Trends vom weltweiten Fischmarkt

Heute bin ich in Berlin, wo sich die wichtigsten Fischereien und Fischproduzenten der Welt treffen.

Da die meisten Fische weit entfernt von Europa gefangen werden, ist es ein weltweiter Markt. Die Amerikaner haben in Alaska eines der größten Fischereien. Viele der Fischereien sehen Trump positiv und zeigen gerade dieses Bild von ihm. Die harte Zollpolitik gegen China scheint vielen zu gefallen.

Wir versuchen seit einiger Zeit, den lokalen Fisch bei uns in der Nordsee zu nutzen. Der Nordsee-Seelachs ist aus unserer Sicht eines der besten Fische: schmeckt super (schön festes Fleisch) und ist aktuell eine Fischart deren Bestände sehr gut kontrolliert werden. Hier z.B. unsere Nordsee Fischstäbchen.

Andere Trends wurden außerdem diskutiert:

– Es gibt viele Diskussionen über weniger Plastikverpackungen die oft in den Meeren landen. Hier müssen wir alle besser werden. Auch wir müssen noch besser werden und arbeiten daran!

– Fischernetze sind mit die größten Verschmutzer der Meere mit Plastik. Oft werden Netze gekappt und kaputt im Meer zurückgelassen. Auch dies ist ein riesiges Thema. Kann man Netze aus Plastik machen die weniger das Meer verschmutzen, selbst wenn sie im Meer verloren gehen?

– Wie beim Fleisch gibt es immer mehr pflanzliche Produkte die Fisch ersetzen oder imitieren. Eigentlich ein guter Trend, finden wir auch. Auch weil der klimarelevante „Carbon Foodprint“ besser ist bei den veganen Produkten. Wir finden diese Produkte aber nur dann gut, wenn sie nicht voll von Zusatzstoffen sind. Dies ist immer noch selten und nicht ganz einfach. Übrigens kalkulieren wir für alle unsere Produkte den jeweiligen Carbon Foodprint!

– Insgesamt sind die Fischpreise ja stark gestiegen. Dadurch ist die Nachfrage eher niedriger. Eigentlich gut für die weltweiten Fischbestände. Zumal wild gefangener Fisch ja nach wie vor das einzige Nahrungsmittel ist, welches nicht gezüchtet oder angebaut wird. Die Mengen lassen sich also nicht erhöhen.

Übringens, insgesamt sind die Mengen der klassischen weißen wild gefangenen Fischsorten wie Seelachs, Kabeljau, usw. nur 5% der gesamten Fischmengen die gefangen werden. Sardinen und Anchovis, die meist verfüttert werden, sind mit großen Abstand die größten Fischmegen. Karpfen ist dagegen mit großem Abstand der meist gezüchtete Fisch auf der Welt – besonders durch den chinesischen Markt.

Heute ist Mädchen-Power angesagt!

Der heutige Tag gehört den Mädchen! Auf der ganzen Welt gibt es leider immer noch Millionen Mädchen, die keine Chance auf eine ausreichende Schulbildung haben. Das veraltete Frauenbild sorgt auch heute noch dafür, dass in verschiedensten Ländern Mädchen die Schule nicht besuchen dürfen und stattdessen im Haushalt mithelfen müssen. Oftmals müssen Mädchen auch Misshandlung und Vergewaltigung ertragen. Selbst in großen Industrieländern wie Deutschland werden Mädchen bzw. Frauen anders wahrgenommen als Männer, beispielsweise im Berufsleben oder der Kindererziehung. Damit soll Schluss sein! Auf der ganzen Welt wird heute, den 11. Oktober 2019, der Weltmädchentag zelebriert, der von dem Kinderhilfswerk Plan International initiiert und 2011 von den Vereinten Nationen anerkannt wurde. Auch wir sind wieder mit dabei!

Dieses Jahr haben wir Auszubildenden uns ein besonders abwechslungsreiches Programm überlegt: Wie auch im letzten Jahr sorgen unsere Azubis aus der Technik dafür, dass unser 35 m hohes Kühllager in Bremerhaven von zwei Seiten pink angestrahlt wird. Dafür haben sie gestern 20 LED-Strahler installiert, die letzte und auch heute Nacht unser Gebäude im Fischereihafen Bremerhaven erleuchten.

