Ein Huhn für 18 Euro!

Letzte Woche war ich bei einem Treffen von Agrar – Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern der Welt (USA, Deutschland, Brasilien, Japan).
Es ging um Transparenz und die Frage wie man bessere Lebensmittel herstellen kann. Ich durfte als positives Beispiel FRoSTA vorstellen. Allerdings gab es harte Diskussionen:

„FRoSTA könnte es doch (noch) besser machen und nur in Deutschland aufgezogene freilaufende Bioland Hühner einsetzten“

„FRoSTA könnte doch auch nur Biogemüse verwenden“

„Auf der FRoSTA Paella steht Markenbutter aus Deutschland, warum steht da nicht auch wo das Huhnfleisch herkommt?“

Ich habe jetzt mal ein bisschen recherchiert und folgendes rausgefunden:

Tatsächlich könnten wir Bioland Hühner aus Deutschland einsetzten, der Preis wäre aber statt 4 Euro pro Huhn dann eher 14 – 18 Euro pro Huhn (solche Hühner kann übrigens jeder beim Bauerngockel kaufen: hier). Da wir in unseren Gerichten im Durchschnitt 12-16% Huhnfleisch haben, dies aber 30% der Kosten sind, schätze ich mal, dass die Gerichte dann statt 3,30 € etwa 5,00 € – 6,00 € kosten würden. Wenn man dann noch Biogemüse nehmen würde, würden wir sicher bei 7 € landen.

Die Frage ist also, ob wir zu dem Preis noch viele Käufer finden würden?

Unser Huhnfleisch kommt übrigens aus Deutschland, aber viel kommt auch aus Thailand. Thailand war natürlich für viele der Konferenzteilnehmer ein Schock! Zu Unrecht, denn der Transportpreis fällt praktisch nicht ins Gewicht (und das Sojafutters für dt. Hühner kommt ohnehin aus Asien und Südamerika. Die Transportkosten sind bei Futter also noch höher). Außerdem kann man sich durch die niedrigeren Arbeitskosten eine bessere Tierhaltung leisten: Unser thailandisches Hähnchenfleisch kommt von einem Lieferanten den wir seit Jahrzehnten kennen. Er verfügt über ein EU-Zertifikat. Das bedeutet, dass staatliche Prüfer die Einhaltung der für Geflügelhersteller gültigen EU-Richtlinien überprüfen.

Das Geflügel wird in einem integrierten System aufgezogen und über die gesamte Produktionskette kontrolliert. Alles von der Aufzucht bis hin zur Schlachtung erfolgt in einem geschlossenen System. Sogar das Futter wird in diesem geschlossenen System angebaut. Eine lückenlose Kontrolle der Produktionsschritte ist garantiert. Die Hühner stammen nicht aus Käfighaltung, sondern können sich frei bewegen und ausgiebig scharren. Zum Schlafen haben die Tiere Sitzstangen. Pro 10 Hühner stehen 2m² Fläche zur Verfügung.

Wie gesagt, man kann immer alles noch besser machen, die Frage bleibt aber: wie weit kann / soll man gehen, damit die dann teureren Gerichte auch noch gekauft werden?

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

66 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Also so ist das doch vollkommen in Ordnung. Es muss doch noch für euch rentabel sein und wenn die Hühner in Thailand ein besseres Leben als in Deutschland haben, ist das doch gut. Und so unterstützt ihr ja auch die Leute in Thailand, die weniger haben als wir. Den Thailändern werden doch faire Löhne gezahlt?

    • Genau, faire Löhne und keine Kinderarbeit gehört auch zu den Dingen die in EU Zertifizierten Betrieben kontrolliert werden!

    • Ich finde diesen Block super! Vorallem das FROSTA so Innovativ und Beispielhaft vorgeht find ich spitze!!!
      Doch einen Tipp dazu, noch viiiiel mehr Co2 kann man sparen wenn man auf Fleisch verzichtet, obs nun aus Thailand oder Deutschland kommt.
      Etwa die Hälfte der vom Menschen verursachten Treibhausgase entstehe bei der Nutztierhaltung und der Verarbeitung von Tierprodukten, warnte das US-amerikanische Institut „Worldwatch“ in einer neuen Studie. Nutztieratmung allein verursache etwa 14 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgase.
      Deshalb schlage ich als weitere Innovation ein/mehrere vegetarisches Gerichte mit Tofu (oder Seitan) vor, bei Ihren tollen Marketingstrategien würden Sie es bestimmt gut an den Mann bringen!
      Da glaub ich an Frosta!

    • Wie wärs denn mit einem gänzlichen Verzicht auf Fleisch? Dann würde FROSTA Vorreiter sein! Hier ein paar gute Gründe:
      […]
      http://www.peta.de/web/die_10.1607.html

      [Anm. d. Admin: Ich hab mir erlaubt, die 10 Gründe, die von Peta.de kommen, und die Sie hier leider ohne Quellen-Angabe reinkopiert haben, zu entfernen und stattdessen einen Link zur Quelle zu setzen.]

