FRoSTA wird kleiner!

Liebe Blog-Leser, liebe Kunden:

Heute haben wir ein ernstes Thema: wie an dieser Stelle bereits öfter diskutiert sind die Kosten für Gemüse, Fisch und Fleisch in den letzten Monaten stark gestiegen.

Wir haben uns deshalb entschieden, das Gewicht unserer Gerichte von aktuell 600g (Bami und Nasi 650g) auf 500g zu senken.

Da wir nicht zu Verlusten produzieren wollen haben wir eigentlich nur 2 Möglichkeiten, die wir lange bei uns beraten haben:

Entweder das Gewicht zu reduzieren oder die Preise zu erhöhen. Da wir schlechte Erfahrungen mit Preisen über 2,99€ gemacht haben, haben wir uns für die Gewichtsreduktion entschieden.
In der Vergangenheit (vor der Zeit unseres Reinheitsgebotes), hätten wir wahrscheinlich auch noch die Möglichkeit geprüft, mit Zutaten und Zusatzstoffen zu spielen, um es doch wieder etwas günstiger hinzukriegen. Aber das wollen wir ja nun nicht mehr.

Das Reinheitsgebot und der Geschmack MÜSSEN bleiben – kompromisslos!

Und auch wenn wir vielleicht sogar einige Handelskunden verlieren werden (und es für Sie schwerer wird die Produkte zu finden) sind wir sicher, dass es der richtige Weg ist.

Und natürlich hoffen wir auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

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Felix Ahlers (Vorstand)

Felix Ahlers (Vorstand)

Seit 1999 arbeite ich bei FRoSTA und bin derzeit Vorstandsvorsitzender im Hamburger Büro.
Im Sommer spiele ich Tennis und Kitesurfe gerne! Und natürlich koche ich sehr gerne und manchmal bin ich mit dabei, wenn unsere Produktentwicklung an neuen Rezepten arbeitet...

413 KommentareSchreibe einen Kommentar

  • Da ja die Gewichte in den Verpackungen verringert werden, könnt Ihr ja gar nicht zurück, sobald die Gemüsepreise wieder rückläufig sind. Ausserdem macht Ihr doch immer frühzeitig die Kontrakte mit euren Vorlieferanten. Oftmals für ein ganzes Jahr im Voraus. Da muss ich mir wohl eine kleinere Pfanne kaufen, damit ich die 500 g nach der Aufbereitung noch wiederfinde. Früher waren mal 750 g in einem Beutel. Wie sollen 2 Personen von einem Beutel noch satt werden. Ihr habt jetzt eine wirkliche Singleverpackung gemacht. Aber da wir zu Hause zwei Personen sind, brauche ich 2 Beutel und muss deshalb auch mehr bezahlen. Mein Lohn steigt gar nicht so schnell mit, wie die Preise für den Käufer explodieren. Wir können das Geld auch nur einmal ausgeben. Leider. Euer Geschäftsbericht war doch noch sehr gut. Wollt Ihr noch mehr verdienen?

  • Hm. Einerseits verstehe ich die Argumentation ja. Andererseits, sorry, bewegt ihr euch damit in einen Bereich, an dem ich als Kunde ein bisserl im Regen stehe.

    Zwei Personen werden mit 600 Gramm schon nicht richtig satt, wir behelfen uns mit einer ordentlichen Portion Salat. Mit 500 gr werden zwei erst recht nicht satt. Noch mehr Salat mag ich auch nicht essen, denn eigentlich soll die Pfanne die Hauptmahlzeit sein und nicht das Topping für einen Salat.

    Soll ich jetzt immer zwei Packungen machen? Dann verdoppelt sich der Preis von Frosta. Und 500 gr sind zu viel für einen. Ich würde lieber 20 oder 30 cent mehr bezahlen.

  • Mir wäre es wesentlich lieber, die Packungsgrößen würden bleiben wie sie sind. Seitdem ich auf das Kantinenessen verzichte, ist so ein FRoSTA Beutel meine einzige warme Mahlzeit am Tag. Da ist der aktuelle Inhalt von 600/650g manchmal noch zu wenig. Jedenfalls wäre es sehr umständlich, aus mehreren Beuteln eine Mahlzeit abzuwiegen (obwohl natürlich machbar). Wenn die Kosten sich erhöht haben, dann muß es eben teurer werden. Die Erhöhung fällt allerdings ganz schön drastisch aus: Von 600g auf 500g wären 20% und von 650g auf 500g gar 30% Preiserhöhung. Statt 3 Euro müßte mann dann 3,60 Euro bzw. gar 3,90 Euro nehmen. Sind die Kosten wirklich so stark gestiegen?

  • Welche Rolle spielen Weblogs?

    Web 2.0: Zukunftsmodell oder neue Internetblase?
    Die Meinungen gehen weit auseinander. Für heftige Diskussionen sorgte die Aussage von Jean-Remy von Matt, Chef der Werbeagentur Jung von Matt, der Weblogs pauschal als „Klowände des Internets“ bezeichnete.

    Durch die Blogs geisterte auch ein Zitat von Lars-Christian Cords, Partner der PR-Agentur Fischer-Appelt: „99 Prozent dessen, was das Web 2.0 ausmacht, ist immer noch das Ergebnis egozentrischer Selbstreflektierer

  • Auch ich gehöre zu euren Kunden die schon die aktuelle Packungsgrösse als sehr knapp bemessen ansehen. Bei einigen Gerichten entspricht 600 Gramm tiefgekühlt genau einem sehr gut gehäuftem Teller nach dem erhitzen.

    Und genauso wie Alexander Greisle „strecken“ auch wir so einen Beutel oft mit Brot u. Salat um eine schnelle Mahlzeit für 2 Personen zu haben. Für uns würde eine weitere Verringerung der Packungsmenge also auch bedeuten, dass in Zukunft 2 Beutel gekauft werden müssen.

    Und 1000 Gramm ist dann aber auch schon wieder zuviel für 2 Normalesser bzw. auch zuviel, um noch in einer normalen Pfanne erhitzt zu werden.

    Mir sind die Zusammenhänge zwischen Preis/Preisschwellen/Absatzmengen auch klar. Aber ich z.B. würde ernsthaft lieber einen 750 Gramm Beutel zu 3,99 kaufen (Womit ihr dann ja auch einen höheren Grammpreis umsetzen würdet), als einen kleineren zum alten Preis.

