Innovationen von FRoSTA

waren in den letzten Jahren irgendwie nicht immer unsere Stärke und ich frage mich woran das wohl liegen könnte.

Im Gemüsebereich hatten wir es z.B. mit Suppen und Ofen Gemüse versucht und mit beiden „Konzepten“ sind wir gescheitert. Seit unserer Fischeinführung laufen die „Feinen Filets“ leider auch unter unseren Erwartungen.

Natürlich hatten wir alles bestens vorbereitet. Von Consumer Safaris und Focusgruppen für Insight Generierung, diverse Konzeptevaluierungen über Produkt-Tests haben wir eigentlich an alles gedacht. Auch die Preise waren für die Gemüse Produkte in Ordnung. Die Feinen Filets werden meist für € 3,29 angeboten. 3 € scheint eine echte Preisschwelle bei Innovationen im Lebensmittelhandel zu sein. Die Produkte, hier vor allem die Feinen Filets aber auch das Ofen Gemüse sind von wirklich hervorragender Qualität und das Geschmackserlebnis wirklich klasse. Allerdings erreichten diese Produkte lediglich eine sehr geringe „Erstkaufrate“. Tja und wenn nur wenige Verbraucher probieren, dann kann man eben auch nur einige wenige überzeugen. Wenn man bedenkt, dass jede Innovation unglaublich viel Arbeit und auch viel Geld kostet, ist ein Scheitern ziemlich „schmerzhaft“. Irgendwie hofft man ja jedes Mal auf das „iPhone“, aber die Realität sieht doch oft anders aus. Klar, es geht da anderen in der Branche nicht besser, aber das tröstet nicht wirklich. Schön ist, dass trotz der „Flops“ das Kernsortiment der Gemüse Pfannen seit 4 Jahren kontinuierlich und sehr stark wächst. Vielleicht haben die Innovationen ja auch das Augenmerk auf die „bekannteren“ Produktkonzepte (Toskana, Provence, Sommergarten etc.) gelenkt. Ebenso kommen unsere anderen Fischprodukte gut an. Der größte Flop liegt schon ein wenig zurück. 2010 mussten wir die sogenannten „Gourmet Mahlzeiten“ einstellen. Super Qualität, zu kleine Portion, zu teuer?. Am Ende ist es oft noch nicht mal ganz klar woran es wirklich lag.

Was könnten wir besser machen?

Simulierter Testmarkt? Echter Testmarkt in Hasloch? In home product in use test? Branded and Non Branded?

Bei meinem ersten Arbeitgeber nach dem Studium hieß es vor etwa 20 Jahren noch: “Research is for people who cannot decide.“ Marktforschung war damals geradezu verboten, es zählte das Bauchgefühl. Manchmal glaube ich, da war und ist etwas dran.

Mein Fazit:
Wir werden weiter an Innovationen arbeiten, aber ein bisschen mehr Bauch darf es schon sein. Oder?

Hoffentlich landen dann auch weniger Produkte auf unserem Friedhof

Über den Autor Zeige alle Beiträge Website des Autors

Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Am 1.7.2009 bin ich bei FRoSTA als Geschäftsführer Deutschland/Österreich gestartet und seit 1.1.2010 als Vorstand Marketing und Vetrieb auch für unsere Geschäfte in Osteuropa verantwortlich.

24 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Tja, einen tollen Tipp habe ich leider auch nicht.

    Ich kann nur berichten, dass mir die Suppen, das Ofengemüse und der Fisch sehr gut geschmeckt haben bzw. schmecken.

    Gleichzeitig hatte ich bei allein drei Produktgruppen bei der Neuvorstellung das mehr oder weniger starke Gefühl, dass das keinen Bestand haben wird. Am ehesten habe ich noch an die Suppen geglaubt, sehr schade, dass sie weg sind. Das Ofengemüse macht m. E. wegen des Backofens einfach zuviel Aufwand.

    Meine Anforderungen sind: lecker, gesund und schnell/einfach zuzubereiten.

  • Also ich kann nur für mich sprechen, aber … wenn mir mein Laden euer leckeres Zeug nicht anbietet, kann ich es auch nicht kaufen. Ich habe einen normal großen REWE Markt in meiner Umgebung und der bietet ca. 10 Frosta Beutel-TK Produkte an. Dazu noch die Fischstäbchen etc. Innovationen sind hier echt schwierig zu bekommen. FROSTA ist in vielen Köpfen auch einfach noch nicht angekommen. TK bedeutet für viele einfach noch schlechte Qualität. Ich ziehe Frosta jedem anderen TK Produkt vor und gerade ein Produkt mit Pilzen oder Trüffel würde ich wieder sehr begrüßen.

