Classic White Christmas

Noch ist es ja eine Weile hin, aber wer denkt bei dem klassischen Weihnachtslied „White Christmas“ nicht automatisch an hellgrau bedeckte Wälder und Tannen, an Winterlandschaften, auf denen beige der Schnee liegt?

Was? Wie? Nicht hellgrau? Nicht beige? Bei uns zukünftig schon! Zur Erläuterung: Wir haben seit einigen Tagen die ersten Lieferungen von unserem neuen Druck- und Kopierpapier bekommen. Hierbei handelt es sich um umweltgerechtes Recyclingpapier. Mittlerweile gibt es das ja in verschiedenen Graustufen. Wir haben uns … ähhm … falsch … irgendjemand bei FRoSTA hat sich für die einfachste Variante entschieden, sprich die Papiersorte, die noch am weitesten von dem entfernt ist, was man ein weißes Blatt Papier nennt. Es ist nach meinem subjektiven Empfinden eindeutig eine Mischung aus Hellgrau und Beige.

Und nun kommt’s: Diese graue Maus von Papiersorte wird doch vom Hersteller kackfrech noch als „classic white“ bezeichnet … tja, ich würde zu gerne mal zu denen in die Marketingabteilung gehen und die Damen und Herren dort für ihre klassisch weißen Zähne loben und dann fragen, mit welchen Waschmittel sie ihre Hemden denn so klassisch weiß bekommen haben.

Nun habe ich ja auch ein Herz für die Umwelt und bin nicht grundsätzlich negativ gegenüber Recyclingpapier eingestellt, doch in einigen Fällen ist die Benutzung von nicht wirklich weißem Papier eher suboptimal. Insbesondere wenn farbige Elemente gedruckt werden sollen. Und so haben sich einige im Haus erst mal einen Notvorrat an weißem Papier als Restbestand zugelegt. Quasi Hamsterkäufe wie bei den gerade ausgelaufenen Glühbirnen.

Besonders schön ist auch, dass unser Briefpapier mit Briefkopf noch auf normal weißem Papier gedruckt ist. Ist der Brief mehr als eine Seite lang, wird für die weiteren Seiten normales Druckerpapier genommen. Ein Kollege hat mir heute gerade schon erzählt, dass er eben einen Brief mit einem normal weißem Deckblatt und einer grauen … quatsch … klassisch weißen zweiten Seite verschickt hat. Ich denke, der Empfänger wird wahrscheinlich leicht mit der Stirn runzeln, wenn ihm das auffällt. Aber egal. Die Welt ist eben nicht immer schwarz und weiß, sondern manchmal auch in Variationen von klassischem Weiß.

Über den Autor Zeige alle Beiträge Website des Autors

Frank Ehlerding (Controlling)

Frank Ehlerding (Controlling)

Controlling

7 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Möglicherweise wird der Empfänger sich aber auch wundern, wo den der Rest des Briefes ist und wieso ein Stück Zeitung mit gesendet wurde 😉

    Nun, grundsätzlich ist Umweltschutz eine sehr wichtige Sache. Gerade bei euren hochwertigen Produkten darf das auch betont werden und es passt hervorragend in mein Bild von eurer Marke. Man kann aus der Not eine Tugend machen und druckt klein auf jede Seite „gedruckt auf 100% chlorfreiem Recyclingpapier“ o. ä. Dann würde ich aber auch die nächste Briefbogen-Bestellung in Classic White aufgeben 😉

  • Herzlichen Glückwunsch zum umweltfreundlichen Druck in Bremerhaven! Was ich nach unseren Erfahrungen im Hamburger Büro sagen kann: Innerhalb weniger Wochen hat sich das Auge an den neuen Farbton (dunkelweiß sagen die Kinder in der Zahnpastawerbung zu der Lehrerin…) gewöhnt. Also: Passt scho`!

  • Die Umweltfreundlichkeit liegt wohl im Auge des Betrachters der jeweiligen Schriftstücke. Dem hochgesteckten Vorhaben, für interne Zwecke und Notizen das „Classic“ zu verwenden, steht gegenüber, dass der Drucker heutzutage nicht mehr mit Einzelblatteinzug betrieben wird. Wichtig ist, zu Verwendung solchen Papieres bewusst zu stehen – dann wirds auch beim Empfänger angenommen.

  • Ich finde ehrlich gesagt, dass auch Farbausdrucke auf unserem neuen Umweltpapier sehr gut aussehen. Ist vielleicht Geschmacksache aber „hochglanz“ ist ja sowieso nicht mehr „in“. Das Magazin „Essen & Trinken“ hat das Papier auch gerade auf matt umgestellt hat.

Jetzt Kommentar schreiben und mitdiskutieren

Bitte vor dem Kommentieren unsere Blog-Regeln zur Kenntnis nehmen.