USA Wein mit Aromazusätzen ohne Deklarationspflicht

Habe gestern in den Tagesthemen auch gehört dass die EU ab sofort Wein Importe aus den USA erlaubt die mit Aromazusätzen, Wasser und Zucker versetzt werden. Grundsätzlich finde ich offene Märkte ja gut. Wirklich schlimm ist aber, dass bei diesen USA Weinen die Zusatzstoffe angeblich nicht deklariert werden müssen. Verbraucher wissen dann wirklich nicht mehr was sie trinken.

Obwohl das europäische Lebensmittelrecht ja mit der neuen Allergen Verordnungen seit November etwas besser geworden ist, geht es beim Wein nun wieder in die andere Richtung. Total unverständlich!

Aber Horst Seehofer will ja kämpfen – hat er jedenfalls im Fernsehen so gesagt.

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

3 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Na dann wollen wir mal hoffen dass der liebe Horst seine Krallen zeigt. Also ich möchte schon wissen was in einem Produkt steckt.
    Da bemühen sich die fleißigen Winzer uns die besten Weine zu präsentieren und nun sowas!?

  • Schon mal bei der Weingruppe BIO-Steirer-WEIN ( http://www.bio-steirer-wein.at ) aus dem Süden der wunderschönen Steiermarkt in Österreich vorbei geschaut?

    Dies ist ein Gruppe von österreichischen Biowinzern aus der Gegend der südsteirischen Weinstraße, die sich mit Hilfe der Fachgruppenleiterin des Ernte-Verbandes, Gitta Rupp ( http://www.bio-gusto.at) zusammengefunden haben, um dem Biowein die Geltung zu verschaffen, die er meiner Meinung verdient, denn ich habe schon so manch guten Tropfen aus der Weingruppe ohne jegliche ungewollte Nebenwirkungen genießen dürfen, wobei aber so mancher Geistesblitz seinen Weg bahnte 😉

    Ausserdem weis man bei diesen Weinbauern einfach, was in der Flasche ist, und auch sonstige Zusätze sind nicht die Hammer wie zum Teil beim klassischen Anbau!

  • Horst ist der Wein doch fast genausoegal wie der Konsument.
    Der wird doch nur aktiv, wenn er irgendeiner Lobby in den A. kriechen kann. Ansonsten (siehe seine Taten als Gesundheits- oder Verbraucherminister) interessiert ihn der Mensch nur als Wähler und danach hat er vergessen was er sagte. In diesem Fall hat allerdings auch die heimische Weinlobby ein Interesse daran diese Weine zu deklarieren. Insofern sind die Verbraucherwünche die gleichen der Weinlobby und es bestehen eh gute Chancen, dass etwas passiert!

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