WDR zeigt Herkunft aller Zutaten für die FRoSTA Paella

Gestern Abend lief im WDR ein Beitrag über die Herkunft der Zutaten für unsere Paella.
Erst am vergangenen Freitag war das WDR Team bei uns in Bremerhaven. Wir haben die Herkunft aller Zutaten besprochen und ein ganz interessanter Bericht ist daraus entstanden.

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Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Hinnerk Ehlers (Vorstand)

Am 1.7.2009 bin ich bei FRoSTA als Geschäftsführer Deutschland/Österreich gestartet und seit 1.1.2010 als Vorstand Marketing und Vetrieb auch für unsere Geschäfte in Osteuropa verantwortlich.

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  • Ein sehr guter offener teilweise kritischer Bericht, der die Problematik Regionalität versus 67.000 km Wegstrecke der Zutaten bei der Paella aufzeigt, ebenso wie die Preiserhöhung bei der Verwendung von deutschen Hühnerfleisch contra Welthandel.

    Die hohe Wegstrecke der Zutaten dürfte natürlich bei den gesamten vegetarischen Nudelgerichten deutlich geringer sein. Da hat sich das TV Team wirklich ein Gericht gegeriffen, wo diese Wegstrecke der Zutaten besonders hoch ist.

  • Die meisten Infos des Berichts waren ok. Aber was sollte das mit dem Zusammenzählen der Kilometer? Ist ja völlig absurd. Wenn ich nur eine einzige Zutat habe, die 10.000 Kilometer zurücklegt oder 2 Zutaten die auch jeweils 10.000 Kilometer zurücklegen, dann kann man die ja nicht einfach zusammenzählen. Was soll das denn zeigen? Jede Zutat ist dann ja auch in geringeren Gewichtsanteilen vorhanden. Und ein paar Krümel Gewürze fallen wohl kaum genauso ins Gewicht wie eine Hauptzutat. Es ist klar, dass da irgendwie spektakuläre Zahlen mit einer Milchmädchenrechnung zusammengestümpert werden sollten.

  • Der Inhalt des Beitrags ist wirklich etwas ungenau transportiert (So jedoch besser zu konsumieren und jeder kann sich ja selbst weiter informieren!!!!), aber ich verneige mich vor Frosta. So entspannt mit kritischen Fragen umzugehen, ist einfach schön zu sehen! Ich bin selbst TV-Journalist und arbeite für ein kritisches Nachrichtenmagazin. Wenn alle Unternehmen, Institutionen und Bösewichte so offen auf Fragen reagieren, dann wäre ich bald arbeitslos. Denn Konfrontation entstehet erst durch Blockade. 😉

  • Gehört zwar nicht direkt hierher, aber passt zumindest thematisch:

    Gestern abend kam im zdf ein Bericht über Gesundheitsgefahren durch Plastikverpackungen, den man sich auch in der Mediathek ansehen kann.

    Bei Minute 16.50 werden die Ergebnisse eines Tests auf BPA präsentiert. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass auch in der getesteten Frosta Gemüsepfanne 0,16 mg/kg BPA und damit immerhin die Hälfte des gesetzlichen Grenzwertes gefunden wurden.

    Da dies wahrscheinlich auf die Verpackung zurückgeht, dürfte dies auch bei allen anderen Frosta Gerichten wohl ähnlich sein?

    Ist das Problem bei Frosta bekannt und gibt es Bestrebungen Abhilfe zu schaffen?

    Ich esse die Gerichte fast täglich und war bisher aufgrund des Reinheitsgebots der Meinung, dadurch meiner Gesundheit tendenziell etwas Gutes zu tun. Bei diesem BPA Gehalt erscheint mir dies aber nun etwas zweifelhaft.

    [ Anm. d. Admin: Link zur Mediathek angepasst. ]

    • Ich bitte um Entschuldigung für den Tippfehler, gefunden wurden bei Frosta 0,16 mg/kg DIBP. Was aber an meiner Besorgnis nichts ändert.

