Das Imperium schlägt zurück – Eine Rezension.

Endlich: Es gibt ein Lied über FRoSTA! (http://www.musicload.de/item.ml?releaseid=1277047_4)

Es war schon immer unsere Hoffnung, dass einmal ein richtiger Superstar freiwillig ein Lied über FRoSTA schreibt. Wir hatten zwar eher an Robbie Williams oder Xavier Naidoo gedacht, aber die Gruppe Sondaschule stand gleich an 3. Stelle auf unserer Wunschliste. (Die 10er-Potenz hinter der Zahl 3 lässt sich leider irgendwie nicht richtig darstellen …) Damit diese Sensation nun nicht in den Hinterzimmern dieses Blogs im wahrsten Sinne sang- und klanglos untergeht, habe ich mich zu einer kleinen Abhandlung entschlossen:

Selten hat jemand den diffizilen Umgang der FRoSTA-Hotline mit den Verbrauchern in so pitoreske Bilder gefasst wie diese kleine Combo. Der Anfang ist jedoch erschütternd: „die röntgenbilder meiner lunge seien so schwarz das man nichts erkennen kann“. Eloquent wird vom augenscheinlich autobiographischen Erzähler sein menschliches Schicksal ohne Schnörkel auf den Punkt gebracht, nichts beschönigt, nichts durch die rosarote Brille in die Belanglosigkeit des Harmlosen gebeamt. Und neben der Raucherlunge hat der tragische Held noch ein weiteres Problem, das er bisher vergeblich versucht, mit „Tiefkühlwaren“ zu heilen: „die sind zwar lecker aber machen mich nicht dicht“. Hier behauptet der Protagonist unumwunden von sich, nicht ganz dicht zu sein. Ob dies jedoch in geistiger Hinsicht zu sehen ist, oder aber ob hier in bisher in der Musikbranche nicht gekannter Offenheit über Inkontinenz schwadroniert wird, bleibt im Dunkeln.

Doch der Mann der Feder, der sich selbst das Pseudonym „Costa“ verleiht, gibt nicht auf und beweist nicht nur Beharrlichkeit, sondern vielmehr, dass man auch jenseits der Grenzen konventioneller Rechtschreibung seinen Platz in der Gesellschaft finden kann. Am Ende bleibt ihm der Erfolg allerdings versagt: Es gibt keine „cannabispizza“. Die Enge staatlicher Konventionen verhindert ein erhofftes Happy End. Und während die treibenden Beats durch ekstatische Klimmzüge auf der Tonleiter versuchen die textliche Schwermütigkeit erträglich zu gestalten und die offensichtlich bei ebay günstig aus dem Restefundus von James Last ersteigerten Bläser den „Schnee“ mit Überdruck von der Linie fegen, singt der Chor leise im Hintergrund: „backe, backe Kuchen“. Da kann man nur sagen: Au Backe! Offensichtlich führt uns der Autor an der Nase herum, denn hier wird nicht die Wirklichkeit in musikalische Prosa projiziert, sondern eine fiktive Geschichte von surrealistischer Absurdität erzählt. Die bittere Wahrheit ist: FRoSTA macht keine Pizza. Und die bittere Wahrheit ist auch: Costa ist ein Konkurrent von uns und produziert selber Pizza! Er hat also allen Grund, einen unliebsamen Mitbewerber mit Anfragen nach nicht gesetzeskonformen Produkten aus dem Weg räumen zu wollen! 😉

Vielleicht aber hat der Autor des Songs auch schon früher als die meisten FRoSTA-Mitarbeiter von dem neuen provisorischen Spielzeug erfahren, das der angesprochene „herr frosta“ gerade vorgestellt hat. Hier der entlarvende Ausschnitt bei dem dem Koch ein „Bonus“ zuteil wird:

Deshalb noch ein ernstes Wort von mir:

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Frank Ehlerding (Controlling)

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