FRoSTA Reinheitsgebot – was ist beim Original so besonders …

… diese Frage wird uns immer wieder gestellt, da immer mehr Hersteller mit ähnlichen Kriterien werben.
Grundsätzlich haben bisher unseres Wissens und bei Betrachtung der Zutatenlisten der Wettbewerbsprodukte, jetzt auch in anderen Bereichen wie z.B. Erfrischungsgetränke, die Hersteller rezeptorisch kaum etwas geändert. Allerdings werden die Zutatenlisten viel bedachter erstellt, z.B. möglicht E-Nr. vermieden, Aromen und andere Zusatzstoffe möglichst in Sammelbegriffen versteckt (was lt. Lebensmittelgesetz erlaubt ist, wenn es keine allergenen Stoffe sind).

Beispiele für eingesetzte Zusatzstoffe:
-> (chemisch) modifizierte Stärken
-> Verdickungsmittel Methylcellulose (Hauptkomponente
von Tapetenkleister)
-> Lebensmitteltechnologisch stark beanspruchte Zutaten
wie z.B. Gewürzextrakte – sollen die Aromen und
Farbstoffe ersetzen
-> Hefeextrakt und Würze (Maggi) – sollen die
Geschmacksverstärker (wie Glutatmat) ersetzen und sind denen
gleichzusetzen, „typischer Industriegeschmack“

Dagegen das oberste FRoSTA-Prinzip:
„Einsatz von frischen, naturbelassenen RW und Zutaten, die
in jedem Haushalt oder Restaurant zu finden wären“, wie z.B:

-> Fleisch aus Markenfleischprogrammen statt Formfleisch
-> Butter ohne Farbstoffzusatz statt Margarine („Zusatzstoffcocktail“)
-> Frische Sahne statt Sahnepulver
-> TK-Kräuter statt Trockenkräuter
-> selbstgemischte „echte“ Gewürze
-> frisch gepresster Knoblauch
-> nach traditionellem Rezept gekochte Fisch- und Gemüsefonds
-> Frische, selbsthergestellte Nudeln statt Trockennudeln
-> Gemüse aus kontrolliertem Anbau oder Bio-Anbau(eigene, streng kontrollierte Gemüsewerke)
-> Fisch aus MSC-Beständen

Bleibt festzuhalten, dass FRoSTA bislang der einzige Hersteller ist,
der folgendes garantiert:
-> Verwendung von k e i n e r l e i Zusatzstoffen
-> Einsatz frischer, naturbelassener Rohwaren und Zutaten, wie direkt aus dem Kühlschrank
-> 100% Transparenz auf der Verpackung für 100% Verbrauchersicherheit

(siehe auch FRoSTA Reinheitsgebotes)

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Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Bei FRoSTA seit 1. Oktober 1996.
1996-2001 Produktentwicklung (Bremerhaven) - dort habe ich Rezepte und z.B. die eigene Nudelherstellung bei FRoSTA entwickelt
2001-2011 verantwortlich für das Produktmanagement der Marke FRoSTA (Bremerhaven, ab 2004 Hamburg) - also alles was mit den Produkten zu tun hat, wie Produkt- und Verpackungsentwicklung (damit es auch immer wieder neue leckere und attraktive FRoSTA Gerichte gibt), Vermarktung oder wie es neudeutsch heißt Marketing (um die Produkte auch bekannt zu machen - denn was nützt das schönste Produkt, wenn es keiner kennt - hier haben wir noch eine Menge zu tun),...
Jan-Mai 2012 Produktentwicklung-Administration (Bremerhaven) - hier werden z.B. die Rezepte in unser Warenwirtschaftssystem (eine große Datenbank, mit der viele wichtige Abläufe bei uns gesteuert werden) gebracht und Produktbeschreibungen (im Fachchinesisch: Spezifikationen) für Handelskunden erstellt
seit Mai 2012 Senior Produktmanager Handelsmarken (Bremerhaven) - verantwortlich für Produkte und Verpackungen von Handelspartnern

18 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • @Eleonore
    MSC steht für Marine Stewardchip Council und ist eine unabhängige Organisation, die Fischereien von Seefischen für Nachhaltigkeit und Umweltbewußtsein zertifiziert. Für ausführliche Informationen am besten MSC anklicken.

  • Hallo, das Problem dürfte immer noch sein, dieses wesentlichen und meiner Meinung nach entscheidenden Unterschiede auch entsprechend nachhaltig und glaubwürdig an die Kundschaft zu kommunizieren. Das Vertrauen der Käuferschaft ist häufig schon so geschwächt, dass viele derartige Aussagen nur ungern akzeptieren und als „leeres Gerede“ abtun. Ich glaube, hier bedarf Frosta noch deutlich mehr Nachdruck in der Kommunikation mit dem Endkunden, um auch die eigene Vertrauenswürdigkeit nachhaltig zu festigen.

