Die 7 größten Fehler beim Selbstkochen

Wenn man diese Fehler vermeidet, kann man leicht(er) auf FRoSTA verzichten. Es sind oft kleine Fehler die mir auffallen wenn ich Leute beim Kochen sehe. Ich starte mit den größten und ende mit den kleinsten Fehlern!

  1. Pasta kochen
    Zu wenig Wasser beim Kochen ist der größte Fehler. Pro 100g Pasta braucht man 1 Liter Wasser. Wenn man also 500g für 4 Personen kocht, braucht man wirklich 5 Liter kochendes Wasser. Steht auch auf jeder Packung, aber in der Praxis nimmt es niemand ernst. Mit zuwenig Wasser wird die Pasta nie „al dente“ schmecken.
  2. Fleisch anbraten
    Das Fleisch darf nicht zu früh gewendet werden. Wenn man Fleisch in die heiße Pfanne gibt, soll es erst dann gewendet werden, wenn es schön braun angebraten ist. Sobald dies erreicht ist, löst sich das Fleisch übrigens von ganz alleine vom Pfannenboden. Erst dann umdrehen! Oft sieht man Leute die bereits nach einer Minute Angst haben es könnte anbrennen und reißen das Fleisch vom Pfannenboden ab. Dadurch zerstört man die Struktur der Oberfläche und es bleibt innen nicht mehr schön saftig.
  3. Fisch zubereiten
    Fisch wird leider oft zu lange gekocht. Er gart aber viel schneller als Fleisch oder Gemüse. Beim Kochen oder Braten nach einigen Minuten mit der Gabel prüfen, wie das Fischfilet innen aussieht. Sobald es innen nicht mehr „glasig“ aussieht ist es fertig. Gart man es länger, wird es trocken und schmeckt nicht mehr. In Frankreich gibt es für die richtige Garzeit den Begriff: „rosé à l´arête = rosa an der Gräte“. Dies bedeutet, dass beim ganzen Fisch die große Gräte innen gerade noch nicht durchgegart sein soll.
  4. Knoblauch pressen
    Viele Leute verbringen zu viel Zeit beim Knoblauchpressen. Die Standard Knoblauchpresse muss nämlich umständlich gereinigt werden. Einfacher geht es so: Knoblauchzehen in Scheiben schneiden, Salz darüber streuen und dann mit dem Messerrücken auf einem Holzbrett zerreiben. Nach einiger Übung geht es viel schneller und das lästige Säubern der Presse spart man sich!
  5. Salzen
    Man sollte nie zu früh salzen. Salz entzieht allen Lebensmitteln das Wasser. Wenn man also bereits vor dem Kochen oder Braten salzt, oder auch den Salat lange vor dem Essen salzt, so trocknet man die Lebensmittel aus. Deshalb immer nur kurz vor dem Zubereiten salzen.
  6. Shrimps und Hummer zubereiten
    Der Geschmack von Krustentieren ist nicht im Fleisch sondern in der Kruste! Tatsächlich sind die meisten Geschmacksstoffe im Kopf oder im Panzer der Krustentiere. Deshalb sollte man Shrimps immer ungekocht und mit Kopf kaufen. Die Shrimps dann zuerst von Kopf und Panzer befreien.  Dann aus Kopf und Panzer einen Fond kochen: Man brät sie kräftig ca. 10 Minuten in wenig Öl, dabei gut zerstampfen. Dann mit Wasser auffüllen und 1 Stunde lang auskochen. Durchsieben und etwas einkochen lassen. Dieser Fond ist die beste Grundlage für jede Sauce. Genauso machen wir es übrigens auch beim Krustentierefond für unsere Paella!
  7. Fisch grillen
    Fisch wird oft bei zu niedrigen Temperaturen gegrillt. Besser ist es das Fischfilet auf dem sehr heißen Grill zu legen. Sobald sich das Filet vom Grill löst einmal umdrehen und nochmals garen bis es sich wieder vom Grill löst. Ist die Temperatur des Grills zu niedrig, verlängert sich die Garzeit und man riskiert, dass der empfindliche Fisch auseinander fällt.