    • Mich würde viel mehr interessieren, ob Sie das Obst u. Gemüse aus dem Ausland auf Pestizide hin untersuchen. Was bekommen die Hühner in Thailand zu fressen. Bekommen Sie auch Medikamente und Antiobiotika, damit sie schneller wachsen und gegen Krankheite immun sind? Das würde mich viel eher interessieren. Ansonsten verzichte ich sehr gerne auf Fleisch.

      • Gemüse und Obst untersuchen wir grundsätzlich, nicht nur das aus dem Ausland aber genauso das aus dem Inland wo wir das meiste ja selbst anbauen. Die Hühner bekommen Futter welches vor Ort angebaut wird und deshalb genau kontrolliert werden kann. Dadurch sind auch Krankheiten so weit wie möglich ausgeschlossen. Wir kontrollieren dies übrigens durch regelmäßige Besuche. Vor 2 Jahren war ich auch selbst einmal vor Ort.

        • Also bekommen sie ihre tägliche Antibiotika-Dosis nur für’s Wachstum oder wie ist die Antwort zu verstehen?

  • Wenn man das so liest, dann scheint ja die Hauptursache für die Preisdifferenz zwischen Bio- und Nicht-Bio-Huhn nicht in der Bio-Richtlinie zu liegen sondern in den Löhnen. Ein Vergleich des deutschen Bio-Huhns mit thailändischem Nicht-Bio-Huhn hinkt dann natürlich. Gibt es keine thailändischen (zertifizierten und kontrollierten) Bio-Huhn-Erzeuger? Wenn ja, wie sind denn da die Preise?

    • Ich will unseren Lieferanten in Thailand besuchen, dann werde ich es wohl besser verstehen.

      Aber auf jeden Fall ist das Lohnniveau ein wichtiger Faktor, besonders wenn man nicht über die total durchorganisierten Industriebetriebe spricht.

      Denn sobald die Hühner rumlaufen braucht man natürlich mehr Arbeitskraft um alles unter Kontrolle zu halten.

      • Auf der Web-Seite vom „Bauerngockel“ sieht man ja in einer kurzen Filmsequenz wie die Hühner leben bzw. gefüttert werden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass unter solchen Haltungsbedingungen die von FRoSTA benötigten Mengen geliefert werden könnten. Ich denke, entweder es geht nicht, oder das „Video“ ist fern ab von der Wirklichkeit.

      • @ jemand . deine frage an amfatu : warum liest du dann eigentlich diesen blog? dazu muss ich sagen , dass man es doch gerade darum liest um solche dinge zu erfahren oder??? ich möchte übrigends auch kein fleisch aus tailand essen!!! dann verzichte ich gerne darauf!!!!

  • Also, ich denke, daß ein Nachfrager in der Größenordnung von Frosta am Markt durchaus einen besseren Preis für deutsches Bio-Huhnfleisch erzielen könnte als die genannten 18 Euro. Somit wären auch sieben Euro für ein Tiefkühlgericht komplett aus Biorohstoffen zu hoch gegriffen. Im Naturkostbereich schafft es eine andere (kleinere) Firma beispielsweise Bio-Nasi-Goreng zu 450g für 4 Euro anzubieten. Vielleicht wäre sowas ja auch für Frosta zumindest saisonal, für einen begrenzten Zeitraum möglich. Vielleicht auch um erst mal die Nachfrage zu testen…

  • Ich würde auch 7 Euro für ein Gericht zahlen, wenn ich dafür ein Bio Huhn (oder zumindest ein freilaufendes) und Bio Gemüse hätte.

    „Pro 10 Hühner stehen 2m² Fläche zur Verfügung.“
    Sie würden es nicht hervorheben, wenn es nicht viel wäre. Ich persönlich aber bin erstaunt, ich möchte nicht wissen, wie wenig Platz andere Hühner haben. Diesen Platz würde ich mir für ein Huhn wünschen!
    Somit möchte ich mich gerne Herrn Hestermanns Vorschlag anschließen nach Thailändischen Bio Huhn Erzeugern zu schauen.

  • Alles spricht von Klimawandel, man solle regional und ökologisch wirtschaften – und ihr holt Hühner aus Thailand?

    Ich zahle gerne die 14 bis 18 EUR, wenn ich weiss, wie das Huhn aufgezogen wurde, und dass es quasi aus meiner Nachbarschaft kommt.

    • @Matthias:

      Wer mal die Gesamt CO2 Bilanz eines solchen Gerichts anschaut, wird feststellen, dass der Transport von Thailand oft nur einen ausgesprochen kleinen Teil ausmacht. Ein halb oder noch weniger beladener Lieferwagen, der im schlimmsten Fall auch noch mit der Technik der 90er Jahre unterwegs ist, vom lokalen Erzeuger macht schnell einen guten Teil davon wieder wett. Der Kunde, der einmal das Lebensmittel mit dem Auto aus dem Verbrauchermarkt holt, stellt sofort die gesamte Transport- und Lagerkette in den Schatten.