 

Zudem finden wieder Youth Takeover statt: Unsere Mädels übernehmen die Führungsetagen! Die Auszubildende zur Industriekauffrau, Elena, übernimmt den ganzen Tag die Leitung in der Qualitätssicherung und hat in Verkostungen und Meetings das Sagen. Celina, Auszubildende zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik, übernimmt als Produktionsleiterin die Kontrollgänge und ist auch bei der Verkostung mit dabei! Ein Highlight: Nicht nur der Standort Bremerhaven veranstaltet Youth Takeover! In unserem Werk in Lommatzsch übernimmt Marina, Auszubildende im 3. Lehrjahr, die Produktionsleitung. Auch unser Instagram-Account wird heute mit geballter Frauenpower geführt. Und ich bin heute die Pressesprecherin von FRoSTA und kümmere mich um die Berichterstattung.

  Elena entscheidet in der Verkostung, ob die frisch produzierten Fischstäbchen freigegeben werden dürfen.

 

Eine Reporterin der Nordseezeitung kam zu Besuch und wollte mehr über unsere Aktionen erfahren.

Wir haben uns dieses Jahr etwas ganz besonderes überlegt: Unsere Produktionsmitarbeiter tragen heute alle pinke statt weiße Haarnetze, um ein Zeichen zu setzen. Zudem haben wir 150 leckere pinke Donuts bestellt, die an alle Mitarbeiter verteilt werden

Schaut heute auch gerne mal in unsere Instagram-Story rein, um noch mehr Eindrücke zu bekommen (frosta_de)

 

PS: Und falls sich einige von euch fragen, warum gerade Pink als Farbe gewählt wurde, kommt hier die Antwort darauf. Es sollen keine Klischees bedient werden, sondern gibt Plan International der Farbe eine neue Aussagekraft und kommuniziert mit ihr Power, Lebensfreude und Mut. Sie wollen Mädchen und junge Frauen dazu ermutigen sich für ihre Rechte einzusetzen und die Initiative zu ergreifen.

Ich hab‘ mir keine neue Matratze gekauft!

Ich hab‘ mir die Entscheidung auch leicht gemacht. Hat mich deshalb auch kein Vermögen gekostet.

Meine alte Matratze ist nämlich noch gut genug. Also, Peter, lass mich endlich in Frieden!

 

Auch, wenn wir intern bei FRoSTA unsere Werbefigur immer noch „unseren Peter“ nennen, ist es ja eigentlich nicht mehr die Figur „Peter von FRoSTA“, der früher mal als Koch für uns leckere Gerichte zauberte. Aber vielleicht ist es einigen aufmerksamen FRoSTA-Fans ja aufgefallen: „Unser Peter“ ist leider nicht treu gewesen. 🙁 Er spielt nicht nur bei unseren Spots den naiven Hein Blöd, sondern gibt diesen auch seit langem in einem anderen Spot auf der Suche nach der richtigen Matratze. Dort bekommt der dann vom Bettchelor Schweinchen Schlau gesagt, wo das Bett die Federn hat. Und von dieser Kampagne wird man ja regelrecht überschwemmt. Gefühlt läuft die Tag und Nacht in Radio und Fernsehen.

 

Ich habe mich aber mal darüber mit einer Kollegin unterhalten und sie wunderte sich, wie viel die wohl von betten.de für diese riesige Kampagne ausgeben würden. Meine Spontane Reaktion war: „Tja, offensichtlich immer noch nicht genug, denn die Werbung ist eben nicht für betten.de, sondern für bett1.de!“ Und weil es sicher nicht nur meiner Kollegin so geht, profitierte die Konkurrenz des Verursachers sicher auch von dieser massiven Werbekampagne.

 

Die neuesten Spots von FRoSTA laufen zumindest derzeit jedenfalls ohne unseren „Peter“.  Und die Moral von der Geschicht‘: Fremdgehen lohnt sich nicht! 😉

Schlemmerfilet ohne Plastikfolie

Wir haben einmal ausgerechnet wieviel Verpackung wir dadurch einsparen, dass wir bei unserem Schlemmerfilet auf die übliche dünne Plastikfolie verzichten und es statt dessen direkt in die Schachtel legen:

Immerhin allein im letzten Jahr 484.000 Quadratmeter Folie!! Das enspricht 68 Fußballfeldern.

