FRoSTA in Zeiten von Corona. Und was essen Sie zuhause?

 

Dank unserer hervorragender Mitarbeiter in den Produktionen können wir auch heute wieder uneingeschränkt alle Produkte herstellen. Ihnen allen können wir in diesen Zeiten nicht genug dankbar sein, denn niemand kann seinen Job aus dem Homeoffice machen.

Ich bin wirklich sehr beeindruckt, denn aktuell haben wir sogar weniger Krankmeldungen als normalerweise. Das zeigt doch wie solidarisch die Mitarbeiter sind. Inzwischen sind sogar einige Mitarbeiter aus der Verwaltung aktiv in der Produktion. Jeder von uns weiß, dass es eben auch eine gesellschaftliche Verantwortung ist, jetzt die Lebensmittelversorgung sicherzustellen.

Und ja, auch Pasta und Fischstäbchen gibt es genug!

Wir sehen aktuell zwei Herausforderungen:

  1. Die aktuellen Staus an den Grenzen zu Italien, Frankreich und Polen sind problematisch. Wir bekommen aus Südeuropa viel Gemüse und dieses trifft nun meist verspätet ein. Hier müssen die Politiker jetzt sehr schnell handeln! Die Versorgung von Fisch direkt in Bremerhaven über See ist dagegen aktuell problemlos.
  2. Unsere Landwirte haben Angst, nicht genügend Erntehelfer zu bekommen. Deshalb sind besonders die arbeitsintensiven Gemüsesorten betroffen. Wir müssen also viel mit den Landwirten sprechen, um sie von der Notwendigkeit zu überzeugen und sie eventuell unterstützen bei der Suche von Erntehelfern.

Wir merken, dass aktuell besonders viel Gemüse gekauft wird. Wie sieht es bei Ihnen zuhause aus? Isst man in Zeiten von Corona anders als sonst? Dies würde uns sehr interessieren. Gerne in den Kommentaren.

Ansonsten wünschen wir allen gute Gesundheit und hoffen, dass es bald besser wird.

90 Jahre Tiefkühlkost

Heute, am 6. März  ist der Tag der Tiefkühlkost.

Denn am 6. März 1930, also vor genau 90 Jahren, hat der Erfinder der Tiefkühlkost, Clarence Birdseye,  in 18 Supermärkten in und um  Springfield, USA, dem erstaunten Publikum zum ersten Mal  tiefgekühlte Lebensmittel präsentiert:  Fisch, Fleisch, Austern, Spinat, Erbsen, Beeren und filetiertes Obst. Die Kunden waren begeistert und die Tiefkühlkost war geboren!

Das Tolle daran: nur mithilfe von Kälte werden die Lebensmittel für viele Monate haltbar gemacht, ohne an Farbe und Geschmack und in den meisten Fällen auch ohne an Konsistenz zu verlieren (bei Erdbeeren klappt es mit der Konsistenz zum Beispiel nicht so gut…). Dazu braucht man tatsächlich nur Kälte. Keine Konservierungsmittel, kein gar nichts.

FRoSTA feiert demnächst auch einen runden Geburtstag: uns gibt es seit fast 60 Jahren! Aber  die Möglichkeit komplett auf Zusatzstoffe zu verzichten nutzen wir auch  erst seit 2003. Aber immerhin! Dabei sind wir sehr konsequent und im Zweifel gibt es ein Produkt dann eben nicht von uns, wenn wir es nicht ohne Zusatzstoffe hinbekommen.

Zum Beispiel gibt es keinen  Backfisch von FRoSTA. Dazu braucht man nämlich ein Backtriebmittel, also einen Zusatzstoff.

Hier hatten wir vor vielen Jahren schon einmal  etwas zur Geschichte der Tiefkühlkost geschrieben:

Die Geschichte der Tiefkühlkost

Wir wünschen Euch einen fröhlichen Tag der Tiefkühlkost!

Neuer Look. Neue Grammatur. Und endlich ein Chili con Carne.

 

In den letzten Jahren sind die Kosten für unsere Zutaten sehr deutlich gestiegen. Besonders betroffen: Rindfleisch und Fisch. Vielleicht haben Sie es bei Ihrem Einkauf im Supermarkt selbst schon festgestellt: Fischstäbchen, Schlemmerfilet und andere beliebte Fischprodukte sind im Supermarkt heute deutlich teurer als noch vor einigen Monaten. Noch teurer sind Produkte mit Wildlachs und Rindfleisch geworden.

