Die grauen Männer von Samoa und die geklaute Zeit bei FRoSTA

Was hat Samoa mit FRoSTA zu tun? Ehrlich gesagt: so genau weiß ich das auch nicht, aber ich vermute, dass die bevorstehenden Ereignisse in Samoa gravierende Auswirkungen auf uns bei FRoSTA in Bremerhaven haben könnten. Deshalb informiere ich Sie lieber, bevor es zu spät ist.

Die Einwohner von Samoa sind beim Silvester feiern bisher immer die letzten gewesen. Die Inseln liegen mitten im Pazifik, etwas östlich der Datumsgrenze. Das hat die Folge, dass der für Samoa wichtige Wirtschaftsraum Australien / Neuseeland ihnen immer fast einen Tag voraus ist, was nahe dem Wochenende zu Schwierigkeiten mit dem jeweils schon bzw. schon nicht mehr arbeitenden Kollegen in der anderen Zeit- / Datumszone führte.

Doch wie bei „Momo“ wird den Einwohnern jetzt Zeit gestohlen und zwar ein ganzer Tag. In diesem Jahr entfällt in Samoa der 30. Dezember. Samoa wechselt damit sozusagen in eine andere „Datumszone“ und hat dann denselben Wochentag wie Australien / Neuseeland.

Diejenigen, die schon einmal hier in Bremerhaven im Klimahaus gewesen sind, dürften sich jetzt sofort fragen: Meine Güte! Hat das auch Auswirkungen auf FRoSTA? Allen anderen muss ich jetzt die Erklärung für diese Verunsicherung liefern:

Bremerhaven liegt auf dem auf dem 8. Längengrad. Das Klimahaus stellt die Klimabedingungen (und –veränderungen) rund um die Erde auf dem 8. Längengrad vor. So kann man dort auch die schwülwarme Inselwelt von Samoa hautnah erleben. Die liegt zwar nicht auf dem 8. Längengrad, aber auf dem 172. Längengrad. Samoa liegt also genau in der Verlängerung des 8. Längengrades auf der anderen Seite des Globus.

Was passiert nun aber, wenn Samoa auf der anderen Globusseite einen ganzen Tag überspringt? Verschiedene Szenarien sind möglich:

a) Wir in Bremerhaven bekommen diesen zusätzlichen Tag geschenkt. Die Frage wäre, ob dies dann ein normaler Arbeitstag wäre oder ein Feiertag. Vielleicht könnte man den Tag auch weiterverschenken. Oder wir verlosen diesen Tag in einer Promotion-Aktion für FRoSTA an unsere Blog-Leser.

b) Wir müssen den 30. Dezember ebenfalls überspringen. Dann wird sich aber der eine oder andere Kollege ärgern, dass er für den Tag schon einen Urlaubsantrag eingereicht hat.

c) Wir können unsere Zeitzone nach eigenen Wünschen neu festlegen. Aufgrund der großen Absatzchancen in Zukunftsmärkten würde ich eine Zeitzone von Indien oder China vorschlagen. Das würde allerdings dazu führen, dass wir unsere Kollegen im Marketing in Hamburg, die ja nicht auf dem 8. Längengrad liegen und in der derzeitigen Zeit verharren werden, noch eher aus dem Bett klingeln müssten. Zwar sind wir hier im Controlling in Bremerhaven den Kollegen in Hamburg, obwohl östlich von uns gelegen, sowieso meistens ein Stück voraus, aber das würde vielleicht doch nicht so optimal sein.

d) Letzte mir bekannte Möglichkeit: Es passiert gar nichts. Kann ich mir aber nicht vorstellen. Wäre ja langweilig, oder?

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Frank Ehlerding (Controlling)

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1 KommentarSchreibe einen Kommentar

  • Am wahrscheinlichsten ist in unseren Breitengraden wohl vorerst d.
    Obwohl ich gespannt bin, ob dieses Beispiel demnächst direkt Nachahmer findet, die sich ebenfalls diverse Vorteile vom Zeitsprung erhoffen und wer weiß, ob sich dann nicht tatsächlich ein gewisser Trend entwickelt… 😉

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