    Respekt allerdings das Frosta diesen Plan so offen kommuniziert und nicht wie üblich ein paar Monate Sondergrössen in den Handel schiebt, um dann am Ende den dadurch verwirrten Kuden mit einer neuen kleineren Menge bei gleicher äußerlichen Verpackungsgrösse zu veräppeln…

  • mit der Packungsgröße von 500 gr kann ich prima leben. denn das schaffe ich gut alleine. bei den 600/650er packungen blieb immer ein kleiner rest übrig, den ich mir dann doch irgendwie reingezwängt habe… Meine figur unterstützt euer vorhaben bestimmt. ich werde berichten.
    Schade wäre bloß, wenn man wieder nirgendwo einkaufen kann.

    Beste grüße
    Mirco
    P.S.: Ich war neulich bei Kamps (dem Bäcker) und der hatte im Bistro auf der friedrichstrasse in Berlin als Gericht Steakhauspfanne und Paella zu 5,- pro Portion. Ich bin mir sehr sicher, dass es Frosta war. Es sah leider nur bedingt lecker aus, da alles schon vorgekocht war und dann denn ganzen Tag auf Kunden wartete (noch mal kurz inne Mikrowelle…)
    Liege ich mit meiner vermutung richtig?

  • @ alle: sollten die Preise sinken werden wir natuerlich reagieren. Allerdings erwarten wir im Moment, dass besonders die Gemuespreise hoch bleiben. Durch die Biokraftstoffe und den hohen Oelpreis haben Bauern heute ganz neue Alternativen die oft mehr Geld bringen.

    Zur richtigen Packungsgroesse: klar, 500g reicht fuer 2 nicht aus, aber viele Kunden sagten uns auch, dass 600g fuer eine Person zu viel ist. Unser Wok Gerichte haben ja bereits jetzt 500g und sind ganz erfolgreich. Dort wird sich der Preis erhoehen, die Groesse bleibt gleich.

    Und im Vergleich zu anderen Marken wie Knorr Asia Gerichte (350g = 2,29 Euro) sind wir immer noch guenstiger! Auch mit 500g!

  • Gibt es Statistiken über die Wokgerichte? Inwiefern diese angenommen wurden… Oder fällt es den Menschen vielleicht gar nicht auf, dass weniger Inhalt vorhanden ist? Sind auch die Verpackungen kleiner geworden – oder nur der Inhalt?

  • Auch ich komme mit der kleineren Packung von 500 gramm klar, während ich bei den 600/650er gramm Packs immer etwas übrig hatte. In dem Punkt stimme ich mit Mirco voll überein und kann die Frosta Entscheidung mittragen. Bei zwei Personen schauts natürlich etwas anders aus.
    Ebenfalls kann ich Sven recht geben, die Kommunikation von Frosta ist in dem Punkt wirklich offen und anzuerkennen. Da ist man doch etwas vorinformiert und steht nicht plötzlich vor vollendeten Tatsachen,also bitte weiter so.
    Das leidige Problem der Preiserhöhungen trifft halt alle,die Gemüsepreise werden wohl kaum fallen,aber letztendlich wollen wir gute Qualität und müssen halt in den teureren Inhalt des Frostabeutels beissen.

    tschuess

  • „Da wir schlechte Erfahrungen mit Preisen über 2,99€ gemacht haben, haben wir uns für die Gewichtsreduktion entschieden.“

    Wo gibt es denn FROSTA unter 3 EUR? Also ich muss für so ein Nasi Goreng immer 3,29 bzw. 3,89 EUR zahlen.

    Hm, zur erheblichen Gewichtsreduktion: Ehrlich gesagt, obwohl ich mir natürlich am liebsten jeden Tag FROSTA kaufen würde, steh‘ ich schon manchmal vor der TK-Truhe im Supermarkt vor Euren Produkten und frag mich, ob ich nicht doch lieber ne Pizza oder Tortellini oder sowas ess oder gleich was selbst mach‘, weil über 3 EUR natürlich im Vergleich schon ein ganz ordentlicher Preis ist. Aber mir schmeckt’s und ich weiß (oder besser vermute 🙂 ), dass es auch gesünder ist und darum kauf ich es eben ab und an, aber stets in dem Bewusstsein, dass das nicht gerade billig ist.
    Bisher hab ich daraus dann immer 2 Portionen, bzw. 2 Mittagessen gemacht. Das ist mit der neuen Packung nicht mehr möglich, weil es einfach zu wenig Inhalt ist. Stattdessen muss ich jetzt mehr essen, was ich eigentlich gar nicht will. Dadurch verdoppelt sich dann aber auch gleichmal der Preis pro Mittagessen/Portion. Und darum, nicht aus Trotz, ich bin nur ehrlich, werd‘ ich mir in Zukunft leider doch noch schwerer tun, zu den Frosta-Beuteln zu greifen. Denn damit ist dann ein Preisniveau erreicht, das ich mir nicht mehr in der bisherigen Regelmäßigkeit leisten kann.
    Ich hoffe mal, ihr haltet Euer „Versprechen“ ein, und reduziert den Preis wieder, sobald dies möglich ist.

  • Ich finde die Protionen zu klein und werde auch mal die Produkte der anderen Marken probieren. Die haben auch schon ein Reinheitsgebot und haben noch häufig 700 oder 750g im Beutel. Wie soll der eimal gesetzte Preis wieder runterkommen? Da brauch die Konkurrenz doch nur richtig dagegen zu halten und viele Kunden kaufen dort Ihr leckeres Essen.

  • Ich weiß nicht, ob ich dann wirklich noch Frosta Beutel kaufen werde. Der Verzicht würde mich zwar treffen, aber 100-150g weniger zum gleichen Preis ist schon hart.

    Auch wenn Frosta dies hier im Blog immerhin verkündet, wie sagt man das dem Verbraucher im Markt? So wie andere Hersteller, die dann 2 Monate später 20% Gratis zugeben? :/ Nachdem aber 25% abgezogen und 15% Preis draufgeschlagen wurden?

    Aber stimmt, Beutel für 3,29€ kaufe ich nie (Tengelmann, Kaisers etc.). 3€ ist die magische Grenze für ein Mittagessen, also bei mc donalds bspw. 2 Chickenburger und ein Wasser.

