Lohnen sich Events?

Nachdem wir jetzt ein anstrengendes Wochenende in Frankfurt bei der „Champions Trophy“ hinter uns haben, stellt sich mal wieder die Frage: Hat es sich gelohnt?

Als mittelständisches Unternehmen muß man seine Budgets natürlich auf wenige Medien konzentrieren um überhaupt wahrgenommen zu werden. Unsere Budgets konzentrieren wir deshalb auf TV-Werbung.

Das interessante an der Veranstaltungen war, unmittelbar von den Menschen zu hören, ob und wie die Marke wahrgenommen wird. Etwas enttäuschend fanden wir alle, wie unbekannt das FRoSTA-Reinheitsgebot trotz großer Investitionen in TV-Werbung bei den meisten Besuchern war. Spaß hat es dann aber gemacht, zu beobachten, wie man mit unseren Produkten die Erwartungen der Probierenden übertrifft. Keiner traut einem „Fertiggericht“ eine so guten Geschmack zu. Und so haben wir wohl viele neue Kunden gewonnen, wie z.B. Tamara, Natalie und Marisa, die mehrfach bei uns probiert haben.

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Torsten Matthias (Marketing)

Torsten Matthias (Marketing)

Ich bin bei FRoSTA für das Marketing verantwortlich.

25 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Die Frage, ob sich die Teilnhame an einer Veranstaltung wie der in Frakfurt lohnt, ist natürlich speziell schwierig und allgemein noch schwieriger zu beantworten. Fragen könnten z.B. sein, was ein Tennisturnier ehemaliger Profis mit FRoSTA zu tun hat (nicht viel, vielleicht noch gesunde Ernährung im Sport), ob das Publikum dort eher FRoSTA-Konsumenten hat, als ein Fußball-Publikum (klassischerweise sind Tenniszuschauer auch eher Tennisspieler und evtl. eher für Premium-Produkte zu haben) oder auch wieviel Leute man dort erreicht (zunächst mal „nur“ maximal 10000 Personen, die das Turnier und den Stand besuchen, über den BLOG im Sinne „Tue Gutes und rede darüber“ noch Einige mehr 🙂 )…
    Fazit. Es steht bisher nur soviel fest: Für mich hat es sich gelohnt und ich würde mich freuen, wenn FRoSTA dem Tennissport als Sponsor erhalten bliebe. Alles andere kann man ja mal im Rahmen einer Diplom-Arbeit in Kooperation mit der Uni Bonn herausfinden. Beste Grüße, Sebastian.

  • Nachtrag zum Themenvorschlag: „Optimierung des Marketing-Mix der Firma FRoSTA unter besonderer Berücksichtigung von Sportsponsoring“

  • Ich denke das es sich gerade bei einem solch innovativen Unternehmen wie FRoSTA durchaus lohnt, an Veranstaltungen teilzunehmen und ihre Produkte zu präsentieren. Gerade in Anbetracht der Tatsache das zu viele Menschen eben noch nicht wissen, was das Besondere an FRoSTA ist zeigt auf, das noch viel Informationsarbeit zu leisten ist. FRoSTA ist eben so besonders weil es keine Zusatzstoffe beinhaltet sondern so natürlich wie möglich hergestellt wird. Ich bleibe FRoSTA treu und trage dies auch an meine Bekannten und Freunde weiter. Das ist sicherlich die beste Art von Werbung. PS: Das Event war fantastisch. Vielen Dank 😀

  • Könnte es nicht sogar Sinn machen, daraus ein „Geschäft“ zu machen?
    Auf so vielen Großveranstaltungen gibt es fast nur Currywurst oder Chinapfanne zu horrenden Preisen, da würde ein Frosta-Wagen sicherlich gut auffallen. Es muss ja nicht verschenkt werden, warum nicht zum Selbstkostenpreis verkaufen? Euer mobiles Frosta-Bistro. 😉
    Bei den allgemein happigen Preisen müsste eine schwarze Null doch zu erreichen sein, oder?
    Als Produktwerbung dient es allzumal und kann im Praxistest überzeugen.

