Hintergrundinformationen zum Thema Preiserhöhungen im Bereich Gemüse

Oder man könnte auch sagen, die Konkurrenz zwischen Energie und Nahrung auf dem Acker macht Peter von FRoSTA zu schaffen.
Ein anderes Schlagwort wäre: Wenn wir an der Zapfsäule sparen wollen, müssen wir im Supermarkt mehr Geld ausgeben.
Beide Aussagen sind sicher etwas polemisch formuliert, aber sie treffen den Kern.

Wie stellt sich die Versorgungssituation heute dar? Woher kommt die Einschätzung von FRoSTA , dass die Rohstoffpreise für Gemüse steigen werden, obwohl die Ernten in Europa noch gar nicht begonnen haben?

Das Szenario:

1.) Bereits im letzten Jahr waren die Ernteerträge schlecht bis sehr schlecht.
Viele Berichte in der Presse haben dies auch dem Verbraucher näher gebracht. Hier sei nur die Kartoffel, die Erbse, die Zwiebel oder der Porree erwähnt. Selbst typische Gemüse aus Asien für unsere internationalen Gerichte brachten in der abgelaufenen Ernte nur schlechte Erträge. Schon bereits im letzten Jahr stiegen die Rohstoffpreise kräftig an.

2.) Weltweit wachsen die Inlandsmärkte in Ländern, die in der Vergangenheit ihre Agrarprodukte exportiert haben. Wie z. B. China, Indien, aber auch Länder in Südamerika und nicht zu vergessen Polen.
Für diesen eigenen Bedarf werden auskömmliche Preise erzielt, so dass
der Export nicht mehr so interessant ist.
Damit einher geht eine Verlagerung der Rohwarenströme. Es zahlen heute andere Länder mehr für Rohstoffe als es Deutschland kann oder will. Um hier ins Geschäft zu kommen und die eigene Produktion zu sichern, muss man mithalten.

3.) Zurückgehende Anbauflächen für Gemüse aufgrund immer stärker werdendem Anbau von nachwachsenden Rohstoffen zur Energieerzeugung (z.B. Mais, Weizen ,Soja) Subventionen und geringeres Anbaurisiko veranlassen die Landwirte auf ihren Flächen kein Gemüse mehr anzubauen. Dies ist in der gesamten EU zu beobachten.

Vor dem Hintergrund dieser Fakten nehmen wir an, dass die Preise auch für die kommenden Ernten steigen.
Zur Zeit gehen alle noch von einer normalen Ernte aus . Wir wissen aber, dass evtl. klimatische Veränderungen, die uns die Experten vorhersagen, ebenfalls ihre Auswirkungen haben können.
Vor diesem Hintergrund war die Ankündigung einer Preiserhöhung unumgänglich.

Diese Informationen sollen dazu beitragen die Situation
zu verstehen.

Kein FRoSTA – Einkäufer akzeptiert leichten Herzens Preissteigerungen und wir betrachten diese Situation als eine Chance zu zeigen, dass wir mit guten Lieferantenbeziehungen und Marktkenntnissen unseren Verbrauchern das beste Preis-Leistungsverhältnis auf einem hohen Qualitätsniveau bieten.

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Erika Völlkopf

Erika Völlkopf

Arbeitet in der Abteilung "Einkauf"

40 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • „Vor dem Hintergrund dieser Fakten nehmen wir an, dass die Preise auch für die kommenden Ernten steigen.
    Zur Zeit gehen alle noch von einer normalen Ernte aus. Wir wissen aber, dass evtl. klimatische Veränderungen, die uns die Experten vorhersagen, ebenfalls ihre Auswirkungen haben können.
    Vor diesem Hintergrund war die Ankündigung einer Preiserhöhung unumgänglich.“

    Eine ziemlich dünne Argumentation für eine Preiserhöhung! Ist die Kristallkugel gerade im Service?

    Nur gut, dass Sie nicht die Zeugen Jehovas gefragt haben, die sagen den Weltuntergang schon sein Urzeiten voraus.