  • Ich muss echt sagen, dass ich beeindruckt bin wie offen Frosta mit ihren Marketingentscheidungen umgeht. Das begrüße ich. Jede Firma sollte sich daran eine Scheibe abschneiden denn Firmen arbeiten mit und für den Kunden und nicht anders 🙂

  • @ Maria Vollerbrink
    Das ist eben gerade der weit verbreitete Irrglaube, dass das Reinheitsgebot auch bei anderen Firmen schon gang und gäbe wäre. Die Wahrheit ist aber meist die: Die einen lassen mal künstliche Aromen weg , die anderen lassen mal künstliche Farbstoffe weg (häufig mit der Betonung auf „künstliche“) und verkünden das schon als große Errungenschaft. Andere behaupten, keine Geschmacksverstärker zu benutzen, obwohl das gar nicht stimmt und müssen sich gefallen lassen, dass ihnen diese Behauptung untersagt wird.

    Der unbedarfte Verbraucher sieht da (zu unserm eigenen Verdruss) leider oft nicht den Unterschied zu unserem Reinheitsgebot. Das ist eben zugegeben auch kein einfaches Thema. Aber ein so relativ komplexes Lebensmittel wie ein Fertiggericht so konsequent von Zusatzstoffen befreit wie bei FRoSTA werden sie eben nicht so einfach bei den Wettbewerbern finden. Um ohne diese Zusatzstoffe ein gutes Fertiggericht zu produzieren, muss man nämlich entsprechend gute Rohwaren einsetzen. Und die sind eben meist teurer. Leider.

  • @ Martin S & Dennis
    Ja, das stimmt. Bei einigen Handelsketten werden FRoSTA-Fertiggerichte auch für über 3 Euro verkauft. Wir befürworten zwar einen Preis für unsere Fertiggerichte, der unter 3 Euro liegt, aber es ist ja nicht wie bei Büchern und Zeitschriften, wo der Verlag die Preise bestimmt. Wir können zwar empfehlen, aber der Handel ist letztendlich relativ frei in seiner Preisgestaltung.

  • Die offene Ankündigung hier begrüsse ich sehr. Leider sind mir die jetzigen Packungsgrössen teilweise „zu knapp“ so das bei der verringerung des Gewichts noch mehr „Appetit/Hunger“ übrigbleibt als jetzt schon. Das ist sehr schade.

    Zwei Packungsgrössen lassen sich am Markt wohl schlecht platzieren oder?

  • Mir ist klar, dass höhere Einkaufspreise weitergegeben werden müssen. Für mich ist weniger Inhalt allerdings unpraktisch. Von einem 500g-Beutel werde ich bei weitem nicht satt. Jetzt muss ich zwei Beutel kaufen und dosieren.

    Mir wäre ein Preis von 3,29€ oder 3,39€ pro Beutel lieber gewesen. Ich zahl ja gern den Aufpreis, weil ich weiß, was ich bekomme.

    Die offene und ehrliche Ankündigung ehrt euch aber.

  • Auf die Frage, ob auch die Verpackungen verkleinert werden oder nur das Inhaltsgewicht reduziert wird, sind sie nicht eingegangen. Dazu kann sich dann jeder Kunde selbst sein Teil denken.

  • @ Mark:

    Welche Rolle spielt das? Dass das Produkt möglichst groß/voluminös aussehen soll, hat nichts speziell mit Frosta zu tun. Hätte vollstes Verständnis dafür, wenn die Packung an sich unverändert bliebe.

  • @ Mark
    Die Frage nach den Verpackungsgrößen kann ich leider derzeit nicht mit Gewissheit beantworten, da ich als Mitarbeiter des Controllings solche Details oft nur am Rande mitbekomme und da wir ja gerade ein langes Osterwochenende haben, wollte ich nicht unbedingt einen telefonischen Rundruf bei den Kollegen starten, was denn Sache ist. 😉
    Und nicht jeder Kollege schaut auch in der Freizeit ins Blog um Fragen zu beantworten.

    Soweit ich weiß, werden die Beutel kleiner. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das der letzte Stand ist.

  • Wenn weniger in der Packung ist – dann ißt man auch weniger. 600/650g sind für eine weibliche Person eindeutig zuviel. 500 langen mir – seh ich anhand der Gemüse-Mahlzeiten.

  • 100, bzw. 150 g weniger Inhalt bei gleichem Preis ist an Dreistigkeit und Abzocke kaum mehr zu überbieten.

    Nun reiht sich auch Frosta in die Liste der Abzocker im Lebensmitteleinzelhandel ein, die klammheimlich den Packungsinhalt reduzieren, bei gleichem Preis. Ok, Frosta gibt es im eigenen Blog wenigstens noch zu, schiebt als Grund eine Verteuerung der Rohware vor, wohlwissend, dass der Kunde das nicht nachvollziehen kann.

    Muss es unbedingt Convenience Food von Frosta sein? Müssen es überhaupt diese Fertigmenues mit dem mehr oder weniger tollen Einheitsgeschmack aus dem Pappkarton sein? Nicht umsonst haben so viele Menschen Probleme mit dem Gewicht und der Gesundheit. Die Inzidenz der Herz- und Kreislauferkrankungen nimmt zu, den Transfettsäuren und anderen, der Gesundheit nicht gerade zuträglichen Zutaten, sei Dank.

    Vielleicht sehe ich das alles auch nur vom falschen Standpunkt und man sollte Frosta dankbar sein für die Schrumpfkur ihrer Packungsinhalte. Je weniger man von diesen vorgefertigten Menues isst, desto gesünder lebt man!

    Frosta stellt sich, mit Unterstützung diese Blogs, gerne so dar, als wäre diese Firma etwas aussergewöhnliches und hätte nur das Wohlergehen der Verbraucher im Sinn. Dafür wird das Reinheitsgebot als das Mass aller Dinge gepriessen. Machen wir uns mal nichts vor, auch die Frosta-Leute haben das Eurozeichen im Auge und andere Firmen haben auch Reinheitsgebote anzubieten.

    Auch Frosta streut den Verbrauchern Sand in die Augen, wie die anderen Firmen auch, denn die meisten Verbraucher merken die fiese Abzocke mit dem reduzierten Inhalt nicht sofort und ich kenne keine Firma, die das auch noch groß auf die Packung schreibt. Das böse Erwachen kommt, wenn die Minimahlzeit dann auf dem Teller liegt.

