3SAT über FRoSTA – Samstag im Fersehen

Diese Woche war 3Sat 3, die Redaktion von VIVO bei uns in Bremerhaven und hat sich das Reinheitsgebot ein bisschen erklären lassen und am Samstag können Sie es im Fernsehen sehen:

„Ernährungstrends – Zukunft der Ernährung
Samstag, 27. Januar 2007, 17.30 Uhr
Eine gesunde Ernährung steigert die Lebensqualität und somit auch die Lebenserwartung. Doch wie sieht eine gesunde Ernährung heutzutage aus? Zwischen Bio-Produkten, Gentechnologie und „moderner Nahrung“ mit zahlreichen Zusatzstoffen tun sich Welten auf. vivo geht der Frage nach, wohin sich die Kultur des Essens und Trinkens entwickeln wird. Was sind Ernährungs-Trends der Zukunft? Hat das Revival der „vergessenen Genüsse“ eine Chance? Oder werden Geschmack und Farbe von Lebensmitteln in Zukunft von „Nanopartikeln“ bestimmt?“

Hier ein paar Photos aus unserer Produktentwicklung in Bremerhaven beim Interview….

Das Kamerateam hatte nur eine sehr vage Erinnerung zum Thema FRoSTA Reinheitsgebot, ihnen schmeckte es aber nach der Arbeit um so besser!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

9 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • ich glaube ich werde langsam ein fan von felix, so oft wie ich den in der letzten zeit sehe, grins.
    ist doch viel besser wie tokio hotel.

  • Hallo,

    mir erschliesst es sich nicht ganz wie man in naher Zukunft 9 Miliarden Menschen mit natürlichen Lebensmitteln satt bekommt ohne das wie jetzt schon in den ärmsten Regionen täglich Massen von Ihnen sterben.

    Gruß

    Karlchen

  • @Daniel: naja, 3sat ist ein Zusammenschluß von ARD, ZDF, ORF und Schweizer Fernsehen. Da gibts wenig eigenes, Beiträge werden idR von den tragenden Sendern erstellt, von 3sat kommt dann nur noch die Moderation.

  • @Karlchen

    Die weitaus größte Zahl der aktuell lebenden Menschen WIRD immer noch mit natürlichen Lebensmitteln ernährt. Die Entwicklung zu immer weiter vorverarbeiteten Lebensmitteln findet aktuell lediglich in den Industrienationen statt (auch wenn dies immer weiter um sich greift). Es ist wahrscheinlich aber eher umgekehrt: Wenn überhaupt, dann lassen sich 9 Millarden Menschen NUR mit „natürlichen“ Lebensmitteln ernähren. Jede Weiterverarbeitung kostet Zeit und Energie die sich sicherlich nicht alle leisten können. Und Masse ist nicht gleich Klasse. Was nützt mir eine große Menge an Nahrungsmitteln die aber seinen Namen nicht verdient?

    Jürgen Hestermann

  • @Jürgen

    vorverarbeitete Lebensmittel in den Industrienationen sind ja nur durch Spezialisierung und Arbeitsteilung nötig und möglich. Für mich geht es in erster Linie darum wie bekommt man für all diese Menschen natürliche Rohstoffe herbei? Ich denke da zum Beispiel wie hier schon angesprochen an den letzten Sommer der Gemüse verteuert hat. Durch von uns (wahrscheinlich) beeinflusste aber nicht beeinflussbare Faktoren.
    Wird es möglich sein Alle mit Biofleisch und Biogemüse zu versorgen? Oder wird hier mit „natürlich“ mit in der Natur vorgekommenen Substanzen gleichgestellt?

    Ich bleib dabei und bin der Überzeugung wenn wir es erst mal schaffen wollen das keiner mehr verhungert werden wir um „moderne“ Lebensmittel nicht herumkommen.

    Unvorstellbar täglich 9 Milliarden Eier aus Bodenhaltung oder glückliche Kühe oder Bioroggenfelder für unser aller täglich Brot.

    Grüße

  • @Karlchen

    Ich glaube nicht, daß biologisch angebaute Lebensmittel im Gesamtzusammenhang aufwendiger herzustellen sind. Im Gegenteil. Die meisten sogenannten „Dritte-Welt-Länder“ haben gar nicht das Geld um sich teure Spritzmittel und teures Saatgut auf dem Weltmarkt zu kaufen. Und die Seiteneffekte von „industriellen“ Herstellungsmethoden (Monokulturen, Bodenerosion, Bodenverarmung, etc.) werden ja oft nicht in die Preise eingerechnet sondern von der Allgemeinheit bezahlt (genauso, wie die Atommüllentsorgung ja auch nicht von den Kraftwerksbetreibern sondern von der Allgemeinheit bezahlt wird und nicht in den Strompreisen enthalten ist). Eine Übertragung der „modernen“ Lebensmittelerzeugung auf die ganze Weltbevölkerung wäre sicher eher eine Katastophe denn ein Segen. Aktuell essen die meisten Menschen (in China, Indien, etc.) eher „biologisch“ hergestellte Lebensmittel und die meisten davon haben einen komplett anderen Speiseplan als wir Mitteleuropäer.

    Außerdem, was nützt mir eine größere Ernte, wenn in jeder Tomate/Kartoffel etc. einfach nur mehr Wasser gebunden ist? Auf dem Papier sieht das toll aus aber ernährungstechnisch ist das Augenwischerei. Gewicht und Aussehen ist ja längst nicht alles (eigentlich eher Nebensache). Wenn ich mir die Tomatenproduktion in Holland so ansehe, dann weiß ich nicht, warum ich die kaufen sollte. Das einzige, was die Pflanze aufnehmen kann, kommt von einer industriell hergestellten Nährlösung und aus der Luft. In der industriellen Nährlösung sind natürlich nur Stoffe drin, die das Wachstum und das Aussehen der Tomaten beeinflußt, nicht aber unbedingt die Gesundheit der sie verzehrenden fördern (denn diese Wirkungskette ist noch weitgehend unbekannt).

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