    • Hallo science,

      Ersteinmal kurz vorab: Es besteht kein Grund zu Sorge, die gesetzlichen Grenzwerte wurden bei weitem nicht erreicht und ganz wichtig: Die bei Frosta zum Einsatz kommenden Verpackungen sind frei von Phthalaten. Die Folienlieferanten für unsere Beutel haben uns bestätigt, dass die nachgewiesenen Weichmacher nicht zur Herstellung der Farben, Klebstoffen und Folien verwendet werden. Das überprüfen wir auch regelmäßig.

      Weichmacher, insbesondere aus der Gruppe der Phthalate treten aufgrund ihres breiten Einsatzes in unterschiedlichsten Anwendungen weitverbreitet auf. Ein Eintrag kann, besonders in geringen Mengen, in der gesamten Herstellungskette aus verschiedensten Quellen erfolgen. Lebensmittel kommen bei der Ernte und Verarbeitung z.B. mit Transportbändern oder PVC-Schläuchen in Berührung, die Weichmacher enthalten (und abgeben) können. Weichmacher können aber auch aus Verpackungsmaterialien stammen, wobei hier die Quelle im Kunststoff, in Druckfarben oder im Klebstoff liegen kann. Einen eindeutigen Verursacher zu finden ist somit sehr schwierig.

      Die gemessenen Gehalte lassen sich unter Berücksichtigung der uns vorliegenden Dokumente und Stellungnahmen nicht auf die von uns eingesetzten Folien zurückführen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Weichmacher über den gesamten Herstellungsprozess in das Endprodukt „Sommergemüse“ gelangt sind (Feld, Ernte, Rohwarenverarbeitung beim Vorlieferanten, Rohwarenverpackung des Vorlieferanten, einschließlich Lagerung).

      Wir haben selbstverständlich die Messwerte zum Anlass genommen, auch bei uns nochmals alle Prozesse im Detail zu analysieren. Wie genau nun die gefundenen Substanzen in diesen Kleinstmengen in das Endprodukt gelangen konnten, wird aktuell von unserer Qualitätssicherung untersucht. Leider hat uns das ZDF nicht die LOT Nummer des getesteten Produktes geben können, da diese wohl verloren gegangen ist. Unabhängig davon tun wir nun alles, um unsere Prozesse weiter zu verbessern.

  • Sehr geehrter Herr Ehlers, man muss sich fragen, ob Sie vor lauter Prüferei überhaupt noch zum Produzieren kommen.

    Reis aus Italien, gegart in Dänemark, die Zwiebeln aus Polen, der Knoblauch aus China, das Hühnerfleisch aus Thailand, um nur einige Zutaten aufzuzählen.

    Man sieht es Ihren leckeren Produktverpackungen nicht an, dass die Zutaten für die Gerichte, die da drin stecken, aus aller Herren Länder herbei gekarrt werden, um bei Frosta dann letztendlich zusammen in die Packungen zu rutschen.

    Und immer wieder hört man von Frosta, wenn auch nur der kleinste Zweifel an der Qualität der Produkte aufkommt, wir überprüfen das regelmäßig, kein Grund zur Sorge, etc.

    Da muss wohl gerade Ihre Qualitätsicherung in Urlaub gewesen sein, als das Pferdefleisch in das Produkt Ihrer Konzerntocher gelangt ist, deren Produkte ja auf der Fertigungsstrasse von Frosta gefahren werden.

    Auch in 2006 hat die Qualitätssicherung versagt, als bei einem Tiefkühl-Gemüse-Test im Frosta-”Toskana-Mix” Rückstände von Pestiziden nachgewiesen wurden. Damals handelte es sich um das Fungizid “Vinclozolin”. Laut Oekotest soll der Pestizidgehalt die gesetzliche Höchstmenge um mehr als zehn Prozent überschritten haben. Ausser “Vinclozolin” entdeckte “Oekotest” damals sechs weitere Pestizide im Frosta®-Menü.

    Damals haben Sie einen spanischen Paprika-Anbauer als Übeltäter ausgemacht.

    Also, so einfach ist das Überprüfen all der vielen Zulieferer für Ihren Zutaten-Mix wohl doch nicht. Sie werden kaum Zeit finden regelmäßig, z.B. das Befinden der thailändischen Federviecher zu überwachen und wenn alles so wäre, wie wir Verbraucher uns das vorstellen sollen, dann stellen Sie doch mal ein Video über die Gegebenheiten vor Ort hier ein.