    Aber Vorsicht, an der Einführung des Reinheitsgebots wäre Frosta fast erstickt und hat mit knapper Not überlebt. Frosta ist nicht Nestlè oder ein anderer Globalplayer im Lebensmittelbereich. Die kratzt es wenig, wenn der Kunde über die abgespeckten Packungsinhalte meckert. Mich würde es nicht sonderlich tangieren, wenn die Aktion: Reduzierung des Packungsinhalts bei gleichem Preis, der Firma Frosta im Halse stecken bleiben würde und als letzte Rettung die Produktpalette zum Schnäppchenpreis oder als Sonderaktion angeboten würde. Wir sind bisher ohne Frosta groß und satt geworden, wir würden Frosta daher nicht vermissen. Ich hoffe andere Verbraucher denken ebenso

    In diesem Sinne, fröhliche Ostern.

  • Hallo

    sollte die Verpackung verkleinert werden kann man davon ausgehen das die Beutel so schnell nicht wieder größer werden, da man ja Kosten für die Druckumstellung in die Hand nimmt.Da müssten schon einige kleine Beutel produziert werden damit sich die Umstellung ammortisiert.

    frohe Ostern

  • Hallo zusammen,

    Also ich persönlich habe mit 500g kein Problem. Besser so als eine Verringerung der Qualität.

    @wolf hagen

    Nein, ohne Ihren Kommentar hätte bestimmt niemand hier gemerkt, dass auch eine Firma Frosta Geld verdienen will!

    Ich finde es immer witzig, wenn manche Leute fast beleidigt reagieren, wenn sie merken dass Unternehmen Geld verdienen wollen.

    Ja was glauben Sie denn, warum jemand ein Unternehmen führt? Um völlig selbstlos Gutes zu tun?

    Gerhard Zirkel

  • @wolf hagen
    Dieser Kommentar ist wieder ein typisch deutscher Meckerkommentar.
    Einfach mal unqualifiziert losmeckern ohne Sinn und Verstand.
    „Wir sind bisher ohne Frosta groß und satt geworden, wir würden Frosta daher nicht vermissen.“ – ja mit Aromen, Zusatzstoffen und diesem Schund. Ich bin ganz froh wenn eine Firma auf sowas verzichtet. Und überhaupt – es kann nicht überall nur „billig billig“ gehen – Qualität hat ihren Preis nur ist diese Erkenntnis in Zeiten von dümmlicher „Geiz ist Geil“ Mentalität wo total in Vergessenheit geraten.
    Ich als Verbraucher denk definitiv NICHT so wie Sie.

  • Nunja, eine Preiserhöhung wäre mir ehrlich gesagt lieber gewesen. Denn von 250 Gramm werden ich Mittags nicht mehr satt. Nun esse ich eher eine Dreivierteltüte – und muss früher wieder einkaufen.

    Da kommt es doch auf’s gleiche raus!

    P.S. Passen Sie doch bitte mal die Tab-Reihenfolge des Kommentarfeldes an, man landet stets bei der Suche 🙁

  • @Olli: Sehe ich wie Sie. Ich würde Frosta vereiner Gesundheit bekommt und auch meinem Gewissen gut tut. Nur, dass mein Geldbeutel nicht sooo stark leiden sollte.
    Frosta gehört sowieso zu den hochpreisigeren Produkten. Und nun das.
    Allerdings wäre es mir sogar lieber, Frosta erhöhte den Pmissen, zumal ich endlich ein Produkt gefunden habe, das mir schmeckt, mreis. Eine Reduktion des Inhalts ist der schlechtere Weg.
    1. Es suggeriert „Mogelpackung“ – auch wenn sie die Verkleinerung hier im Blog kommunizieren, wird diese Info nicht bis zum EV an der Kühltheke vordringen.
    2.Die Portionierung funktioniert so nicht! Auch nicht für Single-Haushalte, wenn Sie evtl. mit Ihrer Änderung darauf zielen …
    500 g sind zu wenig, 1000 g zu viel.
    3. Es impliziert fehlende Flexibilität. Preisetikett ändern ist ein Leichtes, Schnelles. Verpackungsgröße ändern nicht …
    Wenn die Preise wieder sinken, vergrößern sich dann die Portionen? Glaub ich nicht. Und man fragt sich, was es produktionstechnisch bedeutet, alle Packungen zu verkleinern?!
    4. FEHLER, FEHLER, FEHLER. Vergraulen Sie sich nicht Ihre mühsam (wieder)gewonnenen Kunden!

  • @ wolf hagen

    Das ist ja gleich ein ganzer Blumenstrauß an sachlich fundierten Anmerkungen, den Sie uns da präsentieren. Vielen Dank dafür. Ich kann im Moment leider nicht alle Fragen, die hier (auch in anderen Beiträgen) aufgetaucht sind, beantworten, da ich auch nicht über sämtliche Details von den Kollegen im Marketing unterrichtet bin, aber ein paar Sachen sind mir doch sofort ins Auge gehüpft:

    100, bzw. 150 g weniger Inhalt bei gleichem Preis ist an Dreistigkeit und Abzocke kaum mehr zu überbieten.

    Also wenn solch eine Grammaturumstellung schon das Schlimmste ist, was Sie sich vorstellen können, was einem Menschen in diesem Leben passieren kann, dann müssen Sie wohl ansonsten ein glücklicher Mensch sein, oder?
    🙂

    … klammheimlich …

    ?
    Sicher. Genau das war unsere Absicht. Deshalb haben wir es auch u. a. hier im Blog kommuniziert und auch sämtliche Verbraucherzentralen in Deutschland über unser Vorhaben informiert. 😉

    Nun aber mal etwas ernsthafter weiter:

    … schiebt als Grund eine Verteuerung der Rohware vor, wohlwissend, dass der Kunde das nicht nachvollziehen kann.

    Dass die Gemüsepreise stark gestiegen sind, ging durch alle Medien: Fernsehen, Zeitungen, Internet, die Auswahl ist groß. Hier 2 Beispiele:

    – ARD-Ratgeber Geld
    – Tagesschau

    Muss es unbedingt Convenience Food von Frosta sein?

    Nein, sicher nicht immer. Aber es ist eine praktische und wie ich finde auch leckere Alternative zum selber Kochen. Zum Beispiel dann, wenn es, wie bei mir, mit dem Kochen nicht so weit her ist.

