Gratulation Folian!

Wir freuen uns heute mit Folian, unserem Verpackungshersteller, über den Deutschen Verpackungspreis 2016!

Diesen hat die Folian GmbH für unsere besonders nachhaltige FRoSTA-Verpackung erhalten. 🙂
Wir haben uns 2015 dafür entschieden, unsere Beutel-Verpackungen mit w
asserbasierten Farben bedrucken zu lassen. Diese haben im Vergleich zu den lösungsmittelbasierten Farben eine deutlich bessere Umweltbilanz und zeichnen sich durch einen geringeren Farbverbrauch und eine wesentlich bessere Umweltverträglichkeit aus. Dadurch konnte zudem der Energieverbrauch gesenkt werden, weil die Abluftreinigung und die Aufbereitung der Farbrückstände der Lösemittel wegfallen.
Dies ist drucktechnisch jedoch eine ganz schöne Herausforderung, die Folian jedoch mit Bravour gemeistert hat.
„Nach Auffassung der Jury hat die Folian GmbH echte Pionierarbeit geleistet und eine innovative und umweltfreundliche Technologie mit großem Knowhow und viel Fingerspitzengefühl entwickelt.“
Mehr Infos gibt es hier: http://www.verpackungspreis.de/detail-2016.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1496&cHash=8a6e81915803bd1d4841c713e6370308

 Detail 2016 Wegweisende Verpackungslösungen - Deutscher Verpackungspreis - Goog_2016-08-23_10-59-34

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Gesa Bosselmann

Gesa Bosselmann

Digitalmanagement

4 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Klingt interessant. Könnt ihr vielleicht kurz und knapp erzählen worin diese Herausforderung bei Folian liegt? Braucht man da neue Maschinen oder geht es „nur“ um die richtigen Einstellungen? Ist das ein komplett neues Verfahren oder sind die Kosten trotz geringerem Energieverbrauch deutlich höher gegenüber dem konventionellen Druck und darum hat sich das bisher nicht durchgesetzt? Die Vorteile klingen überzeugend.
    So oder so: Finde es gut, dass auch einfach Neues ausprobiert wird, nur so kommt es zum Fortschritt.

  • Hallo Thomas! Folian ist der einzige Verpackungshersteller, der wasserbasierte Druckfarben im Folien-Zwischenlagendruck in Deutschland verarbeiten kan: d.h., gerade bei der Druckmaschinen-Einstellung bzw. dem Druckverhalten der Farben waren sie die ersten und konnten keinen anderen fragen, wie es am besten geht. Alle Erkenntnisse haben sie sich selbst erarbeitet und haben so das Verhalten der Wasserfarben im Druck und weiteren verarbeitenden Prozessen kennengelernt.
    Wasserbasierte Druckfarben bringen zudem von sich aus mit, dass sie nicht so schnell trocknen wie es Lösemittelfarben tun. Man braucht also mehr Wärme, die sehr schnell dazu führt, dass die Farbe auf der Folie haftet. Gerade die Trocknungsdauer ist relevant dafür, wie schnell man drucken kann.
    Wasserfarben sind noch nicht so lange am Markt etabliert. Auch die Wasserfarben-Hersteller sind noch dabei, die Farben in gewissen Bereichen zu optimieren. Daher sind einige Anwendungen auch noch nicht mit der gewünschten Qualität machbar. Viele Grüße vom FRoSTA Marketing Team 🙂

    • Vielen Dank für die ausführliche und kompetente Antwort. Interessantes Thema 🙂
      Aber wenn man dann mehr Wärme braucht, minimiert sich ja vielleicht auch der „Energisparvorteil“. Außer man kann die Abwärme der Maschinen nutzen… Naja, sind ja noch am Anfang der Technik.
      Ich muss auch sagen, dass es sich wesentlich appetitlicher anhört, wenn auf der Lebensmittelverpackung Wasserfarben verwendet werden als lösungsmittelbasierte Farben.

  • Ich bin eigentlich kein großer Freund dieser langweiligen, weißen Tüten. Aber man muß wirklich sagen: Sie stechen in’s Auge. Letztens im Edeka eine äußerst lange Tiefkühltruhe gesehen, ein nicht enden wollender Farbbrei mit Tüten, die für sich selbst genommen teilweise echt schöner sind als die von Frosta, aber der erste Blick geht zu den weißen Tüten, da die sich einfach von allen anderen abheben.

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