Verbraucherbefragung

In dieser Woche haben wir entschieden, dass wir in Kürze eine Verbrauchermarktforschung durchführen wollen. In etwa 200 Einzelinterviews werden wir FRoSTA-Verbraucher befragen. Wir wollen wissen, warum Sie FRoSTA kaufen und was Sie mit dem Produkt machen. Wir haben lange darüber diskutiert, ob eine solche Befragung sinnvoll ist, schließlich hat uns eine teure Marktforschung im Jahr 2002 schon einmal auf die falsche Fährte geführt: Wir haben damals den Peter von FRoSTA sterben lassen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Verbraucher bei einer Befragung oft anders reagieren als in einer realen Kaufsituation. Diesmal werden wir es besser machen….

Besonders gespannt bin ich auf die Frage nach den Kaufmotiven. Kaufen die Kunden unser Nasi Goreng wegen des Geschmacks, wegen des Reinheitsgebotes, wegen der Brigitte Diät? Wir kommunizieren ja alle drei Punkte auf der Verpackung oder in der TV-Werbung. Aber was ist das stärkste Kaufmotiv?

Über den Autor Zeige alle Beiträge Website des Autors

Torsten Matthias (Marketing)

Torsten Matthias (Marketing)

Ich bin bei FRoSTA für das Marketing verantwortlich.

29 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • positive Annäherung über das Reinheitsgebot, Zufriedenstellung durch leckeren Geschmack. Das gleicht aus, dass das Gericht für den schmalen Geldbeutel vergleichsweise teuer ist und deshalb als seltenes „Gönnerlebnis“ durchgeht. Dies aus der objektiv/subjektiven Sicht eines ehemaligen Studenten mit begrenztem finanziellen Horiziont.

  • Wäre es nicht interessanter, generell die Käufer von lose rollend (diesen Ausdruck finde ich übrigens herrlich) gefrosteten TK-Fertiggerichten zu befragen? So käme raus, warum der eine im Supermarkt FRoSTA kauft und der andere z.B. Handelsmarke greift.

    Wie die zu befragenden rekrutiert werden dürfte hier den einen oder die andere sicher auch interessieren.

  • Hm… was würde ich antworten?

    Erstkauf durch a) Blog und b) das mir erst dadurch bekannt gewordene Reinheitsgebot.
    Weiteres Kaufen, weil es mir schmeckt. Wesentlich besser als andere Fertiggerichte.
    Igitte-Diät und Wok-WM würden mich eher von einem Erstkauf zurückschrecken lassen, hätte mich der Geschmack und die Qualität der Produkte nicht schon vorher überzeugt gehabt.

    Was mache ich mit FRoSTA-Sachen? Beutel auf, rein inne Pfanne. Evtl. noch ein bisschen mit extra Reis/Nudeln/Kartofffeln strecken, wenn der Hunger etwas größer ist. Essen. Verdauen….. 😉

    Lieblingssorten: Landhaus- und Gulaschpfanne, Hühnchengeschnetzeltes, Bami Goreng, Hähnchencurry. Piratenstäbchen und Tomaten-Mozzarella-Fischfilet sind auch gut.
    Nicht so toll fand ich das Pilzrisotto und die Fischpfanne Westerland.
    Wann gibt’s bei mir FRoSTA? Wenn ich keine große Lust auf Selbstkochen habe, aber trotzdem was frisches auf dem Tisch haben möchte – und wenn mir die Laune danach steht.
    Der neue Peter ist knuffig, mir aber etwas zu jung, hat was von Jamie Oliver, den mag ich nicht. Aber der Werbespot gefällt mir trotzdem.
    Öhm – sonst noch was? Das Bistro habe ich leider noch nicht besucht, aber ist sicher eine gute Idee für den nächsten Hamburgbesuch.
    Wünsche: Ananas raus aus dem Curry ;), breiteres Sortiment in meinem Stammsupermarkt. Ich vermisse dort z.B. das Nasi-Goreng, das Geschnetzelte und eine Wokmischung ohne Mungobohnensprossen. Und büdde-büdde-büdde macht die Deppen Leer Zeichen von den Ver Packungen weg. 😉

  • „Wir wollen wissen, warum Sie FRoSTA kaufen und was Sie mit dem Produkt machen.“

    die erste frage ist sinnvoll. wenn ihr für die beantwortung der zweiten frage geld bezahlt, dann kann euch aber niemand mehr helfen.

  • Meine Motivation, Frosta zu kaufen, kommt aus folgenden Quellen:

    1. Reinheitsgebot
    (zu meiner Kenntnis gelangt durch den Shopblogger)

    2. guter Geschmack

    Brigitte-Diät eher nicht – wenn meine „Männer“ das sehen, wollen sie’s zunächst mal nicht probieren (natürlich schmeckts ihnen dann doch).