  • Die Erstkaufrate kann man wohl mit „Kennlernaktionen“ erhöhen:
    Wenn ich bei Edeka das Müsli einer Marke kaufe, bekomme ich manchmal einen Gutschein für 1 Euro Ersparnis beim Brotaufstrich der gleichen Marke.
    Das ist allerdings eine Edeka-Aktion.

    Als Frosta könnten Sie entsprechende Gutscheine auf oder an den viel verkauften Produkten anbieten.

  • Also vorab… ich finde euer Vorgehen (keine Geschmacksverstärker usw.) super, und meine Frau ist auch ganz begeistert von so manchen eurer Gerichte…

    Ich würde ja gerne ab und an mal ein Fertiggericht kaufen, aber mir schmeckts nicht! Wenn ich nur an die Paella denke…

  • Hallo Herr Ehlers,

    ich finde Ihren Beitrag recht ehrlich und offen. Mein Kompliement. Insgesamt ist es immer schwer Innovationen am Markt zu festigen. FRoSTA hat – soweit ich weiss – einige Partnerschaften, z.B. mit Brigitte Diät. Das führte in der Vergangenheit zu einem guten Erfolg bei diesen Produkten. Vielleicht sollte man bei den zukünftigen Innovationen stärker solche Partnerschaften im Blick haben, z.B. bei REWE mit ProPlanet Zertifizierung. Dann würden die Innovationen von FRoSTA dort auch stärker kommuniziert statt in den Friedhof zu landen..

    • Danke für das Feedback. Gute Partnerschaften oder gar „Co Branding“ sind immer wieder Themen, die wir diskutieren. Am Ende ist es aber unsere Aufgabe FRoSTA als eigenständige Marke weiter zu etablieren. Mit unseren „Werbebudgets“ ist das nicht ganz einfach…

  • Ein Problem bei der Marktforschung war ja schon damals bei der Einführung des Reinheitsgebotes aufgefallen – wenn man sich dem Konsumenten mit Kugelschreiber & Klemmbrett aufdrängt und ihn nach seiner „Meinung“ fragt, z.B. ob er denn grundsätzlich bereit wäre, für bessere Qualität auch mehr Geld zu bezahlen, gibt man ihm die Antwort ja eigentlich schon vor…

    Dieses ganze Thema „gesunde“ Ernährung (ehrlich gesagt konnte ich mit dem Begriff noch nie wirklich was anfangen) erzeugt eben heutzutage auch so einen immensen Konformitätsdruck beim Kunden, man möchte nicht schlecht dastehen vor seinen Mitmenschen, weil man sich nicht gemäß der aktuellen Modetrends „gesund“ und nachhaltig usw. ernährt;

    das tolle aus Marketingsicht ist ja, dass diese Begriffe so schön diffus sind und niemand eine wirklich konkrete Definition davon hat, und wenn jemand nicht weiß was er eigentlich will kann man ihm wunderbar die eigene Definition vorgeben, so wie es z.B. Rewe damals mit dem Begriff „frisch“ versucht hatte; einer der widerlichsten Werbespots der deutschen TV-Landschaft in den letzten Jahren (Hirn aus -> bei Rewe kaufen -> Problem gelöst.)

    Die konkrete Veranlassung zu „Erstkäufen“ lässt sich wohl kaum genau vorhersagen, aber letztlich wird die Entscheidung wohl erst kurz vor dem Regal getroffen (man sieht das Produkt und erinnert sich dann an die Werbung), so fiel mir z.B. auf dass während eurer TV-Kampagne die Schlemmerfilets des Mitbewerbers, die beim Rewe direkt über euren stehen, zufällig gerade billiger und mit großen gelben Preisschildern versehen waren…

    Bei den neuen Produktkategorien kommt dann eben hinzu, dass der potentielle Kunde gar keinen direkten Vergleich mehr hat;
    ich könnte mir z.B. vorstellen dass man die Feinen Filets eher in einem Plastikbeutel mit Sichtfenster neben dem anderen Fisch erwarten würde, statt in der ökologischen Pappschachtel, die – zumindest aufgrund der Platzierung im Regal und dem bisher Verfügbaren – eher als „komplettes“ Fertiggericht wahrgenommen wird, und nicht als Komponente.
    Die Gemüsepfannen liegen ja auch beim anderen Gemüse, auch wenn sie gewürzt sind.

