Die Antwort von Jauch…

Vor einigen Monaten hat Günther Jauch bei Stern-TV unsere Paella mit anderen Handelsmarken verglichen. Wir hatten ihm daraufhin ein Paket geschickt um ihm den Unterschied zu erklären. Und wir haben ihn zu uns eingeladen um sich alles anzusehen.

Geantwortet hat er noch nicht. Aber heute kam ein Fernsehteam von ihm vorbei. Und ich konnte die Unterschiede erklären. Es war gar nicht so einfach, da wir ja selbst auch Handelsmarken herstellen. Die EDEKA hat uns vorher erlaubt darüber offen zu berichten.

Die wesentlichen Unterschiede von FRoSTA zu Handelsmarken sind: der komplette Verzicht auf alle Zusatzstoffe, der traditionell gekochte Meeresfrüchtefond (aus Fischgräten und Krustentieren), der echte Safran (er kostet pro Kilo über 1500 Euro da er wild geerntet wird) und der höhere Anteil an Meeresfrüchten.

Die Journalisten waren froh, dass jemand mal bereit war so offen darüber zu reden. „Macht sonst niemand und keiner gibt zu Handelsmarken zu produzieren, obwohl es alle machen, selbst IGLO“. Und „bei den meisten Herstellern ist der Unterschied zwischen Marke und Handelsmarken nicht vorhanden“.

Den neuen Stern-TV Beitrag gibt es bald, wann genau weiß ich leider noch nicht.

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

16 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Hallo,

    Edeka hat euch erlaubt über die Unterschiede zwischen „eurer eigenen“ Paella und der für Edeka produzierten Handelsmarke zu berichten? Stark!

    Gruß Martin

  • Naja, Martin, so „stark“ ist das eigentlich gar nicht.
    Die stern.tv-Zuschauer wissen damit, von welchem Hersteller das Produkt kommt und was drin ist.
    Aufgrund des Namens Frosta und dass diese auch noch selbst darüber berichten, wird man wohl vermuten können, dass nicht gemurkst wird bei der Herstellung und Zutatenauswahl, also ein Plus für das Handelsmarken-Produkt. Dadurch dass man dann auch noch weiß, was der genaue Unterschied zum „Markenprodukt“ ist, kann man für sich selbst entscheiden, ob einem das Original den Aufpreis wert ist.
    In meinen Augen gewinnt Edeka mit dem Beitrag nur, denn ab dann werden jede Menge Leute wissen, dass sie sich darauf verlassen können, ein Qualitäts-Produkt mit vielleicht kleinen, aber jetzt bekannten Abstrichen bei einzelnen Bestandteilen, zu erhalten. Ich möchte fast darauf wetten, dass sich die Edeka- bzw. Gut&Günstig- oder wie immer sie heißen mag, -paella nach dem Beitrag erstmal nicht schlecht verkaufen wird.

    Gruß,
    auch Martin

  • Ja, das hoffen wir doch, dass sich auch unsere Handelsmarken-Paella gut verkauft. Zumindest solange, wie wir die herstellen.
    😉
    Das kann nämlich auch mal schnell wechseln. Eben auch noch ein Unterschied zu unserer Marke.

  • Heißt das, daß alle „Gut und Günstig“-Tiefkühlkostbeutel bei Edeka von Frosta hergestellt sind oder bezieht sich das nur -temporär- auf „Gut und Günstig Paella“?

  • @ Wolfgang
    Ich habe irgendwie den Eindruck, dass Sie nicht so leicht aufgeben und immer mal wieder ähnliche Fragen stellen. Aber ich muss Sie enttäuschen: Bei weitem nicht alle „Gut und Günstig“-Tiefkühlkostbeutel bei Edeka sind von FRoSTA.

  • WENN denn schon mal eine Marke genannt wird, dann darf man doch nachfragen, oder Herr Ehlerding? Ich weiß jetzt nicht was dran so schlimm sein soll?
    Zumal ich wie gesagt nach wie vor nicht nachvollziehe WAS daran so schlimm wäre für einen Händler einer Handelsmarke oder den -geheimen- Hersteller jener Handelsmarke wenn der Verbraucher wüßte wer welche Handelsmarke herstellt.

    Im Gegenteil, diese Geheimniskrämerei weckt beim Verbraucher Unbehagen, weil er denkt die nach außen hin stets auf Transparenz bemühten Industrie/Handel hätten letztlich etwas zu verbergen.

