Ich möchte kurz von unseren beiden Blog Meetings in Bremerhaven vor einer Woche und in Hamburg heute berichten. Anlaß war ja die Tatsache, daß in letzter Zeit nur noch wenige FRoSTA Mitarbeiter Blog beiträge geschrieben hatten und wir wollten herausfinden, was die Gründe dafür sind.

Man kann es vielleicht so zusammenfassen, daß es bei uns zwei Arten von Bloggern gibt: die einen nehmen die Sache sehr ernst und geben sich bei Verfassen ihrer Beiträge sehr viel Mühe. Dabei heraus kommen fundierte Hintergrundberichte, zum Beispiel zum Thema Gemüseanbau oder zum Fischfang. Solchen Beiträge machen natürlich ziemlich viel Arbeit. Von diesem „Bloggertyp“ wurde als Grund für die seltenen Berichte die mangelnde Zeit genannt. Die anderen schreiben lieber kurze, spontane Beiträge über eher alltägliche Dinge, die ihnen bei der Arbeit (oder auch woanders) gerade so eingefallen sind. Diese Beiträge kosten zwar nicht viel Zeit, aber man braucht eine gute Idee und die hat man eben nicht so oft.

Von beiden „Bloggertypen“ wurden außerdem die Gründe angeführt, daß sie bezweifeln, ob das Geschriebene überhaupt jemanden interessiert. Außerdem haben viele Autoren Angst, über Dinge zu schreiben, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.

Ganz interessant war in diesem Zusammenhang heute unsere Diskussion in Hamburg, ob man an der Anzahl der Kommentare ablesen kann, wie interessant ein Beitrag für unsere Leser war. Da bekommt zum Beispiel der ausführliche, wie ich finde sehr interessante, Bericht über den Anbau unserer Paprika in der Türkei nur wenige Kommentare während dieser Dreizeiler innerhalb kürzester Zeit 8 Kommenatare erntet. Soll der Autor des Paprikaberichtes daraus schließen, daß niemand seinen Bericht gelesen hat und sich in Zukunft die Mühe sparen, von seinen Lieferantenbesuchen zu berichten? Was unsere Leser dazu meinen würde uns natürlich sehr interessieren.

Erfreulicherweise haben sich auch einige „Neu-Blogger“ gefunden, die gerne mitschreiben möchten und dies zum Teil ja auch schon gleich getan haben.

Den Vorschlag von Shopblogger Björn Harste: „Drückt allen Führungskräften eine kleine Digitalkamera in die Hand und los geht’s. :) haben wir aufgenommen, dei Camaras werden in der nächsten Woche verteilt!

Also eindeutige Botschaft: Das FRoSTA Blog lebt weiter, ich glaube die letzten Tage haben auch schon gezeigt, daß es geht!

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Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Ich bin für die Öffentlichkeitsarbeit der FRoSTA AG zuständig - dazu gehört bei uns auch das FRoSTA-Blog.
Durch das FRoSTA-Blog habe ich bei dieser Aufgabe Unterstützung durch alle Blog-Autoren, denn jeder Einzelne trägt durch seine Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit bei.

17 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Vorschlag: wer wen anderen Fremdprodukte verspeisend im Werksgelände knipst, bekommt eine Einladung für 2 ins Bistro: für den einen als „Fangprämie“;-) und für den anderen zum überzeugen…

  • Die Anzahl der Zugriffe sollte relevanter sein denn die Anzahl der Kommentare.

    Inhaltlich finde ich den Bericht über den Anbau der Paprika weitaus interessanter als den 3-Zeiler – auch wenn ich wahrscheinlich eher einen Kommentar bei letzterem hinterlassen hätte.

    Und: Für Berichte wie den ersten empfiehlt man das Frosta-Blog weiter, aber nicht für letzteren. 🙂

    Also daraus lernen: Zugriffsstatistiken (ohne die Suchmaschinenbesucher bitte) und Subscriberzahlen sind mehr wert als Kommentare. Und vielleicht eine Möglichkeit anbieten, einen Artikel zu werten.