    Ähnlich bei den Suppen, ich erinnere mich noch wie ich damals beim Edeka die Restbestände weggekauft hatte, und die Kassiererin schon etwas verwundert guckte… Suppe, TK, im Folienbeutel war eben eine etwas ungewohnte Kombination.

    Das Problem bei den Gourmetmahlzeiten war wohl auch, dass man davon nicht satt wurde, aber trotzdem den ganzen Verpackungsaufwand für die vergleichsweise kleine Portion mitbezahlen musste; trotzdem, ich vermisse sie immernoch =/

    in den Kommentaren zur Verpackung wurden ja damals schon Verkostungen direkt in den Geschäften erwähnt, wäre das nicht auch für die neuen Produkte mal wieder eine Möglichkeit? Vielleicht am Ende überzeugender als jegliche Worte und Abbildungen auf Packungen oder in der Werbung (z.B. auch was die Kunden angeht, die immernoch „Angst“ haben, ein Fertiggericht ohne Aromazusatz am Ende nicht zu mögen).

    P&G hatte es ja damals sogar noch weiter getrieben und Shampoo-Proben mit einem großen Fragezeichen drauf unter dem Namen „das Haar-Geheimnis“ zur kostenlosen Online-Bestellung angeboten, komplett über die Werbeagentur abgewickelt sodass man nicht erkennen konnte wer dahinter steckte, und erst im Nachhinein wurde den begeisterten Testerinnen verraten, dass es sich ja „nur“ um deren Markenprodukt handelt, das vom Namen her eigentlich längst jeder kannte, und vielleicht gerade deshalb kaum beachtet hatte!?

    Sowas klappt natürlich nur, wenn es um ein einzelnes Produkt geht, aber auf jeden Fall zeigte es, wie irrational sich doch Präferenzen und Abneigungen beim Verbraucher gegenüber einzelnen Marken oder Produkten entwickeln…

  • Meiner Meinung nach sollten bei einer neuen Produkteinführung in den ersten zwei Monaten die Gerichte zum Selbstkostenpreis (Probierpreis) an die Händler abgegeben werden (eventuell limitiert).

    Ob die Händler den Preisvorteil dann weitergeben, wäre deren Sache, aber es würde bestimmt viele Händler interessieren, da deren Gewinnspanne größer wäre und die neuen Produkte wären im Laden.

    Nach zwei Monaten dann zum Normalpreis und der Händler sieht ja wie es bisher lief und entscheidet sich, ob er das Produkt weiter anbietet.

    Keine Ahnung, ob das schon so gemacht wird. Der Händler wäre so jedenfalls mit im Boot und hat auch einen Vorteil wenn er den Preisnachlass nicht komplett weitergibt.

  • Hm… also ich tu mich auch meist schwer, mehr als ein paar wenige (meist so 3 oder 4) verschiedene Frosta-Gerichte in den Supermärkten der Umgebung zu finden. In den großen Supermärkten sind’s dann schon ein paar mehr… im v-Markt z.B. hat Frosta allein ungefähr 15 Meter Kühltruhenfläche 🙂 und da hab ich dann auch das Ofengemüse gefunden und hätte es gern gekauft… allerdings hat mich etwas abgeschreckt, dass ich erstmal diese Auflaufform kaufen muss – wobei das noch eher drin gewesen wär – dann aber auch noch weitere Zutaten brauch (glaub Sahne).
    Wenn man genau drüber nachdenkt, ist das natürlich absolut lächerlich, denn wenn ich eh z.B. Milch kauf, dann nimm ich halt schnell noch die Sahne auch mit… aber ich gebe zu, dass ich dann meist doch zum Wintergemüse gegriffen hab, weil das einfacher geht und ich das schon kenn. Aber das ist vielleicht auch nur so eine Anfangs-Hemmschwelle. Ich denke, dass ich nach dem ersten Kauf (wenn’s denn mundet 🙂 ) es dann auch öfter gekauft hätte.. dann weiß man ja, wie’s geht.
    Die Suppen kann ich mich nicht erinnern, jemals wo gesehen zu haben.

