Was können wir mit Twitter machen?

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Vor einiger Zeit habe ich in Bremerhaven Carsten Knobloch getroffen und mit ihm auch über Twitter gesprochen. Er hat für FRoSTA netter Weise diese Twitter Seite eingerichtet, allerdings habe ich noch nichts damit gemacht.

Twitter wird ja oft auch als Microblogging bezeichnet. Und es kann genauso wie ein Blog von allen gelesen werden. Die Frage ist allerdings, was bringt uns Twitter zusätzlich zum Blog? *

* In der FAZ steht heute dazu „Die Angst der Unternehmen vor Twitter“.



 

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

24 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Tja, gute Frage.
    Ich bin zwar kein großer Unternehmer, sehe aber trotzdem nur wenig Sinn drin 😉 Mein Hauptprogrammierer schwört dagegen drauf, da er sich angeblich sehr schnell mit anderen Programmierern austauschen kann.

    Um zum Thema zurück zu kommen…
    Leider gar keine Ahnung. Auf neue blog Artikel hinweisen… aber sonst… kp

  • Also ich finde, Sie sollten unbedingt lostwittern. Schauen Sie mal, was bei Twitter schon über Frosta gesagt wird:

    http://search.twitter.com/search?q=frosta

    Also Ihr seid quasi schon bei Twitter. 😉 Stehe gern mit Rat und Tat zur Seite. Hab im Moment nur leider keine Zeit mehr zu schreiben. Vielleicht später. Oder einfach anrufen.

    Und was den FAZ-Artikel angeht: Habe die Überschrift rein gedanklich umgeschrieben in: „Die Angst der Unternehmen vor ihren Kunden“. Ihr seid auf jeden Fall anders und solltet dieses Riesenpotential nutzen.

  • Was glaubt Ihr, wie ich auf diesen Blogpoast komme? Über Twitter natürlich! Und zwar über diesen Tweet
    http://twitter.com/SaftTante/status/1782306173:

    >>
    SaftTante guten morgen und: Frosta fragt: Was können wir mit Twitter machen? http://bit.ly/2coYb0 Ich meine, Frosta solle unbedingt twittern. 🙂
    >>

    …das meine ich auch!
    Wer ein gutes Blog hat, sollte unbedingt Twittern, bringt enorm Reichweite, zusätzliche Kontakte, Austausch mit wenig Zeitaufwand (man hat eh nur 140 Zeichen Platz…)!
    Und ist im Verhältnis zum Nutzen wenig aufwändig…

    Über Twitter habe ich mehrere Blogposts geschrieben, hier einer über Twitter in Unternehmen mit langer Linkliste – auch für den Einstieg http://tinyurl.com/b4lgvy

    Und in diesem Video wird Twitter schön erklärt:
    http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o

    Überzeugt?
    Wir sehen uns auf Twitter 😉
    Ich bin dort http://twitter.com/karinjanner

    beste Grüße,
    Karin Janner

  • Lieber Felix, zuersteinmal solltet Ihr aus frosta_de einen einfacheren Namen zaubern, den man auch intuitiv suchen würde.

    Dann müßte jemand/mehrere 24/7 kommunizieren (lesen + schreiben). Twitter sollte äußerst eng am Blog entlang twittern, aber das kann man automatisieren.
    Idealer ist es, Twitter wie SMS zu benutzen und für die anderen Nutzer spannende, relevante und neue Dinge (Infomationen, Individuelles, Persönliches, Lustiges, Bemerkenswertes) zu twittern.
    Wirklich ideal wäre, einen Kanal einzurichten, der etwas wirklich Einmaliges twittert, vielleicht mitten aus dem Werk, der Labor-Küche, der frosta-Kantine, etc. (ist jedoch sehr schwierig zu finden und 99,9% der Agenturen beißen sich daran die Zähne aus – also höchstwahrscheinlich auch Eure!).
    Ihr solltet in Gespräche einsteigen, Konversationen über Themen anregen, Ihr solltet Euch nicht alle hinter frosta_de verstecken, sondern es sollte vielleicht 3 Accounts geben: frostafelix, frostakueche, frostarezepte – oder wie auch immer.

    Twitter kann soviel mehr sein als heute in D gezeigt wird.
    In diesem Sinne!

  • Da stimme ich voll zu;

    habe Euch schon einen ausführlichen Kommentar darüber geschrieben, der aber wohl leider zu viele Links enthielt, darum bekam ich die Nachricht, dass er im Spamfilter gelandet ist 🙁

    …Wäre schön, wenn Ihr ihn da rausfischen könntet 🙂

    Gruß aus Berlin
    Karin Janner

    [Anm. d. Admin: ist rausgefischt.]

