Wir bauen ein Museum…

Vor einiger Zeit hatte eine Gruppe von Studenten eine gute Idee: „Warum macht ihr nicht einfach ein Zusatzstoffmuseum auf? Dort könntet ihr gut erklären warum Lebensmittel mit Zusatzstoffen versetzt werden und wie man darauf verzichten kann.“
Genau das haben wir gemacht.

zumu_logo_final.jpg

Zuerst haben wir Wissenschaftler gesucht, die das Museum entwickeln können. Ziemlich schnell haben die Lebensmittelchemiker Prof. Dr. Georg Schwedt und Udo Pollmer zugesagt. Beide hatten nicht immer die gleiche Meinung, fachlich gesehen waren sich beide aber fast immer einig. Um unabhängig zu bleiben und damit sich auch andere Firmen oder Organisationen beteiligen können, die zusatzstofffrei produzieren bzw. an dem Thema interessiert sind, haben wir privat eine Stiftung gegründet: die Hamburger Lebensmittelstiftung. Sie wird nicht nur das Deutsche Zusatzstoffmuseum betreiben, sondern auch weitere Projekte unterstützen, zum Beispiel das Solino Kaffee Projekt von dem wir schon berichtet hatten.

Seit November 2007 arbeitet ein kleines Team (unsere Agenturen Dorten und Farbweiss unterstützen uns dabei) intensiv an der Errichtung des Museums und seit Februar haben wir auch einen Platz direkt im Hamburger Großmarkt gefunden: in den ehemaligen Büros des EDEKA Früchtekontors.

besprechung-start.JPG
Zweites Arbeitstreffen im Musuem mit Prof. Dr. Schwedt und Udo Pollmer.

Unsere ersten Partner haben wir auch schon: Die Schweisfurth-Stiftung und Walther´s Säfte (auch bekannt vom Saftblog) und das Europäische Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaft (EU.L.E).

Weitere Partner werden gesucht.

In diesen Tagen richten wir das Museum ein. Karina Grönwoldt, die das ganze Projekt leitet, ist immer vor Ort.
Und so sah es noch vor einigen Tagen aus:

aufbau-chaos.JPG

Professor Schwedt arbeitet noch an den Experimenten, die er dort zeigen wird:

dsc_0040.JPG

Auf der Webseite zusatzstoffmuseum.de gibt es mehr Infos zum Museum. Am 27. Mai wird die Kultursenatorin von Hamburg, Prof. Karin von Welck, das Museum offiziell eröffnen. Natürlich wird es auch etwas zum Probieren geben:

  • Joghurt mit und ohne Aromen
  • Heringssalat mit und ohne Aromen
  • Limonade mit und ohne Aromen

Falls jemand darüber in seinem Blog berichten möchte schicken ich gerne eine Einladung zur Eröffnung. Bitte E-mail an: peter@frosta.de.

Bin sehr gespannt wie es aussieht wenn alles fertig ist! Eines kann ich auf jeden Fall versprechen: Das Museum wird viel Unbekanntes zum Thema Lebensmittel und Zusatzstoffe zeigen.

Über den Autor Zeige alle Beiträge Website des Autors

Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Ich bin für die Öffentlichkeitsarbeit der FRoSTA AG zuständig - dazu gehört bei uns auch das FRoSTA-Blog.
Durch das FRoSTA-Blog habe ich bei dieser Aufgabe Unterstützung durch alle Blog-Autoren, denn jeder Einzelne trägt durch seine Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit bei.

18 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Dass ist mal eine originelle Idee. Schön, dass solche Anregungen von Studenten umgesetzt werden. Wird im Rahmen dieses Blogs weiter darüber berichtet? Wenn ich mal in der Region Hamburg bin werde ich versuchen mal reinzuschauen…

    [Anm. d. Admin: Blog-URL ist nicht länger existent. Darum wurde sie entfernt.]

  • Schön dass so eine gute Idee umgesetzt wird. Allerdings schade, dass ihr den jungen Menschen nicht ganz freien Eintritt gewähren wollt, denn gerade die sind nicht nur wichtige Konsumenten sondern auch gute Verstärker – und ein gratis Museumsbesuch ist bei schlechtem Wetter sicher eine noch reizvollere Alternative – gerade bei so einem wichtigen Thema.