    Klimakatastrophe sei Dank! Was bietet sich da zur Profitmaximierung besseres an, als unter dieser Prämisse den Verbraucher abzuzocken, mit genau der fiesen Masche, die im Lebensmitteleinzelhandel seit einiger Zeit wie eine Seuche um sich greift: man reduziert den Packungsinhalt bei gleichem Preis, in der Annahme, dass der dumme Verbraucher es nicht merkt. Und das funktioniert sogar – noch – muss man sagen. Aber auch Verbraucher lernen dazu – durch Aufklärung. Hat denn bei Frosta keiner den Mut, den höheren Preis offen auf die Packungen zu drucken und dem Verbraucher klipp und klar Rede und Antwort zu stehen, aus welchen eventuell eintretenden Gründen man den Preis erhöhen muss? Ich glaube gerne, dass der Verbraucher dem Frosta -Management die TK-Beutel um die Ohren hauen wird. Da muss man aber durch, wenn man abzocken will, so ist das Feigheit vor dem Verbraucher.

    Wie an anderer Stelle in diesem Blog zum Ausdruck kam, lassen sich höhere Preise am Markt nicht durchsetzen. Deshalb die fiese Masche durch die kalte Küche mit dem abgespeckten Inhalt bei gleichem Preisniveau. Den Preis kann man auch später noch anheben – zusätzlich. Oder glaubt hier jemand, Frosta würde den Beutelinhalt wieder auf 600 bzw. 650 g setzen, wenn das oben prophezeite Zenario nicht eintritt?

    So gut kann Frosta gar nicht schmecken, dass man sich das als Verbraucher gefallen lassen muss.

    Andere Mütter haben auch schöne Töchter und bei dem ohnehin durch Geschmacksverstärker verlorengegangenem Geschmacksempfinden der Verbraucher, tuts dann auch eine Portion Fertigfutter preiswerterer Hersteller.

    Hier ist Frosta eins gelungen: das Vertrauen, das sich die Firma durch die Einführung des „Reinheitsgebotes“ bei den Verbrauchern aufgebaut hat, wird durch die versteckte Preiserhöhung schwinden.

    Geld wächst nicht auf den Bäumen und die Zeiten werden nicht besser, der Verbraucher hat immer weniger im Geldbeutel. Die Deutschen sparen als erstes am Essen.

    Einige TK-Truhen in den Supermärkten werden dann Frostafreie Zone werden. Dann haben die Mitbewerber mehr Platz für ihre Produkte.

    Ist das Haushaltsbudget klein, kauft man nicht mehr Frosta ein!

  • Man soll ja Trolle nicht füttern, aber ich tu es diesmal trotzdem 🙂

    Also ich verstehe sie nicht, Herr Hagen. Frosta informiert vorab, auch hier im Blog, die Verpackung wird kleiner, das Gewicht vorne auf der Verpackung deutlicher dargestellt (wie in den Kommentaren zum Blogeintrag „Frosta wird kleiner“ zu lesen ist). Da kann man doch nicht von „versteckter Preiserhöhung“ reden. Eine Preiserhöhung, ja, aber eine ungewöhnlich offene.

  • Auch wenn ich Hagen in seinen übrigen Beiträgen nicht wirklich zustimme, manche Aussagen, auch in diesem hier, darin sogar als verlogen empfinde, muss ich zugeben, dass aber genau der von ihm zitierte Absatz mir jetzt auch etwas eigenartig vorkommt.

    Bislang im anderen Blogeintrag und aufgrund der vielen Kommentare von Frosta-Mitarbeitern glaubte ich verstanden zu haben, dass die Preise erhöht werden müssten (bzw. natürlich die Packung verkleinert werden muss), weil die Preise für Gemüse etc. schon so dramatisch gestiegen sind oder es derzeit gerade tun.
    Nach dem Lesen dieses Beitrags jetzt habe ich aber eher den Eindruck, dass man sich absichern möchte, falls die Preise steigen sollten, wovon man ja derzeit scheinbar gar nicht ausgeht („Zur Zeit gehen alle noch von einer normalen Ernte aus“).

    Also wie denn nun? Ist man nun quasi gezwungen die Preise anzuheben oder macht man dies jetzt nur, damit man bei einer evtl. Erhöhung in nächster Zeit nicht dann dazu gezwungen wird?

