Wahrlich ich frage Euch …

Vielleicht kann mir mal jemand aus der verehrten Leserschaft auf die Sprünge helfen. Es geht um einen mysteriösen Spezialfall in Sachen Steuern.

Wir bei uns im Controlling gehören ja grundsätzlich zu einem Menschenschlag, der die Welt anhand von Fakten und Zahlen begreifen will. Doch es gibt auch die am anderen Ende dieser Skala, jene Hellseher, Kartenleger, Astrologen und Wahrsager, die das Leben in Nebelschwaden hüllen, sich vor klaren Aussagen drücken und in bunten Bildern die Zukunft fabulieren ohne auf den Boden der Tatsachen auch nur halbwegs Rücksicht zu nehmen.

Wie ich aus einem Bericht bei T-online.de entnommen habe, hatten diese Personen mit der besonderen Gabe im EU-Mitgliedsland Rumänien bisher einen besonderen Status. Sie brauchten nämlich keine Steuern zu zahlen, denn ihr Tun wurde als „soziale Tätigkeit“ eingestuft. Dies hat sich aber nun geändert, denn wie im Bericht zu lesen, hat Rumänien jetzt „Astrologen, Hexen, Hellseher und „artverwandte“ Berufe offiziell anerkannt“, so dass auch diese jetzt nicht mehr um eine Steuernummer herumkommen.

Der Hinweis auf „artverwandte“ Berufe hat aber gleich meine Aufmerksamkeit erregt. Deshalb nur mal rein Interessehalber eine Frage an die Steuer-Experten unter den Lesern: Angenommen, unser FRoSTA-Marketing wäre nicht in Hamburg, sondern in Rumänien angesiedelt gewesen, hätten die Kollegen dann auch keine Steuern zahlen müssen? Ich meine natürlich wegen der sozialen Tätigkeit…
😉 (Ist selbstverständlich eine rein rhetorische Frage.)

Sachlich fundierte Grüße aus dem Controlling Bremerhaven an unser Marketing in der HH.

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Frank Ehlerding (Controlling)

Frank Ehlerding (Controlling)

Controlling

5 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Nein, nein, nein, es ist ja alles ganz anders!

    Um in Rumänien Erfolg zu haben, muss man neuerdings der „Partei für schöne Menschen“ angehören, die von dieser blonden Dame ins Leben gerufen wurde. Zum Parteiprogramm gehört ja unter anderem, Seitensprünge mit einem Bußgeld zu ahnden…
    In so einer Partei wird es sicher möglich sein, dem FROSTA-Team die entsprechenden Vorteile einzuräumen.

    Es ist also NICHT die Frage, OB das mit der Steuerfreiheit geht, sondern WIE! 🙂

  • Zumindest im Marketingbereich Werbung verspricht man ja dem Kunden edelste Bohnen, feinste Gewürze und erhabensten Geschmack, ohne dass der Kunde weiss, ob das auch tatsächlich der Wahrheit entspricht. 😉

    • Wenn ich mir die Frosta-Pfanne ansehe, die ich gerade esse, könnte die Trefferquote der „Vorhersagen“ auf der Verpackung allerdings sehr hoch sein. 😉

  • Hach ja… jetzt, da uns der liebenswürdige Herr Ehlerding endlich wieder mal mit einem seiner legendären Blogbeiträge beglückt, wollen wir ihm den Spass natürlich gönnen und lassen uns hier im Marketing (fast) kommentarlos verunglimpfen…. Wenn`s zu schlimm wird, hüllen wir uns einfach wieder in die ein oder andere Nebelschwade und warten das Schlimmste ab….

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