Peter telefoniert wieder im Fernsehen

am kommenden Sonnabend ist es soweit: Wir starten unsere 2. TV-Werbekampagne in diesem Jahr. In unserem neuen Film kehren wir ein wenig zurück zur ursprünglichen Idee unserer Werbung. Nachdem Peter von FRoSTA  in den letzten Jahren eine Frau und davor ein Kind am Telefon hatte, spricht er im neuen Spot wieder mit einem Koch. Beworben wird übrigens das Bami-Goreng, unser verkaufsstärkstes Gericht. Wir sind alle sehr gespannt, wie der Spot ankommt.

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=3gER-W_qlmY[/flash]

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Torsten Matthias (Marketing)

Torsten Matthias (Marketing)

Ich bin bei FRoSTA für das Marketing verantwortlich.

46 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Dann hat Bami-Goreng die Gulaschpfanne überholt?

    Wie erfolgreich sind denn die anderen Sachen so? Manche Sorten, die auf Eurer Website stehen, habe ich noch nie im Supermarkt gefunden (Berlin Innenstadt).

  • @Andre : oft bewerben die Firmen gut laufende Produkte da hier das Potential an Käufern zumeist am höchsten ist. Gerade bei einer breiten tv Kampagne lohnt es sich nicht Sorten zu wählen, die nur eine kleinere zg ansprechen – zb vegetarische Gerichte.
    Ich finde den Spot leider auch nicht gerade kreativ – eher alt bewährt 🙁 warum gibt es hier keine mutigere Kreation – ähnlich wie in anderen Ländern ?

  • @ Andre: Es ist genau, wie Inge es sagt: Das Bami-Goreng hat bei den Käufern die beste Akzeptanz. Es ist aber noch weitgehend unbekannt und hat noch viel Potential.

    @ ron: Unsere stärksten Artikel sind: Bami-Goreng, Nasi-Goreng, Hähnchen-Curry, Paella und Tagliatelle Wildlachs.

  • Hi,

    mich sprechen Werbespots nicht an, bei denen Köche Fertigwaren nehmen. Das ist zu weit weg und ausgelutscht. Das Frosta-Essen ist doch für Privatköche gedacht, warum werden die dann auch nicht beworben?

    Na ja, ich fühle mich jedenfalls nicht von der Werbung angesprochen, obwohl ich Frosta-Fan bin (so es mein Laden mal anbietet).

    Gruß, Ekkart.

  • @etg: stimme Dir voll zu ! Warum kann man nicht junge Familien oder Singles zeigen, die aus Zeitgründen nicht immer frisch kochen können und trotzdem „Qualität auf den Teller bringen wollen“ – Lösung: Frosta.
    Frosta steht ja eigentlich für Ehrlichkeit, Transparenz und – vorallem -Glaubwürdigkeit – auch ich glaube nicht, dass man der ZG vermitteln kann, dass Köche Frosta verwenden

  • Ich finde das sehr gut, dass ihr Zusatzstoffe öffentlich schlecht macht. Jetzt finde ich es fast schade, dass ich den Spot wohl nie im TV sehen werde. Aber hätte ich nicht gerade Sommerpause, würde ich ihn glatt bloggen.

  • *gähn* Da guck ich doch lieber den „Geteilte Töpfe“ Spot…

    Warum gibt es in D immer diese Langweiler-Werbung? Verstehen nur Polen den Witz in der polnischen Paella-Werbung?

    Und ich vermisse den vorherigen Peter 🙁

  • @etg und Inge:

    Ich hab’s auch nie verstanden. In den Werbespots konkurriert Frosta mit richtigem Kochen – da kann ja nur ein Gleichstand bei herauskommen. Die Vorteile, die Frosta gegenüber richtigem Kochen hat, werden dagegen gar nicht herausgestellt (Zeit, Arbeit, Flexibilität/Vorratshaltung etc.) Schön, beide sind gleich gesund – warum soll ich dann für viel Geld Frosta kaufen? Frosta muss in der Werbung sich nicht mit richtigem Kochen vergleichen, sondern mit anderen Fertiggerichten – oder die Vorteile gegenüber richtigem Kochen passend herausstellen.