  • @sebastian

    … hmm, ist nicht ein produkt ohne kennzeichnungspflichtige zusätze aus einer industriellen fertigung heutzutage nicht ein premiumprodukt ? …

    deine ansicht muss eigentlich für die frosta menschen der antrieb sein weiter das image der produkte zu heben und nach aussen zu tragen – eben auch auf solchen veranstaltungen

  • @ Joachim

    Deine doppelte Verneinung ist mindestens so schwer zu verstehen, wie mein Satz „…klassischerweise sind Tenniszuschauer auch eher Tennisspieler und evtl. eher für Premium-Produkte zu haben“. Natürlich sehe ich die FRoSTA-Produkte als Premiumprodukte und glaube daher, dass man damit bei einem (vor allem früher) verwöhnten Tennispublikum punkten kann.

  • Macht ihr euch jetzt aus Profitgier auch schon an Schulkinder ran? Das fördert das Voranschreiten der mangelnden Kochkentnisse unter der Bevölkerung und ausserdem verleitet es zur einseitigen Ernährungsweise.

    Kein Wunder das die Gewichtszunahme in der Bevölkerung und damit eine Gesundheitsgefährdung weiter zunimmt. Ihr stellt ja schon ganz früh die Weichen.

  • An Wolf Hagen:

    Das ist ja eine böse Unterstellung. Trotzdem hier kurz meine Meinung zu den Themen:

    Meiner Meinung nach ist nicht die mangelnde Kochkenntnis die Ursache für die Gewichtszunahme in der Bevölkerung. Es liegt erstens an einer zu hohen Kalorienzufuhr und zweitens an zu wenig Bewegung.

    Kochen ist für Viele heute eher ein Hobby als dass es täglich notwendig wäre. Mit dem Nähen war es früher wohl auch so. Meine Oma hatte früher eine Nähmaschine, mit der sie meiner Mutter die Kleider genäht hat. Gott sei Dank ist schon meine Mutter dazu übergegangen, die Klamotten zu kaufen. Heute ist Nähen auch nur noch ein Hobby weil es gute Klamotten gibt, die man fertig kaufen kann. Wozu also selber nähen?

    Um aufs Essen zurück zu kommen: Es gibt heute in allen Kategorien der Lebensmittel gute/gesunde und weniger gute/gesunde Produkte. Entscheidend ist dabei für mich, dass man dem Verbraucher genau sagt, was drin ist. Das ist die erste und wichtigste Voraussetzung dafür, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Jeder kann dann selbst entscheiden. Ist doch super, oder?

  • @Thorsten Matthias

    Deine Oma wird bestimmt staunen, wenn Du ihr erzählst, dass Du sie im Blog erwähnt hast.
    Früher hat Sie Kleider genäht.. Essen selbst gekocht und eingekocht..
    Nie was mit PCs zu tun gehabt..

    Und jetzt berichtest Du im Blog über sie > viel Spass beim Erklären der grossen WWW-Welt.

  • Lohnen sich solche Veranstaltungen?

    Lohnt sich solch ein blog?

    Lohnt es sich auf einer Verpackung zu erwähnen „Jetzt mit mehr Shrimps“?

    Lohnt es sich auf einer Verpackung auf das Reinheitsgebot hinzuweisen?

    Fragen über Fragen und sicherlich jede Menge unterschiedliche Antworten. Wobei – eigentlich gilt nur eine Antwort:

    Das kommt drauf an – das kann man so nicht sagen!

    Worauf kommt es an: Nun – auf das Ziel und das ist bekannt ja immer der Weg. Dieser Weg – den Frosta mit blog, Verkostungsstand, Hinweise auf der Verpackung oder dem leider noch sehr unbekannten http://www.konsequent.de geht, führt in die richtige Richtung.

    Es kommt drauf an – dem Verbraucher seine Verhaltungsweisen aufzuzeigen – weg von „Geiz ist geil“ wenn es um die Gesundheit geht.