    So paradox das jetzt, angesichts der vielen neuen Produkt-Ideen die letzte Zeit auch klingen mag, aber ich habe dennoch irgendwie das Gefühl, dass bei den Standardgerichten mittlerweile etwas Abwechslung fehlt. Die Gemüsepfannen (so gern ich die auch esse) gibt’s ja auch schon seit vielen Jahren. Hier und da eine neue Variante wäre sicherlich interessant. Oder ein saisonaler Wechsel, damit man nicht zu viele Produkte im Angebot hat.

  • ok ok .. ich muss wohl doch noch was relativieren: Ich seh gerade, dass ihr ja eh neue RAHM-MARKT-GEMÜSE-Gerichte auf dem Markt habt. Ich tingel nachher gleich los und hol mir eins! 🙂

  • Hallo Herr Ehlers,

    Von den Ofengemüsen hier in Ihrem Beitrag lese ich nun zum zweiten Mal nach der Produktvorstellung. Ich kann mich erinnern, ich hatte mich damals auf diese neue Produktreihe gefreut, wollte sie unbedingt ausprobieren. Die Produkte tauchten aber nie im Einzelhandel vor Ort auf! Also vergaß ich sie wieder. Jetzt bin ich schon ein wenig geschockt, weil ich die Ofengemüse gerne gekauft hätte. Zu Preis/Leistung kann ich natürlich nichts sagen, da unbekannt.

    Die Suppen hatte ich probiert, die waren sehr gut, mir aber preislich für Suppen zu teuer.

    Aber auch bei den Fischpfannen: Nach Ankündigung habe ich mich auf die Fischpfanne Asia gefreut, aber auch die ist nie bei meinem Einzelhändler aufgetaucht. Jetzt ist sie ebenfalls auf dem Produktfriedhof. Dafür gibt es Helgoland, die nicht ganz meinen persönlichen(!) Geschmack trifft und an die Fischpfanne Italia herankommt, so dass ich meist nur die Italia kaufe.

    Interessant ist aber auch, dass 2014 ausschließlich Produkte „beerdigt“ wurden, die ich zu keinem Zeitpunkt in einem Regal vor Ort gesehen habe. Ist das wirklich noch Zufall (siehe unten Marktsuche)?

    Und die Gemüsepfannen Andalusia, Brasil und Italia tradizionale, die ich alle äußerst gerne kaufen würde, gibt es auch nicht in meiner Nähe. Hoffentlich sind diese nicht die nächsten Produkte, die auf dem Friedhof landen bevor ich sie probieren konnte.

    Ich habe gerade nach langer Zeit mal wieder die Frosta-Suchmaschine aufgerufen und geschaut, wo es die leckeren Sachen alle gibt: Als Ergebnis erhielt ich fürs Ofengemüse zwei K+K Märkte, eine Kette, deren Namen ich noch nicht mal kannte. Noch schlimmer: beide K+K Märkte liegen an Orten, wo ich nun gar nicht hinkomme. Und ganz ehrlich: Ich bezweifle, dass an diesen Orten die gemüseorientierten Frosta-Produkte besonders geschätzt werden, dort geht es der Kundschaft wohl eher um Billiglebensmittel oder Fleisch. Wäre das Ofengemüse an anderen Orten und bei anderen zentraleren citynahen Einzelhändlern verfügbar gewesen, hätte es sich in meiner Stadt besser verkauft. Das nur zum Dauerthema „Verfügbarkeit“ und „Beliebtheit“ der Produkte.

    So langsam könnte ich verzweifeln: Die Gemüsepfanne Andalusia, z. B. gibt es in meiner Stadt überhaupt
    nirgends!

    Gruß
    Armin

    • Wir bieten unser gesamtes Sortiment sowie alle Innovationen stets allen Lebensmittel-Händlern in Deutschland an. Es ist dann die alleinige Entscheidung der Handelszentralen bzw. der selbstständigen Einzelhändler, welche Artikel den „Endverbrauchern“ angeboten werden. Als „Endverbraucher“ können Sie selbst aber immer in Ihrem Markt nachfragen und den Händler bitten Ihnen Ihr Wunschprodukt zu bestellen. Wir können keinen Händler „zwingen“ unser Sortiment zu führen…das können nur die Endverbraucher…

      • Herr Ehlers,

        Sie könnten doch aber ihre Datenbank (wo gibt es welche Gerichte) nutzen, um Händler, die ein Gericht nicht führen, gezielt anzusprechen; evtl. mit einem Sonderpreis, oder einer Aktion.

        Entweder mit dem Argument „alle Händler im Umkreis führen das Gericht, nur sie nicht“.
        Oder umgekehrt „Sie wären zur Zeit der einzige Händler im Umkreis, der das Gericht führt“.