  • @Lars: echt schade dass frosta mit dem Blog mutige Wege im Marketing beschritten hat und bei der tv Werbung -sorry- so langweilig bleibt 🙁

  • Leider ist das Konzept dieser Werbung schon uralt und meiner Meinung nach ausgelutscht. Wie wäre es mit ein paar Filmeinstellungen außerhalb eines Studios mit ansprechender Musik.

    Beispiel:
    http://www.youtube.com/watch?v=oBMU792TWe4

    Bei Apple-Werbung ist die Musikauswahl ja auch ein Erkennungszeichen.
    Nachteil: Man würde bei einer Dauer des Spots von 22 Sekunden kaum etwas Vernünftiges auf die Reihe bekommen.

  • An dem Spot finde ich gut das das Fehlen der Zusatzstoffe so herausgestellt wird, den das wußte ich noch nicht und finde es ganz hervorragend das ein großer Lebensmittelkonzern auf Zusatzstoffe komplett verzichtet und transparent ist. Grosses Lob!

  • Ich hatte vor Monaten schon angeregt, pot. Zielgruppen (und das sind eher nicht Profis) anzusprechen:

    * Berufstätige, die keine Lust auf Imbissbudenmüll, die ewig gleichen Brötchen vom Bäckerstand od. überteuerte Restaurants in der MiPau haben (so wie ich)

    * Leute, die ihre Kinder gesund ernähren wollen, ohne die Zeit zu haben, 5 Sorten Gemüse zu putzen mittags

    * Allergiker, die genau wissen müssen, was „drin“ ist

    * Leute, die Chemie im Essen ablehnen

    * Rentner, die nicht mehr Lust/Stehvermögen haben, jeden Tag frisch zu kochen, aber noch mobil sind, in den Supermarkt zu gehen

    * Leute, die Fertigprodukte ablehnen. Und die von einem Frosta-Fan überzeugt werden.

    Man könnte für jede Gruppe gleiche, wiedererkennbare Figuren kreieren.
    Die dann Freunde/Bekannte/Verwandte/Kollegen überzeugt.

    Und jetzt widme ich mich wieder meiner Lasagne Bolognese … und ratet mal, von wem. 😉

  • @Susanne: Das Problem bei der Vielzahl an unterschiedlichen ZG ist, dass sich sie via TV nicht spitz genug ansprechen kann 🙁 aber neben dem klassischen 30″ Spot für „die Masse“ (der vielleicht etwas „spritziger“ konzipiert ist) könnte man diese ZG sehr gut mit anderen Medien erreichen (z.B. Print) !?
    Mich würde einmal interessieren, welche ZG denn beim Frosta-Marketing im Vordergrund steht ? – Die klassische HHF-ZG ?

  • puh, da bin ich aber froh, dass der Spot am Ende nicht bei allen durchgefallen ist.

    Unser Hauptanliegen ist es natürlich, das Reinheitsgebot zu kommunizieren. Es wird ja von vielen Marken mittlerweile ausgelobt, dass jeweils auf einzelne Zusatzstoffe verzichtet wird. Da verzichtet der Eine auf Konservierungsstoffe, der Andere auf Konservierunggstoffe und Aromen und der Dritte vielleicht zusätzlich noch auf künstliche Aromen. Aber keiner verzichtet auf alle Zusatzstoffe so wie wir.

    Mit witziger und origeneller Werbung ist es auch so eine Sache. Lars verlinkt z.B. auf einen unserer viralen Spot. Die sind sehr lustig und tragen sicher dazu bei, unsere Markenbekanntheit und -sympathie zu steigern. Sie bringen aber unsere Markenbotschaft nicht immer richtig rüber.

