Gehkaffee

Vor einiger Zeit haben wir mit Peter von FRoSTA im Studio von Alstercolor die Fotoaufnahmen für unser neues Werbematerial gemacht. Das Werbematerial wollen wir in Supermärkten und bei Produktverkostungen einsetzen. Auf dem folgenden Foto sieht man das ganze Team, das an den Aufnahmen beteiligt war. Neben dem Fotografen Nils Pamperin waren das diverse Ausleuchter, eine Stylistin, eine Requisiteurin und Leute von FRoSTA.

Da Peter von FRoSTA neuerdings keine Mütze mehr trägt und sich auch vom Typ her verändert hat, mußten wir den Großteil unserer Werbematerialien neu machen.

Unser Lieblingsfoto haben wir dann mit unserem Lieblingsgericht auf sales foldern (Verkaufsprospekte) roll-up-displays (Aufrollplakate) und wobblern (Wackelschildchen?) eingesetzt….

Bei dieser Gelegenheit fällt mir wieder auf, wie selbstverständlich man gerade im Marketing (äähm?) englische Begriffe verwendet. Unsere Agentur wüßte vielleicht mit dem Begriff „Verkaufsprospekt“ erstmal gar nichts anzufangen. Ich werde es demnächst mal testen. Auch wenn ich jetzt etwas vom Thema abkomme, möchte ich einen neuen Namen für den wirklich ultra-doofen „coffee to go“ vorschlagen: „Gehkaffee“

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Torsten Matthias (Marketing)

Torsten Matthias (Marketing)

Ich bin bei FRoSTA für das Marketing verantwortlich.

12 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Das Mobilklo gibts ja schon. Das sind diese kleinen blauen „ToiToi“-Häuschen auf Baustellen.
    „Come in and find out“ von Douglas hat kaum einer verstanden. Laut Umfrage dachten viele (auch ich), das heißt „komm rein und finde wieder raus“. „Coole Kiddies“ sind Kinder, die gut drauf sind.
    Was „Enjoy Coke“ heißt, weiß ich nicht (obwohl sonst gebildet).
    Gruß Robert

  • Noch eine interne Kritik (kommt besonders aus unserem Büro in Bremerhaven):

    Die Armhaare vom neuen Peter hätten wir vielleicht lieber wegretouchieren sollen….!

  • Noch eine interne Kritik (kommt besonders aus unserem Büro in Bremerhaven):

    Die Armhaare vom neuen Peter hätten wir vielleicht lieber wegretouchieren sollen….!

  • An Felix Ahlers:

    vorher fanden ihn einige zu glatt und milchgesichtig. Da haben wir ihm einen flotten 3 Tage-Bart und passend dazu die Armhaare montiert. Aber stimmt, im Zusammenhang mit der Überschrift „FRoSTA wächst“ könnte es zu Fehlinterpretationen kommen. Wir werden den Jungen vor der Nachauflage waschen, föhnen und rasieren.

  • Ansonsten: Ärmel untenlassen. 😉

    Ja, dieses Werbedenglisch ist echt Zahnschmerzverursachend und kommt bei so manchem Verbraucher überraschend schlecht an…

    Nette Artikel im SpOn sind hier
    und hier, die FAZ schreibt auch was dazu. Sind zwar alles Artikel von 2004, aber dennoch lesenswert….

    „Coffee to go“ würde ich ob seiner plörrigen Eigenschaften übrigens als „Kaffee zum Wegrennen“ übersetzen… 😉

  • ..also dem neuen Peter würde ich ja fast Alles abkaufen… 😉

    Der inflationäre Gebrauch überflüssiger Anglizismen zur Steigerung vermeintlicher Modernität wirkt außerhalb der Agenturen schnell lächerlich und gewollt. Man will sich damit abheben vom Herkömmlichen. Aber sollten nicht gerade Werber ganz nah dran sein?

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