  • Mir fällt auf, dass es Frosta-Produkte nur sehr, sehr selten im Angebot gibt. Ich halte das für einen Fehler, denn Coupons zum Herunterladen sind ja nett, aber wer besucht diese Internetseite? Doch nur ohnehin interessierte zukünftige oder bereits vorhandene Frosta-Kunden und ich vermute, die Meisten von denen würden sich die Frosta-Produkte auch ohne Gutschein kaufen. Der Spontankäufer oder der altmodische „Analog-Käufer“, der vorm Einkaufen tatsächlich noch Papier-Prospekte studiert (ja solche Leute gibt’s noch :-D) wird damit nicht erreicht. Leider ist das eine ziemlich große Käuferschicht, die Ihnen so durch die Lappen geht. Diese Kunden bekommt man nur über Sonderangebote dazu, etwas Neues zu probieren. Gerade bei etwas teureren Produkten tut sich der „Normalo“ schwer die Katze im Sack zu kaufen, bei einem Sonderangebot ist dieser schon eher geneigt einen Flop zu riskieren (schließlich sind die Geschmäcker verschieden).

    • Klar, über den Preis kann man viel versuchen. Dann erreicht man aber auch oft nur die preisorientierten Käufer.
      Für „Propierkäufe“ führen wir neben den Online Coupons zum Downloaden, diverse andere Coupning Maßnahmen durch. Wir nennen die dann „Check-In Couponing“ bzw. „Check-out couponing“, „Regal Couponing“, „In Magazin couponing“ 😉 Interne Stimmen sagen schon, wir hätten hier viel zu viele Coupons… 😉

    • Also, hier in der Gegend gibt es die Frosta-Gerichte gefühlt alle 4 Wochen zu 2,49 statt 3,29; bei Edeka, Rewe oder Sky.

      Auf sparbote.de gibt es jeden Montag eine Rubrik „Supermarkt- und Discounter-Angebote der Woche“.
      Dort tauchen zusätzlich oft Frosta-Angebote in Märkten auf, die hier nicht vertreten sind.

  • Das ist natürlich nur meine Sichtweise: Ich finde Coupons schlichtweg weniger geeignet als „normale“ Sonderangebote, um den Leuten ein Produkt näher zu bringen. Über Coupons erreicht man doch viel weniger Menschen und ich finde sie irgendwie umständlich. Wie ich blättern viele Menschen in den Wochenend-Prospekten herum und schreiben Einkaufszettel. Auch innerhalb des Marktes werden Sonderangebote in der Regel mit Schildchen heraus gehoben. Sonderangebote nehme ich also eigentlich gut wahr. Coupons gehen dagegen schnell unter. Entweder vergesse ich sie auszuschneiden bzw. habe gerade keine Schere zur Hand oder sie schlummern bis zum Sankt-Nimmerleinstag im Portemonnaie oder ich mag im Feierabendtrubel nicht den Verkehr unnötig mit irgendwelchen Coupons, für die die Kassiererin womöglich auch noch Rückfrage halten muss, aufhalten. Auch muss ich mich vorher erst jedes Mal erkundigen, ob nun „mein“ Markt überhaupt mitmacht. In Amerika ist es üblich, dass die Leute im Supermarkt herumstehen, in ihren Coupontütchen herumwühlen und auch keine Hemmungen haben an der Kasse drölfeinhalb Coupons zu zücken. Aber hier ist das einfach (noch?) nicht üblich. Wer hierzulande irgendwelche Coupons zu Stoßzeiten an der Kasse zückt wird eher als ärgerliches Verkehrshindernis wahrgenommen. Ich bin schon so manches Mal über ein ganz normales Sonderangebot auf Produkte aufmerksam geworden, habe das als Anreiz es mal zu testen genutzt und bin dann dabei geblieben. Coupons mag ich dagegen offen gestanden gar nicht so gerne. Ich frage mich dann jedes Mal: Warum macht man nicht gleich ein normales Sonderangebot daraus, an das ich mich dank der Schilder notfalls im Laden wieder erinnern kann? Denn wenn es nicht gerade das Regal-Couponing ist, heißt es schnell: Aus dem Auge, aus dem Sinn. Dann probiere ich auch nichts. Das mag merkwürdig klingen, aber die Hürden sind bei Coupons einfach höher als bei stinknormalen Sonderangeboten: Man muss sie erst besorgen und ausschneiden, dann separat einstecken und beim Einkauf auch noch daran denken, dass man sie überhaupt besitzt. Richtig ärgerlich ist es, wenn man erst an der Kasse feststellt, dass ausgerechnet der Markt die Coupons nicht akzeptiert. Man muss also auch noch daran denken an der Info vorher zu fragen, ob man den Coupon überhaupt einsetzen kann. Ich finde das alles sehr umständlich. Das Angebot steht dagegen mit dem, was ohnehin benötigt wird, auf meinem Zettel und wird einfach eingepackt. Eventuell lasse ich mich im Markt noch von Aktionen und Angeboten inspirieren. Keine Bastelstunde, kein zusätzliches Erinnern, kein genervter Blick an der Kasse und vor allem ist von Anfang an klar, dass das Sonderangebot auch gilt.