  • Ich kaufe oft Ihre Produkte bei famila, sie schmecken meiner Famile serh gut. Jetzt war ich letzte Woche bei meiner Freundin in Köln und wir haben in einem minimal
    Gerichte ( irgendwas mit Pute ) gekauft, von der Firma Appetito, die auch ohne alle Zutaten waren. Geschmeckt haben sie sehr gut.
    Sind diese Gerichte genauso rein wie FROSTA. ??

  • @Rico
    „… noch deutlich mehr Nachdruck in der Kommunikation mit dem Endkunden …“
    Das sehen wir auch so und für uns ist die Kommunikation die Glaubwürdigste, die von Anderen kommt – also wenn über uns von Mund zu Mund und in den Medien positiv berichtet wird.
    Z.B. schreibt uns Frau Wilma T. aus B. heute 03.04.2006 um 13:13:
    „… Ich bin eine Anhängerin Ihrer Produkte, vor allem deshalb, weil ich aus seriösen Reportagen weiß, wie ernst Sie Ihr \“Reinheitsgebot\“ nehmen. Im Bekanntenkreis preise ich Ihre Produkte auch so an. …“

  • @Renate Hofer
    Vergleichen Sie doch mal die Zutatenlisten und schreiben sich heraus, welche „Zutaten“ Ihnen bei dem Wettbewerbsprodukt nicht bekannt sind und Sie nicht als Zutat in Ihrer Küche haben möchten.
    Ich könnte mir vorstellen, dass das Ihre Frage beantwortet. Ihr Feedback interessiert mich sehr.

    P.S. (15:30)
    Auch „normale“ Zutaten wie Sahne (Stabilisator Carragen), Butter (Farbstoff beta-carotin), Joghurt (Aromen, Verdickungsmittel,…) enthalten fast immer Zusatzstoffe.

  • Hatte heute beim Arzt im Wartezimmer eine „Ökotest“ von Februar gelesen: Frosta Gemüse „Toskana Mix“ hat da wegen Pestizidrückständen nicht besonders gut abgeschnitten.

    Sind die Rohstoffe der Tiefkühlgemüse denn andere als in den Fertiggerichten? Inwieweit passt das zum Reinheitsgebot? Ist da was durch die Wareneingangskontrolle gerutscht?

  • @Sven
    Dieses Testergebnis hat uns auch überrascht. Klar passt das nicht zum Reinheitsgebot und deshalb haben wir auch den Lieferanten und in diesem Fall sogar das Ursprungsland des Paprikas gewechselt (s.Bericht meines Kollegen Axel Böhme)
    Mit dem Aufbau eines alternativen Lieferanten haben wir, trotzdem die Ergebisse deutlich unter den gesetzlich geforderten Höchstmengen lagen, umgehend reagiert.

    Davon abgesehen war dieser Ökotestvergleich auch nicht fair. Denn ein Gemüseprodukt mit einer eher kritischen Gemüsemischung mit eher unkritischen wie Erbsen und Karotten zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen. Ein Wettbewerbsvergleich mit vergleichbaren Zutaten wäre sehr viel interessanter und aufschlußreicher gewesen.

  • Ich bin eben bei der Aufzählung der Reinheitsgebotregeln über den „kontrolliertem Anbau“ gestolpert. Diese Aussage liest man jetzt immer häufiger auf Produktverpackungen, manchmal sogar wie eine Art Gütesiegel (Bahlsen Chips). Aber ist das nicht eigentlich reine Augenwischerei weil es irgendwie gut und vertrauenerweckend klingt? Ist nicht jeder Anbau für die Lebensmittelindustrie kontrolliert, also nichts Besonderes? Kontrollieren kann ja auch bedeuten, daß nur mal kurz drübergeschaut wurde ;-)Unkontrollierten Anbau gibts ja irgendwie nicht… Und Lebensmittel aus Wildsammlung werden ja auch so gut wie kaum verwendet. Hmmm…

  • @jan
    … kontrollierter Anbau ist keine Selbstverständlichkeit, zumindest nicht die, welche wir meinen. Zum einen werden von uns umfangreiche Anforderungen in unseren Spezifikationen festgelegt, deren Einhaltung dann auch kontrolliert wird. Zum anderen kennen wir die Herkunft unserer Rohwaren bis zum Saatgut oder zum Futter.

    Dieses macht in kurzen Worten den entscheidenden Unterschied aus:
    – die weitreichende Rückverfolgbarkeit
    – die umfangreichen Anforderungen und deren Kontrollen durch uns und unabhängige Labore

    Auch mit diesen Maßnahmen gehen wir weiter als die meisten anderen.

    Mehr dazu auch auf unserer Homepage unter Anspruch: z.B. Qualität Gemüse

    Leider ist das nicht so einfach zu kommunizieren und Bedarf einer längerdauernden Mund-zu-Mund-Propaganda.

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