  • Ansich eine gute Idee aber steht denn auch genug „Menpower“ zur Verfügung um neben dem Internet-Blog auch noch zu twittern bzw. mal ganz „laienhaft“ 🙁 gefragt: Werden die gleichen Inhalte im Blog und per Twitter kommuniziert oder heben sie sich voneinander ab ?

  • Es geht nicht nur um das dabei sein, sondern auch um den direkten, sofortigen Kontakt mit Frosta Fans und Interessenten. Ausserdem: Twitter-Seiten werden auch von Google geliebt. Auch hier heisst es Präsenz zeigen. Inhaltlich kommt es weniger auf neue Informationen an, man schreibt keine „Twitter-Artikel“ – sondern der Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation. Das kostet natürlich Zeit, Regelmässigkeit ist wichtig.

    Und möglichst mit @Frosta, da Herr Schwartz recht, das Frosta_DE ist vielleicht nicht sehr intuitiv. Man kann auf der Twitter-Seite auch seine Web-Adresse angeben, der Domain-Zusatz ist also garnicht nötig.

  • Social Media Marketing kommt in vielen Formen & Farben, Twitter ist sicherlich nur eine davon – wenn auch jene, die derzeit die meiste Aufmerksamkeit geniessen dürfte.

    Beschäftigt man sich ein wenig mit der Entwicklung in den USA oder UK, so wird man als Unternehmen feststellen, daß man sich seiner (Kontrollverlust-)Angst wird stellen müssen:

    • Die 1:n-Kommunikation ist passé, wenn man die attraktiven Kundenschichten erreichen möchte…
    • …und Kunden möchten respektiert wird, vorzugsweise in Echtzeit.

    Dabei bietet Social Media Marketing gerade für kleine und mittlere Unternehmen großes Potential. Kirstin Walther, oder: @SaftTante auf Twitter, ist ein sehr gutes Beispiel dafür, daß Social Media Marketing als authentische Kommunikation mit Kunden sich in Euro & Cents in der Bilanz niederschlägt. Wenn man es denn richtig angeht…

    Es ist daher auch nicht verwunderlich, wenn sich mit @Twittwoch eine (nichtkommerzielle) Plattform zu organisieren beginnt, auf welcher Unternehmenstwitterer sich untereinander austauschen können:

    1) Erstes Kennenlernen ist heute abend in Berlin-Friedrichshain ab 19 Uhr im Karma Café (Sonntagstraße 31).

    2) Erstes reguläres Treffen ist am 3. Juni 2009, ebenfalls in Berlin:
    blog.susuh.de/1-regulaerer-twittwoch-dem-tweetup-fuer-unternehmenstwitterer-am-3-juni-2009-in-berlin

    3) Last but not least, es beginnen sich weitere Chapter in anderen Städten zu bilden:

    a) In Hamburg wird Cem Basman (@CemB), Initiator der Microbloggingkonferenz MBC09 aktiv werden:
    sprechblase.wordpress.com/…/twittwoch-fur-profis
    b) In München wird dies Thomas Pfeiffer (@codeispoetry) übernehmen.

    Fazit: Social Media – und Twitter ist neben Facebook der andere wichtigen Protagonist – ist gekommen, um zu bleiben.

  • @Stefan
    „Wenn man es denn richtig angeht… “
    Das ist ja genau das Problem: Twittern um des Twitterns willen wird – wie man so schön sagt – in die Hose gehen!
    Der Tweet muß sozusagen aus dem Bauch der Markenpersönlichkeit kommen. Das ist noch diffiziler als bei Werbung oder gar dem Blog.

    Das eine sind also die obigen Treffen, um ein allgemeines Verständnis aufzubauen. Mindestens ebenso wichtig ist aber die individuelle Inspiration der Twitter-Nutzer aus der Marke heraus. Denn wenn das nicht passiert, nutzt die ganze Technik nichts.
    Das ist wie beim Tennis: Was nutzt die Technik, wenn der Spieler die Zuschauer nicht begeistert!?

  • Nun ja…

    Reden kann man erst einmal viel. Sicher, http://twitter.com/frosta wäre schöner. Hat keiner mal nachgeguckt, ob die Adresse noch frei ist, hmmm?
    Denn: die Adresse hat sich jemand geschnappt, der NICHT FRoSTA ist. Also, was tun? Erst einmal den Account erstreiten. Kein guter Einstieg.