    Müssen es überhaupt diese Fertigmenues mit dem mehr oder weniger tollen Einheitsgeschmack aus dem Pappkarton sein?

    Nein, da verwechseln Sie etwas. Das mit den Fertigmenüs in Pappkartons ist Knorr. Wir produzieren überwiegend in Tüten. 😉 Von den Fertiggerichten werden lediglich unsere neuen Gourmet Mahlzeiten mit einer „offenen“ Schachtel um den Teller geliefert. Und dass zum Beispiel unser Thai Green Curry genauso schmecken würde wie unsere Steakhouse Pfanne, da habe ich definitiv andere Erfahrungen gemacht.

    Die Inzidenz der Herz- und Kreislauferkrankungen nimmt zu, den Transfettsäuren und anderen, der Gesundheit nicht gerade zuträglichen Zutaten, sei Dank.

    Wenn Sie so gegen diese „nicht gerade zuträglichen Zutaten“ sind, warum wettern Sie dann ausgerechnet gegen FRoSTA? Unser Konzept des Reinheitsgebots beruht doch gerade darauf, auf alle Zusatzstoffe zu verzichten! Sie können sich ja z. B. mal die Zutatenliste von Nasi Goreng ansehen. Nur das was aufgelistet ist, ist auch drin. Sonst nichts.

    Machen wir uns mal nichts vor, auch die Frosta-Leute haben das Eurozeichen im Auge …

    Genau. Wir sind alle umgeben von unbarmherzigen Kapitalisten. Und ich glaube Sie und ich sind so ziemlich die einzigen Menschen im weiten Universum, denen Geld vollkommen egal ist und die eine Gehaltserhöhung für sich selbst schon aus Prinzip ablehnen.

    … und andere Firmen haben auch Reinheitsgebote anzubieten.

    Ach Kinners, wenn ich irgendwann mal (und dieses „irgendwann“ rückt derzeit im Eiltempo näher) stark depressiv werde, dann liegt es an diesem Blog! Da schreibe ich mir einen Wolf, um zu erläutern, dass es das Reinheitsgebot mit dieser Konsequenz wie bei FRoSTA eben nicht an jeder Straßenecke gibt (zu lesen nur wenige Kommentare höher) und dann das! Och nö, das macht keinen Spaß mehr. 🙁

    Mich würde es nicht sonderlich tangieren, wenn die Aktion: Reduzierung des Packungsinhalts bei gleichem Preis, der Firma Frosta im Halse stecken bleiben würde und als letzte Rettung die Produktpalette zum Schnäppchenpreis oder als Sonderaktion angeboten würde.

    Nun, auch bei FRoSTA hat es unzählige Diskussionen gegeben, welcher Weg in dieser Sache der richtige ist. Wir haben uns für einen Weg entschieden, von dem wir überzeugt sind, dass dieser der beste ist. Was natürlich nicht ausschließt, dass wir uns am Ende getäuscht haben könnten. Und Fehlentscheidungen können in der Tat in diesem engen Markt schon mehr oder weniger ernste Konsequenzen haben. Doch da greifen Sie mit großem Bohai FRoSTA und andere Firmen an, die angeblich nur ans Geld denken, wenn aber durch eine eventuelle Schieflage des Unternehmens Arbeitsplätze gefährdet sind, dann tangiert Sie das nicht? Ich muss zugeben: mich schon.

    Wir sind bisher ohne Frosta groß und satt geworden, wir würden Frosta daher nicht vermissen.

    Ich bin früher auch ohne Fernbedienung groß geworden. Vermissen würde ich sie heute trotzdem. Und ich würde einen mittelgroßen Betrag darauf verwetten, dass Sie früher auch ohne PC ihre Freizeit verbracht haben. Trotzdem scheinen Sie ihn heutzutage zu nutzen, oder?

    Also ebenfalls frohe Ostern.

  • @Frank Ehlerding
    Wie ist die Strategie, wenn die Gemüsepreise bei guter Ernte 2007 um 10 bis 15 % fallen?
    Gibt es dann die Beutel zu 1.99€, um unter der 2 Euromarke zu bleiben?
    Sonst haben Sie interessante Antworten auf viele Fragen, sind diese Spontan oder von langer hand vorbereitet. Es war ja mit diesen Reaktionen zu rechnen. Interessant auch, das ein Controller hier Antwortet. Er bekommt ja die Zahlen immer als erster mit. Oder wollen Sie in den Vertrieb oder besser zukünftig mal in den Vorstand wechseln?
    Ebenfalls frohe Ostern.

  • Ebenso wie Vera B. finde ich den Weg der Gewichtsreduktion falsch. Selbst wenn es offen kommuniziert wird, bleibt der schale Geschmack der Mogelpackung. Gerade in der jüngeren Vergangenheit wurde dieser Weg der Preiserhöhung in den Medien (zu recht) als Täuschung der Verbraucher gebranntmarkt. Außerdem bringt eine Änderung der Verpackung auch Mehrkosten für die Umstelllung mit sich, die letztlich das Produkt weiter verteuern. Eine Preiserhöung wäre wesentlich ehrlicher. Allerdings würde die auch sehr drastisch ausfallen (3,6 Euro bzw. sogar 3,9 Euro statt 3 Euro). Andererseits könnte man bei Änderungen nach unten ja wieder reagieren.

  • Nun, schade ist es schon gerade für den kleinen Geldbeutel. Nur finde ich interessant was hier als „Portion“ durchgeht. Als durchaus wohlgenährter männlicher Zeitgenosse reicht mir bislang eigentlich eine halbe Packung als Mittagsmahlzeit. Also ca. 300-35g als Mittag. Da finde ich hier Angaben das die neuen Packungsgrößen ja schon für eine Person nicht reichen leicht irritierend. Wieviel rechnet ihr den bei Frosta für eine Person?