    Wenn wirklich letzteres zutrifft(danach klingt der Blogeintrag hier), dann frage ich mich nun aber doch, warum man nicht einfach dann die Preise erhöht oder die Menge verringert, falls sich die Preise am Gemüsemarkt wirklich im Laufe der nächsten Zeit erhöhen sollten anstatt dies jetzt vorsorglich zu tun.
    Die dann bereits im Handel befindlichen Produkte wurden ja auch noch zu alten Preisen eingekauft, denen braucht man dann auch nicht nachtrauern, wenn sie noch mehr Inhalt haben. Die Beutel, bei denen die teuren Rohstoffe drin sind, kann man dann ja kurzfristig als Reaktion auf die gestiegenen Preise verkleinern oder verteuern.

  • LOL ich glaube Herr Wolf Hagen Sie üben sich in diesen Gesten http://www.uni-giessen.de/~gk1773/images/3affen.jpg
    denn anders kann ich Ihre Ignoranz nicht verstehen. Merken Sie eigentlich, dass das Weltklima eine Veränderung durchmacht? Ach?! sagen Sie es doch gleich dass Sie Merkbefreit sind – gegen Merkbefreitheit gibt es aber leider keine Medikamente außer Augen auf.
    Apropos Geschmack? Ich darf Sie zitieren „So gut >>kann

  • @Martin S.
    Es ist davon auszugehen, dass wenn man ein Geschäft fürht, doch mit etwas Weitblick arbeiten sollte um keine Verluste einzufahren.
    Durch die Klimaveränderungen wird es sicher noch die eine oder andere größere Schädlingsplage geben und damit gehen auch Ernteverluste einher.

    @Olli
    ich muss noch zu meiner Ansage an Herrn Hagen anfügen: Wenn man sparen will sollte man das nicht am Treibstoff für den eigenen Körper tun.

  • Naja Olli… das mag ja irgendwann mal in Zukunft eventuell zutreffend sein, aber warum dann heute schon Preise erhöhen? Um den Kunden daran zu gewöhnen?

    Aber ich gebe zu, ich vergas bei meinem vorherigen Beitrag, dass Frosta vielleicht längerfristige Verträge mit dem Handel haben könnte und damit vielleicht an den Preis oder einen gewissen Preisrahmen gebunden ist.
    Das erschwert natürlich ein kurzfristiges Handeln.

  • Für alle, die sich den Bericht und die Kommentare später mal ansehen muss man erklären, dass die Geschichte einen Bericht vorher schon angefangen hat.

    @ Martin S.
    Welche Konkurrenz hat Sie denn kurzfristig angeworben?
    😉

    Zu Ihren Zweifeln:
    Im Beitrag steht eindeutig, dass die Rohwarenpreise bereits in der Vergangenheit wegen der schlechten Ernte stark gestiegen sind. Hier noch mal die Beispiele für die „neutralen „Quellen, die dies bestätigen:

    – ARD-Ratgeber Geld
    – Tagesschau

    Nun lassen wir uns wegen kurzzeitiger Preiserhöhungen nicht gleich ins Bockshorn jagen und erhöhen auch gleich die Preise für unsere FRoSTA-Produkte, obwohl es aufgrund der Kostenerhöhungen auch schon viel früher als jetzt geschehen gerechtfertigt gewesen wäre. Dafür ist der Ärger, den man sich mit solch einer Maßnahme zuzieht, (wie man auch hier leider sehr schön sieht) viel zu groß, als dass wir so was leichtfertig beschließen würden.

    Doch wie man auch aus dem Beitrag herauslesen kann, ist auch in Zukunft nicht damit zu rechnen, dass dieses hohe Preisniveau für unsere Rohwaren in Zukunft sinken wird. Zwar rechnen wir zunächst mal mit dem „Normalfall“ einer eben normal ausfallenden Ernte, aber zum einen spielt das Wetter leider immer öfter verrückt, die „Chance“, dass mal wieder irgend etwas dazwischen kommt, wird immer größer (doch das ist lediglich eine rein persönliche Einschätzung von mir), viel wichtiger ist aber die Aussage in dem Bericht von Frau Völlkopf, dass die Nachfrage steigt und gleichzeitig die Anbauflächen für Gemüse auch noch sinken!