    Ob diese Premium-Veranstaltung oder die WOK-WM der richtige Ort ist – das weiß nur die Marketing-Abteilung. Meiner Meinung nach – darf/muss/sollte sich FRoSTA (endlich mal richtig geschrieben) nicht verstecken – sondern noch aktiver in die Öffentlichkeit gehen. Da ist der Vorschlag von Alex nicht schlecht. Vielleicht sollte man einfach mal auf Großveranstaltungen mit Reichweite anfangen.

    Man kann es aber auch sein lassen – denn der Weg ist das Ziel und das Ziel kenn außer Frosta keiner.

  • Ich finde die Idee mit den Veranstaltungen auch nicht schlecht, allerdings ist der Gedanke von Alex, die Produkte zum Selbstkostenpreis anzubieten etwas problematisch und führt wahrscheinlich eher zu Verstimmung/Verwirrung der Konsumenten.

    Begründung: Entweder Frosta tritt als Sponsor auf und verteilt die Produkte kostenlos und nicht. Werden die Produkte auf einer Veranstaltung billiger angeboten als im Supermarkt, kann wahrscheinlich nicht jeder den Grund (Werbung) nachvollziehen, ohne das bei jeden Kunden der „warum das so ist!-Vortrag gehalten wird.

    Den Beitrag von Wolf Hagen empfinde ich auch als etwas überspitzt. An der Gewichtszunahme hat wohl eher McDonalds und das schlechte Vorbild der Eltern zwecks deren Ernährung schuld. Am besten ist es natürlich selber gesund zu kochen, schafft man das aber aus Zeitgründen nicht, sind die Frosta-Gerichte qualitativ gut, im Gegensatz zu manch anderen Fertiggerichten.

  • Neben vielen positiven Rückmeldungen zu dem Event in Frankfurt erreichte uns gestern ein Brief von Herr. K, aus dem ich kurz zitiere:

    „Sehr geehrte Direktion,…
    Wir möchten uns hiermit beschweren über die unzumutbaren Frechheiten von „Herrn“ John McEnroe am Samstag, 18. November2006. Wir…mußten erleben, daß der Tennisspieler McEnroe auf Pfiffe mit einer Entblößung seines Hinterns reagierte…..Uns ist ein Abend und Wochenende verdorben worden – wie wollen Sie das wieder gut machen?- wir sehen einer Antwort mit großem Interesse entgegen. Mit freundlichen Grüßen Helmut K.“

  • @Bibo
    Ich glaube ja nicht, daß Herr Matthias im wörtlichen Sinne seine persönliche Großmutter gemeint hat, sondern daß diese eher als Metapher für eine Lebensweise vorheriger Generationen stand. Aber eigentlich ist das auch egal. Es geht ja darum, daß sich die Welt ändert und „früher“ nicht immer mit „gut“ gleichzusetzen ist. Da muß man schon ganz genau hinschauen. Wir alle profitieren von einer weiter fortschreitenden Arbeitsteilung, die natürlich auch Risiken/Abhängigkeiten birgt, denen man kritisch und rational begegenen muß. Eigentlich gibt es ja nur 3 Gründe, warum jemand selbst kochen möchte:

    1.) Es schmeckt besser.
    Ob das wirklich so ist, kann und muß ja jeder selbst beurteilen. Ich jedenfalls finde das nicht immer (jedenfalls nicht wenn ich koche). 😉

    2.) Es ist gesünder.
    Eine unbewiesene Behauptung, die sich hartnäckig hält, weil alle Leute sie sich immer wieder gegenseitig bestätigen. Gerade das Thema „Gesundheit“ ist aber dermassen vielschichtig, daß eine solche allgemeine Aussage völlig unsinnig ist. Was für den einen gesund ist (wie mißt man das denn überhaupt?) kann jemand anderen krank machen. Nur wissen tut das keiner, weder vorher noch im nachhinein, weder Laie noch Wissenschaftler (auch, wenn immer wieder gegenteiliges behauptet wird, um der eigenen Meinung mehr Gewicht zu geben). Die wenigen wirklich bekannten Wirkmechanismen sind nur die kleine Spitze eines riesigen Eisberges, die absolut keine allgemeine Aussage erlaubt.