  • Sehr löblich jedenfalls, dass Sie sich mit den gefundenen Weichmachern auseinandersetzten. Was haben denn die anderen Hersteller, bei denen Weichmacher in den Lebensmitteln gefunden wurden, dazu gesagt?

    Allerdings sollte man das Thema nicht herunterspielen. Wenn es der Anspruch von FROSTA ist gesundes, natürliches Essen, ohne künstliche Zusatzstoffe zu verkaufen, muss man dem Ganzen nachgehen und sollte es keines Falls herunterspielen.

  • Hallo,
    also ich finde diese Seite echt super das ein Lebensmittel Hersteller so offen für seine Kunden ist. Meiner Meinung nach ist dies wirklich noch eine Markt lücke den die Kunden werden ja durch die ganzen Gammelfleisch skandale und so weiter wirklich sehr unruhig und wenn der hersteller dann so offen ist beruhigt das ungemein.

    [ Anm. d. Admin: URL wegen Verstoßes gegen die Blogregeln entfernt. ]

  • Der Bericht im ZDF kann einem Angst machen.

    Nun wurde in dem getesteten Produkt Frosta®-Gemüsepfanne des Tiefkühlkostherstellers Frosta® Dibutylphthalat (DIBP) gefunden.

    Frosta® ist der Hersteller, der sich das Reinheitsgebot seit 2003 auf die Fahnen geschrieben hat und betont, als erste und einzige Tiefkühlmarke in Deutschland sämtliche Zusatzstoffe aus den Produkten verbannt zu haben.

    Dibutylphthalat gehört da wohl nicht zu. Phthalate sind Weichmacher und werden vor allem in der Kunststoffproduktion verwendet, um spröden Kunststoffen eine elastische und geschmeidige Eigenschaft zu verleihen. Die Phthalate gehen dabei keine chemische Bindung mit dem Kunststoff ein. Das hat zur Folge, dass Phthalate aus dem Material relativ leicht „ausdünsten“ oder in Kontakt mit fettreichen Medien herausgelöst werden können.

    Nun sollen die bei Frosta zum Einsatz kommenden Verpackungen frei von Phthalaten sein. Und natürlich besteht auch kein Grund zur Sorge, weil die gesetzlichen Grenzwerte „bei weitem“ nicht erreicht werden.

    Doch wo kommt das Phthalat her, wenn nicht aus der Verpackung?

    Die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft haben unter anderem Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalate (BBP) als wahrscheinlich reproduktionsschädigende Stoffe eingestuft. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat daher u. a. für Dibutylphthalat eine tolerierbare, also bedenkenlose, tägliche Aufnahmemenge in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag definiert .
    Für Dibutylphthalat beträgt die tolerierbare Menge 0,01 mg/ kg KG/ Tag. Bezogen auf eine 60 Kg schwere Person wäre das eine tolerierbare Aufnahmemenge an DIBP von 0,6 mg/Tag.

    Daraus zu schliessen, „es bestünde kein Anlass zur Sorge“ finde ich mehr als verantwortungslos.

    Bei den festgelegten Grenzwerten handelt es sich um eine Risikobewertung.

    Ein Risiko ist eine nach Häufigkeit (Eintrittserwartung) und Auswirkung bewertete Bedrohung eines zielorientierten Systems. Das Risiko betrachtet dabei stets die negative, unerwünschte und ungeplante Abweichung von System-Zielen und deren Folgen (König, 2006, S. 9).

    Von Risiko spricht man, wenn die Folgen ungewiss sind. Ein sicherer Verlust ist kein Risiko. Eine Risikobewertung ist der Prozess der Bestimmung der Akzeptabilität eines Risikos.

    Phthalate stehen im Verdacht kanzerogen, reproduktionstoxisch und hormonell wirksam zu sein. Im Tierversuch ist es fruchtbarkeits- und entwicklungsschädigend. Fraglich, wo man das Risiko einer Krebserkrankung, Fruchtbarkeitsschädigung und Entwicklungsschädigung akzeptieren kann und will.

    In zwei retrospektiven Untersuchungen der Umweltprobenbank wurden in nahezu sämtlichen Urinproben Phthalate nachgewiesen. Dies weist auf eine ubiquitäre Belastung der deutschen Bevölkerung hin. DiBP findet sich, ausser in der Gemüsepfanne von Frosta® beispielsweise in Bodenbelägen, Klebstoffen, Lacken, Druckfarben, Hydraulikflüssigkeiten und Schmiermitteln.