      [Anm. d. Admin: Ihre Verlinkung verstößt gegen die Blogregeln und wurde darum entfernt.]

  • Zu den verschiedenen Punkten:

    1. Ich glaube es ist kein Problem auch große Mengen von den „18 Euro Hühnern“ zu kaufen. Dies ist ja oft das Standardargument: „man könne garnicht soviel Bio Rohware bekommen“. Ist aber meiner Meinung immer nur eine Preisfrage.

    2. Ich glaube allerdings nicht, dass die Mehrheit unserer Kunden deutlich mehr für unsere Produkte zahlen würde. Alles was über 4 Euro geht, wird meiner Meinung nach zu radikalen Mengenverlusten führen. Und durch die kleineren Mengen, würden unsere Produkte dann noch einmal deutlich teurer.

    3. Transport aus Thailand: Ist für den Energie- und Klimabilanz praktisch kein Thema. Genauso wie auch ein Apfel aus Argentinien besser sein kann als ein lokaler Apfel der bis März gelagert wird und dann gegessen wird.

    • Ok, da würde ich gerne direkt einhaken. Ich versuche seit geraumer Zeit mich mit einem Azubigehalt gesund und möglichst lokal zu ernähren. Bei Fleisch schaue ich schon gar nicht mehr drauf, und auch bei Obst ist mir bewusst, dass ich vor allem im Winter keine Wunder erwarten kann. Nichtsdestotrotz würde ich mir wünschen, das von mir konsumierte Produkte möglichst kurze Wege zurücklegen; dies hat ja auch einen Einfluss auf die Qualität, denn Kühlung und Lagerreifung sind sicherlich große Gefahren für Nährstoffe und Sensorik.

      Deswegen erstaunt mich der Satz mit dem Transport aus Thailand bzw. Argentinien. Wenn es tatsächlich unbedenklich wäre, Nahrungsmittel über große Distanzen zu transportieren ohne nennenswerte Konsequenzen, wäre ich zumindest in der Hinsicht beruhigt. Gibt es dazu Studien oder zumindest Erfahrungswerte? Reden wir hier auch von frischer Ware (Äpfel) oder geht es primär um Gefrierkost?

  • Meiner Meinung nach würde kaum einer ein Frosta-Gericht für 7 € kaufen. Für das Geld erhält man ja schon ein Gericht im Restaurant. Bio hin oder her – gerade in Zeiten von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise wird jeder Verbraucher genau abwägen, ob ihm Bio etwas wert ist ..und 7€ ist da klar zu viel.

    • Wenn ich mir überlege, wieviel Knochen an meinem letzen Hähnchen waren, dann kommt der doppelte Preis schon hin. Ja, ich habs selber „filetiert“

  • Also grosses Lob, dass Ihr offen sagt woher eure Zutaten kommen.

    Ich würde es schön finden wenn ihr dass auch auf Eure Packungen schreiben würdet.

    Ich kann mir vorstellen, dass nun andere Hersteller das aufgreifen und plakativ draufschreiben „von deutschen Hühnchen“. Woher die anderen Zutaten oder welche anderen „Schweinireien“ dort untergebuttert werden wird nicht drauf gedruckt.

    Ich würde es befürworten wenn jeder Hersteller sagt: Das sind unsere Lieferanten, und wenn jeder hat die Möglichkeit die Fabriken von uns, und unseren Lieferanten zu besuchen.

    • Also ich finds auch echt super, dass hier so offen darueber geredet wird, und wie man sieht sind hier die Reaktionen von den Leuten abgesehen von 1 ausnahme eh sehr positiv zu dieser direktheit.

      Aber ich verstehe, dass sie nicht auf die packung schreiben „unser huhn kommt aus thailand“ – hat absolut keinen nutzen, und ohne ausfuehrliche erklaerung auch eine aussage die man jetzt so oder so sehen kann.

      • @maxauthority

        >hat absolut keinen nutzen, und ohne ausfuehrliche >erklaerung auch eine aussage die man jetzt so oder >so sehen kann.

        Ganz anders: ich glaube dass es schon einen Nutzen hat, wenn wir wissen woher das Gesamte und die Zutaten stammen.

        Ich denke viele Konsumenten haben eine falsche Vorstellung über Ihr essen. Ich hätte bis zu diesem Beitrag auch nicht gedacht, dass eine Zutat einmal über den Ozean geschippert wurde.