  • An sdf:

    Klar, die Kunden werden das Produkt essen. Wir haben allerdings jetzt erfahren, dass man mit dem kalten Beutel Verstauchungen und Schwellungen kühlen kann. Hier eröffnen sich vielleicht neue Chancen und wir wollen wissen …

    Nein, interessant ist für uns eher die Verwendungssituation, die Zubereitungsmethode und der Verzehranlaß. Esse ich das Produkt am gleichen Tag?, mittags, abends?, allein, zu zweit, zu dritt…?, vorm Fernseher?, weil es schnell gehen muß?, weil ich mir etwas besonderes gönnen will?, mache ich es in der Pfanne, in der Mikrowelle? und und und

  • Stellt doch auch hier euren kompletten Fragebogen ein.
    Ihr werdet zwar kaum einen repräsentativen Querschnitt bekommen, aber evt. interessante Antworten.
    Und ist es nicht eh Sinn dieses Blogs, ins Gespräch mit euren Kunden, Fans und Kritikern zu kommen?

  • Also ich persöhnlich esse das Zeug weil es die einzigen Fertiggerichte sind die mir überhaupt schmecken, Reinheitsgebot usw sind mir dabei völlig egal. Nur jede Menge Sambal Oelek muss noch dran 🙂

  • Also, ich kaufte Frosta das erste Mal weil ich es sehr eilig hatte und genauso viel Hunger! Vorher hatte ich vom Reinheitsgebot gehört und mich deshalb an dem Tag, im Supermarkt, für Frost entschieden, es was ein Currygericht, vegetarisch.
    Der Geschmack hat mich überzeugt. Jetzt kaufe ich regelmäßig und habe es im Gefrierer für den Fall, dass ich keine Lust zu kochen habe oder aber wirklich keine Zeit habe. (Bänderriß gekühlt habe ich auch schon! ;-)) Inzwischen habe ich mich sogar an Fleisch und Fischgerichte von Frosta getraut, obwohl ich sonst quasi kein Fleisch esse was ich nicht roh gesehen und selbst zubereitet habe.

  • Also, ich würde wirklich eine Blogbefragung machen.
    Dazu kann man ja auch den Fragebogen für die eigentliche Untersuchung nutzen und den online stellen (es gibt ja einige Dienste, die das für recht wenig Geld auch machen, einfach mal nach Onlinebefragung o.ä. suchen).
    Und denn dann mit der eigentlichen Befragung vergleichen. Könnte interessant werden.

  • ????könnt Ihr nicht irgendwie die Lebensmittelskandale insoweit verwenden, dass dem Verbraucher endlich klar wird, dass es eine erstklassige Alternative gibt ?

    Sobald der Konsument kauft könnt Ihr doch sowieso durch den guten Geschmack überzeugen! Der Kunde muss euch halt ersteinmal als Premium Brand wahrnehmen.

    Beste Grüße
    Mirco

  • ja, das finde ich auch. Ihr müsstet mehr Verköstigungen in den Supermärkten machen. Habe hier kürzlich das Curry-Hühnchen probiert und es gleich gekauft!

  • Ich kaufe normalerweise nur Produkte, welche aus biologischen Anbau stammen und vollwertig sind.

    Fertigprodukte lehne ich wegen den darin enthaltenen Zusatzstoffen ab – Frosta ist hier die einzige Ausnahme. Zwar muß ich auf Bio und Vollwertigkeit verzichten, aber ab und zu ist Frosta eine akzeptable Alternative, wenn der Arbeitstag etwas sehr spät zu Ende war (ansonsten koche ich selbst).

    Bedauerlicherweise ist in den Supermärkten meistens nur eine sehr kleine Auswahl des Sortiments von Frosta verfügbar.

    Übrigens – wer sich vollwertig ernährt (viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, hochwertige Öle, wenig Zucker etc.) und für Bewegung sorgt, braucht keine (Brigitte-) Diät!

  • Auf eure Produkte bin ich durch euer Blog gekommen, dachte mir nach einigen Wochen lesen, jetzt must du´s doch mal probieren – mittlerweile bin ich Stammkunde… Meiner Meinung nach sind es einfach mit die besten TK-Produkte am Markt, auch wenn sie etwas teurer sind. Und weils schmeckt, werden sie gekauft und dann mittags in der Arbeitspause per Mikrowelle warm gemacht – mjam… gekühlt habe ich damit noch nichts, kann aber ja noch kommen :-)!