PS: Wer kennt weitere Kochfehler? Die Liste mit den größten Fehlern stellen wir dann auf unsere neue Webseite!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

37 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • @Felix Ahlers:
    „Wenn man diese Fehler vermeidet, kann man leicht(er) auf FRoSTA verzichten.“

    Nanu, wollen Sie Ihrem neuen Geschäftsführer gleich zu Beginn in den Rücken fallen? 😉

    „4. Knoblauch pressen“

    Im Prinzip bin ich ja auch gegen alle möglichen „Spezialgeräte“ (wie Eierkocher, Reiskocher, diverse Spezialmesser und -löffel, etc.). In diesem Fall muss ich aber sagen, dass wir mit unserer Edelstahl-Knoblauchpresse von Silit hoch zufrieden sind (habe nur folgenden Link gefunden: http://www.amazon.de/Silit-Knoblauchpresse-Edelstahl-Rostfrei-18/dp/B00008W5OL/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=home-garden&qid=1248166474&sr=8-2 ). Das Ding ist nicht ganz billig aber sein Geld wert. Durch die enorme Hebelkraft und den gut in der Hand liegenden Griff kann man damit ziemlich mühelos auch grosse Mengen Knoblauch zerquetschen. Und durch die geniale Anordnung des Siebes läßt sie sich sehr einfach (grob) reinigen, dann in die Spülmaschine legen und das war’s. Und wie es scheint, hält die (mindestens) ein Leben lang.

    Das 2. Spezial“gerät“, welches ich in unserem Haushalt nicht mehr missen möchte, sind sogenannte „Pellkartoffelgabeln“. Mit diesen als Dreizack ausgebildeten Gabeln kann man die noch heissen Kartoffeln sehr einfach pellen, ohne dass sie in 2 Teile zerfallen (bei einer normalen Gabel liegen ja alle Zinken in einer Ebene, so dass die Kartoffel praktisch wie bei einer Perforation eine Sollbruchstelle erhält und beim Pellen leicht abfällt).

  • Ich dachte immer „al dente“ bezöge sich nur auf die Konsistenz der Nudel? Und was soll eine größere Menge Wasser an Geschmack bringen? Bei wenig Wasser kocht die Nudel mehr im eigenen Saft, die Nudel dürfte „nudeliger“ schmecken. Bei mehr Wasser vielleicht frischer?

  • @Jürgen:
    Also das sind dann glaube ich Familieninterne Dinge? 😉
    Aber mal ernsthaft:

    Viele Kunden – gerade diejenigen, die hier im Blog lesen – schätzen doch eben diese offene und ehrliche Art von Frosta. Zumindest hatte ich bisher immer dieses Gefühl, wenn ich im Blog mitlese.
    Ich glaube nicht, dass eine solche Firmenkommunikation letztlich Probleme verursacht.

    @Felix:
    Danke für die Tipps. Ich habe noch von meiner Mutter gelernt die Kartoffeln bereits vor dem Kochen zu salzen, bzw. das Wasser in dem die Kartoffeln kochen. Man lernt doch nie aus ….

  • @André:
    Das Kartoffelwasser zu salzen ist absolut ok, aber eben nicht die Kartoffeln lange vor dem Kochen salzen!

    @Sebastian:
    Da die Pasta beim Kochen Stärke abgibt ist viel Wasser wichtig, sonst schwimmt sie in der Stärkebrühe und kann innen nicht richtig garen. Deshalb schmeckt Pasta oft mehlig/pappig wenn man sie in zu wenig Wasser kocht!

  • 5 Liter Wasser für 500 g Nudeln? Halte ich für Energie- und Wasserverschwendung, auch wenn ich die Theorie wohl kenne. Hin und wieder am Anfang rühren, damit das Zeug nicht zusammenpappt und sprudend kochen – und natürlich auf die Zeit achten. Meine Nudeln sind prima al dente, auch mit etwas weniger Wasser. Nur dünsten sollte ich sie nun nicht gerade 😉

    Und Kartoffeln schmecken völlig anders, wenn man sie hinterher salzt – andere Gemüse auch. Da muss man wissen, welchen Geschmack man bevorzugt. Aber was anderes sagst du ja auch nicht.