    Ich glaube eher, daß uns die Evolution mit recht praktikablen Analysewerkzeugen (Geschmacksnerven) ausgestattet hat, um aus dem (natürlichen!) Umfeld das geeignete auszuwählen. Man muß nur das Angebot vielfältig halten, so daß immer das „geeignete“ zur Verfügung steht. Wenn aber die uns angebotene Nahrung plötzlich radikal verändert wird (Aromastoffe, Gentechnik und andere nicht-evolutionäre Veränderungen) dann kommt die Evolution natürlich nicht so schnell mit. Der Grund für den Zusatz von Aromastoffen ist ja gerade die Geschmacksnerven zu überlisten, die einem eigentlich signalisieren: Iß das nicht! Ob dabei aber eine Nahrung herauskommt, die dann auch noch alle (wechselnde) Bedürfnisse des Körpers befriedigen kann, ist ja wohl mehr als fraglich. Ich jedenfalls möchte an diesem großen Experiment nicht teilnehmen.

    3.) Es ist billiger
    Das ist wieder etwas, was jeder relativ einfach selbst nachprüfen kann (und deshalb leider auch häufig das einzige Kriterium bei der Kaufenscheidung bleibt). Wenn ich mir allerdings unsere Kantinenpreise anschaue, dann wünschte ich mir öfter, die würden einfach nur FROSTA Menüs aufwärmen (auch wegen der Punkte 1. und 2.).

  • @ Jürgen Hestermann

    Leider hast du einene wesentlichen Punkt vergessen. Man kocht auch selbst, weil es SPASS macht. Und das besonders, wenn ich gemeinsam mit meiner Freundin in der Küche stehe und selbst eine Pizza zaubere oder ein 5-Gänge-Menü.

    Meiner Meinung nach ist das auch ein wesentlichen Problem von Fertiggerichten. Sie zielen auf Verbraucher, die weder Lust noch Zeit haben, sich selbst etwas zu kochen. Dass aber Kochen auch als „Freizeitausgleich“ für einen gemeinsamen Abend hilfreich ist und extrem viel Spaß macht, vergessen viele Menschen.

    Zudem hängen Fertiggerichten noch immer das Klischee von Single-Food und Studentenfutter an. Auch hier ein wesentlicher Punkt, den man beachten sollte und dem man eventuell bewusst entgegen treten sollte.

    Ganz nebenbei fände ich ein „Frosta-Gourmet-Menü für Verliebte“ recht genial. In ein paar Monaten ist Valentinstag und da kommt so was sicher spitze… Ist mir gerade so eingefallen. Ich könnte es jedenfalls gebrauchen :o)

    Grüße, Rico 😉

  • @Torsten Matthias:

    Ich habe nichts unterstellt, sondern eine Frage gestellt, bisher aber keine Antwort auf diese Frage erhalten. Ebensowenig habe ich die Gewichtszunahme mit mangelnder Kochkenntnis in Zusammenhang gebracht, sondern mit einer einseitigen Ernährungsweise, die durch Fertiggerichte, oder vornehmer ausgedrückt „Convenience-Produkte“ gefördert wird. Nicht umsonst brauchen viele Menschen heute Ernährungsberatung um wieder zu lernen sich richtig zu ernähren. Es ist ja auch so einfach, schnell ein Fertiggericht in die Pfanne oder Microwelle und fertig. Das können sogar schon Schulkinder. Da liegt es nahe, diese so früh wie möglich für diese bequeme aber nicht sonderlich gesunde Ernährung zu sensibilisieren. In einer ausgewogenen Ernährungsweise haben Fertiggericht eigentlich nichts zu suchen, ob sie nun einem Reinheitsgebot entsprechen oder nicht. Schlimm genug, wenn Kinder auf die Frage, wo Fischstäbchen herkommen, antworten “ von Iglo und Frosta.“

    Kochen heute als Hobby hinzustellen, zeugt davon, dass Sie in einer Produktion von Fertiggerichten beschäftigt sind. Aus Sicht einer Hausfrau, die eine Familie bekocht und dies gerne tut, würden Sie das ganz anders sehen.

    Apropo Ihre Oma. Die hat doch bestimmt selbst gekocht oder??

