Was sagen unsere Aktionäre?

Gerade komme ich von unserer jährlichen Aktionärsversammlung in Bremerhaven zurück. Obwohl sich unser Ergebnis in 2010 leider verschlechtert hat, konnten wir die meisten der 500 Aktionäre überzeugen an der hohen Qualität unserer Gerichte festzuhalten. Denn gestiegene Kosten für unsere Zutaten, darf nicht als Entschuldigung für „Qualitätsanpassungen“ genutzt werden um kurzfristig mehr Gewinn zu machen.

In diesem kleinen Film sieht man am Ende was unsere Aktionäre dazu sagen: toll das sie uns bis zum Lebensende treu bleiben wollen (wie einer sagte)!

Ein Kritikpunkt war allerdings, dass wir unsere Aktionäre nicht transparent mit genug Information versorgen (wie wir es bei unseren Gerichten machen). Werden wir also versuchen zu verbessern. Aber wir wollen keinen größeren Aufwand mit ständigen Reports und Wirtschaftsprüfern betreiben.

Übrigens, für alle Aktionäre gibt es am Ende traditionell eine großes Mittagsessen mit unseren Neuheiten. Für ca. 18,50 Euro (pro Aktie, Kurs heute) kann sich jeder bei uns beteiligen und wird dann nächstes Jahr auch eingeladen!

Über den Autor Zeige alle Beiträge Website des Autors

Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

15 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Faszinierend.
    Wenn keine 3 Jahre nach der Finanzkrise es schon wieder furchtbar ist, wenn weniger GEWINN (!) gemacht wird(wie ist es denn mit dem Profit?), dann leben wir doch noch ganz okay in Deutschland. :p

    Herr Ahlers: Bitte halten sie trotz aller kleiner- oder größeren Bodenwellen den Kurs und kompromittieren sie nicht DAS Nr. 1 Tiefkühlprodukt mit essbarer, kalorienbalancierter Qualität in Deutschland.

    Die Konkurrenz mag sich billiger und deswegen traurigerweise auch besser verkaufen, aber sie ist leider ein Zeichen der „Alles billiger, wenn auch nicht besser“ Zeit.

    Wir sind letztlich was wir essen, und es gibt kaum noch eine Mitte zwischen 4-500% teureren High-End Bioläden / Bioprodukten (siehe 20 EUR/kg Puten) und dem vollverpampten Fertigprodukt mit Analogkäse, GSV und Aromen.

    Frosta sitzt meines Erachtens genau in dem Sweet-Spot von „Noch nicht teuer, dafür aber wesentlich gesünder UND lecker“ den wenige schaffen zu erreichen.
    Vor allem die Tatsache, daß bei ihnen der Respekt vor der Kalorien- und Zusatzstoffgrenze existiert kann man nicht hoch genug anrechnen.

    Man muss sich einmal vor Augen halten wie unverschämt es eigentlich ist, mit Wissen um die Folgen solcher Dinge, Menschen Mahlzeiten mit 8-900 kcal(jede Tiefkühlpizza zB) oder >30% gesättigten Fetten und Zucker zu verkaufen.

    Frostas Essenspolitik ist in diesem Lichte in nicht geringem Umfang auch Gesundheitspolitik; von der Binnenförderung deutscher Bauern und Höfe und qualitativ hochwertigem Anbau mal ganz zu schweigen.

    Deswegen: Bei gerade einmal 4-5% Schwankung nicht ins Bockshorn jagen lassen. Dranbleiben, beharrlich die Kundschaft weiter darüber aufklären, was für einen Wahnsinn die meisten futtern und welche Welten zwischen „Bapp-und-Ab-dafür“ 1 EUR Mahlzeiten und einem Frosta-Paket liegen.

    Es hilft nichts im Jahr 200 EUR zu sparen, weil man 100 Mal die billigere Marke genommen hat, wenn man danach mit Durchfall, Diabetes und Dysrhythmia durch die Welt torkelt..man verzeihe mir die Hyperbole. Wir wissen wie ichs meine.

    Was den Aktienkurs an sich betrifft: Bitte nicht vergessen, daß die gleichen Kräfte, die als Trendfolger die Rohstoffmarktpreise in die Höhe drücken über Zeit, genauso auch mit „billigem“ Geld der nahe-0-Zinspolitik die Aktienmärkte hochgehalten haben(und diese Phase wird nun enden).

    Sollte es zu einer größeren Korrektur kommen in den Indizes, dann gehen auch damit nicht viel zu tun habende Einzeltitel wie Frosta mit baden.

    Daran ist dann weder die Geschäftspolitik noch Unternehmensunterscheidungen, Absatz und co schuld, sondern das sind dann einfach weitgehend ganzheitliche Markterdbeben.