    Auch für die sinkenden Anbauflächen hatte ich ja schon die neutrale Quelle Tagesthemen angeführt, auch wenn es dort bei gleicher Ursache um die Auswirkungen auf den Bierpreis geht.

    Dies bedeutet, dass es bereits bei einer normalen Ernte höhere Preise geben wird. Das heißt, dass auch in Zukunft unsere Einkaufspreise nicht wieder fallen werden, sondern mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit mindestens so hoch bleiben wie sie jetzt schon sind. Dies zwingt uns nun endgültig zum Handeln. Deshalb müssen auch wir die Preise erhöhen.

    Ich hoffe, dass das zur Klärung der Missverständnisse beigetragen hat. Ansonsten ruhig noch mal nachfragen. Kann aber sein, dass die Antwort ein wenig auf sich warten lässt, weil ich auch gerne mal das schöne Wetter draußen genießen möchte. :-))

  • Scheint so, Herr Ehlerding, als müssten Sie heute Überstunden machen, na, ja, die Sonne ist ja auch schon weg.

  • Mit einer Gewichtsreduzierung bin ich gar nicht einverstanden. Bisher habe ich den Inhalt von Pastagerichten immer mit 100g Nudeln angereichert, damit die Portionen für 2 Tage reichten. Zum Beispiel Fettuccine mit Hähnchen-Filet enthält 8 % Blattspinat und 10 % Kirschtomaten. Welche Zutaten werden nun reduziert? Die Bandnudeln oder der Spinat? Wie rechnet sich hier die Gewichtsreduzierung von 100g?
    Ich würde lieber einen höheren Preis akzeptieren.

  • Vielen Dank für ihre Erläuterung.
    Ich finde es interessant, dass sich Klimaerwärmung und BtF (Biomass to fuel) auch hier schon so deutlich auf die Lebensmittelpreise auswirken.
    Aber ehrlich gesagt: In Mexiko gab es auch gerade den Tortilla-Aufstand aus diesen Gründen. Und Lebensmittel waren, gemessen am Gesamteinkommen, nie so billig wie bisher.
    Aber zu ihren Packungsgrößen:: Wenn die Verpackungen so einen großen Anteil an den Kosten ausmachen wie sie es beschreiben, würde auch ich eine doppelte Packungsgröße vorschlagen:
    1 * 500 gr als Single-Packung
    1 * 1000 – 2000 g als „Familienverpackung“ mit irgendeinem preiswerten Wiederverschluss zur Mehrfachnutzung.
    Die 500 g erscheinen mir auch einfach arg klein.
    Wenn Sie die Großpackung größer als die üblichen „Billiganbieter“ auslegen und für eine Mehrfachnutzung einen guten Verschluss einbauen, sehe ich dafür Bedarf.

  • … die verschiedenen Packungsgrößen hatte ich unter dem vorherigen Eintrag „FRoSTA wird kleiner“ schon wie folgt kommentiert:
    „… zwei verschiedene Verpackungsgrößen bedeuten auch zwei Truhenplätze im Supermarkt. Da wir heute, wie ja schon häufig beklagt, nicht überall und wenn dann häufig nicht mit einer großen Auswahl an Produkten zu finden sind, sehen wir die Möglichkeit heute nicht. (11.04.07 @ 14:47)“

    @Axel
    … mir geht es jedenfalls so – höre meistens erst auf zu essen, wenn die Pfanne und der Teller blitz blank sind.

  • gönnen wir doch peter von frosta seine kleine gehaltserhöhung!
    wieso neigen wir deutschen dazu nur das beste hochleistungsöl mit jedem hirnrissigen additiv für unser auto zu kaufen, aber bei der auswahl unserer lebensmittel nur auf den preis achten?
    ehrlich gesagt:
    die gründe einer preiserhöhung oder gewichtsreduzierung interessieren mich nicht wirklich, ich werde weiterhin mir das produkt kaufen weil mir der inhalt schmeckt.
    wenn irgendwann der punkt gekommen ist wo leistung und preis nicht mehr stimmen dann sucht man sich was anderes.
    mfg pad