  • @Wolf Hagen

    Okay, hier noch mal zur Wiederholung Deine Frage: „Macht ihr euch jetzt aus Profitgier auch schon an Schulkinder ran?“

    Zum Punkte „Profitgier“ möchte ich hier mal unseren Vorstand zitieren, der im Geschäftsbericht sagt: „Wir wollen nicht schöne Zahlen produzieren sondern gute Produkte.“ Ich finde, dass die Qualität der FRoSTA-Produkt sehr gut ist und bin selbst davon überzeugt, dass sie zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen können. Schließlich verwenden wir nur beste Zutataten und verzichten auf Zusatzstoffe. Natürlich freuen wir uns, dass wir damit auch Geld verdienen.

    Zum Punkt „Schulkinder“: FRoSTA ist für alle da. Wir grenzen grundsätzlich keine Bevölkerungsgruppe aus.

    Grundsätzlich möchte ich Ihnen aber Recht geben. Das Wissen über gesunde Ernährung ist insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sehr gering. Die Ursachen sind allerdings sehr vielschichtig und nicht auf den Verzehr von FRoSTA-Produkten zurückzuführen. Ganz im Gegenteil glaube ich, dass unsere Kunden sehr interessiert an Ernährungsfragen sind.

  • „Zum Punkt „Schulkinder“: Frosta ist für alle da. Wir grenzen grundsätzlich keine Bevölkerungsgruppe aus.“

    Also doch! Hätte bei der Beweislage auch keinen Zweck gehabt zu leugnen 🙂

    Und wie war das mit Ihrer Oma? Hat die nun selbst gekocht oder gabs schon früher immmer nur „Erbswurst“ den Vorläufer der heutigen „Convenience-Produkte“?

  • @ hagen

    …übrigens, ich kann auch mit bequemen produkten hochwertig kochen. und zwar immer dann wenn ich kochen kann. das setzt aber eben profunde kenntnisse in der küche und bei lebensmitteln vorraus ( hat frosta . ich glaube man kann frosta nur einen vorwurf machen – warum habt ihr so spät mit dem reinheitsgabort angefangen ? ich habe selbst lang genug auch in restaurantküchen gearbeitet, dort sind z.b. die bioland produkte mitunter die einzig vernünftige möglichkeit bio produkte zuverlässig einzusetzen. es kommt also darauf an was mensch daraus macht! genauso verhält es sich mit den gemüsemischungen – wer kochen kann kann damit umgehen, wer nicht kochen kann dem ist es aber auch egal was auf den tisch kommt. gute & frische küche ist nicht unbedingt eine frage des verfügbaren geldes – sondern eine einstellung zum lebensmittel. Unterschied Nahrungsmittel – Lebensmittel ist klar – oder ?

  • @ Rico
    > „Leider hast du einen wesentlichen Punkt vergessen. Man kocht auch selbst, weil es SPASS macht.“

    Ja, dabei hatte ich das sogar bereits geschrieben, es aber dann aber wieder gelöscht. Ich bin selbst kein großer Fan des Selbstkochens, vielleicht deshalb. Bei mir ist es so, daß ich nur einige wenige Gerichte wirklich gut kochen kann, und das mir die Zeit dafür eigentlich immer zu Schade ist. Ich koche sie nur, weil ich sie nirgendswo kaufen kann, und sie auch sonst niemand so hinbekommt (alte Rezepte von meiner Oma!). Aber ehrlich gesagt wäre es mir viel lieber, ich könnte sie irgendwo kaufen (vorrausgesetzt, sie würden genauso schmecken). Das Kochen als Selbstzweck kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Eigentlich will man damit ja nur sich (oder anderen) eine Freude machen, was man ja auch mit Fertigerichten könnte (wenn sie lecker schmecken). Ich glaube kaum, daß jemand kocht, um es danach wegzuwerfen (so wie man vielleicht Kreuzworträtsel aus Langeweile löst). Letztlich steht der Zweck im Vordergrund: Man möchte es essen.