  • Eben, dieses „Zusatzstoffe, igitt“ könnten alle von mir angesprochenen „Schlüssel-User“, die andere überzeugen, auch sagen.

    Man könnte ein geflügeltes Wort für Frosta daraus machen.

    (Heute gabs Alaska-Seelachs mit Dijon Sauce, und ich schäme mich nicht dafür, dass ich die Packung ausgeleckt habe. Hat eh keiner gesehen ;-))

  • Das Problem ist doch gerade, dass inzwischen jeder mit „Wir verzichten auf xxx, yyy.“ wirbt. „Wir verzichten auf Geschmacksverstärker! (nach dem, was der Gesetzgeber als Geschmacksverstärker deklariert hat, denn Hefeextrakt nehmen wir natürlich… nein, das dient nicht als Geschmacksverstärker…).

    Für „Anti-Zusatzstoffe-Werbung“ fand ich das Thema zu kurz (2 Sekunden am Ende?..) und dafür das kein anderer Vorteil von Frosta angerissen wurde, ziemlich dürftig. Okay, es gab schon noch schlechtere Fernseh-Werbung von Frosta, insofern … 😉

    Indischer Koch ruft bei Frosta an:
    Koch: Hilfe, Peter, ich muss 27 Kinder ernähren, ich komme zu nichts mehr außer Kochen!
    Peter: Nimm doch unser Bami-Goreng, in 10 Minuten fertig, keine Arbeit und schmeckt wie selbst gekocht!
    Koch: Fertiggerichte? Für meine Kinder? Bäh.
    Peter: Aber Jahid, wir haben doch unser Reinheitsgebot! Keine Zusatzstoffe, verständliche Zutatenangaben (Einblendung Zutatenliste Verpackung, die ist nämlich wirklich gut), keine Mogelei etc. etc.

    Peter: Und Jahid, hast du noch Zeitprobleme?

  • Ein hoch auf Prashant *G* Hast super gespielt,musste mir den 10 mal hinteinander anschauen,weil ich stolz darauf bin, dich und deine Familie zu kennen *G* Ansonsten zu der gesamten Werbung, ihr könntet euch echt mal was neues einfallen lassen. Weiß nicht mal was verücktes und nicht immer die klassische Art . Ein bsp. wäre wenn sich der koch was kocht, aufeinmal steigt der geruch in die Luft, die Leute riechen es und laufen alle zu ihm um zu kosten, er bemerkt das und läuft weg alle hinter her. Dann findet er ne ecke wo er denkt da hat er ruhe, aber 5 min später stehen sie alle wieder da und überfallen ihn, zum schluss sitzt er mit zerrissenen Klamotten dort und wirft einen erschöpften Blick in die leere Pfanne.Also ich finde diese idee nicht mal schlecht, oder???

  • Bei der „Igitt“ Reaktion musste ich mich wirklich fremd schämen. Das wirkt einfach zu gekünstelt.

    Vielleicht sollte man mal einen Spott ganze ohne irgendwelche gespielten Szenen drehen sondern wirklich nur das Produkt mit seinen Besonderheiten vorstellen.
    Am besten wäre ein Frosta Mitarbeiter der sich kurz vorstellt und mal Tacheles redet was das Frosta Reinheitsgebot bedeutet und glaubhaft vermittelt das dies keine leeren Versprechungen sind.
    Wie schon Lars sagte könnte dabei z.B die Zutatenliste eines Produktes groß durchs Bild laufen während der Mitarbeiter erwähnt das sogar die Zutaten der Zutaten angeben werden, wirklich nur das drin ist was drauf steht und nichts verschwiegen bzw. zusammengefasst wird.

    Verschwendet keine teure Werbezeit mit irgendwelchen Sshaupielereieinlagen sondern Werbt einfach mal wirklich nur mit eurem Qualitätsanspruch. Das ist Schließlich das was euch ausmacht.
    Ihr müsst nicht wie andere Hersteller eure Botschaft hinter solchen Spielereien verstecken damit die Kunden nicht merken das diese Botschaft eigentlich nur dummes Geschwafel ist.

