Betriebsfest Nachlese

Vor einem Jahr habe ich mich nach dem Betriebsfest über die Band beklagt, die uns bei fast jedem Lied überzeugen wollten, was sie doch für gute Musiker sind.

Und neben einem Kommentar unserer Auszubildenden zu dem Beitrag kam am folgenden Montag auch unser mittlerweile in Rente gegangener Werkleiter auf mich zu und widersprach mir vehement.

Doch nicht umsonst haben die Organisatoren unseres diesjährigen Betriebsfestes am letzten Samstag sich für eine andere Combo entschieden. Und ich war mir mit meinen Kritikern anschließend einig, dass die zumindest ihre Sache gut gemacht haben. Und unser ehemaliger Werkleiter meinte, dass ich das ja auch ruhig mal schreiben könne, damit ich auch mal positiv im Blog berichte. Gut, hiermit geschehen. „The Tramps“ hießen sie und man kann sie durchaus empfehlen. Und sie treten auch etwas festlicher auf, als auf dem Foto ihrer Heimseite. 🙂

Was mich aber den Abend fast umgehauen hätte, war, dass plötzlich noch ein Kollege mit seiner Frau aufgetaucht ist. Diese Aussage für sich genommen scheint etwas banal, aber die beiden hatten erst am Samstag im engsten Familienkreis geheiratet. Und nachdem die Feier zu Ende war, sind sie dann noch auf das FRoSTA-Betriebsfest gekommen.

Alles Gute den beiden noch mal von dieser Stelle aus!

Und hoffentlich viele glückliche Jahre und noch viele so schöne Abende wie bei uns im Kreise der FRoSTA-Kollegen. Da können sich andere Kollegen mal eine Scheibe abschneiden, die nicht gekommen sind, weil sie etwas wichtiges anderes vorhatten. 😉

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Frank Ehlerding (Controlling)

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Controlling

5 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Auch, wenn wir kein politisches Blog sind: Davon möchte ich mich aber weit distanzieren!

    Nichtsdestotrotz muss man nicht jedes englische Wort, ohne zu überlegen, bedingungslos in den eigenen Sprachgebrauch übernehmen, sofern es vernünftige Alternativen gibt. Ich weiß, damit kämpft man gegen Windmühlen. Deshalb geht es mir auch nur darum, mit so einem Wort mal zum Nachdenken darüber anzuregen. Schließlich ist das Wort „homepage“ dem Sachverhalt im Internet auch nur als neues Kunstwort angedichtet. Da kann man auch mal kreativ sein und sich dafür einen deutschen Begriff ausdenken. Und ich denke, jeder, der weiß, was eine „Homepage“ ist, wird sich auch denken können, was der Begriff „Heimseite“ soll. Das dann gleich in eine „braune Ecke“ zu stellen ist absoluter Unsinn!

    Ich habe mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, ich glaube, der war über eine Wohngemeinschaft, die haben versucht, alles nur auf deutsch auszudrücken. Da fielen auch so Begriffe wie „geröstete Weißbrotscheibe“ für „Toast“. Dies geht mir zwar auch ein wenig zu weit, aber da war keine Spur von Deutschtümelei, das war einfach Spaß an der Sache und die Herausforderung, einen deutschen Begriff zu finden. Und wahrscheinlich die gemeinsame Erkenntnis, das es meist auch anders geht, wenn man grundsätzlich mal bereit ist, auch eigentlich selbstverständliche Dinge, kritisch zu hinterfragen.

    Ich kann mich auch daran erinnern, dass eine größere deutsche Tageszeitung (fällt mir auch gerade nicht ein, welche das war) auch mal eine komplette Ausgabe ohne ausländische Begriffe herausgebracht hat. Eine der größten Schwierigkeiten war es nach Aussage der Autoren, im Sportteil das Wort „Trainer“ zu ersetzen, da der Begriff „Übungsleiter“ nicht das ganze Tätigkeitsspektrum widerspiegelt.

    Also mein Tipp: Sich nicht von irgendwelchen Technikfirmen jeden auswärtigen Begriff … oktroyieren lassen … und vor allem, sich auch nicht JEDE Heimseite im Netz reinziehen.

  • Technikfirmen ist gut….
    …wer war gleich nochmal die Firma mit…

    dem „FoodFinder“, den „Jobs“, dem „Disclaimer“…
    … „Sitemap“, „News“, „Corporate Governance“, „FAQ“…. etc.?

    Mich stört das mittlerweile selbst, dass jeder Mist auf Englisch geschrieben/gesagt wird, u.a. weil ein paar Marketingpfeifen, die ihre besten Jahre schon hinter sich haben, meinen, das wäre gerade angesagt und „cool“.
    Gut, das Bild ist vielleicht etwas zu starr gezeichnet, aber genauso kommt’s mir vor. Denn „cool“ ist daran irgendwie schon lange nichts mehr. Spätestens, seitdem nun wirklich Jeder Englisch in der Schule lernt.
    Und vor allem, wenn es dafür passende deutsche Wörter gibt.
    Und es ist ja nicht so, dass man einen Toast unbedingt umständlich beschreiben muss. Es wurden schon immer passende Wörter gefunden für Dinge, die es zuvor nicht gab – auch im Deutschen.

    Auch wenn jetzt Frostas Ausflüchte ins Englische noch verzeihbar sein mögen, aber jeder der sowas mitmacht, erst recht an Stellen, die noch von vielen „konsumiert“ werden, verantwortet mit, dass sich das Englische so klammheimlich in den Alltag einschleicht.

    Ich jedenfalls gewöhn mir zunehmend wieder an, soweit wie möglich Deutsch zu sprechen. Das geht zwar noch nicht soweit, dass ich Heimseite sag, aber das kann ja noch kommen 🙂 . Eine praktikable und noch akzeptierbare Alternative wäre vermutlich „Internetseite“.

  • Ich finde es auch albern, wenn jemand englische Worte benutzt wenn es dafür seit langem eingebürgerte deutsche Worte gibt. Aber manche Eiferer, die nun konsequent „alle“ Anglizismen verbannen wollen, schießen meines Erachtens weit über das Ziel hinaus. Sprache hat sich schon immer gewandelt und ist von anderen Sprachen beeinflußt worden (meines Wissens nach ist das Wort „Fenster“ auch nicht in „Deutschland“ erfunden worden). Das gilt natürlich heute umso mehr, da länderübergreifende Kommunikation für viele zum Alltag geworden ist.

    Es kann aber auch ein Vorteil sein, Begriffe aus neuen Sprachen zu importieren. Wenn ich von meinem „Desktop“ rede dann ist sicherlich nicht meine Schreibtischoberfläche gemeint. Und letztens meinte jemand zu mir, ich sollte die Ergebisse doch in ein „Spaltenbogenblatt“ eintragen. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was er damit meinte. Erst durch Nachfragen bekam ich heraus, dass damit ein Excel-Worksheet gemeint war.

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