        • Dem kann ich nur recht geben, heute wollte ich ein bio-huhn kaufen! Aber es war für mich nicht sichtbar zu erkennen wieso BIO, wo und wie wurde es gehallten auf einem gelände mit wiese und boden? Wieviel platz hatte es, wie alt ist es? Mit was wurde es gefüttert? Ist das zuviel verlangt? Ich bin gerne bereit mehr zu zahlen! Aber ich möchte mich nicht selbst dabei veräppeln-:)

  • Es ist noch gar nicht so lang her, da war Fleisch noch etwas wertvolles. Frosta ist doch ohnehin schon eine „Premiummarke“ – wer Frosta kauft ist bereit, Geld für Qualität auszugeben. Einige Produkte als mit Bio-Fleisch und Erläuterung, wofür der höhere Preis gezahlt wird.

    Ich empfehle „we feed the world“ anzuschauen. Ganz ohne moralische Keule kann man sich da mal die sogenannte Bodenhaltung ansehen und dann selbst entscheiden, ob das irgendwas mit artgerechter Tierhaltung zu tun hat. Die oben genannte Zahl entspricht übrigens 45x45cm pro Huhn. Und jetzt schaue man sich mal an wie groß so ein Huhn wird. Genau.

    Abgesehen davon möchte ich auch wissen wo mein Essen herkommt.

    • und ich empfehle FOOD INC anzuschauen. Dort werden zwei Dinge gezeigt: Einmal industrielle Tierhaltung mit dem Verfüttern von Mais und dazu Betriebe die ihre Rinder weiden lassen, und selbst schlachten. Es wird nur lokal verkauft.

      Hier auch der unterschied zwischen den Produzenten: die industrielle Massentierhaltung wird unter Verschluß gemacht. Die kleinen Bauern laden jeden ein den Hof zu besuchen.

  • Übrigens, auch im Bio-Nasi-Goreng (und in allen Bio Produkten) dürfen noch sehr viele Zusatzstoffe eingesetzt werden: Hier die Liste der Zusatzstoffe die auch in Bio Produkte reindürfen.

    Aus dieser Sicht ist das FRoSTA Reinheitsgebot strenger als die Anforderungen für Bioprodukte!

    Und auch die Bio Hühner haben nicht automatisch soviel Auslauf und werden so tiergerecht gehalten wie die Bauerngockel für 18 Euro das Stück!

    Also auch bei „Bio“ muss man genau hinschauen!

  • Letztendlich ist Frosta ein Unternehmen, da muss das Preis/Leistungverhältnis stimmen. Wenn dann noch auf die Zutatenliste geachtet wird ist das prima. Wobei ja Bio auch eine Werbestrategie sein wird.

  • also ich wüsste nich wo jetz der mehrwert eines bio huhns sein sollte. es steht halt bio drauf und man kann nachts gut schlafen, aber es schmeckt dadurch nicht unbedingt besser!

    ich habe nichts generell gegen bio, im gegenteil, ich kaufe selber selektiv im bioladen ein! aber diese ganze öko-religion halte ich für blödsinn. frosta ist für mich wie bio, weil keine zusatzstoffe drin sind. Das ist es, was mich bei Aldi und Lidl stört. Aber ich kaufe normalerweise keine Bioware, bei der geschmacklich kein deutlicher Qualitätsunterschied feststellbar ist. Dafür ist es zu teuer!

    • Du kaufst Bioware wenn du meinst es schmeckt besser oder ist gesünder, weil keine Chemie enthalten ist.

      Ich kaufe Bio weil ich meine wir müssen es uns leisten andere Lebewesen menschenwürdig zu behandeln. Oder weil ich Weizenfelder mit Kornblumen und Schmetterlingen mag. Oder weil ich in sauberen Flüssen baden möchte.

      • @T: Komische Vorstellung Wesen, die keine Menschen sind „menschenwürdig“ behandeln zu wollen 😉
        Artgerecht würde mir ja schon reichen, zumal Schlachten vermutlich nicht mit der Menschenwürde zu vereinbaren ist..

        [Anm. d. Admin: Ihre Verlinkung verstößt gegen die Blogregeln und wurde darum entfernt.]

  • Nein, ich will keinen Apfel aus Argentinien, auch wenn er angeblich besser ist. Um mal das Beispiel aufzugreifen. Ich nehm den aus dem eigenen Garten, der schmeckt eh besser.
    Genauso, wie ich keine Eier aus dem Supermarkt esse, egal ob Bio oder nicht, die schmecken nicht, im Gegensatz zu den Eiern von den Hühnern meines Onkel. Das muss jeder selber wissen, es gibt aber definitiv einen Unterschied.
    Und das Argument, die Hühner könnten scharren, sprich dann wahrscheinlich Bodenhaltung, ist vielleicht ganz nett, aber das Gelbe vom Ei definitiv auch nicht.
    Denn das ist Stress pur für so ein Huhn, denn sobald es sich umdreht sieht es ein neues Huhn und es muss eine neue Hackordnung hergestellt werden.
    Und genauso wenig will ich, dass mein Essen erst durch Gegend geflogen werden muss.
    Ich finde das unnötig und schaue deswegen darauf, wo mein Essen herkommt. Ich muss im Winter keine Erdbeeren aus weiß der Kuckuck wo kaufen und ich will im Sommer auch nur welche aus Deutschland haben. Es gibt halt nicht immer alles.