    • „Wer hierzulande irgendwelche Coupons zu Stoßzeiten an der Kasse zückt wird eher als ärgerliches Verkehrshindernis wahrgenommen.“

      Das sehe ich genau so! Coupons sind an der Kasse ein ärgerliches Entschleunigungsmittel – böse Blicke inklusive …

  • Sie hatten doch mal ein Bistro in Hamburg – funktionierte das als Vortester?
    Wie wäre es mit einem „mobilen Bistro“ mit Mikrowelle, dass durch die Supermärkte tingelt und per Stand oder beispielsweise beim angeschlossenen Bäcker ein oder zwei Tage Probeessen anbietet? Könnte mir vorstellen, dass der Supermarkt das auch in seine Werbung aufnimmt.

  • Frosta sollte mehr über die Zutaten reden, die in den Gerichten drinnen sind.

    In den Werbe-Spots wird immer wieder versucht das Reinheitsgebot zu vermitteln, in dem man über die „Stoffe“ spricht, die nicht in den Gerichten enthalten sind. Für viele unkundige Verbraucher lautet dann vermutlich die Botschaft: „Heute verzichtet jeder Hersteller auf ein bisschen Chemie.“

    Mein Vorschlag wäre deshalb, mehr das von Ihnen erwähnte „Geschmackserlebnis“ in den Mittelpunkt zu rücken und alles das, was damit zusammenhängt (erstklassige Zutaten, Verarbeitung, etc.)

  • Die neuen Sachen sind einfach zu wenig bekannt. Ich selbst schaue nur selten auf dieser Webseite vorbei und höre heute zum ersten Mal davon. In den Märkten in der Nähe habe ich nur ein sehr schmales Angebot. Deshalb kaufe ich auch lieber hier im Shop.
    Warum kaufe ich Frosta? Bis vor Kurzem war Frosta für mich irgend eine TK Firma. Ich war nie ein Fan von Fertigessen und billig war das Essen ja auch nicht. Die Werbung war so nichts sagend, dass meine Kaufentscheidung nicht beeinflusst wurde. Und auf Werbung gebe ich nichts. Ist eh alles gelogen. Was hat meine Meinung geändert und warum bin ich heute ein Fan dieses Essens? Ganz einfach, ich bin Mutter einer Tochter und dann beginnt das Umdenken. Ich möchte für mein Kind Lebensmittel, die diesen Namen verdienen. Und das ist Preisunabhängig. Da helfen auch keine Rabattaktionen. Ihr müsst die Mütter erreichen. Das schafft man nicht mit Klarsichtfolien als Verpackung. Und auch nicht mit Werbung, die abends gegen 22 Uhr läuft und mit eine jungen Mann, der Reagenzgläser vom Regal wirft.
    Macht doch mal ein paar Kleinkindergerichte. Elefantennudeln mit Tomatensoße oder so. Und dann eine Werbung dazu, wie: „nach der Muttermilch sollte es natürlich weitergehen“. Das ganze gesponsort mit Coupons zu diesen Gerichten in Zeitschriften, die bei jedem Frauenarzt rumliegen. Oder zum probieren bei aufgebauter Hüpfburg. Über die Kinder bekommt die Eltern. Macht doch jede Firma so. Oder packt doch eins von tausend rosa Flügelpferdchen in jede Packung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

    • Hallo All,

      da muss ich zustimmen. Die meisten Artikel werden von den Supermärkten nicht angeboten.

      Die Suppen waren lecker. Ich habe 3 Beutel bei Edeka gefunden. Eine probiert. Beim nächsten Einkauf nichts mehr davon zu sehen.

