„Grüne Karte“ für unsere Firmenwagen

Vor knapp zwei jahren haben wir unsere Dienstwagenregelung überarbeitet. Seitdem gelten für alle Frosta  Firmenwagen CO2 Höchstgrenzen. An diese Höchstgrenzen muss sich jeder halten, vom Vorstand bis zum Außendienstmitarbeiter.  Außerdem werden Mitarbeiter belohnt, die sich freiwillig für einen kleineren Wagen entscheiden. Sie bekommen dann jeden Monat die gesparte Leasingrate ausgezahlt.

Für diese Massnahmen sind wir jetzt von der Deutschen Umwelthilfe mit der „grünen Karte“ ausgezeichnet worden. Als einziges der 165 befragten Unternehmen haben wir die Höchstpunktzahl 12 erhalten!

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Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit)

Ich bin für die Öffentlichkeitsarbeit der FRoSTA AG zuständig - dazu gehört bei uns auch das FRoSTA-Blog.
Durch das FRoSTA-Blog habe ich bei dieser Aufgabe Unterstützung durch alle Blog-Autoren, denn jeder Einzelne trägt durch seine Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit bei.

10 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Das finde ich eine gute und lobenswerte Regelung. Wie sieht diese Höchstgrenze denn konkret aus? Wird das „Downsizing“ häufig genutzt?

  • die höchstgrenzen sind so gewählt, dass bis 2020 alle frosta firmenwagen den EU Zielwert von 90 g/km erreichen. Bei jeder neubestellung (ca. alle 3 Jahre) gilt dann ein neuer, niedrigerer Wert. Für neubestellungen in 2014 liegt die Höchstgrenze im Durchschnitt bei 125g/km, nächstes jahr bei 119g/km.

    Das Downsizing haben bereits 6 Kollegen in Anspruch genommen und es werden immer mehr!

    • Ich hoffe, dass da nicht einfach die „Schummelwerte“ der Autoindustrie zum Maßstab genommen werden, wobei z.B. bei Hybridfahrzeugen der Verbrauch von elektrischer Energie (aus der vorher aufgeladenen Batterie) einfach mit Null Emission angenommen wird. Als ob Strom keine Emissionen verursacht und nicht in Kraftwerken erzeugt werden muß. Ich frage mich, warum wir alle Strom sparen sollen, wenn laut offiziellen Autoverbrauchsangaben dieser gar keine Emissionen verursacht. Eine – wie ich finde – unglaubliche gesetzlich abgesegnete Verbrauchertäuschung.
      (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzyklus )

    • Vielen Dank für die Einblicke, Frau Ahlers. Ein Diskussion über Schummelwerte finde ich hier im Blog unnötig. Frosta kann nun wirklich nichts für die Werte der Autohersteller. Ich begrüße es, dass sich Frosta dazu Gedanken macht und auch engagiert handelt.

      • Nur was nützt es, wenn die angeschafften Fahrzeuge tolle CO2-Werte in den Papieren stehen haben, diese aber nichts mit der Realität zu tun haben? Oder will man eigentlich nur so tun, als würde der CO2-Ausstoß interessieren? Das kann man dann ja „engagiert handeln“ nennen. Scheint ja bei den meisten Firmen (und Kunden) auch zu funktionieren. Ich dachte nur, FRoSTA wäre da anders. Aber man weiß ja nie…

        • Unabhängig von der Diskussion, wie man die Emissionen nun konkret berechnet und bewertet, hat unsere vor 2 Jahren eingeführte neue Regelung konkret bewirkt, dass große, hoch motorisierte Autos gegen kleinere mit niedrigerer Leistung und niedrigerem Benzinverbrauch ersetzt wurde. Intern wurde das Thema deshalb auch viel diskutiert, weil es konkrete Einschnitte/Änderungen bedeutet, die auch den privaten Bereich betreffen. Insofern können wir sicher sagen, dass sich etwas bewegt hat in Richtung eines umweltfreundlicheren Fuhrparks und die Entwicklung geht mit jeder Neubestellung weiter.

        • Wenn Sie von „CO2-Höchstgrenzen“ schreiben, dann gehe ich davon aus, dass diese auf den Angaben der Hersteller basieren. Das wäre aber zumindest bei Hybrid- oder Elektrofahrzeugen Augenwischerei, da die Messungen in keinster Weise mit dem wirklichen Verbrauch zusammenhängen. Z.B. könnte ja jemand einen BMW I8 als Firmenwagen anfordern. Dessen CO2-Emission (kombiniert) ist laut offizieller Messmethode 49 g/km bzw. der Verbrauch 2,1 l/100km (siehe http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bmw-i/i8/2013/start.html ). Ich möchte wetten, dass das weit unterhalb ihrer gesetzen Grenze ist, oder? In Wirklichkeit verbraucht das Fahrzeug aber je nach Fahrweise über 8 l/100km! Das nenne ich Verbrauchertäuschung. Ich hoffe, Sie fallen nicht drauf rein.

  • Finde die Regelung sehr klasse und leider auch sehr schade, dass Leute gleich wieder meckern müssen. Klasse Aktion und die Umwelt dankt aufjedenfall!

    [ Anm. d. Admin: Website gelöscht, Name geändert. Bitte Blogregeln beachten! ]

    • Ja, es scheint wohl tatsächlich so, dass die meisten gar nicht mehr an echten Fakten interessiert sind. Dinge zu hinterfragen und auf mögliche Ungereimtheiten hinzuweisen ist dann eben meckern. Am Besten immer alles schön reden. Die Leute wollen einfach betrogen werden. Oder sind sie einfach nur überfordert, das alles zu beurteilen?

      Deshalb hat(te) FRoSTA es auch so schwer mit dem Reinheitsgebot. Die blumige Werbung mit weggelassenen Zusatzstoffen hört man ja auch von allen anderen Lebensmittelherstellern. Warum sollte FRoSTA da jetzt besonders sein?

      Sich genauer mit einem Thema befasssen ist halt nicht das Ding der Masse.

      • Ich finde ja gut, dass Sie nachfragen! Und Sie haben völlig Recht, es kommt darauf an, wieviel Benzin unser gesamter Fuhrpark pro Jahr verbraucht. Das sagt mehr aus als die CO2 Angaben der Hersteller und wir können es selber messen. Wir sehen an diesen Werten, also unseren eigenen, dass unsere Geschäftswagenpolicy wirksam ist, denn unser Benzinverbrauch geht zurück. Genau rechnen werden wir im September und ich denke es spricht nichts dagegen, die Zahlen hier zu veröffentlichen, wenn das interessant für Sie ist.

        Der zweite Punkt, den Sie ansprechen ist ein gutes Thema. Auch hier haben Sie völlig Recht. Zumindest wenn man sich die Werbung anhört und Verpackungsauslobungen ansieht, dann scheinen heute fast alle Lebensmittel alles mögliche NICHT zu enthalten. Das hört sich dann oft sehr ähnlich an zu dem was wir machen, ist es aber meistens nicht. Je mehr Leute sich mit dem Thema Zusatzstoffe (und sonstige Zusätze) genauer befassen, desto besser für uns!

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