    Ich denke mal, eine als Risikobewertung definierte tägliche Aufnahmemenge von 0,01 mg/pro Kilogramm Körpergewicht Dibutylphthalat pro Tag ist ein Wert, der nichts darüber aussagt, was letztendlich eine Langzeitexposition mit Phthalaten für Folgen auf den Organismus hat. Schlimm genug, dass wir die Substanz bereits aufnehmen, ohne etwas dagegen tun zu können, da muss es nicht auch noch über die Nahrungsmittel sein.

    In Lebensmitteln haben Phthalate grundsätzlich nichts zu suchen!

  • Die in der Sendung festgestellten Werte der Weichmacher Dibutylphthalat (Abk. DBP) und Diisobutylphthalat (Abk. DIBP)
    in der Frosta Gemüsepfanne sind (nicht nur für ein Qualitätsprodukt) eindeutig zu hoch.
    Diese Werte sollten als Problem erkannt und durch konsequente Massnahmen minimiert werden.
    Sollten diese Werte tatsächlich durch die Verpackung verursacht werden, sollte Frosta hier schleunigst umdenken. Zugegeben, die Frosta Verpackung macht einen leicht/handlichen Eindruck
    und lässt sich schnell, auch ohne Schere öffnen. Der Verbraucher nimmt jedoch lieber mal die Schere für eine weniger fortschrittliche Verpackung in die Hand und hat im Gegenzug niedriger Werte von Phthalate/Weichmacher.

    Nicht wenige essen mitunter täglich die vielfältigen und leckeren Menüs von Frosta, diese Kunden sollten nicht durch höhere Phthalat-Belastung bestraft werden.
    Jedoch denke ich, dieses Problem betrifft viele Lebensmittelhersteller in diesem Bereich, gerade deshalb sollte sich Frosta hier positiv von der Masse absetzen.

    • @ Oskar

      Frosta kocht auch nur mit Wasser. Ich denke mal, mit dem Gedöns um das Reinheitsgebot suggerieren sie den Kunden besser zu sein als die Mitbewerber.

      Come potevo concludere meglio se non con questo „Buon appetito!“?

      • @ waldgraf

        Viele Menschen, vor allem Singles, haben Bedarf für leckere und schnell zubereitete Fertiggerichte. Ein Grossteil legt dabei Wert auf Abwechslung/Vielfalt der Menüs und höherwertige gesunde Kost, was Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker usw. ausschliesst. Auch das MSC-Siegel der Fisch/Meeresfrüchte ist ein konsequenter Schritt. Dafür ist man auch bereit einen Mehrpreis zu zahlen. Ich finde dass Frosta diesen Markt gut bedient und sich von anderen Firmen, abgesehen vielleicht vom Bio-Bereich, positiv absetzt.

        Was z.B. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder Weichmacher angeht, so hat die gesamte Lebensmittelbranche diese „permanente“ Problematik, wobei im Babynahrungssektor ggf. häufiger und intensiver kontrolliert wird. Letztlich ist man auch durch Selbstkochen und Frischeinkauf im Supermarkt nicht vor Schadstoffen geschützt. Trotzdem sollte Frosta in diesem Bereich mehr tun als gesetzlich erforderlich, ansonsten hat der Verzicht auf Zusatzstoffe nur bedingt Vorteile.

  • @ Oskar

    Das ist in der Tat so! Auch beim selbst Zubereiten der Speisen stecken die Schadstoffe in den Lebensmitteln, egal ob „Bio“ oder nicht, wie uns die Entwicklung gerade in den letzten Wochen und Tagen am Beispiel der Bio-Eier zeigt. Es geht den Lebensmittelherstellern nur noch um Profit und das auf Kosten der Gesundheit der Verbraucher. Das Produkt „Ei“ ist nur eins von den Lebensmitteln, die unter der Bio-Flagge zur Abzocke dienen, da ändern auch noch so viele Bio-Siegel nichts dran, die sorgen nur für die Verbrauchertäuschung im großen Stil.