    Auch das bitte nicht aus dem Blick verlieren.

    =================

    In ganz, ganz kurz gesagt:

    Liebes Frosta, bitte Frosta bleiben! 🙂

    – HappyConsumer

    • „…sondern das sind dann einfach weitgehend ganzheitliche Markterdbeben“

      … und damit die Change, sich sehr günstig an einem guten Unternehmen zu beteiligen.

  • Hallo Herr Ahlers,

    als Konsument und Aktionär halte ich es für gut und sinnvoll, die Qualitäts-Strategie unverändert fortzusetzen. Für uns gilt: selber kochen oder FRoSTA. Und als Langfristaktionär stört es mich nicht, wenn in Zeiten steigender Rohstoffpreise die Marge geringer ist.

    Leider kann ich nicht nach Bremerhaven zur HV kommen – die nächste könnte doch am „zweiten Firmensitz“ in Hamburg stattfinden.

    Dem Kritikpunkt mit den unterjährigen Infomationen möchte ich mich jedoch anschließen. Als Miteigentümer und gleichzeitig Außenstehendem ist mir eine regelmäßige Information wichtig.
    Einen größeren Aufwand mit ständigen Reports und Wirtschaftsprüfern bedarf es hierfür nicht. Bilanz / GuV werden quartalsweise vorliegen und ein Dreizeiler zur Entwicklung sollte möglich sein. Sicher, auch die Konkurrenz und die Verhandlungspartner im LEH lesen mit. Aber ein Kommentar über steigende Beschaffungskosten, Druck auf die Margen, schwierige Zukunft passt immer in den Text 😉

  • Was mir eher sorgen macht, ist die strategische Produktpolitik, also die Auswahl an Gerichten. Die Ausrichtung ohne Zusatzstoffe wird gerade in wirtschaftlich stärkeren Zeiten wohl tendentiell eher erfolgreich sein, ggf. auch die Frosta-Büro-Linie.

    Das TK-Platz im Einzelhandel ein knappes Gut ist, hab ich verstanden.

    Aber dass es fast nur noch Hühnchen mit Nudel/Reis Kombis gibt, finde ich schade (klar, kann man auch nen Gegenbeispiel finden).

    Ferner fehlen mir auch die „deftigen“ Gerichte (a la Gulasch, oder ähnliches; warum nicht auch mal Schweinegeschnetzeltes?), bei denen auch Kerle mal so richtig reinhaun können…

    Diese strategische Ausrichtung (wenn ich sie überhaupt interpretiere) könnte ganze Kundenbereiche vernachlässigen, was sehr schade wäre. Frosta will ja keinen Einheitsbrei liefern…

    Just my 2cents

    • Die Auswahl und besonders das Fleisch ist und bleibt natürlich ein wichtiges Thema, gerade gestern haben wir wieder darüber gesprochen! Besonders Rindfleisch wäre eine gute Alternative zum Huhnfleisch – auch wenn es aus Preisgründen vielleicht prozentual ein bisschen weniger ist! Wir arbeiten daran!

      • Ich meine, die meisten Kunden hätten Verständnis dafür, wenn Rindfleischgerichte mit „genügend“ Fleisch entsprechend etwas mehr kosten.
        Schließlich kann jeder beim Einkauf sehen, daß Rindfleisch mehr kostet als Hühnerfleisch.

        • Ich persönlich würde diese Produkte dann nicht mehr kaufen, da mir der Fleischanteil jetzt schon teilweise zu hoch ist und ich entsprechend nicht mehr bezahlen möchte für etwas, das meinem Geschmack nach ohnehin überreichlich vorhanden ist. Das jedoch ist nur meine ganz eigene Meinung.

        • Ich bin da mit Nadine einer Meinung: Teilweise ist mir der Fleischanteil schon jetzt zu hoch. Eine Verringerung würde mir entgegenkommen. Aber wie Nadine schon sagte, ist das (leider) Geschmackssache. Zwischen reinem Fleisch und vegetarisch gibt es halt eine große Bandbreite. Es gibt kein Optimum.

        • Viel kritischer sehe ich die Kalorien und Fettanteile.
          Hautbefreite Pute/Hähnchen ist und bleibt das gesündeste was man essen kann.
          Wenig bis kein Fett, viel Protein, wenig Kalorien.
          Nicht umsonst quasi das 24/7 Menü eines Kraftsportlers.

          Rind dagegen ist das klassiche „rote Fleisch“..da bin ich dann eher noch für Schwein. Aber wie wir schon sagten: Geschmack ist subjektiv.
          Solange man mir nichts wegfallen lässt, um dafür Rind-Speisen zu schaffen -> Sortiment erweitern ist immer okay.