    Da hätten die Paprika sicher sehr gut abgeschnitten. Und: Mehr Berichte dieser Art bitte. Die haben so ein Maus-Feeling. 🙂

  • Warum gibt es so wenige Kommentare bei fundierten Beiträgen? Naja, bei dem Dreizeiler kann man einfacher mal einen lockeren Kommentar abgeben. Zu den Paprikas fallen einem so spontan keine guten Kommentare ein. Das hat aber nichts mit viel oder wenig Interesse zu tun. Was evtl. auch helfen könnte, sind Fragen an die Leser. Dafür hab ich mir nen Button ‚MitmachBlog‘ gebastelt, den Ihr gerne verwenden dürft 🙂

  • Ich finde gerade diese Mischung aus interessanten Infos zu den Produkten /Zutaten usw. und kleinen „Spontan-Ergüssen“ sehr ansprechend. Denn ausschließlich Hintergrundberichte ermüden den Infomationsgefluteten Leser sicher schnell, während ausschließlich Kurzbeiträge über alltägliche Dinge vielleicht auch dazu verführen, nur noch ab und an in den Blog zu schauen. Und so weiß man nie, was einen heute im Blog erwartet: Wissenschaft oder Spaß? :o)

    Interessant ist beides auf jeden Fall, aber es fällt natürlich leichter, auf Beiträge mit „Alltagsproblemen“, die jeder kennt, oder spaßigem Inhalt zu antworten. Denn auf eine Diskussion über Zutaten oder Rohstoffe lässt sich evtl. keiner gerne ein, wenn das Fachwissn fehlt.

  • Auch ich fand die Paprika interessant. Wäre schade wenn sowas in Zukunft nicht mehr zu lesen ist. Ich lese meist mit ohne überall nen Kommentar hinzuschreiben. Aber das heißt nicht das esuninteressant war, dann würde ich die Seite nicht besuchen. 😉

  • Nur auf die Kommentare zu schauen, reicht sicher nicht, um zu messen, wie beliebt euer Blog ist. Ich denke, das sehr viele nur mitlesen, aber selten bis nie kommentieren. Vielleicht solltet ihr zumindest intern auch Zugriffszahlen auf die Blog-Website und die RSS-Feeds veröffentlichen.

  • Ich schließe mich meinen Vorrednern an.
    Der Artikel über die Paprika war durchaus interessant und aufschlussreich, bietet allerdings wenig Ansatzpunkte, um einen Kommentar dazu abzugeben, während der Dreizeiler sehr zum Dialog einlädt.
    Ich würde mir manchmal mehr solcher Spontaneinträge wünschen, denn davon lebt ein Blog. Auch Einträge, die sich auf andere Dinge als unmittelbare Firmeninterna beziehen, sind hier Mangelware, dabei gibt es doch „außen“ so viel, worüber man berichten könnte. Dass ihr das eigentlich auch könnt, habt ihr ja im Diät-Blog seinerzeit bewiesen.
    Oft wirkt vieles hier einfach zu steif und gefeilt. Manche Artikel würden meiner Meinung nach eher in eine Nachrichtenecke auf der FRoSTA-Seite denn hierher ins Blog passen.

  • Obwohl ich aus Österreich bin, interessieren mich „Eure“ Blogs sehr. Es ist schon interessant, teilweise auch hinter die Kulissen zu blicken.
    Macht weiter so, auch wenn nicht immer eine Reaktion kommt.

    Mit besten Grüßen aus Wien

  • Ich lese euer Blog nun auch schon seit vielen Wochen (habe durch den Shopblogger zu euch gefunden) und hab noch nie kommentiertt – in keinem Blog. Bin wohl eher der passive Lesertyp, der aber durchaus gerne andere Kommentare liest, mindestens so gerne wie den ursprünglichen Eintrag an sich.

    Der FROSTA-Blog ist Klasse und für dich auch einzigartig, als über ein einstampfen nachgedacht wurde, hat mich dann schon sehr betrübt. Umso schöner ist es nun, zu lesen und zu spüren, dass wieder mehr geschrieben und berichtet wird.

