Aktuelle forsa-Umfrage zeigt: Verbraucher wünschen sich ehrliche Zutatenlisten auf Lebensmitteln

+++Die Ergebnisse der aktuellen forsa-Umfrage bestätigen die Petitionsforderungen des Deutschen Zusatzstoffmuseums+++

Verbraucher wünschen sich eine transparente und klare Deklaration von Lebensmitteln. Das bestätigt die aktuelle forsa-Umfrage*, die FRoSTA gemeinsam mit dem Deutschen Zusatzstoffmuseum im Oktober dieses Jahres in Auftrag gegeben hat.

Hintergrund der Umfrage ist die laufende Petition „Ehrlich isst besser – Initiative für ehrliche Zutatenlisten”, die das Museum ins Leben gerufen hat und die von FRoSTA aktiv unterstützt wird.

Die 3 Forderungen der Petition „Ehrlich isst besser – Initiative für ehrliche Zutatenlisten lauten”:

  1. Alles, was im Lebensmittel drin ist, muss auch auf der Zutatenliste stehen
  2. Verbraucherfreundliche Kennzeichnung aromatisierter Lebensmittel
  3. Verständliche Deklaration sogenannter funktionaler Additive

Die aktuelle forsa-Umfrage bestätigt nun die Forderungen der Petition und den Wunsch der Verbraucher nach ehrlichen Zutatenlisten:

Ergebnis 1: Mehrzahl der Verbraucher wünscht sich eine vollständige Deklaration der Zutaten

82 Prozent der Befragten wünschen sich, dass grundsätzlich alle Zutaten eines Lebensmittels in der Zutatenliste aufgeführt werden, also auch alle Zusätze, die in Vorprodukten enthalten sind, zum Beispiel der Stabilisator Carrageen in Sahne, Farbstoffe in Butter oder Rieselhilfen im Speisesalz.

Ergebnis 2: Mehrheit der Verbraucher kennt die Bedeutung verschiedener Aromabegriffe nicht 

Auf den Zutatenlisten von Lebensmitteln kann eine Vielzahl an Aromabegriffen auftauchen, zum Beispiel “natürliches Erdbeeraroma”, “Erdbeeraroma” oder “natürliches Aroma Typ Erdbeere”. Sie klingen alle ähnlich, beschreiben aber vollkommen unterschiedliche Stoffe. Der Unterschied ist vielen Verbraucher nicht klar, wie die aktuelle Umfrage von FRoSTA und dem Deutschen Zusatzstoffmuseum bestätigt. Nur 29 Prozent der Befragten geben an, den Unterschied zwischen den o.g. Aromabegriffen zu kennen. Die eindeutige Mehrheit (71 %) sagt, dass ihr dieser Unterschied nicht bekannt ist.

Ergebnis 3: Verbraucher wünschen sich transparente Deklaration von Zusatzstoff-Imitaten

Lebensmittelhersteller dürfen derzeit in ihren Produkten Zusätze verwenden, die wie Zusatzstoffe wirken, aber nicht als solche gekennzeichnet werden müssen – sogenannte funktionale Additive. Damit ist ein Großteil der Verbraucher nicht einverstanden. Dies bestätigt die aktuelle forsa-Umfrage. 73 Prozent der Befragten stimmen folgender Aussage zu: „Bei Zusätzen, die im Produkt wie Zusatzstoffe wirken, sollte in der Zutatenliste auch die Funktion des Stoffes genannt werden.“ Sie möchten eine klare Kennzeichnung von funktionalen Lebensmittelzutaten, aus der hervorgeht, zu welchem Zweck Hersteller diese Zutaten einsetzen.

* 1.002 Befragte, Erhebungszeitraum: 9. und 10. Oktober 2017

Die vollständige Pressemitteilung zur Petition inklusive Bildmaterial und weiteren Informationen zur forsa-Umfrage gibt es unter https://www.frosta.de/ueber-uns/presse/.

Und hier geht’s zur Petition

      

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Gesa Bosselmann

Gesa Bosselmann

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