Was haben Caps, Punica & Langnese gemeinsam?

Lt. dem Fachblatt „Lebensmittelzeitung“ kommen sie mit neuen Produkten auf den Markt, bei denen sie ganz auf natürliche Inhaltstoffe setzen.

Die Marke „Caps“ z.B. hat sich von einem Triathleten beraten lassen und festgestellt, dass Sportler, insbesondere Leistungssportler, auf zusckergesüßte oder mit Taurin oder Koffein versetzte Produkte nach gewisser Zeit allergisch reagieren. Nun will man stärker auf natürliche Inhaltsstoffe setzen.

… ähnliches bei Punica, doch hier geht man offensichtlich noch weiter:

… oder bei Langnese:

Und was ist mit natürlichen Aromen und Farbstoffen? Wird auf die nicht verzichtet? Und wenn nicht – warum nicht?

Ich bin ja mal gespannt, ob es sich bei den Produkten tatsächlich um zusatzstoffärmere Produkte handelt (auf Zusatzstofffreiheit braucht man glaube ich nicht zu hoffen) oder ob die Auslobungen nur die Verbraucher täuschen sollen.

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Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Jens Bartusch (Produktentwicklung)

Bei FRoSTA seit 1. Oktober 1996.
1996-2001 Produktentwicklung (Bremerhaven) - dort habe ich Rezepte und z.B. die eigene Nudelherstellung bei FRoSTA entwickelt
2001-2011 verantwortlich für das Produktmanagement der Marke FRoSTA (Bremerhaven, ab 2004 Hamburg) - also alles was mit den Produkten zu tun hat, wie Produkt- und Verpackungsentwicklung (damit es auch immer wieder neue leckere und attraktive FRoSTA Gerichte gibt), Vermarktung oder wie es neudeutsch heißt Marketing (um die Produkte auch bekannt zu machen - denn was nützt das schönste Produkt, wenn es keiner kennt - hier haben wir noch eine Menge zu tun),...
Jan-Mai 2012 Produktentwicklung-Administration (Bremerhaven) - hier werden z.B. die Rezepte in unser Warenwirtschaftssystem (eine große Datenbank, mit der viele wichtige Abläufe bei uns gesteuert werden) gebracht und Produktbeschreibungen (im Fachchinesisch: Spezifikationen) für Handelskunden erstellt
seit Mai 2012 Senior Produktmanager Handelsmarken (Bremerhaven) - verantwortlich für Produkte und Verpackungen von Handelspartnern

3 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Naja, ist doch ein guter Ansatz, wenn es wirklich umgesetzt wird.

    Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der Forschung & Produktion, aber wenn andere es schaffen, kann es doch nicht unmöglich sein, oder?!

  • Sehe ich so wie Lisa. Ist es erlaubt, die Produkte der Konkurrenz zu überprüfen? Könntet ja mal euer Labor einschalten und wenn es tatsächlich nicht um zusatzstoffärmere Produkte handelt Alarm schlagen.
    Glaube ich aber irgendwie nicht, das Risiko würden die wohl nicht eingehen.

  • Es ist erlaubt die Produkte der Wettbewerber zu untersuchen.
    Aber meistens reicht schon ein Blick auf die Zutatenliste, allerdings ist es für den Laien nicht immer leicht zu erkennen, was manchmal dort versteckt wird. Leider ist das Lebensmittelrecht da noch nicht konsequent genug, denn leider müssen immer noch nicht alle Zutaten, die eingesetzt werden einzeln deklariert werden.

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