    Aber wie schon gesagt, dass muss jeder selber für sich wissen und da ich jetzt weiß, woher Frosta Hühnerfleisch bezieht, weiß ich auch, was ich jetzt nicht mehr kaufen werde.

    • Leider kann nicht jeder selbst Hühner halten, eine eigene Streuobstwiese pflegen und überhaupt alles autark selbst anbauen. Genauso nähen sich nur wenige ihre Kleider selbst (vom Baumwollanbau ganz zu schweigen) oder bauen sich das eigene Auto selbst. Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft und sie ist ja eigentlich auch nichts Schlechtes. Durch Spezialisierung läßt sich vieles sehr viel effizienter gestalten. Die Nachteile sind dann halt mangelnde Transparenz, die manche Leute durch entsprechende Werbung zu einer etwas naiven Sicht auf die Lebensmittelproduktion verleiten läßt. Manche glauben anscheinend, dass man die Idylle des Kleinbauerns für fast das gleiche Geld bekommen kann, wie industriell hergestellte Produkte.

      Eigentlich würde es der Markt schon regeln, das nur erzeugt wird, was die Verbraucher wollen. Wichtig ist nur, dass diese auch wissen, was sie kaufen. Und genau da sehe ich Handlungsbedarf: Mehr Information über die Art der Erzeugung von Lebensmitteln (auf allen Ebenen), sodass der Verbraucher entscheiden kann, was er möchte. Dagegen werden sich natürlich alle diejenigen Produzenten wehren, für die das Nachteile hätte. Deshalb bleibt eigentlich nur der Druck auf den Markt von denen, die sich durch Transparenz Vorteile versprechen (wie z.B. FRoSTA). Sie müssen vorangehen und mit ihrer Vorreiterrolle Marktanteile gewinnen, sodass auch andere sich gezwungen sehen, ihre Produktionsmethoden offen zu legen (und sie gegebenenfalls vorher so zu verändern, dass sie auf dem Markt auch bestehen können). Dazu gehört natürlich auch Kontrolle durch unabhängige Medien und Behörden, damit nicht geschummelt wird. Und die Verbraucher müssen beim Kauf natürlich auch Transparenz honorieren (sprich: Nicht-transparente Produkte meiden).

      Vom Energieaspekt her gesehen ist es mir eigentlich egal, ob Lebensmittel mit dem Schiff um die Erde gefahren werden. Der Energieverbrauch beim Anbau und der Kraftstoffverbrauch meines Autos bei der Fahrt zum Einkaufen liegt wahrscheinlich sowieso wesentlich höher als der (anteilige) Energieverbrauch für den Transport bis zum Supermarkt. Anders kann das natürlich beim Flugzeug aussehen oder beim ineffizienten LKW, der zwar Lebensmittel aus der Nähe bringt, für diese aber pro Kilo mehr Diesel verbraucht als das Schiff für eine sehr viel längere Reise.

      Allerdings ist es mir manchmal auch nicht ganz geheuer, ob die Produktion in anderen (Billig-)Ländern unter ähnlichen Randbedinungen abläuft wie in Europa wo es vielleicht schärfere Kontrollen gibt. Ein Beispiel ist die Teekampagne (www.teekampagne.de), die schon seit den achziger Jahren versucht, auf den Pestizideinsatz beim Teeanbau (in Darjeeling) Einfluß zu nehmen. Versprechungen gab es wohl viele, aber erst eigene Kontrollen zeigten, dass diese oft gelogen waren.

      • Meiner Meinung bringt es für die Umwelt mehr, wenn ein Konzern wie Frosta auf Qualität und Nachhaltigkeit achtet und seine Produkte preiswert anbietet, als die „Weltrettung“ nur durch den Kauf von Bioprodukten ermöglicht wird. Das ist gar nicht möglich, denn die Masse kauft weiterhin „umweltschädliche“ Produkte, und die gilt es, nach dem Stand der Technik möglichst umweltschonender zu produzieren. Da tut Frosta einen Schritt in die richtige Richtung.
        Andererseits finde ich es gut, dass Bioprodukte angeboten werden und man die Möglichkeit zum Kauf hat, vor ein paar Jahrzehnten gab es diese Möglichkeit nicht. Aber „Bio“ ist eine Nische und eine Nische kann den Rest nicht ausgleichen. Dieser „Rest“ muss besser gemacht werden, weil er richtig „reinhaut“.