    „Der Tweet muß sozusagen aus dem Bauch der Markenpersönlichkeit kommen.“
    Aha. Was soll das übersetzt bedeuten? Jemand muss in der Lage sein, etwas vermeintlich wichtiges in 140 Zeichen zu verpacken. Also – SMSler vor.

    „Fazit: Social Media – und Twitter ist neben Facebook der andere wichtigen Protagonist – ist gekommen, um zu bleiben.“
    Ganz ehrlich – würde ich noch nicht drauf wetten. Was hat man Second Life nicht alles versprochen…

    „Wer ein gutes Blog hat, sollte unbedingt Twittern, bringt enorm Reichweite“
    Nun ja – rechnen wir doch mal zusammen, wie viele Benutzer gibt es bislang in D-A-CH ? Etwa 60.000 würde ich sagen. Reichweite? Eher gering. Man erreicht in erster Linie diejenigen, die vorher / jetzt noch gebloggt haben. Natürlich ist die Zielgruppe für Frosta nicht uninteressant – eher als ein Reisebüro für Kreuzfahrten, z. B.

    Man sieht – ich stehe dem Twitter-Hype etwas sketisch gegenüber. Aber im konkreten Fall gefragt, würde ich antworten: Frosta sollte seinen Twitter-Account als „Monitoring“-Tool nutzen. Und dadurch die Möglichkeit haben, auf Fragen von Twitternutzern, die etwas über Frosta sagen, direkt antworten zu können. Zusätzlich bietet sich eben an, die Blogposts anzupreisen (gibt es ein Plugin dafür, was automatisch die WP-Beiträge zwitschert).

    Alternativ wäre ein Twitter-Account aus dem Frosta-Bistro sicher recht spannend. Kurze Nachrichten aus der Kantine. Wäre zumindest in den einschlägigen (Internet)-Medien eine kleine Meldung wert 🙂

  • @Chris:
    „Inhaltlich kommt es weniger auf neue Informationen an, man schreibt keine “Twitter-Artikel” – sondern der Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation.“

    Mag sein aber ich stell mir die zeitliche Komponente schwierig vor!
    Neben der Tatsache, dass dafür gesorgt werden muss, dass es regelmäßige Blog-Artikel gibt muss dann auch noch organisiert werden, wer von Frosta regelmäßig „twittert“.
    Ich bin eher skeptisch… man muss ja nicht auf jeden „Zug aufspringen“ und ich denke, dass die Konsumenten/Kunden auch via dem Web-Blog alle wissenswerte Infos erhalten.

  • @Inge: Natürlich erhält man auch über das Blog alle wichtigen Informationen – im Moment!

    So wie frosta frühzeitig wertvolle Erfahrungen mit dem Bloggen sammeln konnte, so hätte frosta vor Monaten mit Twitter beginnen müssen.
    Jetzt zu beginnen, reicht für D immer noch allemal, allein deshalb sollte man dabei sein, mit wenig Aufwand viel lernen und dem Wettbewerb, dem Markt und der Marketing-Welt in D vorangehen.
    Warum? Die Welt wird mobil. Die Blogs werden da größere Schwierigkeiten haben als Microbloggings. 140 Zeichen hat man immer mal schnell gelesen.
    Twitter läuft in manchen Momenten schon RSS den Rang ab.
    Twitter ist inzwischen so groß und weitverbreitet in der Szene und bei Trendsettern/Early Adoptern, daß Lernen eine Investition in die Zukunft des Microbloggings ist, egal was mit Twitter selbst geschieht.

    @Manuel
    Der Bauch der Markenpersönlichkeit ist das, was frosta als Marke denken würde, wenn sie es denn könnte. Es ist nicht das, was eine Agentur denken würde. Die ist zu weit außen vor. Fündig würde man höchst wahrscheinlich bei Felix, in der Kantine, im Labor … (nein, auch nicht beim Außendienst, Marketing, etc., vielleicht beim Kundenservice oder der Reklamation).

  • Ok, um das noch einmal etwas zu differenzieren. Ich bin nicht GEGEN den Einsatz von Twitter als ein zusätzliches Kommunikationstool. Ich sehe bloß den Zusatznutzen bislang „nur“ in der wichtigen (aber auch zeitaufwändigen) „Support“-Funktion
    –> direkt in Diskussionen, die sich um die Marke FRoSTA drehen einzugreifen. Beispiel: jemand twittert, dass in der Packung Fleisch war, was gummi-artig geschmeckt hat – dann kann entweder niemand drauf antworten, dann ist das halt so. Oder aber ein Twitter-Account von Frosta könnte das Gespräch aufgreifen und direkt die Person ansprechen.
    Zweiter Punkt wäre die Promo-Funktion. Das Blog mehr Leuten bekannt zu machen.