          Die Hackbällchenpfanne fand ich allerdings supergrauslig und ich habe mich zutiefst geärgert, daß die im Juni verkauft wurde, obwohl die Geld-zurück-Garantie im Mai auslief.
          Das war das erste Frosta Produkt, bei dem ich wirklich gerne mein Geld wiedergehabt hätte.

          An Daniel:
          Spätzlepfanne oder Steakhousepfanne schon probiert?
          Kann man eventuell auch noch was dranwerfen, aber ist schonmal ein Anfang in diese Richtung finde ich.

      • Auch kein Fleisch wäre eine Alternative! Ich gehöre mit Sicherheit zur Zielgruppe, finde aber, wenn überhaupt, maximal ein vegetarisches Gericht und das ist dann nicht unbedingt das, worauf ich Lust habe.

        Ich hätte auch gern etwas deftiges, kräftig gewürzt und fleischlos. Es gibt genug Pflanzenfresser wie mich, die keine Lust auf Brigitte-Schlankheits-Wellness-Menüs haben!

  • Liebe Firma FRoSTA,

    ich habe da mal eine Frage:

    Bei mir im Gefrierschrank habe ich einen Big-Pack FRoSTA Hackbällchen Pfanne mit dem MHD bis Ende März 2011 gefunden. Kann man die ohne Bedenken noch verzehren?

    • Hallo Herr Hesselbach,

      wenn Sie, der Hersteller (also FRoSTA) die Distribution und der Handel garantieren können, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wurde…
      Es gibt seit Jahre Technologien, von einigen Anbietern, die Ihnen das anzeigen könnten. Kleine farbige Indikator-Etiketten, die bei kritischer Unterbrechung der Kühlkette ihre Farbe wechseln. Diese werden jedoch nicht verwendet.
      So bleibt es Ihnen überlassen was Sie mit dem Produkt nach Ablauf des MHDs machen. Das müssen Sie dann schon eigenverantwortlich abschätzen können.
      Siehe BVL: http://www.bvl.bund.de/cln_027/nn_494194/sid_C95C33410B2AB355422B91208F97E41E/SharedDocs/GlossarEntry/M/Mindesthaltbarkeitsdatum.html__nnn=true

      „Der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums bedeutet aber nicht, dass das Lebensmittel damit automatisch wertgemindert oder nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. …“

      Das MHD ist eine empirische Größe, d.h. man schätzt, mittels Simulationen die Keimbildung ab, zieht ein paar Wochen Sicherheitspuffer ab (weil man sich dann doch nicht so sicher ist was mit dem Produkt bis zu Ihrem Kühlschrank passiert) und garantiert so, dass das Produkt zum Ende des MHDs noch die gewünschte Qualität hat.
      Da aber nicht zweifelsfrei garantiert werden kann, ob Ihre Packung auf dem Weg zu Ihnen an irgendeinem Übergabepunkt zu lange gebraucht hat, um wieder in tiefgekühlter Umgebung zu verweilen, kann Ihnen auch keiner Ihre Frage beantworten.

      Also machen Sie es so wie es auch Frau Aigner machen würde (Sie hat sich öffentlich gegen die Einführung dieser Anzeigen ausgesprochen: Das ist dem Verbraucher nicht zuzumuten…, in „Deutschland isst“, ARD), also:
      Hackbällchen sehr gut durchbraten und dann probieren ob es noch schmeckt. So sind sie gesundheitlich auf der sicheren Seite und können ohne Bedenken zubeißen. Nur geschmacklich müssen Sie sich auf eine Überraschung einstellen.

      Frische Grüße,
      Tobias Wage

  • Hallo Herr Ahlers,
    wenn Sie wirklich einmaliges Kalbfleisch suchen, kann ich nur das Salzwiesenkalb vom Adrianenhof empfehlen. Ich kenne kein schöneres Fleisch!!! (als Fleischermeister kenne ich mich da aus 🙂 ) Die Tiere laufen vor den Deichen in einem Nationalpark. Traumhaft! Möchte jetzt hier keinen Link hinterlassen, aber einfach mal googlen oder in unserem Blog „Essen kommen!“

    • Danke für den Tipp! Das gucken wir uns mal an, allerdings ist Kalb ja dann eher noch teurer als Rindfleisch! Und wir brauchen auch immer einen Verarbeiter der uns das Fleisch schon gegart und gefroren liefern kann!

Jetzt Kommentar schreiben und mitdiskutieren

Bitte vor dem Kommentieren unsere Blog-Regeln zur Kenntnis nehmen.