    Vor dreißig Jahren sind ältere Menschen noch an so klassischen Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall verstorben, heute stirbt diese Klientel vornehmlich an Krebs der verschiedensten Arten.

    Kein Wunder, wir essen uns zu Tode.
    Bei der Zellerneuerung produziert unser Organismus tagtäglich auch Krebszellen, doch sorgt unser Immunsystem dafür, dass diese Krebszellen gleich wieder vernichtet werden. Schadstoffe, wie z. B. Pestizide, Medikamentenrückstände und Phthalate, die wir mit der Nahrung aufnehmen, stören diesen komplizierten Ablauf, die Zellen entarten, es entsteht Krebs.

    Da sind Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker, Aromen und Farbstoffe etc., die Frosta im Zuge des Reinheitsgebots aus seinen Produkten geworfen hat, schon wieder das kleinere Übel.

    Wir hätten nicht die fünfte Geschmacksrichtung Umami, neben salzig, sauer, süß und bitter, wenn nicht der Japaner Kikunae Ikeda 1908 das Mononatrium-Glutamat entdeckte.

    Glutamat steht allerdings im Verdacht langfristig das Gehirn zu schädigen und zu Alzheimer zu führen. Damit fällt dann das Vergessen über die vielen potenziell gefährlichen Schadstoffe in den Lebensmitteln leichter.

  • der link ist in der mediathek nicht mehr zielführend: beitrag aus rechtlichen gründen entfernt.

    einem produkt mit beworbenem quasi-grün-anstrich darf so etwas nicht vorkommen, ich hab mich sicher gefühlt bei froste, aber das vertrauen ist weg.
    ich war grosser frosta-verfechter und jederzeit uneingeschrenkter fürsprecher, aber meine gesundheit ist mir heilig und deswegen werde ichaus der summe an Indizien mein geld jetzt nicht mehr für frostaprodukte ausgeben, es war zu naiv, dem gesund-image zu trauen. fühle mich etwas …(vorsorglich aus rechtlichen gründen entfernt)

    aber ich werde interessiert beobachten, wie euer marketing die kurve kriegt.

      • sicherlich ist das, was sie ausdrücken, ein problem. auch für mich. allerdings kann das wiederum kein argument sein, die ermittelten tatsachen zu ignorieren.

        wenn sie mich persönlich fragen, ist meine Antwort, dass ich fertiglebensmittel und darüberhinaus Plastik an sich ab jetzt konsequenter meide; vor allem an den stellen, wo es keinen nennenswerten mehraufwand ergibt.
        ich habe angefangen selber frisch zu kochen mit ausgewählten zutaten. und sicherlich ist der einschub gerechtfertigt, dass ich hier ebenfalls einer potenziellen Belastung ausgesetzt bin. das ist ja das Dilemma. aber konsequenz daraus kann eben nicht sein, aufgrund dieser durchaus frustrierenden Einsicht die Produkte weiter zu konsumieren, bei denen die belastung lupenrein nachgewiesen wurde.

        sicherlich kein perfektes system, aber das immer noch bestmögliche von den schlechten.

        dass die wellen der enttäuschung gerade bei frosta so hochschlagen ist ja wohl dem fakt geduldet, dass man hier explizit suggeriert bekam, sich etwas gutes zu tun. ich war im besten gewissen und habe naiv vertraut. und ich finde schon, dass ich ein recht habe, enttäuscht zu sein und mich ansatzweise betrogen zu fühlen, obwohl mir bewusst ist, dass das geschickte ausklammern der Wahrheit formal keine lüge ergibt, inhaltlich kommt es aber aufs selbe raus. das ist ja das Prinzip der Werbung.

        unterm strich konnte das produkt von frosta somit nicht meinen ansprüchen genügen und kommt deshalb nicht mehr auf den tisch.

        grüße

  • Bei ALDI Süd habe ich heute neue Bio Fertiggerichte von unseren Freunden von COPACK mit 600 g Inhalt zu je 2,49 EUR entdeckt (z. B. Bauernpfanne mit Schupfnudeln und Speck). Ich habe zugeschlagen, obwohl ich sonst so gut wie keine Fertig-Pfannengerichte kaufe, bzw. dann wenn ich sie ausnahmsweise kaufe, ich sie immer massiv mit weiteren Zutaten überarbeiten muss. Mal schauen, ob das Gericht mir ausnahmsweise so schmeckt…