    Übrigens ist das erste Bild was mich auf der Homepage anspringt komisch: Wieso „Lebensmittel“ von Acesulfam bis Zuckerglyceride, soll das kontrastieren? Ich würde soetwas nicht als Lebensmittel bezeichnen 😉

  • @Chiller: Naja, irgendwie muss sich sowas natuerlich auch finanzieren, find – falls es gut gemacht ist, was ich von Frosta schon denke – auch ok Eintritt zu zahlen.

    Ueberhaupt eine geniale Idee, leider etwas weit von Wien weg, aber wuensch auch ganz viel Erfolg damit, wenn ich mal in der Gegend bin, schau ich sicher vorbei.

  • Museum über Zusatzstoffe öffnet morgen…

    Im von mir gern besuchten  FRoSTA Blog lese ich gerade diesen Beitrag über ein neues, von einer vo FRoSTA Stiftung gegründete, Museum.

    Das Deutsche Zusatzstoffmuseum öffnet morgen, am 28.05.2008, um 11 Uhr seine Türen. In di…

  • Eine klasse Idee.
    Das hat in der deutschen Museumslandschaft noch gefehlt!
    Gruß
    Peter

    [Anm. d. Admin: Die von Ihnen hinterlegte Webseite führt ins Leere. Darum wurde sie gelöscht.]

  • Very cool idea! I only didn`t understood the text with the picture on the frontpage.

    But that could be because of my bad German 🙂 just living here now for 8 month in Nuremberg (of all places)

    Liebe grusse,

    Nicole
    Nuremberg (DE)

    [Anm. d. Admin: No Link-Advertisement here (especially no „Made for Adsense“-Websites!), please. Thank you.]

  • So, war nun endlich auch mal im Museum!

    Mein Fazit ist, das es wirklich sehr interessant ist – allerdings ist man auch sehr sehr schnell durch. Selbst wenn man sich noch mit den paar Experimenten beschäftigt. Von denen es ruhig mehr geben könnte – ist reichlich „trocken“.
    Reichlich abenteuerlich ist allerdings der Weg dahin (zumindest am Wochenende), besonders da auf der Webseite nicht wirklich auf die Eigenarten des Großmarktes hingewiesen wird (auf dessen Gelände sich das Museum ja befindet).
    Ich kann mir denken, das es einige Menschen gibt, die eigentlich zum Museum wollen, es aber schlichtweg nicht erreichen, da sie vor dem falschen (=abgeschlossenem) Tor stehen und nicht wissen wie weiter.
    Es ist auf jeden Fall besuchenswert aber hat noch viel Potential für Verbesserungen!

  • Vielleicht sollte dann am „falschen“ Tor ein Hinweis angebracht werden, wo es richtig ist? Und der Zusatz mit dem Markt am Wochenende halte ich auch für wichtig zu ergänzen.

  • Waren heute das 1. Mal im Zusatzstoffmuseum!! Wirklich eine tolle Idee und schön umgesetzt. Würde mir gerne mehr Experimente wünschen und natürlich eine bessere Ausschilderung. In der Anfahrtbeschreibung im Internet ist das Museum falsch eingezeichnet 🙁 Haben es trotzdem gefunden und es war sehr lehrreich. Man denkt jetzt auf jeden zweimal nach, bevor man etwas kauft. Auf meine Meinung zu Frosta hat das keinen Einfluss, die Produkte hab ich vorher eh schon gekauft!

    Viele Grüße,
    Claudia

  • Hallo,
    das archäologische Freilichtmuseum Gross Raden hat eine neue Webseite bekommen: www . gross-raden.de – schauen Sie doch einfach mal rein – danke.

    [Anm. d. Admin: Ihr Posting verstößt gegen die Blogregeln: Keine Keywörter als Nicknames verwenden, URL wurde entfernt. Kommentare zu Beiträgen, die zur Diskussion beitragen, sind gern gesehen – reine „Eigenwerbung“ hingegen nicht.]

Jetzt Kommentar schreiben und mitdiskutieren

Bitte vor dem Kommentieren unsere Blog-Regeln zur Kenntnis nehmen.