  • Kochwasser — egal ob für Kartoffeln oder Nudeln — muß auf jeden Fall gesalzen werden, sonst laugen die Lebensmittel aus. Der Grund: Osmose. Nicht salzen sollte man das Kochwasser nur dann, wenn man eben genau möchte, daß die Lebensmittel ihr Aroma ans Kochwasser abgeben, also wenn man einen Fond kocht und das, was im Wasser liegt, anschließend nicht weiterverwendet werden soll.

  • Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Salz im (Kartoffel-)wasser nicht zum Salzen des Garguts dient (das meiste wird ja beim Abgiessen sowieso mit Weggegossen), sondern dass es die Kochtemperatur des Wasser heraufsetzen soll (so dass nicht so lange gekocht werden muss). Ob das allerdings einen merklichen Einfluss hat, kann ich nicht sagen.

  • „Man sollte nie zu früh salzen. Salz entzieht allen Lebensmitteln das Wasser. Wenn man also bereits vor dem Kochen oder Braten salzt..“

    Es ist doch aber auch so, dass man das Fleisch sehr früh salzen muss, da sich ansonsten durch die Hitze die Poren schließen und es somit kein Salz/ keine Würze mehr aufnehmen kann !?

    Noch ein Tipp für das Fleisch:
    Erst scharf anbraten und dann bei mittlerer Hitze ab in den Backofen – dann ist es außen knusprig und innen schön zart.
    Nachdem ich diverse Male in den „Genuss“ gekommen bin Steaks zu essen, die außen schwarz und innen roh waren eine optimale Möglichkeit das zu verhindern 😉

  • a) Wassermenge
    Das mit der Wassermenge hat auch damit zu tun, dass je mehr Wasser vorhanden ist (und kocht, wenn man die Nudeln reintut) desto weniger kuehlt es ab und um so schneller kocht es wieder. Und wenn die Nudeln im nicht kochenden Wasser liegen werden sie matschig.

    b) Knoblauch auf dem Holzbrett zerdruecken
    Wenn man die beschriebene Methode anwendet hat man zusaetzlich den Vorteil, dass auch dass am naechsten Morgen fuers Muesli geschnittene Obst eine feine Knoblauchnote hat. (Ausser man schrubbt das Holzbrett ordentlich – welches im Gegensatz zur Presse leider nicht in die Spuelmaschine kann – oder man hat ein extra Knoblauch/Zwiebel Brett).

  • Holzbrett? Nichts ist besser Nährboden für Keime als ein Holzbrett. Schon mal einen Aschenbecher ausgeleckt? Schmeckt nicht so gut, hat aber ähnlichen Ekelfaktor.
    Besser: Plastik! Und ab in den Geschirrspüler damit nach dem Gebrauch!
    Oder Glas, geht auch …

    [Anm. d. Admin: Die von Ihnen eingetragne URL wurde wegen Verstoßes gegen unsere Blog-Richtlinien entfernt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.]

  • ich weiß nicht, ob es direkt ein Kochfehler ist… aber mir fällt oft auf, das die Leute das Gemüse vergewaltigen. Da werden alle Sorten gleich mit in den Topf geworfen, ungeachtet der Garzeiten. Und prompt ist das eine matschig und das andere noch sehr bißfest :o(

  • @ Jens:
    Was für ein Quatsch. Grundsätzlich ist Holz nicht schlechter als Kunststoff. Und was hat das mit Aschenbechern zu tun? Nix. Wichtig bei Brettern allgemein: Nicht gleiches Messer und gleiches Brett für Fisch und Gemüse zusammen benutzen. Dann gibts auch kein Problem mit Samonellen.

    Ansonsten zum Einlesen: „Bremer Umweltberatung : Holzbretter“

  • Kunststoffbrettchen würde ich als schlechteste Wahl erachten. Durch die geringe Härte des Kunststoffs haben solche Brettchen sehr bald viele Schnitte, in denen sich Bakterien herrlich vermehren können (wie auch im Link zur Bremer Umweltberatung gesagt) und bei denen man auch dauernd kleinste Kunststoffpartikel mitisst.