  • Also eine gewisse Offenheit finde ich ja sehr löblich, aber uns nun zuzumuten, nicht nur die Gewichtsreduzierung toller zu finden als die Preiserhöhung, sondern zudem noch eine gänzlich unpassende Paketgröße, macht mich gelinde gesagt etwas ungehalten. :-/

  • @ Werner Zippert
    Ja, ich bin auch ein wenig überrascht, dass ich hier den größten Redeanteil habe. Um mal ein paar Interna auszuplaudern: Eigentlich, so mein letzter Kenntnisstand am Anfang letzter Woche, sollte erst am Tag nach Ostern im Blog über die Umstellung berichtet werden, weil dann bei uns wieder alle an Bord sind, um auf Fragen zu reagieren. So war ich ein wenig überrascht, dass der Bericht doch noch vor Ostern im Blog stand. Hier in Bremerhaven bekommen wir eben auch nicht alles mit, was unsere Kollegen von Marketing & Vertrieb in Hamburg so treiben. Andererseits weiß ich auch, dass die Zeit drängte, denn wir haben die neuen Beutel schon an den Handel ausgeliefert und waren uns nicht ganz sicher, ob die Waren nicht schon irgendwo in der Truhe liegen. Und da hätte es natürlich einen viel schlechteren Eindruck gemacht, wenn uns ein Verbraucher hier im Blog schon auf die Finger geklopft hätte.

    Wenn ich aber schon sehe, dass sich die Fragen zu diesem Beitrag auftürmen, kann ich da auch schlecht alles im Raum stehen lassen. Also spontan ran.

    Ob ich mal in den Vertrieb oder Vorstand wechseln will? Man soll ja nie „nie“ sagen, aber solange ich mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen kann, bleibe ich erst mal im Controlling. *grins*

    @ Alle

    Die optimale Verpackungsgröße für eine Person? Für einen 25-jährigen Bergarbeiter oder für eine 70-jährige Rentnerin? Man wird es nie allen recht machen können. Man sieht es ja sogar hier in den Kommentaren: Der eine sagt, sie würden 600 Gramm für 2 Personen zubereiten, der andere sagt, dass 600 Gramm für ihn alleine schon manchmal zu wenig wären.

    Wir haben uns die Entscheidung über die Verpackungsumstellung wirklich nicht leicht gemacht. Und es gab auch bei uns Stimmen, die der Meinung waren, dass es besser wäre, die Verpackungen gleich zu lassen und den Preis anzuheben. Felix Ahlers hat es in seinem Bericht schon geschrieben, warum wir uns letztendlich doch für dieses Vorgehen entschieden haben. Nun ist FRoSTA aber kein Mineralölkonzern, der die Preise an der Tankstelle zweimal täglich je nach Biorhythmus des Vorstands anpasst. Dass die Preise für Fisch in Zukunft stark sinken werden, ist im Moment nach meinen (in der Hinsicht auch nur laienhaften) Kenntnissen nicht zu erwarten. Unter anderem weil natürlich die Überfischung nicht von heute auf morgen besser wird und MSC-Fisch aus bestandserhaltender Fischerei auch seinen Preis hat. Und bei Gemüse ist u. a., wie Felix Ahlers schon geschrieben hat, der Trend zu Biokraftstoffen ausgebrochen. Und nebenbei: Natürlich brauchen auch unsere Produktion und Verwaltung Energie. Und wie die Energiekosten sich in den letzten Jahren entwickelt haben, dürfte bekannt sein.

    Es deutet also nicht viel darauf hin, dass wir unsere Produkte in nächster Zeit wieder wesentlich günstiger produzieren können. Sollte es tatsächlich doch irgendwann der Fall sein, werden wir uns dann sicher auch Gedanken machen, wie wir am besten reagieren.

  • @alle
    … ersteinmal vielen Dank an unseren lieben Kollegen „Ede“ wie Frank Ehlerding bei uns von vielen genannt wird. Auch ich war etwas überrascht, dass die Veröffentlichung schon jetzt erfolgte. Allerdings haben wir in der Woche vor Ostern, wie von Dir schon geschrieben, die Informationsbriefe an die Verbraucherzentralen herausgeschickt. Und da macht es schon Sinn auch im Blog zu informieren.
    Da ich gerade jetzt nur unter Protest meiner Frau und mit Geräuschkulisse unserer Kinder schreiben kann, hier nur ein paar kurze Anmerkungen:
    Wie von Frank Ehlerding bereits geschrieben und sicher für jeden nachvollziehbar ist uns die Entscheidung nicht leicht gefallen. Ein reges Für und Wieder hat uns das letze Jahr begleitet. Letztlich haben zwei Punkte die Entscheidung ausgemacht: Die vergangene, aktuelle und eingeschätzte zukünftige Kostensituation an den Rohstoffmärkten, sowie eine von uns extra zur Entscheidungfindung in Auftrag gegebene Verbraucherstudie. Zu der Situation an den Rohstoffmärkten werden wir mal einen unserer Kollegen aus dem Einkauf bitten etwas zu schreiben – ist, wie ich finde, höchst interessant aber auch z.T. etwas erschreckend und regt zum Nachdenken an.
    Die wesentliche Erkenntnis (nicht „Learning“ – mal ohne Anglizismus ;-)) aus der Verbraucherstudie ist, dass mehr Verbraucher sich eher mit einer niedrigeren Grammatur arrangieren können, als einen höheren optischen Regalpreis über 3€ bei z.B. real, Wal*mart oder Marktkauf zu akzeptieren. Auch scheint es die richtige Menge nicht zu geben, wie ja auch schon geschrieben wurde – hierzu gab es bereits einige Diskussionen hier im Blog – habe ich aber jetzt auf die schnelle nicht gefunden.

    Und hier noch ein paar Informationen zu „FRoSTA Reinheitsgebot – was ist beim Original so besonders …“

    Weiteres gerne morgen wieder.

  • Hallo Frosta Leute,

    nach den ganzen negativen Äußerungen meiner lieben Vorredner möchte ich Euch bestärken. Für mich ist Frosta das Beste was der Lebensmittelmarkt für Fertigprodukte hergibt. Ich habe als Single selten Lust für mich alleine zu kochen, möchte mich dennoch gesund und ausgewogen ernähren. Wer die letzten teilweise schweren Frosta Jahre mitverfolgt hat wird wissen, das dieser Schritt keine Willkür oder Geldgier ist. Die Jungs aus Bremerhaven wissen genau, das es nun noch schwerer wird die Leute zu überzeugen, nicht die 750 Gr Tüte vom Mitbewerber XY zu für 2,- EURO kaufen, anstatt Frosta 500 gr für 3,- EURO. Ich hoffe für uns alle das unterm Strich eine schwarze Zahl stehen wird, damit Frosta auch weiterhin sein Reiheitsgebot machen kann. Gute Lebensmittel kosten Geld, aber Arzneimittel um die Folgen von Zusatzstoffen in Form erhöhter Harnsäurewerte ect. zu bekämpfen auch 🙂

    Gruß
    Euer Fan
    Andreas

  • Interessant finde ich die Info von Jens Bartusch, daß sich FRoSTA schon seit fast einem Jahr mit dem Gedanken an Preiserhöhung herumschlägt, wobei auch Verbraucherstudien durchgeführt wurden. Im BLOG wird das aber erst zum Thema, nachdem die Entscheidung bereist gefallen ist. Eventuell hätte man im BLOG auch noch ein paar Meinungen zu dem Thema sammeln können. OK, es ist vielleicht etwas viel verlangt, wenn alle Geschäftsprozesse hier im BLOG erörtert werden, aber die zeitliche Diskrepanz ist schon auffallend. Obwohl es ein Jahr gärt, ist dann keine Zeit mehr das Timing bezüglich vor/nach Ostern abzustimmen ;-).

