationen) für Handelskunden erstellt
seit Mai 2012 Senior Produktmanager Handelsmarken (Bremerhaven) - verantwortlich für Produkte und Verpackungen von Handelspartnern

10 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Ist das Zeug auf dem Teller etwa echt? Mir war bekannt, dass derartige Fotos mit bemalten Kunststoffmodellen erstellt werden.

    [Anm. d. Admin: Ihre „Deeplink“-Verknüpfung wurde entfernt.]

    • Ja – „das Zeug“ ist echt. Oft werden auch die Original FRoSTA Zutaten verwendet.
      Das geht leider nicht immer, da unsere Zutaten ja unterschiedlich vorgegart sind, damit bei der Zubereitung des Gerichts die Konsistenz aller Zutaten zusammenpasst.
      Durch das Vorgaren würden die Zutaten die mehreren Stunden, die ein Shooting dauert, nicht überstehen.

      Wie ich gehört habe, werden Kunststoffdummies meistens beim Shooting von Schokolade, Eis, usw. verwendet …

  • Schokolade ist soweit ich weiß fast immer echt, Eis ist dagegen eine ominöse Masse, deren Zusammensetzung niemand kennt…

    Generell wird meiner Erfahrung nach bei Food-Fotoshootings weniger getrickst, als man annimmt.

    • „Generell wird meiner Erfahrung nach bei Food-Fotoshootings weniger getrickst, als man annimmt.“

      Hat sich schon ein Frosta-Mitarbeiter getraut, das präparierte Essen nach dem Fotografieren selbst zu essen? 😉

      • Das noch nicht. Aber es ist schon vorgekommen, dass wir am Set nicht mehr genug Auswahl einer Zutat hatten, weil der ein oder andere im Vorbeigehen mal genascht hat 😉

  • Zu dem Thema passt gut ein kleiner Auszug aus einem meiner Blog-Artikel:

    „Für Aufnahmen besuche ich Ihn (unseren Fotografen) gerne in seinem Studio in Düsseldorf. Da muss man allerdings aufpassen, was man so “findet”. Ich habe einmal zum Kaffee ein Stück Schokolade vom Tisch gegessen. Da habe ich echt Ärger bekommen – der extra angeheuerte Schokoladen-Designer (ja, wirklich) hatte drei Stunden daran gearbeitet. Bei einem Tagessatz von 1500,00 Euro (netto) macht das ca. 562,50 Euro für das Stück, das nicht mal gut geschmeckt hat. Sorry dafür Torsten, es ist mir immer noch echt peinlich.“

  • Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde, wenn man ein neues Reinheitsgebot etablieren würde – vielleicht sogar gesetzlich: Alle Produktfotos müssen den Status des Produktes nach normaler Zubereitung darstellen.

    Wäre doch mal ein hübsches Experiment… 😉
    [Anm. d. Admin: Link zur Amazon-Affiliate-Website entfernt, da diese gegen die FRoSTA-Blogregeln verstößt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.]

    • Genau das machen wir. Bei uns sind die Bilder lediglich etwas „aufgehübscht“. Man kennt das ja von sich selbt, wenn man sich mal zu einer besonderen Gelegenheit herausputzt. Da unterzieht sich ja auch keiner (O.K., kaum einer) einer plastischen Operation 😉

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