    • Bio Bauernpfanne: Das Faible von den FRoSTA- und COPACK-Produktentwicklern für Paprikagewürz kann ich leider nicht teilen. Dann lieber frische Paprika reinnehmen, anstatt mit Paprikagewürz ein Bio-Gericht mit Pommesbudengeschmack zu verunstalten. Schade 🙁

  • Hier ist die Sendung des ZDF
    ebenfalls zu sehen:
    ZDFzoom: Eingeschweißt und abgepackt – „Wie sicher ist unser Essen?“

    ————————–

    Ansonsten habe ich ein paar andere Links/Sendungen zum Thema gefunden:
    „Der Weichmacher-Skandal“
    „Bisphenol A – Gift aus der Dose“
    „Hauptsache haltbar – gefährliche Verpackungen machen unfruchtbar!“

    Was diese Links zeigen ist doch folgendes: Das Problem durch Phthalat-basierte Weichmacher oder durch Bisphenol A besteht doch schon seit Jahrzehnten. Und zwar in der gesamten Lebenmittelbranche, wahrscheinlich inklusive Teile des Bio-Sektors. Diese Links zeigen auch sehr gut wie diese Stoffe in die Nahrung gelangen können. Davor zu fliehen ist schwierig, auch für Firmen, besonders wenn
    viele Zutaten verwendet werden.

    Die Möglichkeiten alternativer Wege oftmals begrenzt/aufwendig. Selber kochen wäre eine davon.
    Eine einzelne Firma kann die Gesamtproblematik nicht lösen, höchsten teilbereice. Dies kann nur der Gesetzgeber, idealerweise weltweit oder wenigstens innerhalb der EU tun.
    Von daher werde ich weiterhin meine Favoriten von Frosta kaufen, weil ich nicht selber kochen möchte.
    z.B. „Frosta Paella“ oder „Fettuccine Fisch Shrimps“, welche neben MSC Siegel ein optimales Verhältnis von Omega3 zu Omega6 sowie eine gesunde Portion an EPA/DHA (Omega3 Fettsäuren)
    bietet. Ausserdem denke ich dass Frosta durch die Firmengrösse auch eine gewisse Marktmacht hat um Umstellungen bei Zulieferer zwecks geringerer Belastung mit z.B. Weichmachern durchzusetzen.
    Aber auch im eigenen Werk könnte man mal nachschauen. Alternativen bei z.B. Transportbändern, sollte es jetzt oder bald geben.

    Ich hoffe auf eine gewisse Tranzparenz in Bezug auf Kommunikation mit dem Kunden, auch bei diesem Thema. Die Art der Kommunikation mit dem Kunden gefällt mir bei Frosta, auch was diesen Blog angeht, ansich gut. Bieten sonst die wenigsten Firmen im Lebensmittelbereich.

    [ Anm. d. Admin: Kommentar war wegen der vielen Links in der Moderation. Freigegeben und Links angepasst. ]

    • „Ausserdem denke ich dass Frosta durch die Firmengrösse auch eine gewisse Marktmacht hat um Umstellungen bei Zulieferer zwecks geringerer Belastung mit z.B. Weichmachern durchzusetzen.“

      dann sollte diese Marktmacht auch genutzt werden. Ich glaube ohne den nötigen Konumenten- oder Anbieterdruck ist dies eher unwahrscheinlich.
      Sicherlich ist die Schnittstelle zum Konsumenten über diesen Blog nicht der Regelfall und an sich toll. Aber man sollte dabei nicht Instrumente des Marketing mit einer Offenheit und Kundensensibilität verwechseln. kann aber muss nicht, und im Regelfall: ist nicht!

      Ich würde mir als Kunde schon einen brauchbaren Kommentar seitens frosta wünschen und das Blog hier wäre doch demnach eine geeignete Plattform.