  • BITTE, LIEBES FROSTA-TEAM, TUT MIR UND UNS EINEN GEFALLEN: IGNORIERT DEN BENUTZER, DER SICH HIER „WOLF“ NENNT! ES HANDELT SICH IN WAHRHEIT UM EIN SCHAAF IM PELZ UND SCHAAFE BLÖKEN NOCH MEHR UND WERDEN IMMER LAUTER WENN MAN SIE ÜBERFORDERT…

  • @ Alle:

    Vielleicht war dieser Eintrag nicht ganz eindeutig, unsere Einkaeuferin fuer Gemuese, Erika Voellkopf, wollte erklaeren, warum wir erwarten, dass die Gemuesepreise langfristig hoeher bleiben. Aktuell ist Gemuese (und andere Zutaten) deutlich teurer geworden weshalb auch wir die Preise anheben.

    Und wie ich schon vorher geschrieben habe: sollten die Preise wieder sinken werden auch wir unsere Preise senken oder das Gewicht entsprechen erhoehen (dafuer wird der Wettbewerb schon sorgen)!

    Und natuerlich hoffen wir, wie Sie alle, dass die Preise wieder runter gehen. Es gibt aber, wie hier beschrieben, im Moment Gruende dafuer, dass die Preise nicht unbedingt wieder so stark sinken wie sie aktuell gestiegen sind.

    Dies wollen wir hier offen erklaeren.

  • Hallo Liebe Mitarbeiter von Frosta und Verbraucher die hier eine Möglichkeit des Austausches über die Preise und Packungsgrößen der Frosta-Produkte haben.
    Ich finde es ganz toll!!!
    Wir geben Geld für Autos, für Urlaub, für Klamotten und für anderes „Blödsinn“ aus.
    Die meisten dieser Sachen werden mittlerweile im Ausland produziert. Wir – die Verbraucher möchten alles noch billiger haben; und noch ein Angebot und noch eine Preisreduzierung. Die Unternehmen sind doch gezwungen die Produktionen in Ausland ganz oder zum Teil zu verlagern. Dann sitzen wir hier in Deutschland und jammern, dass wir keine Arbeit haben und „gezwungen sind zu sparen“. Wenn wir aber im Supermarkt vor der Theke stehen und die Wahl haben zwischen einem in Deutschland produziertem Frosta-Produkt mit Reinheitsgebot und einem anonymen (weiß woher kommend, aber billiger) dann fragen wir uns nicht, ob es hier bei uns, in Deutschland, jemand gerade seine Arbeit verloren hat – weil ich so geizig war und 10 cent an der Packung gespart habe, damit ich mir so ein billiges „Blödsinn“ aus „Timbuktu“ kaufen kann.
    Wir, die Verbraucher beschweren uns immer über schlechte Informationen seitens der Lebensmittelindustrie und wenn einer Mumm hat uns die Wahrheit zu sagen, dann fangen wir ,wie dieser „Wolf“, absoluten unlogischen Absurdum von sich zu geben.
    Ich bin der Meinung, dass unsere Lebensmittel noch zu billig sind.
    Liebe Frosta Mitarbeiter, wenn Sie mehr Geld für Ihre gute Produkte brauchen – von mir kriegen Sie es.

  • Rolf hat absolut Recht!

    Lebensmittel müssen hochwertiger werden und wenn sie dadurch teurer werden, steht halt kein 5er BMW mehr vor der Tür sondern ein 3er. Mit dem kommt man auch gut klar.

    Ich finde, die Prioritäten werden hierzulande einfach falsch gesetzt. Für die Urlaubsreise oder das Auto setzen wir schon mal die Gesundheit unserer Kinder auf’s Spiel. Das rächt sich irgendwann.

    Gerhard Zirkel

  • Ich finde, dass ein gutes Lebensmittel auch einen guten Preis wert ist. In der heutigen Zeit und hierzulande wird eine reichliche Versorgung als Selbstverständlichkeit angesehen und dabei vergessen, dass dies nur für die „Happy Few“ auf der Welt so ist. Die Wertigkeit eines Lebensmittels tendiert so im Ansehen vieler weit unter Luxusgütern, die man eigentlich nicht braucht. Ich meine also, wer qualitativ hochwertige Nahrungsmittel erzeugt, sollte entsprechend honoriert werden.