    Dabei, ich kann wie gesagt nur aus eigener Anschauung sprechen, wäre es für mich ein Gütesiegel und Vertrauensvorschuß wenn ich wüßte, daß Handelsmarke XYZ von Hersteller Z hergestellt würde, nennen wir ihn mal „Frosta“. Und umgekehrt könnte man guten Gewissens Handelsmarke UVP links unbeachtet liegen lassen, weil man wüßte, daß diese von Hersteller W stamme von dessen Produkten man schon enttäuscht wurde.

    Auch wenns nichts ändert, vielleicht sollten Sie zumindest einen kleinen Moment mal aus Sicht des Verbrauchers das so sehen.

  • Ich finde es sehr gut, wenn klar ist, welche Handelsmarke von welchem Hersteller kommt. Und ich vermute, dass auch die „Originalprodukte“ des Herstellers keinen Schaden im Umsatz nehmen.
    Und wenn ich daran denke, dass es Bücher gibt, die sich nur mit Mutmaßungen beschäftigen, welche Marke hinter welchem Discounter-Artikel steckt … Dann kann doch auch der Hersteller so ein Geheimnis einmal lüften. Ich finde das sehr sympatisch – in mir erweckt das eher Vertrauen.
    Ich glaube, dass von dieser Paella-Erklärung eher beide Seiten profitieren werden. Ich werde sicher aufmerksamer in die TK-Regale schauen.

  • @Wolfgang: Also ich glaube Herr Ehlerding hat nur eine ganz dezente Art des Humors, ist vielleicht nicht so rübergekommen aber doch durchaus sympathisch!

    Die Sicht des Verbrauchers bleibt bei uns natürlich immer im Blick.

    Viele Grüße!

  • @ Wolfgang
    Sie machen mir langsam Kummer! Es scheint Ihnen ja wirklich eine Herzensaufgabe zu sein, das größte Rätsel der Menschheit seit der Erfindung des Ungeheuers von Loch Ness zu lösen.
    😉
    Grundsätzlich wird uns aber schon von Seiten des Handels ein Schweigegelöbte auferlegt. In dem speziellen Fall haben wir, wie Felix Ahlers geschrieben hat, explizit die Genehmigung von unserem Kunden eingeholt, dass wir über die Paella berichten dürfen.

    Aber, zugegeben, auch von unserer Seite gibt es verschiedene Vorbehalte, darüber zu berichten, welche Produkte wir für den Handel produzieren. Zum einen ist das speziell hier in erster Linie ein Blog der Marke FRoSTA und nicht der FRoSTA AG. Dennoch greifen wir selbstverständlich auch mal wichtige Themen aus dem Konzern auf und beantworten auch gerne mal Fragen der Leser, die die übrigen Bereiche betreffen.

    Zum anderen haben wir auf die gelieferte Qualität bei weitem nicht so viel Einfluss wie bei der Marke FRoSTA, da uns die gewünschte Qualität und Zusammensetzung in einem engen Rahmen vom Handel vorgegeben wird, was bedeutet, dass wir je nach Kunde durchaus unterschiedliche Handelsmarken-Qualitäten liefern.

    Aus Sicht der Marke FRoSTA müssen wir zu unserem Bedauern immer wieder feststellen, dass sich viele Verbraucher in erster Linie nach dem Preis richten. Da sich die Marke FRoSTA aber insbesondere durch die qualitative Besonderheit des Reinheitsgebotes sowohl von den Marken der Wettbewerber als auch von den eigenen Handelsmarken unterscheidet, was aber auch unweigerlich einen höheren Preis bedingt, da wir zum Ausgleich eben nur hochwertige Rohwaren einsetzen können, hat unsere Marke natürlich bei dieser Zielgruppe schlechte Karten. Wenn wir nun eine Liste von Handelsmarken bekannt geben würden, die die FRoSTA AG herstellt, würden aber auch viele, die sich sonst überlegen würden, FRoSTA zu kaufen, eher zu der Handelsmarke greifen, weil sie, ohne weitere Information, dazu neigen würden zu vermuten, dass das ja sehr wahrscheinlich ungefähr das gleiche ist. Aber wie ich schon an anderer Stelle in ähnlicher Weise geschrieben habe: Ein Audi A6 wird im selben Konzern produziert wie der VW Lupo. Trotzdem glaubt man zu wissen, warum der A6 teurer ist als ein Lupo. Dieses Bewusstsein gibt es leider bei Tiefkühlkost in dem Maße einfach (noch) nicht.