    Das ist ähnlich wie mein früheres Autobasteln. Es hat mir auch Spaß gemacht, meine Autos und Motorräder selbst zu reparieren. Aber damals hatte ich mehr Zeit als Geld und man ist natürlich auch stolz, wenn man ein Problem selbst gelöst hat. Apropos Geld: Wenn man beim Kochen für sich selbst einen angemessenen Stundenlohn einrechnet, dann werden viele Gerichte richtig teuer.

    > „Meiner Meinung nach ist das auch ein wesentlichen Problem von Fertiggerichten. Sie zielen auf Verbraucher, die weder Lust noch Zeit haben, sich selbst etwas zu kochen. Dass aber Kochen auch als „Freizeitausgleich“ für einen gemeinsamen Abend hilfreich ist und extrem viel Spaß macht, vergessen viele Menschen.“

    Mag sein, daß es als „Event“ eine gewisse Funktion hat. Aber wenn wir Gäste haben, dann führt das eher dazu, daß wir eine Menge Arbeit haben und uns nicht mal richtig mit den Gästen unterhalten können. Wenn wir ins Restaurant gehen, ist das alles viel entspannter.

    > „Zudem hängen Fertiggerichten noch immer das Klischee von Single-Food und Studentenfutter an. Auch hier ein wesentlicher Punkt, den man beachten sollte und dem man eventuell bewusst entgegen treten sollte.“

    Das stimmt. Und trifft wohl auch für die meisten Fertiggerichte zu. Deren Zielgruppe ist (war?) halt eine andere. Ich denke, daß die meisten FRoSTA-Kunden eher selbst kochen, als ein anderes Fertiggericht zu essen.

    @Wolf Hagen

    > „Kochen heute als Hobby hinzustellen, zeugt davon, dass Sie in einer Produktion von Fertiggerichten beschäftigt sind. Aus Sicht einer Hausfrau, die eine Familie bekocht und dies gerne tut, würden Sie das ganz anders sehen.“

    Niemand möchte jemandem das Kochen abspenstig machen, nur sollte man auch nicht umgekehrt jedem, der nicht gerne kocht, einreden, er würde sich ungesund ernähren.

    @Torsten Matthias

    > „Wir wollen nicht schöne Zahlen produzieren sondern gute Produkte.“

    Das klingt ja wohl etwas unglaubwürdig. Was passiert denn, wenn sich der Laden wirtschaftlich nicht mehr trägt? Arbeiten dann alle umsonst und auch die Zulieferer wollen dann kein Geld mehr haben? Es ist doch wohl ganz normal, daß ein kommerzielles Unternehmen Profit machen muß. Die Höhe und was man dafür alles tun würde ist ja eine ganz andere Sache.

    > „Grundsätzlich möchte ich Ihnen aber Recht geben. Das Wissen über gesunde Ernährung ist insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sehr gering. Die Ursachen sind allerdings sehr vielschichtig und nicht auf den Verzehr von FRoSTA-Produkten zurückzuführen. Ganz im Gegenteil glaube ich, dass unsere Kunden sehr interessiert an Ernährungsfragen sind.“

    Was ist denn „gesundes Essen“? Meiner Meinung nach ist das alles eine Glaubensfrage (so wie Religion). Das wenige Wissen über Wirkmechanismen im Körper läßt nur erahnen, wie komplex das ganze Thema ist. Deshalb werde ich mich in erster Linie darauf verlassen, was mein Körper mir signalisiert.

  • Natürlich erreicht ihr mit solchen „Direktmarketing“-Aktion viel mehr als mit einer Fernsehwerbung, bei der 99% der Zuseher eh gerade nicht vor dem Gerät sitzen, bzw. geistig vollkommen abgeschaltet haben. Ob ich ein schönes Bild im Fernsehen sehe, oder ob ich was direkt probieren kann… schon ein Unterschied.

    nur meine 0,02 EUR

  • Ich bin bei Verkostungen immer zurückhaltend. Denn ich vermute, dass das Häppchen einem immer schmeckt. Weil es kostenlos ist. Deswgen lasse ich es lieber aus, kaufe es – und ärgere mich im Zweifel. Aber das ist dann authentisch.

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