  • Ich fänd einen Spot toll der vielleicht die Anlieferung der frischen Zutaten zeigt (frischer Lachs/ Fleisch und/oder einige Kisten mit knackigem Gemüse usw.) und evtl wie diese dann verarbeitet werden zu den fertigen Gerichten. Dazu eine nette Dame die nochmal hervorhebt das außer den guten Sachen da keine Zusätze reinkommen. Vllt könnte diese Dame (notfalls auch ein Herr, aber um die Hausfrauen anzusprechen wäre vllt eine Dame sinnvoller und wäre mal eine Abwechslung zum Peter) noch zufällig Mitarbeiterin bei Frosta sein, zb. im Qualitätsmanagement oder dergleichen.

  • Also ich find den Spot echt schlecht, sorry, weil:

    1.) Langweilig 🙂
    2.) Wie schon angesprochen, sollte der spot nicht vermitteln, dass restaurants fertigfutter verwenden, sondern „normalen“ leuten zeigen, dass sie mit frosta gute gerichte schnell hinbekommen, die so schmecken wie selbstgemacht und nicht wie aus der chemie-kueche.
    3.) Auch ich find dieses „igitt, …“ sehr schlecht geschauspielert, und absolut unauthenthisch.
    4.) Find lars vorschlag mit den 27 kindern echt gut, wie auch so ziemlich alle vorschlaege von susanne an die unterschiedlichen zielgruppen.

    Finds eigentlich schad, dass hier wirklich gute ideen gebracht werden, wie man spots gut machen kann, am schluss wieder nur 0815 werbung rausschaut, die wohl keinen noch-nicht-frosta-esser ueberzeugt.

    PS: @Thorsten: „Unsere stärksten Artikel sind: Bami-Goreng, Nasi-Goreng, Hähnchen-Curry, Paella und Tagliatelle Wildlachs.“ -> Kein wunder, wenn das eigentlich ganz genau die produkte sind, die ich nur seit jahren jetzt bei uns in Wien bekommen kann. Ist es nicht moeglich einfach 3-4 fixe gerichte zu haben, und weitere 3-4 immer wieder zu variieren?
    Natuerlich kann man wie angesprochen, vl. mal mit dem Filialleiter reden, aber mir (wie wohl 99%) ist das wohl zu muehsam.

  • @Martin St.:
    „Natuerlich kann man wie angesprochen, vl. mal mit dem Filialleiter reden, aber mir (wie wohl 99%) ist das wohl zu muehsam.“
    Geht mir auch so ! Im örtlichen REWE gibt es nur ein- bis zwei Frosta-Sorten. Natürlich könnte ich beim Filialleiter danach fragen aber dieser wird wohl kaum aufgrund einer Nachfrage sein Sortiment erweitern !
    Vielleicht könnte man zum nächsten Spotdreh eine kleine „Blog-Task-Force“ aufstellen, die konkrete Ideen zur Spotkreation beisteuert, damit es nicht bei Vorschlägen bleibt ?!

  • Wer außer mir sieht noch Swastikas/Hakenkreuze in Hintergrund auf der Schranktür (oder was es sein mag) in der indischen Küche?

  • @ Alle:

    Vielen Dank an alle für die Meinung und die vielen Vorschläge. Am Ende des Werbezeitraumens werden wir die Kampagne auswerten und messen, wie der Spot gearbeitet hat. Dazu werden wir eine Befragung mit TNS Infratest durchführen. Wir werden dann darüber berichten.

    • Hallo Torsten Matthias, die billigste Werbeeinschaltung wäre ein Standbild mit knackig frischem Essen ev. Gemüse originell angerichtet. Dann ziehen sie den Text darüber, der nicht mehr ist als ihr Firmenlogo mit der Bemerkung „ohne synthetische Zusatzstoffe“ und für die Personengruppe, die mit akustischen Reizen lernt werden diese 4 Worte bedeutungsvoll von einer Stimme transportiert. Diese Idee ist nicht neu, jedoch aussagekräftig und billig, obwohl es nicht billig wirkt. Der richtige Fotograf und die richtige Stimme könnten diesen Microspot zu einem kleinen Kunstwerk werden lassen.