Aus unserem neuen Nachhaltigkeitsbericht.

 

 

 

 

Wir legen unser Schlemmerfilet direkt in die Verpackung, ohne es vorher in die übliche dünne Plastikfolie zu wickeln.

Reinheitsgebot – Schulung im Zusatzstoffmuseum

Viele von uns kennen es wahrscheinlich: man sitzt im Meeting und hat nur entfernt Ahnung von dem, was da vorne geredet wird.

Das ist oft der Fall, wenn mit Fachbegriffen oder Abkürzungen um sich geschmissen wird.

Nun hat man verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen. Man genießt ein wohlverdientes Nickerchen, macht ein intelligentes Gesicht und nickt eifrig dazu (beliebt), oder übernimmt Verantwortung dafür, seine Wissenslücken zu füllen.

Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass ich mein Detail-Wissen zum Reinheitsgebot unbedingt ausbauen will.

Fakt ist nämlich, dass wir das eine oder andere Produkt nicht herstellen können, weil wir uns strikt an unser Reinheitsgebot halten und keine Zusatzstoffe (etwa den Stabilisator „Carragen“ oder Backtriebmittel) einsetzen.

Unsere Köche in der Produktentwicklung tüfteln immer wieder an natürlichen Alternativen, manchmal kommt man aber dennoch an die Grenzen der Machbarkeit.

Da bei FRoSTA gerne gefördert wird, dass man seine Kompetenzen ausbaut, habe ich gleich eine ganze Reinheitsgebot-Schulung organisiert, zu der ich auch die (mittel-) neuen Kolleginnen und Kollegen eingeladen habe.

Die Schulung sollte in entspannter Atmosphäre stattfinden, so dass jeder seine offenen Fragen ohne Scheu stellen kann.

Mit meinem rustikalen Charme konnte ich Christian Niemeyer, den Museumsleiter des in Hamburg ansässigen Zusatzstoff-Museums (ZuMu), dazu überreden, die Museumstüren für uns außerhalb der Besuchszeiten zu öffnen.

Als Vortragende konnte ich Friederike Ahlers („Historie und Folgen des Reinheitsgebots“), den Leiter der Produktentwicklung in Bremerhaven Frank Gaida („Grundsätze des Reinheitsgebots“ und Beantwortung aller im Vorfeld gesammelten Fragen) sowie Christian Niemeyer („Eine Führung über die Führung – was lässt die Museumsbesucher aufhorchen“) für die Veranstaltung gewinnen.

Das Ziel, alle offenen Fragen hinsichtlich des Reinheitsgebots in entspannter Atmosphäre zu klären, wurde in jedem Fall erreicht.

Darüber hinaus haben wir viel diskutiert, insbesondere über das Reinheitsgebot der Zukunft, klimafreundliche Ernährung und vollumfängliche Betrachtung aller Rohwaren zur Gewährleistung des Reinheitsgebots bei allen FRoSTA Produkten.

Insgesamt glauben wir geschlossen daran, dass wir das Reinheitsgebot weiterhin mit sehr viel Leidenschaft und Ehrlichkeit vorantreiben wollen, um auch in Zukunft eine positive Vorreiter-Rolle einzunehmen.

MAZZA (oder Mezze) – was gehört auf das syrische Vorspeisenbüffet?

Das werden wir morgen in der FRoSTA Kochschule im Klimahaus in Bremerhaven erfahren, denn da wird mal wieder „Über den Tellerrand“ gekocht.

Wir unterstützen die Veranstaltungen des offiziellen Bremerhavener „Satelliten“ der Organisation aus Berlin seit seiner Gründung vor 3 Jahren.

Über den Tellerrand wurde 2013 in Berlin gegründet und trägt seitdem dazu bei, dass die Integration in die Gesellschaft und soziale Teilhabe von Menschen mit Fluchterfahrung gelingt. Es werden beidseitig Vorurteile abgebaut, Offenheit und Respekt gefördert sowie Sprachkenntnisse und kulturelles Wissen weitergegeben.

Und vor allem wird sehr sehr gut und viel gekocht und gegessen!!

Für unsere nächste Veranstaltung am 3. September 2019 gibt es noch einige freie Plätze! Die Teilnahme ist kostenlos.