Mit diesen höheren Kosten ist auch unsere Einkaufsabteilung bereits seit langer Zeit konfrontiert. Wir haben uns deshalb entschieden, das Gewicht bei vier unserer Gerichte von aktuell 500g auf 450g zu senken und bei einem Produkt das Gewicht von 375gr auf 450gr zu erhöhen.

Ab sofort gibt es unsere Paella, die Tagliatelle und Fettucine mit Wildlachs und die Steakhouse Pfanne nur noch in der neuen Packungsgröße. Ebenfalls im 450g Beutel ist nun der Wildlachs in Kräuterrahm (bisher im 375g-Beutel) erhältlich.

Wir haben uns für die Gewichtsanpassungen entschieden, denn an guten Zutaten zu sparen und die Gerichte dadurch billiger zu machen war und bleibt für uns keine Option. Denn unsere Überzeugung ist und bleibt: Der kompromisslose Verzicht auf Zusatzstoffe.

Uns ist wichtig, dass die Anpassung der Grammatur auf den ersten Blick erkennbar ist. Darum haben wir die Verpackung der Fleisch und Fischprodukte komplett überarbeitet. Diese haben jetzt eine schwarze Banderole und die Gerichte sind auf einem schwarzen Teller angerichtet. Besondere Zutaten werden vorne auf der Verpackung ausgelobt. Wir finden dass dieser neue „Look“ der Verpackung sehr gut zu den hochwertigen Zutaten der Gerichte passt.

Hier noch mal der Vergleich:

 

Durch den 450g Beutel können wir nun endlich auch ein Chili con Carne anbieten. Ein Hauch Schokolade macht das Gericht besonders lecker. Überzeugen Sie sich selbst.

 

 

Lass deinen Geschmack mal über den Tellerrand gucken!

und…

mit den neuen Gemüse Pfannen von FRoSTA!

Unsere sechs neuen #kochebunter Gemüse Pfannen überzeugen nicht nur durch die Vielfalt der Länderküchen dieser Welt, sondern auch durch abwechslungsreiche, farbenfrohe Zutaten.

Egal, ob Falafel, Blumenkohlraspel, Kichererbsen, Sojabohnenkerne oder Mango, Hauptsache lecker. Und natürlich nach guter FRoSTA-Manier ganz ohne Zusatzstoffe!

Als Inspiration für unsere sechs neuen #kochebunter Gemüse Pfannen dienen die vietnamesische, indische und Levante-Küche, sowie auch die Fusionsküche.

 

Bei der Fusionsküche werden Zutaten aus verschiedenen Ländern kombiniert, die ganz neue Geschmackserlebnisse bieten. Mit diesen neuen Gemüse Pfannen wollen wir nicht nur mehr Farbe auf den Teller, sondern auch Spaß & Freude beim Kochen vermitteln und zum ausprobieren neuer Länderküchen anregen.

Lass‘ Dich selbst von den neuen Gemüse Pfannen inspirieren und #kochebunter.

Ab sofort im Handel. Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!

 Mehr Infos gibt’s hier.

 

Unerwartet schlechteres Ergebnis 2019 für FRoSTA!

Papierbeutel statt Plastik

Leider mussten wir diese Woche ein schlechteres Ergebnis für 2019 bekannt geben als erwartet.

Unter anderem ist die Entwicklung der Papierverpackung deutlich aufwendiger als wir gedacht haben. Natürlich ist das keine gute Nachricht. Andererseits ist uns das Projekt sehr wichtig und wir wollen es unbedingt schaffen. Deshalb investieren wir hier weiter.

Zum Glück müssen wir nicht auf jedes Quartal gucken und unsere Ergebnisse maximieren. Wir handeln und optimieren langfristig und ich bin sicher, dass sich die Papierverpackungen langfristig auch wirtschaftlich für uns lohnen.

Umweltschutz kostet Geld. Genauso wie der Verzicht auf Zusatzstoffe und echte natürliche Zutaten. Aber wenn wir es gut erklären werden wir viele finden denen dies ebenso wichtig ist wie uns. Und sie werden dafür etwas mehr Geld ausgeben.

2020 wir für uns ein sehr spannendes Jahr: wirtschaftlich aber besonders auch bezüglich der Resonanz unserer Papierbeutel die in einigen Wochen in die Märkte kommen!

