Das Projektmanagement – Das TV-Event des Jahres

Als Blog-Schreiber überlegt man sich natürlich immer, was man denn mal im Blog bringen kann. Bei Serien wie „Das Projektmanangement“ hat man ab dem 2. Teil den Vorteil, dass man immer einen Teil des Textes schon dazu verwendet, eine kurze Zusammenfassung dessen zu schreiben, was in den vorherigen Teilen passiert ist. Zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob es vielleicht ab diesem 5. Teil vielleicht schon reichen würde nur noch eine Zusammenfassung zu schreiben und auf neue Inhalte ganz zu verzichten. Allerdings würde ich so ja nie fertig werden mit meinem Bericht vom Seminar. Aber wat mutt, dat mutt. Also was ist Sache:

Zusammen mit 9 Kollegen war ich beim 2. Teil eines Seminars zum Thema Projektmanagement. Dort haben wir als Übungsprojekt die Aufgabe bekommen, „einen Abend von uns für uns“ mit 5-Gänge-Menü und Rahmenprogramm unter einem Motto zu organisieren. Wir hatten uns dann das Motto „Fußball ist unser Leben“ ausgedacht.

Teil 1, 2, 3, 4.

Wo war ich beim letzten Mal stehen geblieben? Ach ja: Appeln. Mit ca. 500 Einwohnern eine der großen Metropolen im Dreieck der Niedersächsischen Großregion Beverstedt – Geestenseth – Bremervörde, die sicherlich den meisten Lesern ein Begriff sein dürfte … oder … oder etwa nicht? Noch berühmter als Appeln selbst ist sicher sein Aushängeschild, die Spielgemeinschaft Frelsdorf-Appeln-Wollingst, besser bekannt unter dem Kürzel SGFAW. Und dort, wo nach den Spieltagen der Fußballer die berühmt-berüchtigten After-Game-Parties stattfinden, dort hatten wir die große Ehre, einkehren zu dürfen: in der Gaststätte „Zum Treffpunkt“.

Ein sehr geräumiges Clubzimmer stand uns zur Verfügung. Und nicht nur das. Wir durften (und das war ja Bedingung) das Heiligtum einer jeden Gaststätte, die Küche, frei für uns nutzen. Die Betreiber der Gaststätte, Heinz und Christa, waren unheimlich nette und hilfsbereite Gastgeber, bei denen wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchten. DANKE, DANKE, DANKE!!!

Wie schon in Teil 4 erwähnt, durften wir Küche und Clubzimmer aufgrund der guten Beziehungen unseres Projektleiters kostenlos nutzen. Obendrein war die Vorgabe bei diesem Projekt, dass wir neben den Speisen auch die Getränke selber mitbringen durften. Also mehr als nur ein kleiner Gefallen, den Heinz und Christa uns / unserem Projektleiter da getan haben.

Der Hauptgrund, warum wir das Fußball-Motto gewählt hatten, war dass an dem Abend Borussia Dortmund gegen Bayern München als Auftakt zur Bundesliga-Rückrunde live übertragen wurde und wir einige Fußball-Fans in den Reihen hatte, die nicht ohne können. Und was soll ich sagen: der Jumbo-Fernseher im Clubzimmer hatte eine gefühlte Bildschirmdiagonale von 5 Metern. Also genau angemessen für uns. Dazu sogar noch eine große Musikanlage. Das Clubzimmer zierten natürlich die Pokale, die die SGFAW gewonnen hat. Als Ambiente für unser Motto wie geschaffen.

Kaum in der Gaststätte angekommen, machte sich unser Kochteam ans Werk. Die Zeit drängte doch ein wenig.

Natürlich wurde das Clubzimmer auch ein wenig dekoriert. Unter anderem mit diesen kleinen sprechenden Fußbällen für jeden.

Wie in unserer Aufgabe vorgegeben, wurde um Punkt 20 Uhr der Abend eröffnet und wie vorgesehen, haben zwei aus unserem Team quasi Empfangskomitee und Bedienung gespielt. Dann folgte das Essen in 5 Gängen:
– Ciabattabrot mit Pesto.
– Waldpilzcremesuppe
– Garnelensalat
– Rosmarinkartoffeln mit Buttergemüse an Schweinemedaillons in Gorgonzolasauce
– Apfelkuchen mit Quark-Kirsch-Creme.

Treue aufmerksame Leser, die auch den 2. Teil dieser Serie als Pflichtlektüre für sich verbucht haben, werden jetzt beim 2. Gang stutzen und sagen: „Cremesuppe!? War da nicht was?“ Genau. Im Hotel gab es einen Cremesuppenüberschuss. Allerdings immer mit dem gleichen Geschmack. Unser Kochteam ließ es sich nicht nehmen, zu beweisen, dass, man Cremesuppe auch so verfeinern kann, dass sie auch schmeckt. Und das ganz ohne Croûtons.

Als Nachtisch war eigentlich eine Eis-Kreation geplant. Aber ob man’s glaubt oder nicht, in dem Supermarkt, in dem unser Team eingekauft hat, gab es keine Pötte mit Eis. Da musste eben kurz umdisponiert werden.

Zwischendurch wurde natürlich auch der Bundesliga Tribut gezollt, ganz unserem Fußball-Motto entsprechend, und wir haben uns gemeinsam die Bundesliga zu Gemüte geführt. Nach Essen und TV-Fußball mussten wir uns dann noch die Pfunde wieder abtrainieren: Ein Tischfussballturnier mit fünf 2er-Team, dass allen viel Spaß gemacht hat, bildete den eigentlichen Höhepunkt des Abends. Zumindest was den Spaß-Faktor angeht.

Ein Teil der Aufgabe war die Erstellung eines Artikels für die (imaginäre) Zeitschrift VIP, der die Leistungen des Abends entsprechend würdigt. Das allerdings kommt im nächsten und letzten Teil dieser Serie.

Am Ende des Abends haben wir festgestellt, dass wir sehr sparsam mit unserem Budget umgegangen sind und noch genug übrig hatten. Wir waren uns dann sofort einig, dass wir unseren Gastgebern Heinz und Christa doch noch eine kleine Aufwandsentschädigung zukommen lassen wollten.

Die Rückfahrt zum Hotel hat am Ende ein wenig länger gedauert, da die Straßen mittlerweile total vereist waren. Aber es sind trotzdem alle heil angekommen.

Wie auch bei dem Hauptprojekt im ersten Teil (Werbefilm für unser Hotel) stand uns auch dieses Mal die Aufgabe zunächst ein wenig vorm Kopf. Aber als wir erst mal bei der Sache waren, hat es allen ziemlich viel Spaß gemacht. Und so haben wir im Hotel noch alle eine ganze Weile zusammengesessen und angeregt über den Abend philosophiert.

Gruppenbild:

Von links nach rechts: Corinna, Angela, Ralf, Jessica, Michael, Hanfried, Frank, Carsten, Alexandra, Bodo und Axel.

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Frank Ehlerding (Controlling)

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