  • Natürlich könnten wir alle wieder „back to the roots“ gehen und voll auf Bio umsatteln, also uns im Prinzip so ernähren wie vor 100 Jahren und allen technischen Fortschritt (dazu zählen auch Pestizide), ob dieser nun positiv oder negativ zu bewerten ist, hinter uns lassen. Aber dann könnten wir unseren Lebensstandard nicht mehr halten. Wenn jeder Apfel per Hand gepflückt und jedes Huhn seine Maiskörner fein säuberlich angerichtet bekommt, ist die Produktion der Lebensmittel eben teurer und wir müssten an anderer Stelle sparen. Und dazu bin ich und sehr, sehr viele andere Menschen in diesem Land nicht bereit.

  • Ich denke, dass hier generell noch ein großer Aufklärungsbedarf besteht, wenn man beispielsweise Frosta mit den „Bio“-Tiefkühlprodukten von Rewe vergleicht: Die Rewe-Produkte suggerieren durch ihre Bio-Bezeichnung für viele Verbraucher, dass sie noch hochwertiger und gesünder sind – obwohl der Aufdruck „Bio“ in keiner Weise etwas über die Produktionsbedingungen oder die bereits erwähnten Zusatzstoffe aussagt. Für viele Verbraucher ist „Bio“ nach wie vor eine gesamtheitliche Angelegenheit, obwohl „Bio“-Lebensmittel auch unter Bedingungen entstehen können, die eine Zumutung für die Arbeiter darstellt. Damit will ich nicht implizieren, dass dies bei den Rewe-Produkten der Fall ist bzw. sein muss – aber das ist genau der Knackpunkt: Man weiss es eben nicht, aber durch den „Bio“-Aufdruck erhalten Konsumenten meiner Meinung nach automatisch ein besseres Gefühl, weil in ihrer Wahrnehmung „Bio“ nicht nur gesünder und leckerer ist, sondern auch noch die Umwelt schont und sie somit mit jedem Bissen die Welt retten – bei Frosta ernährt man sich hingegen „bloss“ ohne Zusatzstoffe.

    Ich denke, dass hier die Konsumenten noch deutlich besser informiert werden können und müssen, weil es für viele Verbraucher nicht erkennbar ist, warum Frosta dennoch die bessere Alternative gegenüber den Bio-Produkten von Rewe ist, die zu diesem Preis eigentlich gar nicht machbar sein dürften (bzw. würde mich dann interessieren, an welcher Stelle in der Herstellungskette die Kompromisse eingegangen werden).

    P.S.: Ich hoffe, es stört sich niemand daran, dass ich exemplarisch die Bio-Tiefkühlprodukte von Rewe herausgepickt habe. Aber sie sind geschmacklich völlig in Ordnung, sodass sich also diesbezüglich kein Ansatzpunkt für Kritik findet und sie – zumindest in dem Supermarkt, in dem ich meistens einkaufe – direkt neben Frosta gelagert werden.

    Es geht also nicht um den Geschmack der Produkte in diesem Fall, sondern darum, wie durch den „Bio“-Aufdruck ein hochwertigeres Produkt suggeriert wird und viele Verbraucher darauf ‚reinfallen‘ dürften – weil eben die Produktionsbedingungen ebenso wenig hinterfragt werden wie die Tatsache, dass ein Bio-Produkt zu einem so günstigen Preis verkauft wird und hier finden sich meiner Meinung nach Anknüpfpunkte für eine Info-Kampagne.

    • Da stimme ich voll zu. Es gibt zwar die europäische Bio-Norm. Sie ist aber gegenüber Anbauverbänden wie Bioland, Demeter etc. erheblich aufgeweicht. Die meisten sind sich dessen aber nicht bewußt und assoziieren mit Bio aber immer noch das von den Anbauverbänden aufgebaute Image.

      Zwar hat die abgespeckte europäische Bio-Norm erst den allgemeinen Bioboom ermöglicht, es ist aber eben nur ein Kompromiss. Und der Abstand dieses Kompromisses zu Nicht-Bio kann unter Umständen sehr sehr klein sein.

  • Also ich zahle als Endverbraucher 11 Euro für ein Biohuhn, was auch noch ziemlich groß und schwer ist. Da wundert es mich, dass Ihr so viel als Großabnehmer zahlen sollt.
    Als Biokäuferin bin ich es gewohnt, dass die Dinge mehr kosten. Das ist normal und kein Problem. Für Biokost von Frosta würde ich auch mehr ausgeben.

  • Ich bin ehrlich gesagt der Meinung, dass um den Bio-Anbau bzw. die Bio-Tierhaltung zuviel Wind gemacht wird.

    Wenn wir hier alles auf Bio umstellen würden könnte man die Bevölkerung doch gar nicht mehr aus eigenen Kräften (von der eigenen Fläche) ernähren.

    Wesentlich besser finde ich da den integrierten Landbau und eine Tierhaltung die den Lebensweisen der Tiere entspricht. So ist zum Beispiel die Legehennenhaltung im Biolandbau auch nicht immer optimal. Wer schon einmal Kannibalismus bei Hühnern intensiver beobachtet hat, wird die Haltung in Großgruppen, wie sie in der Bio-Produktion praktiziert wird, nicht unbedingt als erste Wahl empfinden.