    Wir müssten also sehr genau erläutern, wo denn die Unterschiede liegen, und das, um es richtig zu machen, noch sehr viel detaillierter als es Felix Ahlers hier im Bericht getan hat. Außerdem natürlich auch noch vollkommen unterschiedlich, je nach Handelsmarke, denn, wie erwähnt, unterscheidet sich das auch mehr oder weniger stark. Da wären wir aber wohl schon wieder an einem Punkt, dass wir den Handel als unseren Kunden beeinträchtigen würden. Und das wollen wir natürlich auch wieder nicht.

    Abgesehen davon, würden wir eine solche Handelsmarkenliste veröffentlichen, würde die sich mit Sicherheit sehr viel schneller verbreiten als die Information, warum sich denn die Marke FRoSTA noch positiv abhebt.

    Hinzu kommt ein Problem, dass ich hier schon angesprochen habe: Es gibt zwar Handelskunden, für die wir schon seit Jahren die gleichen Artikel liefern. Allerdings auch viele, bei denen sich das sehr schnell ändern kann, wenn z. B. ein Wettbewerber uns beim Preis aussticht. Schade für uns, aber so ist das eben. Allerdings wollen wir natürlich nicht indirekt für unsere Handelsmarkenprodukte werben und kurze Zeit später profitiert ein Wettbewerber davon.

    Nun werden Sie vielleicht sagen, dass man das ja auch wieder mitteilen könnte, dass FRoSTA das nicht mehr produziert. Aber würde sich das jeder auch wirklich immer wieder ausführlich ansehen? Ein Beispiel aus einem anderen Bereich: Die Marke Grundig hat sich über Jahrzehnte hinweg einen super Ruf erarbeitet. Heute ist der Konzern zerschlagen. Elektrogeräte der Marke Grundig gibt es aber immer noch, wenn sie auch zu anderen Firmen gehören. Und sie profitieren immer von dem alten Ruf, obwohl die Zerschlagung durch alle Nachrichtensendungen ging.

    Ich will hier auch unsere Wettbewerber überhaupt nicht schlechtreden. Konkurrenz heißt ja nicht, dass man sich immer gleich gegenseitig die Augen auskratzt. 😉 Aber indirekt Werbung für ihre Produkte zu machen wollen wir dann auch nicht.

    Wolfgang, ich kann Ihnen versichern, dass ich natürlich genauso auch Verbraucher bin. Ich störe mich beim Einkaufen aber gar nicht daran, dass ich bei Handelsmarken nicht weiß wer etwas herstellt, denn ich weiß eben auch, dass mir das noch nichts darüber sagt, welche Qualität ich zum angebotenen Preis bekomme. Auch bei Marken, die ich noch nie probiert
    habe, kann ich es ja nicht unbedingt vorher wissen. Wichtig ist mir: Egal ob Marke oder Handelsmarke, wenn ich hinterher zufrieden bin, kaufe ich es wieder. Testen Sie doch mal beide Sorten Paella und entscheiden Sie dann, ob ihnen die FRoSTA-Pealla mit den hochwertigen Zutaten und dem Reinheitsgebot nicht auch den höheren Preis wert ist.

    Sie sehen, es ist nicht alles so leicht, wie es sich zunächst einmal anhört. Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesen Angaben aber trotzdem ein wenig weitergeholfen.

  • @ Herrn Ehlerding:

    Herrje, Kummer wollte ich nun wirklich nicht bereiten. 😉

    Um es gleich vorauszuschicken, nein, ich hege nicht die Hoffnung durch hartnäckiges Nachsetzen eine „Liste“ oder dergleichen zu erhalten. Sie würden selbstverständlich für Niemanden Firmenpfilosophie brechen.

    Ich glaube, Sie mißverstehen mich auch im Grunde immer noch: So gerne ich natürlich die Handelsmarken von Frosta wüßte, so würde ich niemals auf die Idee kommen, Handelsmarke anstatt Frosta zu kaufen.