  • Hallo Herr Oskar,

    gute Recherche. Vielen Dank. Ich frage hier weniger nach dem Verbraucherschutz. Da gibt es sicher gute Vertreter (Foodwatch. BÖLW, etc). Aber um Ihre Meinung konkret einzuordnen, eine kurze Rückfrage: Wie ist Ihre Meinung zur Massentierhaltung? Wir wissen m.E. da noch zu wenig. Viele wollen dieses Thema nicht aktiv thematisieren. Wie ist da Ihre Haltung? Es geht nicht um Verbraucherschutz, der kommt erst dahinter. Es geht mir hier um die Haltung von Tieren und um das Für und Wieder von Massentierhaltung. Ein Thema was meines Erachtens auch FRoSTA beschäftigen sollte, bzw. schon aktiv betreibt. Beste Grüße HH

    • Hallo Heinzte,

      mit dem Thema Massentierhaltung habe ich
      mich noch nicht so intensiv beschäftigt,
      klar ist jedoch, jedes Tier sollte
      ein Recht auf „folterfreie“ Haltung haben.
      Artgerechte Haltung wäre ideal.
      Dies muss jedoch kontrolliert werden,
      wenn es in Deutschland hier schon Probleme gibt kann man sich vorstellen wie es im Ausland aussieht.

  • Bei euch hatte ich ehrlich gesagt auch nie Bedenken, aber bei den Billigmarken muss man glaube ich schon eher etwas aufpassen!

    VG,
    Christoph

    [ Anm. d. Admin – Name in Gast geändert. Keine Keywords als Nickname verwenden. Siehe Blogregeln.]

    • wäre ja schön, wenn es so einfach wäre.

      bei einem durchdesignten produkt wie diesem wird ja wohl wenig dem zufall überlassen: die planung wird sich über den reinen beutelinhalt auch auf Verpackung und Darstellung erstrecken. nun ist nicht gesagt, dass ein edel und geschmackvoll anmutendes, praktisches Verpackungsmaterial auch gleichweit das wein hinsicht auf „Verunreinigung“ unbedenklichste ist.
      wenn man sich das spröde bioplastik in dem bericht ansieht, scheint es sogar eher genau andersherum.

      zugegebenermassen eine zwickmühle für den Hersteller.
      kann man von einem unternehmen erwarten, ökonomische aspekte unterzuordnen?

      traurige frage und keineswegs ein ausschliessliches frostaproblem, aber das ist kein argument.

      in meinenlaienaugen wäre der schritt so einfach: man nimmt dieses tolle bioplastik und rührt ordentlich die marketingtrommel: neu im hygienisch einwandfreiem bio-beutel!!!

      aber was ist, wenn die ursache der belastung tatsächlich nicht oder nur teilweise auf die verpackung zurückzuführen ist?

      dqann ist wieder zeit für endzeitstimmung aller, ist doch egal, bei den anderen anbietern isses bestimmt genauso, kann man eh nihcts machen, kommt man nicht dran vorbei

      ich kanns nicht mehr hören…

      LG

  • Hallo,

    habe gerade erst in letzter Zeit damit angefangen, vermehrt TK-Produkte von Frosta zuzubereiten, da mich die Qualität der Produkte überrascht und überzeugt hat.

    Nun höre ich von den Problemen bezüglich solcher Substanzen wie BPA und Phtalate und bin wieder skeptisch, diesmal weniger aus geschmacklichen und vielmehr aus gesundheitlichen Gründen.

    Sämtliche chemischen Substanzen, die eine potentiell schädliche Wirkung auf den Organismus haben, haben in Lebensmitteln nichts zu suchen. Bei Bisphenol und anderen Substanzen ist es ja leider so, dass die gesetzlichen Grenzwerte hier keinerlei Sinn ergeben, denn es handelt sich um einen hormonell wirksamen Stoff.

    Ich würde mich freuen, wenn ich in Zukunft wieder sorgenlos Ihre wohlschmeckenden und Zeit sparenden Produkte zu mir nehmen könnte.

    Danke

    (Ich finde es sehr transparent von Ihnen, dass Sie die Öffentlichkeit und den Kontakt zum Kunden suchen, z.B. mit diesem Blog)

  • Im Hamburger Abendblatt ist heute eine neue Berichtsreihe angelaufen. Anhand von 30 Produkten wird recherchiert, welche Wege/km die Zutaten und Lebensmittel absolviert haben, bis sie verkauft werden. Meines Erachtens eine recht interessante Recherche, die sich lohnt zu lesen und zu verfolgen. Das Projekt hat den Name: „Wo unser Essen herkommt“ .

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