    Für das Fleisch von artgerecht gehaltenen Nutztieren gebe ich auch gerne etwas mehr Geld aus. Dafür darf es dann auch mal etwas weniger sein. Insgesamt essen wir ja hier eh zuviel Fleisch.

    [Anm. d. Admin: Ihre Werbe-URL ist gelöscht.]

    • Der Hauptgrund für BIO ist für mich, dass weniger bis gar keine Pestizide (die das Grundwasser für nachfolgende Generationen verseuchen) und Medikamente eingesetzt werden. Die Zeiten, in denen *alle* biologisch ernährt wurden, sind ja noch nicht so lange her. Die bäuerliche Landwirtschaft ist früher auch ohne die Errungenschaften der Chemischen Industrie ausgekommen. Wenn es nicht mehr möglich sein soll, die Bevölkerung so zu ernähren, dann sind wir halt schon jetzt viel zu viele Menschen.

  • Also mal ganz ehrlich, worüber hier wieder niemand spricht, und was für mich persönlich eh am wichtigsten ist bei Fleischkonsum – gerade bei Hühnern und Schweinen (von Puten ganz zu schweigen) ist, ob bei ihren asiatischen Lieferanten – ob Bio oder nicht – Antibiotika ins Trinkwasser oder die Nahrung zugesetzt werden, das halte ich -egoistischerweise- für das viel größere Problem (ob die Viecher nun glücklich sind oder nicht, gehe mal davon aus, das kein Tier in der industriellen LM-produktion wirklich so glücklich ist, wie ein freilebender Artgenosse oder halt auf dem Bauernhof um die Ecke)Ich habe nämlich kein Bock irgendwann mal mit ner kleinen Infektion ins Krankenhaus zu kommen und dann an einer Erkältung zu sterben, weil sich in meienm Körper mittlerweile soviele Resistenzen gebildet haben, dass kein Antibiotika mehr anschlägt (und das Problem haben wir aktuell schon. spreche da aus eigener Erfahrung) Also, wenn schon industriell, dann wenigstens ohne AB-, Schmierfett- und Tiermehlfütterung oder was weiß ich, was diese Verbrecher sonst noch so beisetzen.

    Zu Frosta: guter Ansatz ich wäre 100 Prozent bereit 7 Euro auszugeben, wenn das Huhn von hier kommt und nicht mit Dreck gefüttert wird, der sich in meinem Körper ablagert. Ob ich nu im Restaurant esse oder das ausgebe bleibt sich gleich!

    Hätte gerne Antwort von Felix

    • Das mit den Antibiotika ist ja doch etwas anders: Es nützt ja nicht viel, wenn man nur *alleine* keine Antibiotika zu sich nimmt. Auch alle anderen Menschen müßten das tun. Der Keim, den man sich im Zweifel einfängt, der ist ja nicht im eigenen Körper resistent geworden, sondern in vielen anderen (die dauerhaft geringe Dosen Antibiotika über die Nahrung zu sich genommen haben). Es ist also eigentlich der Gesetzgeber aufgefordert, den Einsatz von Antibiotika in der Lebensmittelproduktion grundsätzlich stark einzuschränken.

  • Ich seh grad die Artikel sind alle ein Jahr alt-ist der blog noch aktuell? Oder kann ich vergeblich auf eine Antwort warten?

    • Der Blog ist noch aktuell – einfach mal auf der Startseite: http://www.frostablog.de gucken, da sind die neusten Beiträge 🙂

      Zu Ihrer Frage wird sich sicherlich auch noch jemand melden – neue Kommentare auch zu alten Artikeln werden schon an den entsprechenden Stellen bemerkt / registriert.

    • Unsere Huhnfleisch kommt zwar nicht von dem Hersteller weil 18 Euro einfach keiner zahlt, zumindestens nicht die Mehrheit unserer Kunden.

      Mit dem Start des Reinheitsgebotes haben wir aber entschieden, dass die gesamte Lieferkette des Futters an die Tiere von uns kontrolliert wird und unsere Lieferanten regelmäßig auditiert werden.

      Deshalb wissen wir, dass keine Farbstoffe, Antibiotika usw. verfüttert werden.

  • Thailand? Und der ökologische Fussabdruck ist uns allen vollkommen egal?! Hauptsache das Henderl, das wir fast täglich benötigen, ist billig und wir haben viel viel Fleisch am Teller.

    Es ist doch krank sich das Fleisch vom anderen Ende der Welt liefern zu lassen, ebenso wie hiesiges Gemüse und Obst. Preiskampf. Preisdruck.

    Unlängst gesehen: Bio-Äpfel aus Argentinien (??). Bravo. Weit haben wir es gebracht.