  • Ich hab grad Kartoffeln bester Qualität für 10EUR das Stück im Angebot. Dann greift mal schnell zu. Qualität ist alles 😉

  • Kein Platz für verschiedene Packungsgrößen , sehr schlechte Verfügbarkeit bzw. Auswahl (zumindest bei den Supermärkten, in denen ich einkaufe)… schon mal an einen Direktvertrieb wie bei Bofrost gedacht? Dann könnte man die normalen Größen weiterhin über die Supermärkte vertreiben und die Familienpackungen direkt ins Haus liefern.

  • Ich mag im Grunde Frosta-Produkte. Aber die höheren Preise respektive kleineren Mengen zu den Preisen kann ich mir nicht mehr leisten – schade drum, aber so ist es nunmal und ich stehe glaube ich damit nicht alleine.

    Ich kann nicht eine Woche sparen und auf Brot zB verzichten nur um meiner Familie Sonntags ein Frosta-Produkt zu servieren.

  • @ Alain
    Bofrost hat sich über Jahrzehnte hinweg einen Kundenstamm für seinen Direktvertrieb aufgebaut. Das so mal eben zu erreichen, wäre ein extremer Aufwand. Und dann würden sich unsere Käufer auf zwei Vertriebswege verteilen und wir uns sozusagen gegenseitig Konkurrenz machen. Und Bofrost hat zudem ein Preisniveau (bei hoher Qualität, aber ohne Reinheitsgebot), das weit über dem im Einzelhandel liegt. Klar, der zusätzliche Service muss natürlich auch extra bezahlt werden. Das hieße, unsere FRoSTA-Produkte würden noch teurer. Und dass, wo doch jetzt schon so viele sich beschwert haben über unsere neuen Preise.

    Das sind einige der wichtigsten Gründe, warum wir uns erst mal auf das alte Sprichwort besinnen: Schuster, bleib bei deinem Leisten!

  • Also, ich verstehe es ja, dass die Preise steigen. Sieht man ja an allen Lebensmitteln; sei es nur ein frisches Brot.
    Aber vielleicht kann genau deswegen FRoSTA seinen Kundenkreis nicht ausweiten? Hier in meiner Gegend gibt es so gut wie keine FRoSTA Produkte mehr, wobei die vorhandenen auch nicht gekauft werden. Welche 3-köpfige Familie kann das sich auch leisten? Okay, eine die einen BMW vor der Tür hat. Aber eventuell sollte man davon ausgehen, dass die Bevölkerung nur zum geringen Teil aus diesen Leuten besteht.
    Bei sinkenden Gehältern und höheren Lebensmittelpreisen ist aber über der Hälfte der Verbraucher egal, wie „rein“ das Produkt ist, denn Hunger lässt sich selbst mit E-Zusätzen bekämpfen, welche auch nicht immer in den Nahrungsmitteln schlecht schmecken müssen.
    Aber schon fast ironisch dagegen ist diese „Brigite Diät“ – es stimmt ja, ein FRoSTA Produkt am Tag – danach kann man sich eh nichts mehr leisten. So nimmt man auch ab! Find‘ ich gut.

    Natürlich wird die Preiserhöhung kommen. Sowie die Gewichtsreduzierung. Und eine weitere Preiserhöhung – Spekulationen sind doch schön. Aber das wird weder den Kundenkreis erhöhen, noch den Geschmack der Produkte verbessern, denn bei diesen ist wirklich jeder Bissen dann wertvoll. Aber an den reichen Mitbürgern verdient es sich ja genauso gut. Sonst gäbe es schon einige Firmen nicht mehr. Ist nur wirklich schade … Trotzdem ein Lob, dass ihr so ehrlich seit und dem Kunden gleich irgendwie versucht diese Erhöhungen bzw. ja Erniedrigung verständlich machen wollt. Andere Firmen lassen den Regenwald abholzen für die Billigproduktion und erhöhen trotzdem die Preise und ihr müsst irgendwie versuchen die Produkte loszuwerden, wegen wirtschaftlicher Fehlentwicklungen. Nur leider kann der Verbraucher die Nahrungsmittel aus dem Regenwald besser bezahlen … Man kann eigentlich nur eine Verbesserung des Marktes erhoffen (Wunschdenken!) und das FRoSTA wenigstens noch die wohlhabenderen Kunden halten kann. Wäre schade um ein solches Engagement.

