Zeichen und Wunder!

Kurz vor Weihnachten habe ich in „Episode II: Die dunkle Seite“ über die unmenschlichen Leiden berichtet, die viele unserer Kollegen erdulden müssen, welche ihre Büros gegenüber des Iglo-Hochregallagers haben. Denn immer wenn die Dunkelheit ihre unheimlichen Bahnen brach, erschien „Kapt’n Ahab – the next generation“ auf der Breitseite des Iglo-Lagers:

Es schien so, als würden die Ex-Unilever-Leute den Kampf um die Truhenplätze nicht allein den Kräften des Marktes überlassen wollen, so als wollte man uns mürbe machen. Und einige Kollegen waren auch schon kurz davor, unter dem psychischen Druck zusammenzubrechen.

Doch dann das:

Sehen Sie?

Sie sehen nichts!!!

Kein Kapitän weit und breit.

Aufgefallen ist es mir in der Woche nach Weihnachten, also nur wenige Tage nachdem ich durch meinen Bericht die ganze Wahrheit für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht habe. Nun stellt sich automatisch die Frage: Was ist passiert? Ist es Zufall? Ist der Beamer kaputt gegangen? Oder sind wir gar Zeuge der Auswüchse einer Revolte auf der anderen Straßenseite geworden und ist der Kapitän womöglich Opfer der „Meuterei auf der Iglo“ geworden? Hat der Kapitän bei der bekannten Drohung /Aufforderung: „Gib uns all dein Gold“, vorgetragen von kleinwüchsigen, als „Piraten“ verkleideter Hosenscheißer, nicht nur seinen gesamten Bestand an Fischstäbchen, sondern auch noch seinen Beamer dazu gegeben?

Doch ist es nicht auch möglich, dass meine Schilderung der erbarmungswürdigen Zustände meiner FRoSTA-Kollegen irgendwo in der Schaltzentrale der Iglo-Macht zu einer kleinen Träne des Mitleids geführt hat? Ist da jemand mitten in der Nacht aufgewacht mit den Worten: „Oh mein Gott! Was haben wir nur getan?!“ und ist es dann in dieser rauen kapitalistischen Konkurrenzwelt vielleicht zu einer Geste der Barmherzigkeit gekommen?

Wenn dem so ist, möchte ich den Kollegen von der anderen Straßenseite an dieser Stelle natürlich ganz herzlich DANKE sagen! Es ist nie zu spät auf den Pfad der Tugend zurückzukehren. Und die FRoSTA-Leute gegenüber dem Iglo-Lager sind auch schon viel entspannter geworden. Die meisten kommen jetzt schon mit nur noch einer Gruppentherapiesitzung in der Woche aus und wenn die Entwicklung weiter so positiv verläuft, können wir ab Mitte des Jahres die Zahl der Zivildienstleistenden auf die Hälfte reduzieren.

Doch andererseits gibt es nun für die Kollegen auch keine Entschuldigung mehr für eventuelle Minderleistungen. Die Zeit der Ausreden ist nun vorbei! Und wir im Controlling werden natürlich zwischendurch ein argwöhnisches Auge darauf haben.

Aber jetzt nicht.

Später.

Ober! Wir möchten erst einmal Nachtisch bestellen …

Epilog:
Wie sagte schon seinerzeit Yoda in Episode VI zu Luke Skywalker:
„Unterschätze nie die dunkle Macht des Blogs!“

… to be continued …?

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Frank Ehlerding (Controlling)

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