    Alles andere – nun ja, ich werde Twitter-Apologeten nicht überzeugen können – halte ich für zu irrelevant, angesichts der kleinen Zielgruppe, die Twitter aktiv nutzen.

    @
    „Warum? Die Welt wird mobil. Die Blogs werden da größere Schwierigkeiten haben als Microbloggings. 140 Zeichen hat man immer mal schnell gelesen.“

    Ja, mag sein. Aber ein „Markenfeeling“ in 140 Zeichen? Das geht doch nur als Verstärker, wenn ich vorher z.B. in Fernsehspots und Anzeigenkampagnen einen Claim a là „Tu es einfach!“ von nem Turnschuhhersteller den Menschen ins Gehirn gehämmert habe…

  • Ander Gefragt: was bringt uns „Second Life“ zusätzlich zum Blog?

    Nüscht.

    OK, hängt ganz von eurer Zielgruppe ab. Wenn ihr hyperaktive Journalisten, Medienmenschen und ähnlich Mitleid verdienende Personen ansprechen wollt, die von Sekunde zu Sekunde hasten und das Denken wie das Genießen guter Speisen ( auch gefrorener) darüber vergessen, dann ist Twitter sicherlich ein geeignetes Medium, so lange der Hype hält.

    Aber ehrlich: Täglich oder wöchentlich einmal in euer Blog schauen oder sich regelmäßig mit Twitter-nachrichten zuschießen zu lassen (und nachzufordern), auch das ist schon eine andere ebene von Zeitwahrnehmung.
    Was passt zu Frosta?
    Ich denke, Blogging als relativ neues Medium passt.
    Aber ob Twitter als hektisches Medium zu euch passt – ich bezweifle es. Und wenn ich mich irre: Später aufspringen geht auch noch. Aber ich wette, dass es Twitter wie Second Life geht: Der Hype geht vorüber, die Nische bleibt womöglich bestehen. Aber passt diese Nische wirklich zu Frosta?

  • Nachfolgend ein interessanter Artikel aus der W&V zum Thema „Twitter“:

    Studie: Twitter ist nicht das nächste große Ding
    Das Phänomen Twitter nimmt die Studie „Zwei.null Trends“ unter die Lupe. Das Ergebnis der Befragung von Nutzern der Seite Deutschestartups.de zeigt die klare Spaltung: 63 Prozent der Befragten gehen demnach davon aus, dass der Kurznachrichtendienst noch an Bedeutung gewinnen wird. Für 51 Prozent sei Twitter aber auch ein vorübergehender Hype.

    Naturgemäß unterscheiden sich die Einschätzungen von Twitter-Nutzern und denjenigen, die einen Bogen um den Dienst machen. Die Hälfte der 216 Befragten schreibt den Ergebnissen zufolge selbst mehrmals pro Woche auf Twitter, 64 Prozent lesen Meldungen anderer.

    36 Prozent der teilnehmenden Twitterer gehen den Ergebnissen nach von einem vorübergehenden Hype aus, bei den Nichtnutzern seien es 66 Prozent. 28 Prozent der Aktiven nennen der Studie zufolge Twitter das „nächste große Ding“, bei denjenigen, die den Dienst nicht nutzen, sind es nur 3 Prozent.
    Einig sind sich die Befragten jedoch in einem Punkt: Jeweils 29 Prozent würden für Twitter kein Refinanzierungspotential sehen.

    Die Auswertung gehört zu der von Deutschestartups.de und dem Institut Innofact durchgeführten Studie „Zwei.null Trends“. Datengrundlage für diesen Teil sind 216 auf der Startup-Seite befragte Internetnutzer.

  • Also ich sehe den einzigen Sinn in Twitter darin, dass C- und D-Promis wieder etwas besser auf sich aufmerksam machen können. Ich finde es z.B. sehr interessant, wie laut Boris Beckers Baby heute morgen gepupst hat und wann Jenny Elber Elbertshagen (oder so ähnlich) gestern ins Bett gegangen ist.
    Für Leute, die unbedingt der restlichen Welt mitteilen müssen, was sie gerade wichtiges machen, sicherlich eine sinnvolle Einrichtung. Dann kauen sie wenigstens nicht mehr anderen die Ohren mit ihren Belanglosigkeiten ab, da sie ja mit Schreiben beschäftigt sind! 😉

    [Anm. d. Admin: Link zu Ihrem Shop entfernt.]

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