      Und richtig, eigentlich gibt es nur die Standard TKs wie Steakhouse Pfanne & Co, keine Neuerungen. Schade.

      Die neue Iglo-Konkurrenz mit nur 350g kann man geschmacklich vergessen…die TK-Truhen sind aber voll davon. Was ist da los??

      Also bitte gerne weitermachen und auch mal in Hamburg Proble-Lots positionieren.

  • Sehr geehrter Herr Ehlers,

    bevor ich mich zu diesem Thema auslasse, hier ein Kleines Beispiel:

    „Natürlich hatten wir alles bestens vorbereitet.“

    eine Aussage ihrerseits und eine Aussage auf dieser Seite:

    „FRoSTA-Blog : 100% frei von Farbstoff“

    Nun ist Ihr Blog aber eben nicht frei von Farben. Unterbewusst nimmt ein Mensch das als Lüge auf. Im Marketing und Vertrieb nennt sich das eine Negativ Ecke, ist der Kunde erstmal dort bleibt er lange dort Sitzen.

    Zuerst einmal möchte ich mich kurz Vorstellen. Ich habe Beruflich 30 Jahre Produkt neu Immissionen begleitet und Entwickelt sowohl im Food als auch non Food Sektor für SB-Märkte. Ein teil des Wissens das sie im Studium gelernt haben vor 20 Jahren stammt aus meiner Feder.

    Nun im Speziellen zu Frosta. Zum einen sind die von Ihnen als Negativ Immission bezeichneten Produkte, sogenannte Imitat Produkte. Also Produkte die sich in einem Verdrängung’s Wettbewerb behaupten sollen. Die Chance hier einen Hit zu landen liegt bei 30% egal welche Sorgfalt und Technik sie anwenden.
    Dazu kommt neben dem Verdrängung’s Wetbewerb gibt es noch das Negativum das der TKK Markt ein Käufer Markt und kein Verkäufer Markt ist und was sehr Ärgerlich ist Iglo/DrOetker haben mit über die Jahre immer minderer Qualität diesem Markt geschadet.
    Bei letzterem gibt es nur die Möglichkeit, zu sagen wo wir sind ist Vorne. Dies tuen sie auch mit Konsequenz über die Qualität. Hier würde ich mir aus dem Bauch heraus wünschen einen Vertrieb der sich auf den Grundsätzen aufbaut wir sind nicht einfach TKK wir sind Frosta. Also einen Stärkeren Alleinstellung’s Anspruch. Ihre Produkte sind sehr gut Implementiert in der Blinden Welt. Warum nicht mal Brailschrift auf die Verpackung?

    Womit wir bei einem Weiteren Punkt sind der mich aus dem Bauch heraus stört. Bei der Recherche zu meinem neuen Buch fällt Frosta vor allem durch eines auf, ich bitte die Wortwahl zu Entschuldigen, unterirdisch schlechter Presse Arbeit. Sowohl in Print wie in TV Medien.

    In einer Antwort formulierten sie das Ihr Budget keine Penetrierung von POS zulässt. Hier war meine erste Reaktion: „Jung,Jung,Jung“
    Sie haben Natürlich auch das Recht zu erfahren warum ich so Denke. Ich hoffe sie mögen das altmodische Powerselling noch:

    1945 Nach Kriegsende erhielt ein Saarländischer Kaufmann die Vertriebsrechte für ein Dosenmilch Produkt, Der Hersteller verfügte zu dieser Zeit über keine eigenen Fahrzeuge. Der Kaufmann über eine Fahrtüchtige Kutsche und ein Fahrrad. Desweiteren verfügte der Kaufmann über eine Gesellschaftliche Beziehung zu einem Niedersächsischen Fahrrad Hersteller der keinen Umsatz mehr zu verzeichnen hatte. Das Marketing gestaltete sich über 2 Jahre so, mit der Kutsche wurden Tante Emma Läden bevorzugt A&O angefahren und in den Jeweiligen Orten dem Pfarrer Angeboten das er einen Konfirmanden einer unterstützungsbedürftigen Familie suchen sollte, dieser bekam ein Fahrrad und die Täglich die Ware die er in dem Jeweiligen Ort an die Verkaufsstellen zu liefern hatte, die Hälfte der Provision behielt der Jugendliche mit der anderen Hälfte Kaufte er sein Fahrrad.