    Als kochunfähiger Unter-der-Woche-Mittags-Single dreht sich im Durchschnitt an 4 von 5 Wochentagen mittags ein Frosta-Tiefkühlgericht auf meinem Mikrowellenteller, am fünften Tage kommt nicht etwa ein Wettbewerber auf den Tisch, nein gehe ich essen bei einem Gastronomen meines Vertrauens.

    Es geht nichts über FROSTA PAELLA. Wir hatten ganz zu Anfang vor Jahren mal irgendeine andere Paella mitgenommen, weil uns nach Paella war und dieser Laden aber kein FROSTA geführt hat. Was soll ich sagen, diese andere Paella schmeckte uns nicht. Nicht nur nicht nach Frosta, sondern überhaupt nicht.

    Aaaalso, WANN IMMER es etwas von Frosta gibt, ziehen wir immer Frosta vor, eben schon allein wegen dem Reinheitsgebot und natürlich der sonstigen Zufriedenheit. Das Geld spielt dabei keine Rolle.

    Allerdings gibt es ja im Handel auch andere Fertig-Tiefkühlgerichte, die nicht im Frosta-Sortiment vorkommen, wasweißich nennen wir sie mal abstrus Italienische Kräuterapfelstrudelpfanne 😉 Igitt, ja ich weiß 😉

    Der Punkte auf den ich eigentlich nur hinauswollte..jetzt kennt man Frosta eben von den Frostaprodukten und meinetwegen kennt man(fiktiv) „Admiral Ugli“ aus der Presse weil da mal was Negatives oder ein Skandälchen bekannt wurde.

    Will sagen der HERSTELLER Frosta genießt immer das Vertrauen und einen dicken Vertrauensvorschuß, denn ich glaube einfach nicht, daß die Firma Frosta, egal zu welchem Preis oder Qualität an Hygiene-Grundsätzen oder dergleichen sparen würde. Bei von der FIRMA Frosta fremdhergestelltem wurde man keine Gammelzutaten vermuten.

    Bei anderen Herstellern weiß ich aber nicht wie die es so halten.

    Ist doch dann nur zu logisch, daß man die NoName-Kräuterapfelstrudelpfanne liegen ließe wenn man wüßte, daß „Admiral Ugli“ der Hersteller ist und umgekehrt aber blind zugreifen würde, wenn man wüßte, daß die Firma Frosta sie herstellte. Selbst wenn da dann Glutamat und anderes „Teufelszeuch“ 😉 drin wäre – wenn einem nach Italienischer Kräuterapfelstrudelpfanne ist, dann IST einem eben gerade danach. Verstanden?

    Ich hoffe als Frosta-Süchtiger habe ich jetzt die Marke, die Firma, die Handelsmarke, den Hersteller FROSTA genug gelobhudelt, oder?

    P.S.
    Ist aber nur zu klar, daß ich nun erwarte, daß ich zur ersten Verkostunng ihrer neuen Italienischen Kräuterapfelstrudelpfanne eingeladen werden möchte, die Ihr Chefkoch Peter hervorzaubern wird. Verstanden? 😉

  • Herrje, das ist wirklich mal hartnäckig. Auch wenn Wolfgang es doch auf eine sehr nette Art war… Warum kauft er nicht einfach die beiden Produkte, von welchen er meint sie würden vom gleichen Hersteller stammen und verkostet sie einfach?

    [Anm. d. Admin: Da Ihr bürgerlicher Name sicherlich nicht “Weiterbildung” ist, haben wir ihn in “Gast” geändert. Wir freuen uns über Ihre Diskussionsbeteiligung, und da ihr Web-Projekt sogar einen gewissen Informationswert hat, haben wir die URL ausnahmsweise drin gelassen und lediglich ein kleines „nofollow“ spendiert. Vielen Dank für Ihr Verständnis!]

  • Habe im Kleinverkauf bei Ihnen in Bremerhaven eingekauft.
    Dachte, die Paella mit 3,29 Euro ist wohl günstiger als im Geschäft.
    Denkste. Bei Real auch 3,29 Euro. Warum dann Kleinverkauf?

  • Kommentare eines Mitarbeiters (Frank Ehlerding (Controlling) [FRoSTA]), wie „Sie machen mir langsam Kummer!“ sind eine absolut dreiste Frechheit!

    Ich fordere, diesen primitiven und asozialen Stil der Kommunikation künftig zu unterlassen!

    Denken Sie immer daran: Wir sind die Kunden; wir haben weitaus mehr zu sagen als Sie!

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