„Das Projektmanagement – The Next Generation“

Ich war noch den nächsten Teil meiner Schilderung über unser zweiteiliges Seminar schuldig. Hier kommt er. Allerdings in diesem Teil noch nicht so weit wie ursprünglich geplant. Mehr folgt dann in Teil 4.

Im zweiten Teil des Seminar ging es unter anderem um Störungen und Gefahren, die im Laufe eines Projektes auftreten können, wie z. B. die „Werkzeug-Falle“, den „Dinosaurier-Effekt“ oder auch die „Experten-Falle“, bei der es darum geht, dass ausrechnet die Person aus einem Projektteam als Projektleiter ausgesucht wird, die auch Experte für eine Projektaufgabe ist. Nach der Lehre des Projektmanagements ist es viel sinnvoller, jemanden zum Projektleiter zu machen, der eben von den einzelnen Aufgaben nicht die 100%ige Ahnung hat. Nun, von Leuten, die nicht so viel Ahnung haben, haben wir auch bei FRoSTA viele zu bieten. Das ist dann wohl auch der Grund, warum wir bei FRoSTA so erfolgreich sind. 😉

Wie schon in den 2 vorherigen Teilen Der Film und Die Serie geschrieben, bildete in jedem Teil eine Hauptaufgabe den Höhepunkt. Hauptaufgabe im 2. Teil war es, „einen Abend von uns für uns“ zu veranstalten. Einen Abend, der gemäß Vorgabe „gehobenen Ansprüchen“ genügen sollte. Wir mussten eine Räumlichkeit finden, in der wir selbst kochen durften. Dort sollten wir ein 5-Gänge-Menü zubereiten. Wir sollten uns selbst bedienen (d. h. wir selbst sollten die Bedienung für uns sein). Der ganze Abend hatte unter einem Motto zu stehen, zu dem wir auch ein entsprechendes Rahmenprogramm organisieren sollten. Am Ende war noch ein „Zeitungsbericht“ über das Ereignis zu erstellen. Budget für diese Aufgabe: 400 Euro. Im Gegensatz zur Aufgabe im ersten Teil wurden wir nicht in zwei Gruppen aufgeteilt, sondern waren alle ein Team.

Bedingung war, dass wir die Aufgabe nicht in dem Hotel erledigen durften, in dem wir einquartiert waren. Puuuh, da hatten wir ja noch mal Glück gehabt. Wer den vorherigen Teil gelesen hat, weiß, dass es viel schlimmer wäre es gewesen, wenn wir im Hotel hätten bleiben müssen und damit auf den guten Willen von Frau Mahlzahn & Co. angewiesen wären.

Am Freitagnachmittag ging es los. Und wir wollten natürlich alle sofort loslegen, noch bevor alle Teilaufgaben herausgearbeitet und auf die Personen verteilt waren und bevor wir uns mal auf einen Zeitablauf geeinigt hatten. Alles ging etwas durcheinander, so als ob wir bisher in beiden Seminar-Teilen kaum etwas gelernt hätten … also eigentlich genauso wie bei uns in der Firma sonst auch 😉 Gut, also noch mal kurz innehalten und alles ein wenig strukturieren. Was z. B. bei größeren Projekten sinnvoll ist, ist ein Netzplan … Ich hoffe, ich habe an dieser Stelle nicht schon die Hälfte der Leser verloren, weil das nun wirklich überhaupt niemanden interessiert. Egal, Schwund gibt es überall. Für die, die bis hierher durchgehalten haben geht es nun weiter mit unserem Projekt.

Da es darum ging, „einen Abend von uns für uns“ zu gestalten, zeichnete sich für einige Kollegen ein „Problem“ ab: An jenem Freitagabend nämlich sollte die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga beginnen mit einer Liveübertragung des Spiels Borussia Dortmund gegen Bayern München und eigentlich hatten die Fußball interessierten unter uns sich geeinigt, das Spiel abends zusammen anzuschauen. Das schien nun in Wasser zu fallen, denn gemäß Aufgabe war das Abendessen um 20 Uhr zu beginnen. Was tut man nicht alles für die Firma und für seine eigene Weiterbildung. Aber auf Fußball verzichten, das wäre nun wirklich zu weit gegangen! Aber da kann man ja die Aufgabe entsprechend kreativ interpretieren. Und so kamen wir überein, dass unser Motto „Fußball ist unser Leben“ lauten sollte.

Nun haben schon andere FRoSTA-Kollegen das Seminar belegt und die Sache mit dem Mottoabend war schon vorher bis zu mir gedrungen. Und da dachte ich mir, dass es für einen guten Mottoabend unerlässlich ist, auch die entsprechende Musik zu haben. Und so hatte ich schon vor Abreise meinen MP3-Spieler mit Lieder für allen möglichen Mottos befüllt, die mir gerade einfielen. Natürlich auch für das Motto „Fußball“. Lag ja schon vorher auf der Hand. Geschummelt? Nicht doch! Nur gut auf alle Eventualitäten vorbereitet. Eine gute Basis, um Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.
😉

Mehr demnächst in diesem Theater.

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Frank Ehlerding (Controlling)

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