    Wir haben nur Holz- und Glas/Porzelanbretter. Und unsere Holzbretter kommen auch in die Spülmaschine! Die meisten Bretter bald fast 20 Jahre alt und immer noch in Ordnung. Manche Holzbretter werden allerdings lackiert verkauft (warum auch immer). Dieser Lack ist natürlich schnell ab (ist ja nur Kunststoff). Man sollte also nur Bretter ohne Lack kaufen.

    Porzellanbretter nehmen wir für alles mit viel „Saft“ (Speck, Zwiebeln, Fleisch, etc.). Aber Schinken z.B. läßt sich auf Holzbrettern viel besser schneiden, da die Klinge (eines scharfen Messers!) etwas ins Holz eindringt und deshalb auch sehnige Teile gut zerschneidet.

  • Ich finde, Glasbretter machen einen unheimlichen Krach beim Schneiden. Ich nehme immer Holzbretter und habe gelesen, dass die antibakteriell wirsam sind.
    Mein „liebster“ Kochfehler: Fleisch (besonders schlimm: paniertes Fleisch!) ins Bratfett geben, wenn dieses noch nicht heiß ist. Furchtbar, diese vollgesogene Panade!

  • Also erstmal halte ich das wichtigste an den Punkten oben das Anbraten des Fleisches: Unbeschichtete Edelstahlpfanne heiß werden lassen (ein paar Tropfen Wasser müssen sofort verdampfen), etwas Öl reingeben, durch schwenken verteilen und heiß werden lassen.

    Dann das Fleisch reingeben (die „Ansichtsseite“, die auf dem Teller oben liegen soll, nach unten) und zu 2/3 auf dieser Seite garen. Dann umdrehen und das letzte Drittel auf der zweiten Seite garen.

    (Siehe dieses Youtube-Video und folgende 😉

    Fleisch niemals durchschneiden, um zu schauen ob es gar ist. Die einzige wirklich funktionierende Methode ist ein Einstech-Thermometer, das einem die Kerntemperatur des Fleisches sagen kann.

    Und es gibt einen Grund dafür, wieso in vielen Bundesländern (in allen?) in gewerblichen Küchen nur Kunststoffbretter erlaubt sind. Denn nur die kann man ordentlich desinfizieren. Glas geht garnicht – das macht die Messer stumpf.
    (Youtube-Video II)

    [Anm. d. Admin: Sorry, der Kommentar musste erst freigeschaltet werden, hing wegen zu vieler Links in der Moderationsschleife. Habe bei der Gelegenheit die Links „gerichtet“ – waren nämlich nicht angezeigt.]

  • Andrea van Bezouwen:
    Um das Problem mit dem nicht heißen Fett zu lösen kann man einen Finger leicht befeuchten und einen kleinen Tropfen Wasser vom Finger in die Pfanne spritzen. Mit etwas Übung sieht man dadurch bei welchem Verhalten das Fett heiß genug ist.

    Bezüglich Salz:
    Auch beim Kochen von Kartoffeln und Nudeln sollte das Salz möglichst erst hinzugegeben werden, wenn das Wasser kocht. Dies schont insbesondere Edelstahltöpfe.

    Punkt 2 ist zwar durchaus einleuchtend allerdings hat mir noch niemand einen Trick verraten, wie ich denn sehen kann ob mein Fleisch bereits braun ist oder noch etwas länger auf dieser Seite verweilen könnte.

  • @_joe_: Weiß ich…habe lange genug in der Gemeinschaftsverpflegung gearbeitet. Und ich verrat Dir noch was, aber nicht weitersagen: Dort wartet man nicht, bis man den Finger mit Wasser benetzt hat…das Zauberwort fängt mit sp an und hört mit ucken auf! Aber nur ausprobieren, wenn Du gaaaanz unbeobachtet bist! Und keine Gäste hast! 🙂

  • @Jens – das stimmt nicht. Hab ich auch immer gedacht, dass sich Keime im Holzbrett freudiger tummeln als auf einem Platikbrett. Tatsächlich ist es andersrum, das Plastikbrett sammelt wesentlich mehr Keime an! Holz scheint da irgendwie besser mit umgehen zu können. Die Studien, die ich dazu gesehen hab, hab ich aber leider nicht vorliegen.