    Man ist wohl etwas verwöhnt und sieht den FRoSTA BLOG schon fast wie ein Forum, in dem diskutiert anstatt nur informiert wird. Aus Mangel an Alternativen (kein anderer Hersteller mit „Reinheitsgebot“) werde ich wohl die Preiserhöhung schlucken (müssen) und ab jetzt mein Mittagessen abwiegen. Dumm nur, wenn ich nur noch einen Beutel „Nasi Goreng“ und einen mit „Steakhouse Pfanne“ habe (aber vielleicht schmeckt die Mischung ja auch ;-)).

  • @ Alle:

    Zuerst einmal freue ich wie aktiv selbst ueber Ostern hier diskutiert wird. Sieht ja fast so aus als ob es der Eintrag mit den meisten Kommentaren wird.

    Zweitens vielen Dank an Frank Ehlerding, der unvorbereitet ueber Ostern so schnell und spontan antwortet! Und dazu auch noch immer richtig. Ist ja garnicht so leicht, da unser Controlling ja doch nicht so eng mit dem Marketing verbunden ist!

    Da ich im Ausland bin nur schnell ein paar Dinge auch von mir:

    Der Beutel wird natuerlich auch kleiner, es wird also im Laden deutlich sichtbar sein, dass der neue kleinere Beutel weniger Inhalt hat (insofern kann man jetzt noch schnell zuschlagen und sicher noch fuer einige Monate den groesseren Beutel finden, zum gleichen Preis).

    Zum Geld verdienen kann ich nichts hinzufuegen, dass wollen und muessen wir. Wie jede andere Firma auch.

    Sollten die Zutaten wieder guenstiger werden, werden wir den Preis oder den Inhalt entspechend anpassen. Dazu wird uns der Handel wie auch der Wettbewerb „zwingen“ was ja auch voellig in Ordnung ist.

    Sicher waere es uns auch lieber gewesen den Preis und nicht den Inhalt anzupassen. Allerdings wissen wir, dass 80% unserer Produkte „spontan“ gekauft werden. Und die Mehrzahl unserer Verbraucher sind ja nicht unbedingt unsere rational denkenden und gut informierten Blogleser. Leider! Deshalb ist der Preis ueber 2,99 wirklich ein Problem.

    Und die Preiserhoehung ist bei einigen Rohwaren wie Kartoffeln, Zwiebeln oder auch Fisch wirklich extrem, teilweise bis zu 50%.

    Da wir aber alle Fertiggerichte zum gleichen Preis anbieten wollen machen wir eben eine Mischkalkulation: beim Nasi Goreng verdienen wir etwas mehr, bei der Paella dafuer weniger um nur ein Beispiel zu nennen.

  • @ Felix Ahlers
    Das mit dem Auslandsaufenthalt merkt man auch daran, dass es sich offensichtlich um eine Tastatur ohne ö und ü handelt. 🙂

    @ Jürgen Hestermann
    Ja, so kann’s kommen. Da bereitet man sich quasi jahrzehntelang auf solch eine Sache vor, und dann haut es im Detail doch nicht hin.

    Was allerdings die Sache mit den Meinungen im Blog betrifft, so hat das verschiedene Gründe. Das Wichtigste ist, dass das Blog natürlich nicht repräsentativ ist. Ich schätze das so ein, dass diejenigen, die sich an einer Blogumfrage beteiligen würden, in der Mehrzahl ein besonders positiv oder auch negativ geprägtes Verhältnis zu FRoSTA haben. Diejenigen, die FRoSTA kaufen ohne sich darüber weitere Gedanken zu machen und sich im Internet darüber informieren, würden wir außen vor lassen. Was aber bitte nicht heißen soll, dass wir die Meinungen im Blog nicht ernst nehmen. Im Gegenteil. Wir schätzen die Meinungsäußerungen hier sehr und sie sind für uns eine schnelle, unkomplizierte Rückmeldung.

    Ein weiterer Grund ist natürlich, dass wir auch unseren Wettbewerbern nicht früher als nötig Informationen über unsere Strategien geben wollen.

    Zudem ist es auch so, dass nicht nur die Verbraucher bei Preiserhöhungen die Nase rümpfen. Auch bei den Gesprächen mit dem Handel werden wir natürlich nicht gerade freudestrahlend empfangen, wenn wir so etwas ankündigen. So wollen wir auch in der Hinsicht nicht frühzeitig die Pferde scheu machen.

  • Also mir persönlich macht das Alles nicht viel aus. Alles wird teurer im Leben, warum also nicht auch das geliebte Lebensmittel in dem es kleiner wird. persönlich empfand ich die bisherigen Größen für eine Person als einen Tick zu viel.

    Zu dem Beitrag von „Wolf Hagen“ muß ja nicht mehr viel sagen, der disqualifiziert sich ja von selber. Wenn Jemand eh mit Frosta nix am Hut hat, frag ich mich, warum der dann überhaupt A bei Frosta im Web rumsucht und B sich dann auch noch im Frosta-Blog derart verewigen muß? 😉

  • Also, ich kann mit den 500g-Tüten leben. Das ist dann für mich eine eindeutige 1-Personen-Portion. Ich würde aber auch 3,99 EUR für 650g ausgeben. Beim Preis bin ich relativ schmerzfrei, weil es eben qualitativ keine Alternative gibt. Da steuere meine Ausgaben lieber über die Frequenz, in der ich mir FRoSTA gönne. Ok, das hilft FRoSTA dann auch nicht viel weiter…

    Generell kann ich mir vorstellen, dass die 500g-Aktion bei den Kunden ganz schön in die Hose geht 🙁

    Wie soll das den Kunden kommuniziert werden, die hier nicht mitlesen? Vielleicht ein Erklärungstext auf den Packungen in den ersten Monaten? Mit so einer kleinen Plastiklupe als Lesehilfe garniert wie im Miniatur-Quellekatalog? Ok, das wäre vielleicht eine Spur zu selbstironisch 😉

    Wen die 500g in der Pfanne jedenfalls ‚kalt‘ erwischen, wird daran ein ‚wenig‘ zu schlucken haben.