Meldet Euch gerne noch schnell an per WhattsAPP oder SMS unter 0177 5436764

Wir sind schon ganz gespannt und freuen uns!!

Ist Tiefkühlkost schlecht fürs Klima?

Messung des Co2 Fußabdruckes

Seit 2009 berechnen wir für alle Frosta Produkte den Co2 Fußabdruck und zeigen ihn auf unserer Webseite (ganz unten). Tiefkühlkost wird ja oft als besonders klimabelastend wahrgenommen. Tatsächlich ist es aber nicht so, wie dieser Instagramm Post der Tagesschau zeigt.

Unsere veganen Gerichte haben meist sehr niedrige Werte. Den niedrigsten Wert von 160g Co2/100g hat die Rote Beete & Süßkartoffelpfanne, den höchsten Wert hat unser Wildlachs im Blätterteig mit 713g Co2/100g.

Anderes gutes Beispiel ist eine Freilandtomate die von uns eingefroren wird. Sie hat niedrigere Co2 Werte als eine Tomate die im Gewächshaus mit Kunstlicht und Heizung aufwächst. Ich finde das Thema wirklich wichtig und interessant, weil man oft schwer einschätzen kann, welches Essen wirklich klimafreundlicher ist.

Hier noch ein interessanter Artikel zur aktuellen Tagung des Weltklimarates der sich auch viel mit Lebensmitteln beschäftigt.

Marina Brünje – Auszubildende zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik im 2. Lehrjahr

„Von Fisch bis Nudeln: in der Produktion lerne ich, wie ich selbstständig die verschiedensten Produkte herstellen kann.“

Als angehende Fachkraft für Lebensmitteltechnik bin ich in sämtlichen Bereichen der Produktion eingesetzt: Von den Produktionslinien für Fertiggerichte und Fisch bis zur Soßenherstellung und Gewürzverwiegung – Der Alltag als Auszubildende bleibt immer spannend! Meine Aufgaben sind breit gefächert und beschränken sich nicht nur auf die Produktion, wo ich nach Rezepturen unterschiedliche Lebensmittel herstelle, Proben auswerte und bei Maschinenstörungen eingreife. Auch in der Qualitätssicherung und Produktentwicklung helfe ich tatkräftig mit und bekomme so einen umfassenden Einblick in die Zusammenhänge des Produktionsablaufs, z.B. wie die Proben, die in der Produktion regelmäßig entnommen werden, ausgewertet und beurteilt werden.

Für den theoretischen Teil meiner Ausbildung besuche ich abwechselnd ein- bzw. zweimal in der Woche die Berufliche Schule für Dienstleistung, Gewerbe und Gestaltung (BSDGG) in Bremerhaven. Mir gefällt, dass wir dort neben der Tiefkühlkostherstellung auch andere Bereiche der Lebensmitteltechnik kennenlernen, wie zum Beispiel die Getränkeherstellung. Außerdem lerne ich in der Berufsschule das Verpacken und Konservieren von Lebensmitteln, den Aufbau von Produktionsmaschinen und die unterschiedlichsten Herstellungsverfahren kennen.

Mein persönliches Highlight bei FRoSTA war, als ich für einen Tag komplett selbstständig mit einem Azubi-Kollegen Mehlschwitze herstellen durfte. Alle Maschinen, die wir für diese Aufgabe benötigten, haben wir eigenverantwortlich bedient. In der Produktion herrscht eine große Hilfsbereitschaft unter den Kollegen. Mit Fragen stehe ich nie alleine da, sondern es findet sich sofort jemand, der sie mir beantworten kann. Im wöchentlich stattfindenden Ausbildungsgespräch mit den Ausbildern unseres Fachbereichs vertiefen wir Erlerntes oder stellen eigenhändig vorbereitete Präsentationen vor.

Im Laufe meiner Ausbildung bei FRoSTA habe ich auch die Möglichkeit, für zwei Wochen an unserem Standort in Lommatzsch im Elbtal zu arbeiten. Hier unterhält das Werk eigene Gemüsefelder, was die Produktion zur Erntesaison besonders interessant macht!

Marina Brünje - Storybild

Übrigens suchen wir zum 1. August 2020 wieder neue Auszubildende in verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen.

Ihr könnt euch direkt auf unserer Webseite informieren und bewerben: www.frosta-ag.com/ausbildung Wir freuen uns auf euch!