    @ Nerd vom Herd – stimmt das wirklich? Also wenn ich eine Brühe koche, geb ich immer recht früh das Salz dazu, eben wegen der Osmose und weil ich ja will, dass Geschmack aus Gemüse etc. mit raustransportiert wird …???

    Dass Salz die Siedetemperatur herabsetzt ist in unseren Breiten sicher völlig uninteressant. Ich hab ne Zeitlang auf 2000 Meter Höhe gelebt und da hab ich Salz absichtlich früher ins Wasser gegeben, weil es sonst wesentlich länger gedauert hat, bis die Siedetemperatur erreicht worden ist. Da brauchten dann Kartoffeln durchschnittlich fast 30 min statt 20 min.

    Fleisch/Steaks: Es gibt einen Tipp, wie man feststellen kann, ob Fleisch innen noch weich und leicht rosa ist. Wenn man mit der Gabel draufdrückt und es so nachgibt wie wenn man mit zwei Fingern auf das Handstück zwischen Daumen und Zeigefinger drückt, ist es noch „medium“. Wenn es so fest ist wie der Daumenballen, ist es „well done“.

    Kräuter: brauchen Fett, damit sich die ätherischen Öle entfalten können. Wenn man mit andünsten/anbraten anfängt, kann man gut Kräuter (und auch Chilis) noch kurz mit ins Fett geben, bevor weitere Flüssigkeit dazu kommt. Sie sollten aber nicht zu heiß gebraten werden und auch nicht zu lange, weil sich die ätherischen Öle dann verflüchtigen. So kann man viel mehr Geschmack aus Kräutern rausholen und gerade bei Chilis wird’s endlich vernünftig scharf. (das gilt mehr für mediterrane Kräuter, Basilikum und Petersilie z.B. verlieren ihren Geschmack sehr schnell durch Hitze)

  • @Angi:

    Das Salz setzt die Siedetemperatur *herauf* (nicht herab). Aber laut des Links aus 9. braucht man dazu extreme Mengen. Mich wundert, dass es bei dir eine nennenswerten Änderung bewirkt hat.

  • @Thema Knoblauch
    Habe mal gehört, dass Knoblauch aus einer Presse einen bitteren/metallischen Geschmack haben soll. Hab das dann mal ausprobiert und konnte das nachvollziehen. Seit dem nur noch auf dem Brett in kleinste Stücke geschnitten/-hackt und dann mit dem Messer gepresst.

  • Ich verwende gefriergetrockneten Knoblauch, der in einer normalen Mühle dann beim Kochen frisch gemahlen wird. Beim Versuch eine Pizza Zwiebeln/Knoblauch/Peperoni nachzumachen, war dies nämlich der einzige Weg, der ganzen Pizza einen gleichmässigen und intensiven Knoblauch-Geschmack zu verpassen. Seit dem verwende ich für das Kochen keinen frischen Knoblauch mehr, es sei denn natürlich sie sind zwingend notwendig für eingelegten Knoblauch als Vorspeise und ähnliches.

  • @ joe: Am Rand des Fleisches sieht man es einfach. Der verfärbt sich mit der Zeit ja. Der Rest ist Übung/Erfahrung und die passende Temperatureinstellung. Solange der Rand z.B. nicht bis zur Mitte von rot auf weiss gewechselt ist, macht es keinen Sinn umzudrehen, denn dann wäre es ja in der Mitte noch roh. Und wenn das Fleisch dann doch schon verbrannt ist, dann war die Pfanne zu heiss (das ist meiner Meinung nach übrigens der häufigste Fehler).

  • Also ich schneid den knoblauch eigentlich fuer fast alle gerichte nur klein, und press ihn nicht. Find es super, wenn man dann manchmal ein kleines stuecken knoblauch „erwischt“ und einen gescheiten geschmack davon hat 🙂

    Ansonsten von mir noch ein lob fuer den super blog eintrag!

  • Sehr interessanter Artikel.Naja, beim Kochen könnte man auch Fehler gemacht werden.Danke für diese Tipps.Werde mal damit schon aufpassen.

