Subventionen dezimieren weltweite Fischbestände

Economist vom 23.10.20

Der aktuelle Economist deckt auf, wie Subventionen und wenig Kontrolle illegalen Fischfang fördern. Besonders die Fischerei außerhalb der Hoheitsgewässer der Länder (also 200 Seemeilen vom Land entfernt) sind betroffen. Dort wird meist Thunfisch und Kalamaris gefangen. Ohne Subventionen, würde dieser Fischfang zum großen Teil eingestellt warden! Und wild gefangener Fisch, wäre natürlich deutlich teurer.

Erstaulich ist, dass diese illegale Praxis bei Greenpeace und anderen NGOs nicht wirklich im Fokus steht. Leider!

Unser Fisch ist grundsätzlich MSC zertifiziert und wird streng kontrolliert. Aber auch unser Fischfang profitiert von Subventionen, z.B. beim Bau von Fischfangschiffen und beim Diesel. Und auch beim MSC sollten die Kontrollen noch härter sein, darüber sind wir oft mit dem MSC im Gespräch. Immerhin hat gerade eine große Fischfangflotte in Russland, Russian Fishery Company, das MSC Siegel verloren. Sie fangen jährlich 300.000 Tonnen Alaska Pollock und haben auch uns beliefert. Dies haben wir jetzt beendet.

Wir sind selbst auch jährlich zu Besuch bei unseren Fischlieferanten und prüfen direkt auf den Schiffen, ob die Fischerei vernünftig läuft. Aber die Kontrollmechanismen müssen auch hier verbessert werden.

Für alle die lieber ganz auf Fisch verzichten haben wir jetzt eine pflanzliche Alternative entwickelt: Fisch vom Feld. Die Zutaten sind von den Proteinwerten und dem Omega3 sogar vergleichbar mit echtem Fisch.

Über den Autor Zeige alle Beiträge Website des Autors

Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

4 KommentareSchreibe einen Kommentar