Private Dancer – oder: Das Geheimnis der staatlichen Verschwörung

Der Staat ist als Unternehmer meist nicht soooo wahnsinnig erfolgreich und in den letzten Jahrzehnten wurden immer mehr staatliche Unternehmen privatisiert, weshalb nur wenige noch den Zusatz „staatlich“ in der Firmen- oder Produktbezeichnung führen, z. B. die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, während die ehemals ebenfalls staatliche Molkerei Weihenstephan den Zusatz „staatlich“ mittlerweile abgelegt hat und nur noch mit dem bayerischen Staatswappen wirbt.

Werben mit dem Zusatz „Privat“ ist dagegen häufiger vertreten. So wirbt Erdinger offensiv mit dem Status als Privatbrauerei, Bauer mit dem als Privatmolkerei.

Doch nun habe ich zufällig gesehen, dass die Firma Göbber für ihren fruchtigen Brotaufstrich mit dem Zusatz Privatmarmeladerie wirbt.

Meines Wissens nach ist Werben mit Selbstverständlichkeiten nicht erlaubt Demnach müsste es also eigentlich auch eine staatliche Marmeladerie geben. Zugegeben, davon habe ich bisher noch nie etwas mitbekommen.

Aber ist das vielleicht sogar der entscheidende Hinweis auf den wahren Hintergrund hinter all den Verschwörungstheorien gegenüber dem Staat? Kocht etwa die „Mutti der Nation“ heimlich Marmelade für ihr Bundeskabinett und für ausländische Staatsgäste? Konfitüre Kanzlerinnenart? Oder wird der edle Fruchtaufstrich am Ende gar für viel Geld über Strohmänner im Darknet angeboten?

Deshalb an dieser Stelle jetzt ein Aufruf an alle Leser: Wenn jemand zufällig weiß, ob der Staat vielleicht auch Produkte aus dem FRoSTA-Portfolio herstellt, zum Beispiel Fischstäbchen oder Pfannengemüse, dann bitte an uns melden, denn dann könnte FRoSTA sich vielleicht auch umbenennen in „Privatpfannengemüserie FRoSTA“ oder „Privatfischstäbchenerie FRoSTA“.
… ähm … obwohl, bei genauerer Betrachtung hört sich das für FRoSTA nicht so wirklich marketinggerecht an, oder?

Vielleicht gehen wir doch lieber den umgekehrten Weg und sagen einfach:

Mit FRoSTA kann man Staat machen! 😉

Wir werfen uns nachhaltig in Schale

Mit dem Jahresstart 2020 beginnt bei uns die Produktion der FRoSTA-Schlemmerfilets in einer verbesserten Schale: Eine echte Pappschale, die zu über 95% aus ungestrichenem und ungebleichtem naturbraunem Papier mit einer hauchdünnen Laminierung besteht. Zugleich gewährleistet die Schale weiterhin die Zubereitung im Backofen und in der Mikrowelle.

Hinter dieser Optimierung der Schale stecken lange, intensive Stunden der Entwicklungsarbeit bei uns im Werk und in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Mit Hochdruck haben wir daran gearbeitet, ein besseres Material für unsere Schale zu finden. Denn richtig zufrieden waren wir mit unserer bisherigen Schale noch nicht.

Schon bei der Einführung der Schlemmerfilets im Jahr 2013 verzichteten wir bewusst auf die handelsübliche Aluminiumschale in Plastikfolie. So konnten wir große Mengen Aluminium vermeiden. Wir haben uns damals für ein Material aus weniger als 95% Papier mit einer PET-Beschichtung von über 5% entschieden. Zu dem derzeitigen Entwicklungsstand war das die beste Lösung für unsere Schlemmerfilet-Schale im Sinne unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Als Vorreiter im Markt konnten wir so auch der Branche einen wichtigen Anstoß geben. Mit Freude haben wir festgestellt, dass andere Hersteller nach und nach ebenfalls diesen Ansatz verfolgten und die Aluminiumschale durch eine Schale ohne Aluminium ersetzten. Allerdings handelte es sich bei der bisherigen Schale aufgrund des erhöhten PET-Anteils um ein sogenanntes Verbundmaterial, das im gelben Sack entsorgt werden musste. Auch von einer „Pappschale“ durften wir nicht sprechen.

