Zu Gast beim Deutschen Nachhaltigkeitskongress

Am 21. und 22. November fand zum 12. Mal der Deusche Nachhaltigkeitstag statt.
Neben unserem Marketing Team besuchten noch 2.000 weitere an Nachhaltigkeit interessierte Besucher den Kongress.

#Esgehtauchanders - Gruppenbild

Unter dem Motto „nachhaltiger Konsum“ wurde dieses Jahr besonders der Fokus auf urbane Mobilität, Biodiversität, Digitalisierung, Globale Partnerschaften, grüne StartUps, Kreislaufwirtschaft und Plastik/Verpackungsthemen gelegt. Als konsequenter Schritt des Klimawandels wurde rein veganes und vegetarisches Essen serviert.

Unsere neue Verpackung (1)

Wir waren mit einem Stand vertreten, um unsere neue Papier Verpackung vorzustellen. Unsere Verpackungsinnovation, unser Stand aus Papier und unser unkonventioneller Auftritt haben für viel Aufmerksamkeit gesorgt.
„Und das ist ohne Beschichtung, wirklich NUR Papier?!“ – besonders die Haptik begeisterte und faszinierte die Fachbesucher, sodass fast alle die Verpackung anfassen wollten. Durch unseren Stand war es möglich, diese und weitere Fragen zur Verpackung direkt und persönlich zu beantworten und neue, wichtige Kontakte mit zu knüpfen.

Deutscher Nachhaltigkeitstag

Unser Marketingleiter Torsten Matthias und Verpackungsentwickler Urban Buschmann hatten außerdem ein Interview im Hauptsaal, bei dem die Verpackung ebenfalls vorgestellt wurde. Die Studierenden beider mit uns kooperierenden Hochschulen (Uni Düsseldorf, Hamburg Media School) waren beim Kongress, um sich über diverse Nachhaltigkeitsthemen zu informieren.

Auch unser Marketing Team nutzte die Tage, um sich an anderen Ständen, aber auch in Workshops und Vorträgen zum Thema Nachhaltigkeit weiterzubilden und neue Ansätze und Trends im Bereich Nachhaltigkeit in Erfahrung zu bringen.

Insgesamt wurden wir auf den Kongresstagen darin bestätigt, mit der Papierverpackung einen richtigen Schritt zu gehen.

Eindrücke vom Deutschen Nachhaltigkeitstag

Startprobleme unserer neuen Kräuterbox aus Papier

Jeder Anfang ist schwer! Vor ein paar Tagen habe ich unsere neue Kräuterklickbox Produktion angesehen. Es gibt zum Start noch einige Verluste wie man unten sieht. Meistens, weil das Verschließen in der hohen Geschwindigkeit noch nicht immer perfekt funktioniert! Aber unsere Linienführerinnen haben das Problem erkannt und der letzte Produktionslauf war heute schon „spitze“!

Mit der Klickbox kann man genau die Menge entnehmen die gebraucht wird und die Box kann dann wieder einfach geschlossen werden. Weil sich der Deckel der Box komplett öffnet, kann sie einfach ohne Reste entleert werden! Besser als unsere vorherige Box die nur halb geöffnet werden konnte.

Und weil unsere neue Kräuterbox ohne Plastikdeckel oder Folien auskommt, kann sie perfekt als Altpapier recycelt werden und ist damit besonders umweltfreundlich.

Vorteil von Papierverpackungen gegenüber Plastikverpackungen

Papierrollenlager bei unserem Lieferanten

Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen und Diskussionen (zB bei Der Welt) zu unserer Umstellung auf Papierbeutel. Letzte Woche war ich bei einem unserer großen Papierlieferanten der mir noch ein interessantes Thema erklärt hat. Bäume werden hunderte von Jahren alt und das Holz muss sich entsprechend gegen Feuchtigkeit, Bakterien usw. schützen. Entsprechend hätte Holz antibakterielle Eigenschaften. Papier, eigentlich ein „gekochter Baum“ wie mir so nett erklärt wurde, hätte ebenfalls antibakterielle Eigenschaften. Diese Studie aus Bologna, beschreibt es für Wellpappe:

FEFCO Papier Studie (Englisch)

Obst und Gemüse halten sich in Papierverpackungen länger als in Plastikverpackungen.

Und auch während meiner Kochlehre in Frankreich (vor 30 Jahren!!) haben wir immer auf Holz- statt Plastikbrettern geschnitten. Weil sich Bakterien auf Holz schlechter ausbreiten würden.

Also vielleicht ein weiterer positiver Punkt zu unserer neuen Papierverpackung? Hat dazu hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

FRoSTA stellt um auf Papier

FRoSTA sagt Tschüss!

Über 2 Jahre haben wir daran gearbeitet. Nun ist es geschafft: wir haben einen Papierbeutel entwickelt der unseren aktuellen Plastikbeutel (aus bereits umweltfreundlichem Monomaterial) ab Januar 2020 ersetzt.