    Und das Schlimmste ist, die Konsumenten sind so abgestumpft, dass sie schon glücklich sind, wenn es den Hendln ein bisschen besser geht… irgendwo auf der Welt. Oder dass es grad keine Kinderarbeit gibt dort. DAS ist alles? DAS ist tatsächlich unser absoluter Mindestanspruch?

    Wobei man dazusagen muss, bei der heutigen Verschleierungstaktik der Unternehmen, ist es als Konsument enorm schwer zu wissen, was man wirklich kauft. Geboren und geschlachtet in AUT? Fein. Dazwischen war es irgendwo in Europa. Österreichisches Produkt? Fein. Die Endfertig war hier… und der Rest? Nicht nachvollziehbar.

    Umwelt ist vernachlässigbar. Wie lange noch…

    Freundliche Grüße aus Wien.

    PS. Ich bin kein Ökofuzzi. Ich bin verärgerter Konsument (und Fleischesser).

    [Anm. d. Admin: Kommentar auf Wunsch hier eingefügt, da Absenderin ihn nicht schicken konnte.]

    • Ich bin als Controlling-Mensch ja eigentlich nur für das finanzielle Endergebnis zu haben, aber wie ich gerade bei „nano“ auf 3Sat gesehen habe, muss man das mit dem nah = besser für die Umwelt wohl etwas differenzierter sehen. Schönes Beispiel war das Rindfleisch:

      Der CO2-Ausstoß für die Herstellung von Rindfleisch aus Argentinien ist demnach nur halb so groß wie bei Rindfleisch aus Deutschland. Wohlgemerkt inkl. Transport bis zum Verbraucher in Deutschland.

      Viel entscheidender für die CO2-Bilanz ist meistens der Verbraucher selbst: Fahre ich mit dem Fahrrad zum Supermarkt oder mit dem SUV zum Wochenmarkt?

      Hier ist der Bericht:
      http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/155444/index.html

  • Ich wäre sofort bereit, für ein Bio-Gericht von Frosta 6-7 Euro zu zahlen! Bringt doch mal probehalber ein Gericht mit Bio-Zutaten (auch Fleisch!) auf den Markt und seht, wie es sich verkauft! Alles andere ist doch reine Spekulation.

  • Interessante Diskussion die hier entstanden ist. Den Vortrag von Frau Paulsen auf den Medientagen hab ich kurz überflogen.
    Ich könnte mir vorstellen gänzlich aufs kochen zu verzichten. Frosta ist ideal für die Mittags- oder Abendmahlzeit geeignet. Allerdings würde ich nicht mehr als 5euro ausgeben. Dieser Betrag ist schon hart an der Schmerzgrenze.
    Sind Premium-Produkte (100% Germany) oder Familien-Portionen(dreifache Menge) bei Ihnen in der Diskussion?
    Über eine Antwort, samt Begründung, würde ich mich sehr freuen.
    [Anm. d. Admin: Website gelöscht, da sie gegen die Blogregeln verstößt. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Zu der Frage bezüglich größeren Packungen: Es gibt zu einigen Gerichten sogenannte „Bigpacks“: Asia Teriyaki, Bami Goreng, Nasi Goreng, Spätzle Pfanne, Hackbällchen Pfanne, Hühner Frikassee. Näheres finden Sie auf http://www.frosta.de unter „Produkte“.]

    • @ Paul: 100% made in Germany ist bei internationalen Gerichten etwas schwierig. Wo sollten wir den Reis, Bambussprossen, Mangos, Ananas, Currygewürze usw. herbekommen? Selbst 100% aus Europa würde da nicht funktionieren!

      • Felix, da stimmt!
        Das hatte ich ganz vergessen. Mir ist es egal woher die Lebensmittel kommen. Hauptsache sie sind rein, nahhaft und erschwinglich.

        @Admin:
        Ihr solltet ernsthaft eure Kommentaroptionen überarbeiten. Entfernt am besten das Feld mit der Webseite.

  • Ich denke mal wenn man Bio in seinen Gerichten haben möchte sollte auch jedem bewusst sein wieviel das kostet. Bzw. eben denen bewusst sein die gerne Bio hätten. Ich muss ehrlich zugeben ich kaufe im Supermarkt auch mit besserem Gefühl Bio Produkte. Ich kann es mir aber auch nicht immer leisten. Klar wäre es besser mehr Menschen könnten es sich leisten, dann würde die Lebensmittelqualität steigen und besonders auch die Lebensqualität von Futtertieren. Aber das ist wohl eher Wunschdenken. LG Lissi vom [Webseite entfernt]

    [Anm. d. Admin: Bitte Blogregeln beachten. Keine Keywords als Namen – darum in Gast geändert. Website-Verlinkung entfernt.]

  • @Gast: Ein vergleichsweise kleiner Teil der Deutschen kann es sich nicht leisten. Ein großer Teil der Deutschen will es sich nicht leisten, vorallem da man im Supermarkt nicht sieht wie ein Produkt hergestellt wurde.

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