Iglo wird verkauft…..

…die Nachricht habe ich auf der Reise aus unserem Blog erfahren. Mirco schreibt gestern:

„THEMENWECHSEL:
gerade lese ich, dass Unilever IGLO für 1,73 Mrd. Euro verkauft hat.
Bei ca.2 Mrd. Euro Umsatz entspricht das ca. 85% des Umsatzes.
Legt man diese Kennziffer zugrunde, müsste Frosta, bei 300 Mio. Umsatz ca. 255 Mio wert sein…
Die Börse bezahlt aber nur 95 Mio. …
Hmmm… 150 Mio. also ca 22,- Euro pro Aktie würden mir ja für den Anfang reichen…
Beste Grüße – ich freue mich auf kompetente Antworten…“

Aus der Zeitung kann man dazu dies lesen:

„Seit dem Frühjahr suchte der britisch-niederländische Lebensmittelkonzern (Magnum, Dove, Becel, Bertolli) nach einem Käufer. Iglo erfüllte die konzerninternen Anforderungen nicht. Unilever erwartet eine Gewinnmarge von 15 Prozent, Iglo erreichte aber nur zehn Prozent, was in der Lebensmittelbranche bereits als sehr guter Wert gilt. Zudem sinkt der Umsatz.“

Dazu kann ich nur sagen, dass der Verkaufspreis von Iglo mit dem Gewinn zusammenhängt, nicht nur mit dem Umsatz.

Bei FRoSTA konzentrieren wir uns weiter auf Produkte die wie selbstgekocht schmecken, gesund sind, keine Zusatzstoffe enthalten und trotzdem nicht zu teuer sind. Dabei machen natürlich auch wir Gewinne, allerdings weniger als Iglo.

Wem Iglo gehört ist dabei für uns ziemlich unwichtig….

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

7 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • *Grübel* Produziert IGLO bzw. das, was von Unilever nun verkauft wurde, auch Handelsmarken? Wenn ich mich recht erinner, macht FRoSTA doch einen guten Teil vom Umsatz (und wohl hoffentlich auch vom Gewinn…) nicht mit der Marke FRoSTA sondern Handelsmarken.

    Gefühlsmäßig vermute ich bei Handelsmarken eine geringere Gewinnspanne als Herstellermarken wie IGLO und FRoSTA.

    Interessant wäre übrigens nicht nur das absolute Verhältnis der Gewinne (das der bei IGLO bei knapp siebenmal mehr Umsatz höher ist, wundert nicht) sondern auch ein Vergleich der Gewinnmargen bzw. Umsatzrenditen.

    Aber eines ist klar: ich mag FRoSTA lieber, auch gerade bei den Fischsachen. Schließlich gibt es keinen IGLO-Fisch aber einen Peterfisch. Weiss grad nur nicht, ob dem Peter von FRoSTA auch anbietet 😉

  • Permira (der Käufer) hat verlautet lassen, dass sie IGLO wegen der starken Marke gekauft haben und weiter Zukäufe in diesem Bereich planen…

    Die unterschiede in der Bewertung der beiden Unternehmen liegen also auch in der Markenstärke begründet.

  • …aha, Sie sind also eine karitative Einrichtung?
    Natürlich sollen sie auch Gewinne machen. 10% Umsatzrendite ist ja mal eine Messlatte.

    Ich freue mich auf den 9 Monatsbericht,hoffentlich wirds nicht wieder so ein Desaster wie zu beginn des Jahres.
    Beste Grüße
    Mirco
    P.S.: wem IGLO gehört ist in der Tat unwichtig, wäre nur wichtig, Ihr positioniert Frosta vernünftig und wachst wieder in alte Umsatzregionen .

  • @ mirco: Müssen es wirklich immer gleich 10 % oder mehr sein? Die Ackermannschen Prozente tragen viel bei zum Unglück der Welt.
    Aber nichts gegen Gewinne. Doch auch für die braucht es manchmal langen Atem. Ich bin überzeugt, dass z.B. manufactum oder frosta die Zukunft gehört.

  • @schuffel:
    da bin ich ganz deiner Meinung!!!
    Ich glaube aber, dass es 10% sein müssen, damit die Zukunft Ihnen gehört.
    Ich bin jedenfalls gerne bereit Qualität auch gut zu bezahlen.
    Allerdings muss man es auch schaffen, erklärungsbedürftige Produkte effizient zu vermarkten.
    und hier liegt die Kunst und zugleich auch noch die Schwäche von Frosta.
    Jetzt macht man (zwar zugegeben sympatische) Werbung für die Massen und benutzt Schlagworte und schöne Bilder, aber das machen halt ALLE.
    Der Erfolg kann nur an der Basis(beim Kunden ) erreicht werden.
    Und dafür braucht man motiviertes Personal das mit den Leuten spricht.

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