Gemacht ist er aus sogenanntem „Kraftpapier“, also einem Papier welches nicht gebleicht oder beschichtet ist. Eine besondere mechanische Technik macht es möglich, dass dieses Papier resistent gegen Feuchtikkeit ist. Also auch wenn unsere Produkte mal leicht antauen (vom Laden bis nach Hause), geht der Beutel nicht kaputt.

Natürlich wird sich unsere Optik verändern und die Fotos sind nicht mehr so brilliant wie auf dem aktuellen Beutel. Verpackungen aus nachwachsenden Rohwaren (zertifiziert nach FSC, damit entsprechend aufgeforstet wird) sind aber deutlich umweltschonender und haben eine bessere Klimabilanz. Besonders bei der noch niedrigen Recyclingquote von nur 25% von Plastik (bei Papier sind es schon 80%) vermeiden wir außerdem das Risiko, dass Plastik zB im Meer landet.

Wie beim Reinheitsgebot vor über 15 Jahren, gehen wir damit natürlich ein Risiko ein. Die Produkte werden ca. 0,20€ teurer und sehen optisch anders aus (wir finden schöner!). Im Eiswürfelfach (1*) sollte man sie außerdem nicht lagern, da der Papierbeutel nach einiger Zeit reißen kann. Und wenn man die Produkte im Kühlschrank auftaut, sollte man es ohne Packung auf einem Teller machen. Wir finden aber, dass es sich lohnt diese Risiken einzugehen. Denn nur wenn wir solche Risiken eingehen, können wir Dinge verbessern. Bei 40 Millionen Packungen die wir verkaufen, sind dies übrigens 320 Tonnen weniger Plastik pro Jahr!

Wir freuen uns auf Fragen, Kommentare oder Anregungen. Und wir hoffen natürlich, dass wir zahlreiche Unterstützer und Nachahmer finden!

Rotkohl aus der Pfalz für Weihnachten

Gerade bin ich zurück von einem schönen Besuch in Bobenheim. In der Pfalz (ganz in der Nähe von Oggersheim!) bauen wir auch viel Rotkohl an. Es ist übrigens einer der besten Anbaugebiete für Gemüse in Europa! Rechtzeitig zum Fest müssen wir fertig sein. Leider wird er nur im Winter gegessen und eigentlich auch immer nur in gleicher Art hergestellt (mit Apfel). Bei uns wird er vor dem Waschen, Kochen und Einfrieren noch einmal bearbeitet!

Und der Wirsing wird nebenbei auch gleich mit produziert. In diesem Fall Wirsing mit frischem Rahm! Natürlich ohne irgendwelche Stabilisatoren oder Pülverchen wie Carrageen, die oft zum stabilisieren der Sahne verwendet werden.

Erster „INSTAWalk“ bei FRoSTA

„Revolution in der Tiefkühltruhe“  das ist der Titel des ersten „InstaWalks“, der am 4.11. um 17 Uhr bei uns in Bremerhaven stattfinden wird.

Wir zeigen einer ausgewählten Gruppe von „Instagrammern“ (also Menschen mit einem eigenen Instagram Kanal), wie unsere Gerichte hergestellt werden und wir es schaffen, seit 2003 komplett auf Zusatzstoffe zu verzichten. Natürlich wird es auch ordentlich was zum Probieren geben!

Wir und die Erlebnis Bremerhaven GmbH, die den Walk organisiert freuen uns über Bewerbungen, bis zum 28.10 um 13 Uhr direkt an: instawalk@erlebnis-bremerhaven.de

www.bremerhaven.de/instawalk

Revolution in der Tiefkühltruhe

 

Trends vom weltweiten Fischmarkt

Heute bin ich in Berlin, wo sich die wichtigsten Fischereien und Fischproduzenten der Welt treffen.

Da die meisten Fische weit entfernt von Europa gefangen werden, ist es ein weltweiter Markt. Die Amerikaner haben in Alaska eines der größten Fischereien. Viele der Fischereien sehen Trump positiv und zeigen gerade dieses Bild von ihm. Die harte Zollpolitik gegen China scheint vielen zu gefallen.

Wir versuchen seit einiger Zeit, den lokalen Fisch bei uns in der Nordsee zu nutzen. Der Nordsee-Seelachs ist aus unserer Sicht eines der besten Fische: schmeckt super (schön festes Fleisch) und ist aktuell eine Fischart deren Bestände sehr gut kontrolliert werden. Hier z.B. unsere Nordsee Fischstäbchen.

Andere Trends wurden außerdem diskutiert:

– Es gibt viele Diskussionen über weniger Plastikverpackungen die oft in den Meeren landen. Hier müssen wir alle besser werden. Auch wir müssen noch besser werden und arbeiten daran!

– Fischernetze sind mit die größten Verschmutzer der Meere mit Plastik. Oft werden Netze gekappt und kaputt im Meer zurückgelassen. Auch dies ist ein riesiges Thema. Kann man Netze aus Plastik machen die weniger das Meer verschmutzen, selbst wenn sie im Meer verloren gehen?

