Besuch von Foodwatch (die Essensretter).

Gerade eben hatte ich Besuch von Herrn Bode. Er hat die Organisation foodwatch gegründet.

Dabei fiel mir auf, dass ich privat noch nicht mal Mitglied bei Foodwatch bin. Foodwatch trägt sich nämlich nur durch seine etwa 8000 Mitglieder die 60 Euro pro Jahr zahlen. Und sie kämpfen für mehr Transparenz und weniger Zusatzstoffe (Thema Sägespähne/Bakterienkulturen die als „natürliche Aromen“ deklariert werden dürfen). Jedes Mitglied bekommt regelmäßig einen interessanten Rundbrief.

Gut finde ich, dass Foodwatch wirklich unabhängig ist und keine Spenden von der Lebensmittelindustrie nimmt. Klingt glaubwürdig!

Wir haben auch ein bisschen über Brot geredet. Herr Bode sagte, dass es wirklich schwierig sei, ein voll natürlich gebackenes Brot zu bekommen. Fast immer werden Emulgatoren eingesetzt. Schade eigentlich.

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

7 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Vielleicht ist es auch besser, kein Mitglied bei Foodwatch zu sein.

    In ihrem eigenen Forum (mittlerweile mangels Interesse, nicht der User, sondern des Vereins selbst, geschlossen und auch von der HP gelöscht) gab es zahlreiche Kritikpunkte, u.a. das Guerilla-Marketing dieser Organisation, (Gut, dass Google einen Cache hat!) auf die man in keinster Weise einging, sondern das Board, wie bereits erwähnt, letzten Endes lieber schloss und schnell löschte.

    Ich finde, ein Verein, der sich dem Schutz der Verbraucher zu widmen vorgibt, sollte bitteschön erstmal bei sich selbst anfangen. Ansonsten ist es mit der Glaubwürdigkeit nicht weit her….

  • Stimmt, über die Mitgliederwerbung hat Herr Bode mit mir auch geredet. Er sagte Sie hätten dies in den letzten Monaten deutlich geändert.

    Ich gehe mal davon aus, dass das Problem erkannt wurde!

  • Ich wohne auf dem Land und selbst hier bekomme ich gutes Brot, dem auch Herr Bode zusprechen würde. Da muß er sich mal besser umhören.

    Ich finde ihn bei seinen öffentlichen Auftritten immer sehr verkniffen und nörgelig obwohl ich inhaltlich in vielen Dingen mit ihm übereinstimme. Vor allem habe ich das Gefühl es geht foodwatch zur zeit vor allem um die Mitgliederwerbung, damit man den Laden ans laufen kriegt. Nur es werden Fördermitglieder gesucht, nicht dass einer denkt, er hätte dann in dem „Verein“ irgendwas zu mitzureden. Das entscheidet alles der Aufsichtsrat, der sich die stimmberechtigten Mitglieder selbst auswählt. (nachzulesen in der Satzung)

    Kaix

  • Ich denke es ist gut und richtig, dass es Organisationen wie Foodwatch gibt. Jedoch empfinde ich das Auftreten dieser Organisation in mancher Hinsicht als etwas aggressiv. Vielleicht aber der richtige Weg, um möglichst schnell in den Köpfen der Konsumenten ein Bewusstsein für die fehlende Transparenz zu schaffen. Als sehr viel angenehmer stellt sich mir die Organisation Slow Food dar, die ganz ähnliche Ziele wie Foodwatch verfolgt, diese aber mit einem vollkommen anderen Ansatz angeht. Über den „Umweg“ des Genusses und der Gemütlichkeit soll ein verantwortlicher Umgang mit Lebensmitteln und auch eine kritische Einsicht gegenüber manchen Produktionsmethoden in der Lebensmittelindustrie kommuniziert werden.

    Ich persönlich sehe mich durch diesen Ansatz sehr viel eher in diesem Sinne inspiriert als durch die Darstellung von „Gammelfleisch“ oder ähnliche Ekelein.

  • @ Als wir das Reinheitsgebot von FRoSTA im Januar 2003 eingeführt haben, kam Herr Bode nach Bremerhaven um sich alles einmal anzugucken.

    So waren wir seit langem in Kontakt und wollten jetzt mal sehen, 3 Jahre später wie es sich entwickelt hat!

    Er hat mich dann spontan angerufen, weil er gerade in Hamburg war, zu Gast bei „Menschen bei Maischberger“ im ARD!

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