  • Ich finde den Spruch „Nur Natur, keine Chemie“ extrem unintelligent.
    Die Natur besteht auch aus Chemie, ein Baum besteht aus chemischen Molekülen oder was dachten Sie?
    Eigentlich finde ich das Frosta-Konzept prima, aber dieser Spruch macht mir die Marke echt unsympathisch.

    • Dem kann ich nur zustimmen – auch mich ärgert die Aussage „Bei uns ist keine Chemie drin“ sehr.

      Unsere gesamte Lebenswelt wird von der Chemie berührt. Wir finden Chemie in Materialien, in Werkstoffen und in Wirkstoffen. Zum Beispiel ist Wasser zusammengesetzt aus Wasserstoff und Sauerstoff. Nudeln, Reis oder Kartoffeln enthalten als wesentlichen Bestandteil die Stärke. Stärke besteht chemisch aus 2 Sorten von Kohlenhydraten, dem Amylopektin und der Amylose. Oder die grünen Bohnen – diese enthalten unter anderem Eiweiß, Folsäure, Eisen, Niacin und Pantothensäure.

      Jetzt frage ich mich, wie Frosta ohne Wasser kocht? Verwendet Frosta Nudeln, Reis oder Kartoffeln, die keine Stärke enthalten? Enthalten die Bohnen in Frostagerichten kein Eiweiß?

      • Interessant worüber sich die Leute aufregen…

        Das stimmt natürlich, wie es Torsten Matthias bereits vor einem halben Jahr erwähnt hat. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine Vorlesung zur Einführung in die Allgemeine Chemie, sondern um einen Werbespot, der in ein paar Sekunden die wichtigstens Infos zu einem Produkt unterhaltsam und einprägsam vermitteln soll. Deshalb sollte man (auch als Chemiker) darüber einfach großzügig hinwegsehn.

        • Ich bin keine Chemikerin, sondern hatte vor vielen Jahren im Fach Hauswerk auch Ernährungslehre. Dabei ist wohl etwas haften geblieben. Und ich finde Werbung besser, wenn sie nicht mit offensichtlich falschen Aussagen arbeitet. Eine Aussage wie „ohne künstliche Zusatzstoffe“ – oder ähnliches wäre sicherlich auch unterhaltsam, einprägsam – und wahrheitsgemäß.

        • „Und ich finde Werbung besser, wenn sie nicht mit offensichtlich falschen Aussagen arbeitet“

          Ob das wirklich so offensichtlich falsch ist, wage ich zu bezweifeln. Man könnte nämlich auch argumentieren, dass der Begriff „Chemie“ zwei verschiedene Bedeutungen hat. Und im Kontext dieses Werbespots dürfte wohl den meisten klar sein, was damit gemeint ist.

          Und wenn mans ganz genau nimmt:
          Selbst wenn „Chemie“ nur eine Bedeutung (als Wissenschaft) hätte, wäre die Aussage „Nur Natur, keine Chemie“ nicht falsch, weil sie dann nämlich überhaupt keinen Sinn ergeben würde und man ihr somit auch keinen Warheitswert zuordnen könnte. Stichwort: Aussagenlogik 😉

    • Melanie, ich bin Chemikerin und vollkommen deiner Meinung. Die verdummte, angebliche Volksmeinung „die Chemie bestünde nur aus Giftstoffen“ wird von diesem Spot wieder einmal unterstützt. Seit sich diverse Kleinstgebildete mit solchen Werbetexten selbstverwirklichen, werde ich wie eine Hexe verfolgt. Diverse Engelkarten legende Damengruppen schrecken entsetzt zurüch, wenn ich mich als Chemikerin oute. Ich wäre eine weltvergifterin………..wie komme ich eigentlich dazu, denn eigentlich mache ich genau das Gegenteil.