– Wie beim Fleisch gibt es immer mehr pflanzliche Produkte die Fisch ersetzen oder imitieren. Eigentlich ein guter Trend, finden wir auch. Auch weil der klimarelevante „Carbon Foodprint“ besser ist bei den veganen Produkten. Wir finden diese Produkte aber nur dann gut, wenn sie nicht voll von Zusatzstoffen sind. Dies ist immer noch selten und nicht ganz einfach. Übrigens kalkulieren wir für alle unsere Produkte den jeweiligen Carbon Foodprint!

– Insgesamt sind die Fischpreise ja stark gestiegen. Dadurch ist die Nachfrage eher niedriger. Eigentlich gut für die weltweiten Fischbestände. Zumal wild gefangener Fisch ja nach wie vor das einzige Nahrungsmittel ist, welches nicht gezüchtet oder angebaut wird. Die Mengen lassen sich also nicht erhöhen.

Übringens, insgesamt sind die Mengen der klassischen weißen wild gefangenen Fischsorten wie Seelachs, Kabeljau, usw. nur 5% der gesamten Fischmengen die gefangen werden. Sardinen und Anchovis, die meist verfüttert werden, sind mit großen Abstand die größten Fischmegen. Karpfen ist dagegen mit großem Abstand der meist gezüchtete Fisch auf der Welt – besonders durch den chinesischen Markt.

Heute ist Mädchen-Power angesagt!

Der heutige Tag gehört den Mädchen! Auf der ganzen Welt gibt es leider immer noch Millionen Mädchen, die keine Chance auf eine ausreichende Schulbildung haben. Das veraltete Frauenbild sorgt auch heute noch dafür, dass in verschiedensten Ländern Mädchen die Schule nicht besuchen dürfen und stattdessen im Haushalt mithelfen müssen. Oftmals müssen Mädchen auch Misshandlung und Vergewaltigung ertragen. Selbst in großen Industrieländern wie Deutschland werden Mädchen bzw. Frauen anders wahrgenommen als Männer, beispielsweise im Berufsleben oder der Kindererziehung. Damit soll Schluss sein! Auf der ganzen Welt wird heute, den 11. Oktober 2019, der Weltmädchentag zelebriert, der von dem Kinderhilfswerk Plan International initiiert und 2011 von den Vereinten Nationen anerkannt wurde. Auch wir sind wieder mit dabei!

Dieses Jahr haben wir Auszubildenden uns ein besonders abwechslungsreiches Programm überlegt: Wie auch im letzten Jahr sorgen unsere Azubis aus der Technik dafür, dass unser 35 m hohes Kühllager in Bremerhaven von zwei Seiten pink angestrahlt wird. Dafür haben sie gestern 20 LED-Strahler installiert, die letzte und auch heute Nacht unser Gebäude im Fischereihafen Bremerhaven erleuchten.

 

Zudem finden wieder Youth Takeover statt: Unsere Mädels übernehmen die Führungsetagen! Die Auszubildende zur Industriekauffrau, Elena, übernimmt den ganzen Tag die Leitung in der Qualitätssicherung und hat in Verkostungen und Meetings das Sagen. Celina, Auszubildende zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik, übernimmt als Produktionsleiterin die Kontrollgänge und ist auch bei der Verkostung mit dabei! Ein Highlight: Nicht nur der Standort Bremerhaven veranstaltet Youth Takeover! In unserem Werk in Lommatzsch übernimmt Marina, Auszubildende im 3. Lehrjahr, die Produktionsleitung. Auch unser Instagram-Account wird heute mit geballter Frauenpower geführt. Und ich bin heute die Pressesprecherin von FRoSTA und kümmere mich um die Berichterstattung.

  Elena entscheidet in der Verkostung, ob die frisch produzierten Fischstäbchen freigegeben werden dürfen.

 

Eine Reporterin der Nordseezeitung kam zu Besuch und wollte mehr über unsere Aktionen erfahren.

Wir haben uns dieses Jahr etwas ganz besonderes überlegt: Unsere Produktionsmitarbeiter tragen heute alle pinke statt weiße Haarnetze, um ein Zeichen zu setzen. Zudem haben wir 150 leckere pinke Donuts bestellt, die an alle Mitarbeiter verteilt werden

Schaut heute auch gerne mal in unsere Instagram-Story rein, um noch mehr Eindrücke zu bekommen (frosta_de)

 

PS: Und falls sich einige von euch fragen, warum gerade Pink als Farbe gewählt wurde, kommt hier die Antwort darauf. Es sollen keine Klischees bedient werden, sondern gibt Plan International der Farbe eine neue Aussagekraft und kommuniziert mit ihr Power, Lebensfreude und Mut. Sie wollen Mädchen und junge Frauen dazu ermutigen sich für ihre Rechte einzusetzen und die Initiative zu ergreifen.