    (Eine simple Bewertungsfunktion wie bei klabusterbeere.net wäre vielleicht als „Belohnung“ für die Autoren durchaus ein probates Mittel.) Liebe Grüße an alle Mitarbeiter und weiter so!

  • Hallo Frosta 🙂 also die Idee mit dem Blog finde ich sehr gut.

    Normalerweise bin ich jemand der aus Kostengründen NoName-Produkte vorzieht. Dank eueres Blogs und einiger Beiträge, die von EUCH und nicht von Werbestrategen verfasst wurden, habe ich eines euerer Produkte ausprobiert und ich kann wirklich sagen, dass der Mehrpreis auf jeden Fall gerechtfertigt ist. Ich wusste davor zum Beispiel gar nicht, dass Tiefkühlkost auch nach echtem Essen schmecken kann 😉

    Um es also kurz zu machen: Die Kommentare werden spontan hinterlassen und sind kein Indikator von Interesse. Meist werden Kommentare als ein Zeichen der Nicht-Zustimmung hinterlassen. Also, pfeift auf die Kommentare und schaut auf die Besucherzahlen.

    Zuletzt noch eines. Wie ihr selbst geschrieben habt, habt ihr das einzige Unternehmensblog zumindest in der BRD. Es ist auch gut so.
    Warum aufgeben?

  • Ich finde es toll dass ihr euch solche Gedanken macht.

    Ich muss allerdings sagen, dass ich das erste mal seit Eröffnung wieder hier bin.
    Die Mischung zwischen spontanen Drei-Zeilern und ausführlichen Hintergrundberichten könnte den Reiz eures Blogs ausmachen.

    Aus diesem Grund hab ich das Frosa-Blog jetzt zu meiner auserlesenen Blogroll hinzugefügt. Da ich aber nur über RSS lese, kommentiere ich so gut wie nie, außer es wird explizit danach gefragt („Wie seht ihr das?“ oder so).

    Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg mit dem Blog!

  • Mir ist die Anzahl der Kommentare egal – ich schau jedes Mal bei Frosta rein, wenn mein RSS-feed was neues meldet, und lese es auch, 3 Zeilen oder 80.

    Ihr solltet das Blog unbedingt weiterführen!

  • yup, und das mit der Überschrift lernen wir auch noch … 😉

    Das mit den Kommentaren ist ein typisches Blogphänomen. Da gibnt man sich Mühe für einen guten Artikel und es gibt grad mal 3 Kommentörchen. Postet man ein Video oder einen Dreizeiler, die die Kommentare 2stellig und mindestens doppelt so lang!

    in diesem Sinne,

    weiter so!

  • Zu Eurer Frage, welcher Blog Eintrag, warum,
    mehr Kommentare bekommen hat:

    ‚Frank allein im Büro‘ ist ein Mensch der offenbar
    gerne, mit seinen Kollegen gemeinsam, bei Frosta
    arbeitet und uns dieses mitteilt. Sehr menschlich.
    Sehr sympatisch. Da arbeiten ganz nette Menschen bei Frosta (in der Entwicklung). Ehrlich und offen. Hmm, das schmeckt man sogar irgendwie.

    ‚Der Paprikatester‘, welcher meint (oder soll er?)
    im Auftrag seines Brötchengebers, für eben diesen,
    Werbung zu machen, indem er jegliche Alternative
    kategorisch schlecht kritisiert, kommt in diesem
    Umfeld eher ‚bemüht‘ rüber.

    Schöne Reise, billige Werbung.

    Herzliche Grüße.

  • Ich würde für Spontanbeiträge und Hintergrundberichte noch spezielle Kategorien einführen, zumindest einen Bereich vergleichbar „Offtopic“. So hat man als Leser auch mal die Möglichkeit sich gezielt nach „Niveau“ passende Beiträge herauszupicken. Die Kategorisierung anhand der Mitarbeiter mag zwar naheliegend sein, dürfte aber für den Großteil der Leser kaum etwas bringen, weil nur wenige einschätzen können, welche Mitarbeiter für den eigenen Geschmack relevante Beiträge schreiben.

  • Ich denke, wenn die Beiträge zu lang, werden sie häufig nicht gelesen, da viele Blogger dafür keine Zeit haben.

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