  • @JK
    „… würde …“ ???
    Das haben wir schon häufiger erlebt, dass viele Menschen sagen sie fänden das ganz toll was wir machen und wir sollen es unbedingt weiter machen – aber unsere Produkte hat eine Reihe dieser Menschen noch nie gekauft.
    Wie kommt das?

  • @ Jens Bartusch

    Genau so, Jens! Nagel „JK“ mal richtig fest. Der soll sich hier nicht mit billigen Ausreden vom Acker machen! 😉

  • Nun ja, „würde“ deswegen, weil ich nur Frosta-Gerichte kennen, die mir leider zu lange zum Zubereiten dauern. Ich bin, wenn es um das Zubereiten des Essens geht sehr ungeduldig, daher bevorzuge ich eher die schnellen Gerichte, das bedeutet aber nicht gleich „Fast Food“.

  • @JK:
    also Tüte auf – rein in die Pfanne – 10 Minuten zubereiten – fertig!!!

    schneller gehts doch nun wirklich nicht !!!

    @Frosta: vielleicht sollte noch auf die Packung die ressourcensparende Zubereitung. Mein Abfalleimer wird auf jedenfall sehr geschont.

    Beste Grüße und eine frohe Woche.
    Mirco

  • Tja, hier herbstelt es draußen, gleich gibt es Spaghetti, aber denk grade zurück an damals, als ich das allererste Mal was von FRoSTA mitbekam. Es war noch im letzten Jahrhundert, im Bundesdorf als der dicke noch Chef war.

    Jedenfalls gab es bei so einem Tag der offenen Tür im Bundestag in den Verpflegungszelten eben die Gerichte von FRoSTA. Aus Pfannen in denen man wohl fast nen smart anbraten könnte… Wie genau, weiss ich zwar nicht mehr, aber das die Sachen von FRoSTA waren, war erkennbar.

    Wäre es evtl. ne Idee für FRoSTA, sich mal auf Jahrmärkten, Kirmes, Weihnachtsmärktem, Imbißwagen umzutun? Gibt da ja oft auch so Pfannensachen wo nie klar ist, wo es herkommt. Für die Budenbetreiber wäre ein erkennbares Anbieten von FRoSTA zwar Verzicht auf „selbstgemacht“, aber gerade in Gammelfleischzeiten könnte der Verweis auf renomierten seriösen Lieferanten den Absatz stabilisieren.

    P.S.: falls das geht + was bringt, würde ich meine Provision gerne bei einer Verantaltung im Raum Köln verfuttern…

  • Hallo,
    dies ist wirklich eine sehr interessante Seite und ein neuer Ansatz. Ich bin Journalist und würde gerne mit Teilnehmern an diesem Blog mal sprechen. Mit der Geschäftsführung von FRoSTA habe ich schon gesprochen – nun würde ich gerne mit Diskussions-Teilnehmern über das Blog, FRoSTA, was sie sich von dem Forum versprechen, etc. reden. Es wäre schön, wenn diese sich per Email bei mir melden würden: m.kuepper@yahoo.de.

  • Ich kaufe auch nur sehr selten Frosta-Produkte, da ich versuche vieles Frisch und aus der Region zu beziehen. So ein Diät-Aufdruck schreckt mich zudem direkt ab, da ich damit Zuckeraustauschstoffe oder Fettreduziert in Verbindung setze. Dass dem nicht so ist, wird erst klar, wenn man sich die Zutaten anschaut. Aber man kann es eben nicht allen recht machen. Mir wäre eine normale Verpackung mit einem Hinweis „auch für die Brigitte-Diät geeignet“ oder so lieber.

    Allerdings finde ich ein Befragung von Frosta-Kunden irgendwie nicht so sinnvoll. Befragt doch mal Nichtkunden, warum die kein Frosta kaufen.

  • Ich finde es super das keine Aromastoffe und Farbstoffe im Essen sind. Das würde ich mir bei allen Produkten wünschen.

    Das es ein Diät-Produkt ist, ist für Übergwichtige die ungerne Kochen wirklich eine tolle Alternative zur Pizza.
    Wenn es nicht so teuer wäre, würde ich das meinem Partener (dickes Moppelchen) jeden zweiten Tag vorsetzen (er liebt es).

    Es hebt sich auch dadurch von der Konkurrenz ab, weil das Fleisch schon dunkelvorgebraten ist. Daher bevorzuge ich es von Frosta zu kaufen.

    Ich würde sagen, ich kaufe es aus allen 3 Gründen gleichermaßen (Reinheitsgebot, Geschmack, Diät)

Jetzt Kommentar schreiben und mitdiskutieren

Bitte vor dem Kommentieren unsere Blog-Regeln zur Kenntnis nehmen.