Zum Fischen nach Alaska

Eintrag von Dr. Andreas Bosselmann (Forschung und Entwicklung)

WasserflugzeugIch komme gerade aus Alaska und habe dort unsere Lachsproduktion besichtigt. Wer auf Natur und Einsamkeit steht, Spaß am Angeln hat, dem kann ich dieses Land nur wärmstens empfehlen.

Um zu der Fabrik zu kommen, die unseren Wildlachs zu Tiefkühlblöcken verarbeitet, sind wir mit einem 6-sitzigen Wasserflugzeug entlang der Küste bei Anchorage geflogen. Ein einmaliges Erlebnis! Weil so ein Flieger recht tief fliegt, konnten wir sogar Schwarzbären in der freien Natur beobachten.

Die Fabrik steht übrigens in Form eines Verarbeitungsschiffes im Wasser. Genau dort, wo der Lachs gerade gefangen wird. Von den Fangschiffen wird der Lachs in kurzer Zeit zum Fabrikschiff gebracht und dort sofort filetiert und zu Blöcken gefrostet. Vom Fang bis zum Frosten vergehen nur wenige Stunden. Nur so bekommt man die beste Qualität. Diesen Lachs findet man z.B. in unserem Butterblätterteig Delice di Mar …… Kann ich echt empfehlen.

Verarbeitungsschiff

Verarbeitung
Die Küche an Bord des Fabrikschiffes war übrigens ausgezeichnet. Es gab dort sogar viel frisches Rohgemüse mit Dip-Soßen, was in Alaska selbst in guten Restaurants eher seltener angeboten wird.Die Lachsproduktion in Alaska ist MSC-zertifiziert. MSC steht für Marine Stewartship Council und bedeutet, dass durch strenge Überwachung und Reglementierung der Fischerei sichergestellt wird, dass nie zuviele Lachse aus dem Wasser geholt werden. So wird für ausreichende natürliche Vermehrung gesorgt.
Zusätzlich werden in Alaska junge Lachse („Smolts“) in sogenannten Hatcheries herangezüchtet. Sie werden im März freigesetzt und kommen nach einigen Jahren – wenn sie geschlechtsreif sind – wie alle anderen Lachse auch, zu ihrem Geburtsort zurück.

Seit vielen Jahren wird so in Alaska erfolgreich gearbeitet. Die Lachsbestände sind – ich habe es selbst gesehen – sehr gesund.

Lachsblock

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Dr. Andreas Bosselmann

Dr. Andreas Bosselmann

Arbeitet in der Abteilung "Forschung & Entwicklung"

9 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Erstmal Gratulation, Frosta geht mutig mit dem Blog voran.

    Aber Frosta war immer ein wenig anders – erst das Reinheitsgebot (welches Ihnen lt. BrandEins Artikel) fast in den Ruin getrieben hat (weil die Konsumenten auch beim Essen sparen) und jetzt eines der ersten Unternehmen das bloggt – weiter so.

    Vielleicht bringen Sie ja wirklich noch ein paar Bilder ein – und vielleicht gibt es ja bald die große Frosta-Alaska-Reise. Anders sein – zahlt sich aus (auch wenn der Weg manchmal sehr steinig ist ;-))

    Die Antwort auf die Nachfrage, warum gerade Alaska (Thema Öko-Bilanz) würde mich auch sehr interessieren. Bin gespannt.

    Herzlichen Gruss
    david jeggle

  • ich finde die fischerei in laska sehr spannend aber nich so¨!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! das ist gemein und eine sauerei

  • so ein bullsith scheiss fischerei greenpeace sind gut aber die armen fische hoffe ihr wrdet auch so behandelt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! nicht schönen tag wünsch ich euch

  • nicht gut so entwas wen jemad etwas dagen hat so schreibt mier ihr seit alle noch so blöde und sind nicht guee kinder fcb basel le

  • Werden die Lachse gezüchtet oder gefangen? Ps. Das MSC Siegel bekommne nicht alle Fische/Lachse aus Alaska sondern nur bestimmte, nachhaltig befischte Bestände.

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