  • @Hajoseb
    … wenn man sich die aktuelle Wetterlage anschaut, sicher sinnvoll – na wir woll’n mal nicht den Teufel an die Wand malen und abwarten …

  • Der Versuch, dem Verbraucher mal eben eine fast 20% Preiserhöhung unterzujubeln ( so bei Hähnchengeschnetzeltem, wo für denselben Preis jetzt 100(!!) Gramm weniger drin sind), wird sicher nach hinten losgehen. Das will und kann sich keiner mehr leisten, schon gar nicht, wenn es auf diese, wie ich finde, reichlich dreiste Art und Weise( incl. fadenscheiniger Begründungen) geschieht.Ich habe Frosta bisher gerne gekauft, auch weil ich das Konzept gut fand- aber jetzt ist die Glaubwürdigkeit völlig in den Keller gerauscht. Man hätte sich ja auf einen etwas niederigen Preis bei weniger Menge einigen können, so dass die Preiserhöhung nicht so drastisch ausgefallen wäre. Und wo ist bei Hähnchen -Geschnetzeltem bitte das Gemüse?? Die 5 Zuckererbsenschoten können doch wohl nicht fast 20% Preissteigerung ausmachen! Wie ich schon sagte:
    Glaubwürdigkeit gleich null. Daumen runter- für mich war’s das mit Frosta…schade.

  • Mit den Presen ist es ja so eine Sache, wenn genug Nachfragen nach einen Produkt da ist, wird es nun mal teuer, wer für dieses Produkt, weil es zu teuer erscheint, den Markt verlässt und sich eine Alternative such ist schon etwas schlauer. Wenn alle Verbraucher das Gleiche machen wird es interresant.
    Leider bestimmt immer noch das Verbraucherverhalten über den Preis.

  • @ Heinz
    Das stimmt so nicht ganz. Manche Produkte werden auch zunächst mal günstiger wenn die Nachfrage steigt. Unterhaltungselektronik ist hier ein Beispiel.

  • Hallo Fraosta Blog!!
    ich baue auch gerade einen Blog auf!
    Ist aber eine ganz andere Geschichte.
    Die Anregung habe ich von solchen Blogs wie dieser..
    Leider stehe ich noch am Anfang und kenne mich nichts so aus.

    vg
    renatura

  • Hallo frank,
    Unterhaltungselektronik ist ein ganz klasse Beispiel!! Da dieses Thema ganz Spezielle ist. Hier muss man unterscheiden wieviel Anbieter am Markt sind. 1. hier sind ganz ganz viele Anbieter die Ihre Ware Loswerden wollen, worüber macht man das?? Preis!! und 2.(MONOPOL „MS“ stellt das Prod. heraus. wird „einmalig“). Durch den kleinen Preis soll das Konsumverh. angeregt werden. erst mal klar. Also Deine Aussage stimmt für mich nicht. Der Preis wird kleiner, dass die Anfrage steigt…. Neue PRODUKTE 1. phase EINFÜHRUNF Produkt Teuer 2.phase Kleinerer Preis PRODUKT VERBREITUNG 3.PHASE GANZ KLEINER PREIS DAS PRODUKT MUSS AUF DEN MARKT!!!!!

  • Mein Schatz und ich sind süchtig nach Bami Goreng. Mindestens 2 mal im Monat kommt es bei uns auf den Teller. Bisher hat uns ein Beutel (650 gr./2,99 Euro)gereicht. Bei den neuen 500 gr-Beuteln schaut uns anschließend noch der Hunger aus den Augen.
    Wir wünschen uns jedenfalls die alte Verpackungsgrösse zurück. Auch eine Preisanpassung halten wir für gerechtfertigt und würden sie akzeptieren. Die Frage ist aber: Müssen es gleich 30 Prozent sein?

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