  • 5 liter für 500g nudeln finde ich doch etwas übertrieben. ich werde es aber das nächste mal testen ob die nudeln deshalb doch besser werden.

    grüße aus dem sonnigem münchen

    [Anm. d. Admin: Hallo „Fiona“. Bitte unterlassen Sie den Versuch ihre verschiedenen kommerziellen Webseiten unter Angabe verschiedener Namen zu „promoten“, von Ihnen stammt ja auch der vorige Kommentar in einem anderen Blogbeitrag wo Sie sich als „Personalvermittlung“ ausgegeben haben… Wir entfernen diese Werbelinks konsequent.]

  • Auf einer gerade gekauften Packung (Bio) Nudeln steht sogar nur 65g Nudeln auf 1 Liter Wasser! Das ist dann der Faktor 15 (statt 10)!

  • @Patrick:

    Ich denke nicht, dass Glas- und Porzelanbretter Messer eher stumpf machen. Obwohl Holz weicher ist, schneidet ein Messer ja auch viel weiter in das Holz ein, wodurch es eigentlich genauso beansprucht wird, wie auf Glas/Porzellan.

    Ich benutze auf Porzellanbrettern eigentlich nur gekrümmte (Schäl-)Messer. Die liegen nur mit der Spitze auf, aber geschnitten wird mit dem restlichen Teil der Klinge (der sich dann nur durch den Schnitt durch das Gemüse/Fleisch abnutzt). Ausserdem verwende ich dafür hauptsächlich Messer aus Kohlenstoffstahl (die „von früher“). Man kann sie extrem einfach „mal eben“ schärfen und sie sind dann genauso scharf wie Keramikmesser. Durch das ständige Schärfen nutzen sie sich zwar schneller ab (und sie rosten auch, können also nicht in die Spülmaschine), aber es sind Messer die mit der Zeit sogar immer schärfer werden (statt stumpfer). Und wenn sie dann nach vielen Jahren hin sind, dann kauft man halt einfach neue (die sind nicht annähernd so teuer wie Keramikmesser).

  • Was z.B. auch ein kleiner Kochfehler ist, welcher mir oft in Rezepten auffällt ist den Knoblauch beim Anbraten zu den Zwiebeln dazu zu geben … also gleich am Anfang. Da braucht man am Ende gar keinen Knoblauch, weil man vom Knoblauch nix hat. Knoblauch gehört immer gegen Ende der Zubereitung hinzugefügt … wie jedes Gewürz (außer Salz) da die Aromen durch die Hitze dezimiert werden.
    Zu den Holzbrettchen sei gesagt, dass es welche aus Bambusholz gibt welche bei weitem robuster sind als Plastebrettechen. Irgendwo hat es auch eine Veröffentlichung gegeben (wenn ich mich richtig erinnere bei der Stiftung Warentest) wo Holzbrettchen in Bezug auf die Hygiene bessere Eigenschaften als bei Teflonbrettchen bescheinigt wurden. Das hängt sicherlich aber auch von verschiedenen anderen Umständen ab.

  • Knoblauch
    Nehme da gerne eine Reibe mit geätzten, extrem scharfen Zähnen Zähnen.
    Je nach Reibe
    – schon fast Knofipaste
    oder
    – gerade noch leicht grob
    Leteres ideal für Salate

  • Ob der Knoblauch geschnitten oder gepresst wird, dürfte wohl keine Rolle spielen. Die ätherischen Öle bleiben so oder so.

    [Anm. Frank Ehlerding (FRoSTA): Werbeverknüpfung gelöscht. Bitte Blogregeln beachten.]

  • Ich denk auch nicht, dass es einen Unterschied macht. Ich mag die gepresste Knoblauchvariante einfach viel lieber als die geschnittene Variante. Allein von der Konsistenz.

    [Anm. Frank Ehlerding (FRoSTA): Werbeverknüpfung gelöscht. Bitte Blogregeln beachten.]

  • Weiterer Fehler:

    Annehmen, dass die Messer für immer scharf bleiben und niemals stumpf werden. Dabei ist das Nachschärfen doch so einfach!

    Mit scharfen Messern gestaltet sich das Schneiden und Hacken so viel angenehmer!

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