Mit der neuesten Weiterentwicklung unserer Schale ist es uns nun gelungen, einen weiteren wichtigen Beitrag zur Optimierung unserer Verpackungen im Sinne unserer Nachhaltigkeitsanstrengungen zu leisten. Wir konnten den PET-Anteil der Schale auf ein Minimum reduzieren, sodass sie nun aus über 95% Papier, mit nur noch einer hauchdünnen PET-Beschichtung von unter 5% besteht. Diese Pappschale wird im Altpapier entsorgt.

Manch einer mag sich fragen, warum wir nicht vollständig auf eine Beschichtung verzichten. Hier die Antwort: Aufgrund der Zubereitung des Produktes im Backofen und der Mikrowelle ist es grundsätzlich nicht möglich, vollständig auf eine Barriere gegen Fett und Wasserdampf zu verzichten. Es gibt verschiedene Materialien, die diese Barriere-Funktion übernehmen können. Dazu gehören beispielsweise PET oder auch Silikone. Wir haben uns bewusst für PET als Barriere entschieden, da damit eine sehr gute bekannte und über viele Jahre bestätigte hervorragende Recycelfähigkeit des Papiers sichergestellt ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der sehr einfache Aufbau unserer neuen Pappschale: eine Schicht hochwertiger Natur-Karton mit einer hauchdünnen Zubereitungsbarriere. Dies führt dazu, dass der Karton nach der Zubereitung auch mal einen Wasserfleck an den Ecken aufweisen kann, spricht aber eben für die Natürlichkeit des Kartonmaterials. Übrigens, das Papier stammt natürlich aus nachhaltiger, FSC-zertifizierter Forstwirtschaft.

Und zu guter Letzt: Durch die Umstellung der Schale auf ungebleichtes, ungestrichenes und unbedrucktes Papier können wir die CO2-Emissionen im Vergleich zu unserer vorherigen Verpackung um etwa 15% (bezogen auf alle Komponenten der Verpackung der FRoSTA-Schlemmerfilets) senken. Gegenüber der Verpackung mit der bisher handelsüblichen Aluminiumschale ist das fast eine Halbierung der CO2-Emissionen. Damit leisten wir einen weiteren kleinen Beitrag zur CO2-Reduktion.

Zu Gast beim Deutschen Nachhaltigkeitskongress

Am 21. und 22. November fand zum 12. Mal der Deusche Nachhaltigkeitstag statt.
Neben unserem Marketing Team besuchten noch 2.000 weitere an Nachhaltigkeit interessierte Besucher den Kongress.

#Esgehtauchanders - Gruppenbild

Unter dem Motto „nachhaltiger Konsum“ wurde dieses Jahr besonders der Fokus auf urbane Mobilität, Biodiversität, Digitalisierung, Globale Partnerschaften, grüne StartUps, Kreislaufwirtschaft und Plastik/Verpackungsthemen gelegt. Als konsequenter Schritt des Klimawandels wurde rein veganes und vegetarisches Essen serviert.

Unsere neue Verpackung (1)

Wir waren mit einem Stand vertreten, um unsere neue Papier Verpackung vorzustellen. Unsere Verpackungsinnovation, unser Stand aus Papier und unser unkonventioneller Auftritt haben für viel Aufmerksamkeit gesorgt.
„Und das ist ohne Beschichtung, wirklich NUR Papier?!“ – besonders die Haptik begeisterte und faszinierte die Fachbesucher, sodass fast alle die Verpackung anfassen wollten. Durch unseren Stand war es möglich, diese und weitere Fragen zur Verpackung direkt und persönlich zu beantworten und neue, wichtige Kontakte mit zu knüpfen.

Deutscher Nachhaltigkeitstag

Unser Marketingleiter Torsten Matthias und Verpackungsentwickler Urban Buschmann hatten außerdem ein Interview im Hauptsaal, bei dem die Verpackung ebenfalls vorgestellt wurde. Die Studierenden beider mit uns kooperierenden Hochschulen (Uni Düsseldorf, Hamburg Media School) waren beim Kongress, um sich über diverse Nachhaltigkeitsthemen zu informieren.

Auch unser Marketing Team nutzte die Tage, um sich an anderen Ständen, aber auch in Workshops und Vorträgen zum Thema Nachhaltigkeit weiterzubilden und neue Ansätze und Trends im Bereich Nachhaltigkeit in Erfahrung zu bringen.

Insgesamt wurden wir auf den Kongresstagen darin bestätigt, mit der Papierverpackung einen richtigen Schritt zu gehen.

Eindrücke vom Deutschen Nachhaltigkeitstag