      Eva

  • @ Melanie

    Das stimmt natürlich. So gesehen ist alles Chemie. Aber bei „Chemie im Essen“ denkt der Verbraucher eben an die Art von „Chemie“, die eigentlich nicht ins Essen gehört wie z.B. Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker usw.

    • ….entschuldigung, aber warum glauben sie zu wissen was und wie der Verbraucher denkt? Das mit der Chemie scheint ein Teufelskreis zu werden. Der Konsument denkt, dass der Werbmensch denkt und der Werbemensch denkt, dass der Konsument denkt und die Meinungsumfrager denken…sollte nicht einmal einer etwas gescheites zu denken beginnen?

  • Ich habe den Spot heute zum ersten Mal gesehen und bi entsetzt, weniger wegen des Konzepts der Werbung selbst als der Suggestion es handele sich bei bami goreng um ein indisches Gericht.

    Zwar mag es sein dass Indien in Deutschland zur Zeit ‚trendy‘ ist, dies ist jedoch kein grund jedes als ‚exotisch‘ empfundene Gericht als indisch zu verkaufen. Zwar wird dies nicht explizit im Spot erwähnt, jedoch sieht wieder der Koch noch der gewählte Hintergrund nach Malaysia/Indonesien, den herkunftsländern dieses Gerichts aus.

    Also: wenn Frosta schon die Themen Exotik und Völkerfreundschaft in Ihren Spots einbringt dann doch bitte mit den richtigen Informationen!

  • ACHTUNG! ACHTUNG!

    Ein wichtiger Warnhinweis: Sollten Ihnen gewisse Kommentatoren zu diesem Bericht im Straßenverkehr begegnen, ist nach Lage der Dinge erhöhte Vorsicht geboten. Nach den hier offenbarten Sehgewohnheiten besteht der begründete Verdacht, dass sie auch jederzeit mal ein Stoppschild mit einem Vorfahrtschild verwechseln könnten. 😉

  • Hallo,

    um es auf den direkt auf den Punkt zu bringen..Es ärgert mich gewaltig dass sie in Ihren Werbespots einfach falsche Informationen weitergeben!!!.. es kann doch nicht sein, dass nach Nasi-Goreng (chinesischer koch?!?!) nun auch noch Bami-Goreng (indischer Koch!!!) falsch dargestellt werden! Beide Gerichte kommen ja wohl eindeutig aus dem Indonesischen/malaysischen Raum.

    Wieso mich das so aufregt? Ich bin Indonese und sehe es als Betrug, wenn man uns unsere Gerichte nicht anerkennt. Was würden sie denn davon halten wenn wir in Indonesien die Weißwurst als Französisches Essen deklarieren??

    Das ist einfach eine Frechheit was sie sich da mit Ihren Spots leisten. Ach ja..übrigens..Mercedes kommt aus Polen!!!

    Viele Liebe Grüße

    • Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Es wird doch an keiner Stelle im Film behauptet, dass der Koch nicht indonesisch wäre. Und woran wollen Sie festmachen, dass er nicht indonesisch ist? Ich kenne mich bei den genauen Gegebenheiten Indonesiens nicht so aus. (Ich bin ja auch nur aus dem Controlling, ich muss das auch nicht 😉 ) Am Aussehen? Am Namen? Gerald Asamoah und Mesut Özil sehen auch nicht typisch deutsch aus und hören sich nicht so an. Trotzdem haben beide schon für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Oder weil der Schauspieler möglicherweise Inder ist? Vielleicht arbeitet ja ein nach Indonesien ausgewanderter Inder in einem Indonesischen Restaurant als Koch: Soll’s alles geben. Und dass deutsche Autos im Ausland produziert werden ist auch nichts Ungewöhnliches. Also bitte nicht alles so ernst nehmen. 😉

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