    Heute nennen wir das eine Win-Win Situation. Wenn ich mir nun die MaFoDa im TKK Sektor ansehe mit der Aktuellen Gesellschaftsstruktur abgleiche und mir Parallel Sektoren anschaue die durch Synergien im Frei Verbund expandieren können, ist es Problemlos möglich Positiv Ertrags Marketing für Neu Immissionen zu betreiben.
    Ein Anschreiben mit einem erweiterten Konzept samt der Key ACC dazu habe ich an sie bereits Versand als Ideen Quelle.

    Nun kommen wir aber einmal zum Thema um das es eigentlich ja gehen sollte neue Produkte. Neben der Veganen Ernährung’s Richtung gepuscht von der Chemie Industrie, gibt es noch stark wachsend die Regional/SlowFood bewegung und die Aktuellste und am erfolgreichsten sich durchsetzende Clean Food Szene.

    Was ist Regional/SlowFood, diese Form sich zu ernähren ist geprägt von Sensitiven Geschmacks Erlebnissen und Regionalen Spezialitäten. Das wäre zum beispiel ein Schwierig selbst herzustellendes Produkt. Der Ostpreußische Grüne Hering. Ein Klassisches Produkt für den Sommer. eine Klassische Helle Soße mit Salz, Petersilie, Sauerampfer und Bohnenkraut. Das Gericht wurde Kalt als auch Warm verzerrt.
    Die Clean Food Bewegung ist vor allem Orientiert an einer Zubereitung wie bei Oma aber auch wie ich es gerne nenne eine Lego Ernährung da sie auf einzelne Bausteine setzt die untereinander austauschbar sind, hier sei einmal das Beispiel djuwetschreis auf mit Bärlauch anstelle von Knoblauch zu erwähnen, ebenfalls ein Produkt das Kalt wie Warm gegessen werden kann.

    Hier schließt sich auch etwas an das heute weder im SB bereich noch in der Gastronomie erhältlich ist, das Doppelte gar Verfahren. Zwei Beispiele möchte ich hier anführen.
    Zuerst das Barbecue Fleisch das anders als zu Erwarten vom Truchsess Levi aus Frankreich stammt der so nette dinge wie Fish and Chips in seinen Rezeptbüchern von 1827 veröffentlicht hat. Das Fleisch wird zuerst gegrillt scharf von beiden Seiten dann wird es in Fleischbrühe Gekocht(Vollständig bedeckt) anschließend wird es Stark geräuchert anschließend sehr Kalt gelagert. Hierbei passiert etwas erstaunliches was jeder zuhause ausprobieren kann der Rauchgeschmack bleibt beim Einfrieren auf ganz Natürliche weise erhalten. Der Braten kann dann schonend aufgetaut werden und muss nur noch bis zum erreichen der gewünschten Kerntemperatur in den Offen.
    Das Zweite beispiel das zu erwähnen ist wäre die Babykost, sie Existiert im TKK bereich nicht obwohl ein Anbieter wie Frosta hier gegenüber allen Gläschen Produzenten im Vorteil wäre, schließlich Kämpft auch diese Branche sich von Skandal zu Skandal.

    Die Beispiele sollen a) Verdeutlichen wie Produkte mit Multiplem nutzen (Kalt und Warmverzehr) b) Produkte mit niedrigschwelligem Vermittlungshemmnissen (Das Ernährungsverhalten unserer Kinder und Ihre spätere Gesundheit hängt von der Kenntnis der Geschmackstoffe sowohl im Mutterbauch als auch über die Muttermilch als auch bis zum alter von 3 Jahren ab)Hinzu kommt bei entsprechender PR der verweis auf Aluminium Eintrag durch die Deckel von Babygläschen, die Nitrat Problematik aufgrund der Lagerung der Gläschen über 4 Grad Celsius(Ausreichend Studien mit der Zahl der Verstorbenen Kinder liegen ja genug vor).

    Ich hoffe Ihnen auf diesem Wege Ideen für Ihre sehr schwere Arbeit nahe gebracht zu haben. Und ja auch mir ist eine Produktimmission verrutsch im oberen 7 Stelligen DM Sektor da hilft nur Augen zu und auf neue Probleme lösen.

    Mit freundlichen Grüße
    Carsten

    Rechtschreibfehler passieren bei Legastheniker eben und sind auch Produkt Neuerfindungen mit wenig Aussicht auf erfolg, in diesem sinne.

Jetzt Kommentar schreiben und mitdiskutieren

Bitte vor dem Kommentieren unsere Blog-Regeln zur Kenntnis nehmen.