  • [quote]
    Wie soll das den Kunden kommuniziert werden, die hier nicht mitlesen? Vielleicht ein Erklärungstext auf den Packungen in den ersten Monaten?[/quote]

    Warum sollte man das tun? Ganz ehrlich, die meisten normalen Kunden werden es nichtmal merken. Warum also schlafende Hunde wecken?

  • @Lars Fricke & Fabian
    „Wie soll das den Kunden kommuniziert werden, die hier nicht mitlesen? Vielleicht ein Erklärungstext auf den Packungen in den ersten Monaten?“
    Zum Bespiel verschwindet auf den Vorderseiten der Verpackungen nicht einfach die Gewichtsangabe, sondern wird sogar noch leserlicher als heute werden, da wir sie bewußt aufgehellt haben. Und der Kontaktkasten auf der Rückseite wird in der Anfangsphase um den Satz „Oder haben Sie Fragen zur neuen Packungsgröße?“ erweitert:

  • @ Frank Ehlerding
    „Diejenigen, die FRoSTA kaufen ohne sich darüber weitere Gedanken zu machen und sich im Internet darüber informieren, würden wir außen vor lassen.“
    Ich hatte ja geglaubt (gehofft), daß die Mehrheit der FRoSTA-Käufer dieses ganz bewußt tun. Aber die Realität ist wohl anders (leider). Wenn die Masse der Leute allerdings gar keine Ahnung hat, was sie da kaufen und nur alleine nach dem Preis und dem Geschmack gehen, dann sehe ich ja schwarz für die Ausweitung des FRoSTA Reinheitsgebots (durch Umsatzsteigerung bei FRoSTA oder durch Übernahme anderer Hersteller). Es ist schon traurig, wie wenig Gedanken sich die Menschen um ihre Nahrung machen.

  • @Frosta: Wie sind die Erfahrungen bei den Lebensmittelketten auf die kleineren Einwaagen? Die müßten es bei den Preissteigerungen ja schwer haben anderen Lieferanten zu finden. Deshalb müßte es ja einfach sein, die Einwaagen zu ändern.
    Oder können die anderen Lieferanten günstiger einkaufen. Das Reinheitsgebot bezogen auf Gemüse ist ja nicht so doll unterschiedlich zu den anderen Gemüsen der anderen Lieferanten. Das REinheitsgebot bezieht sich ja vorwiegend auf andere Zutaten als die teurer gewordenen Gemüsebestandteile. So ganz logisch ist das für mich aber nicht. Bin mal auf die Antwort gespannt. Ein treuer Fan von Frosta!!!

  • Folgendes steht im Internet zum Reinheitsgebot:
    Das FRoSTA Reinheitsgebot garantiert Ihnen bei allen Gerichten

    • keine Farbstoff- und Aromazusätze
    • keinen Zusatz von Geschmacksverstärkern
    • keine Emulgatoren- und Stabilisatorenzusätze
    • keine chemisch modifizierten Stärken

    Unser besonderer Anspruch: Auch unsere Zutaten sollen frei von diesen Zusätzen sein! So enthält die bei uns eingesetzte Deutsche Markenbutter beispielsweise keinen Farbstoff und die Sahne keine Stabilisatoren mehr.

    Warum steigen dann die Preise, wenn das Gemüse um 15% teurer wird? Das Gemüse wird nicht expliziet beim Reinheitsgebot erwähnt. Wo ist das Reinheitsgebot beim Gemüse? Dann müssen ja alle Mitbewerber die Preise auch um den Frota prozentsatz erhöhen.
    Bin mal gespannt auf die Antwort von Euch. Nochmals: Ein Frosta Fan.

  • Mal was aus lebensmittel-technologischer Sicht:

    Trotz Kontrakte, Vertragsanbau Gemüse etc.
    Wer kann in einem Jahr den Markt voraus sehen? Wie Ernte ausfällt, wetterbedingt etc.
    Ein kleiner Denkansatz…

  • Warum probierts Frosta nicht mit verschiedenen Verpackungsgrössen für 1 (450g) oder 2 Personen (750g)? Für Familien mit Kindern dürfte der Preis in der Regel eh zu hoch sein (schade, denn die könnten gesunde Nahrung am meisten gebrauchen). Was mich betrifft sind auch die 2,99 EUR zu viel. Ich schlage aber immer zu, wenn Frosta im Angebot ist (bis 2,29 EUR runter, was verdient man denn dann noch daran???) und kaufe auf Vorrat. Daür ist die Tiefkühlkost schliessich auch gedacht…

  • Interessante Kommentare. Wie verschieden doch die Reaktionen sind.

    Mir ist es gleich ob die Verpackungsgröße reduziert wird, oder der Preis steigt. Für 2 Erwachsene und 2 kleinere Kinder hat eh nie ein Beutel gereicht. Außerdem muß ich auch tiefer in die Tasche greifen, wenn ich die Produkte „nachkochen“ würde.

    Eine Preiserhöhung war doch auch abzusehen – ob offen oder versteckt ist mir letztendlich egal. Frosta ist ja nicht das erste Unternhemen. Wer mit offenen Augen durch die Welt spaziert, wird feststellen es in nahezu jeder Branche Preiserhöhungen gibt.

    Firmen, die trotz steigender Rohwarenpreise behaupten, daß keine Preiserhöhungen notwendig sind, sind aus meiner Sicht unseriös.

    Entweder haben die bisher schon so einen Preisaufschlag drin, so daß die Unternehmen die Erhöhungen der letzten Monate einfach so „wegdrücken“ können oder
    die drehen an der Qualität.

    Und eine Qualitätsreduzierung ist von Frosta-Fans doch sicher nicht gewünscht, oder? Ich vertraue jedenfalls weiterhin auf die guten Zutaten und die sorgfältige Verarbeitung.

    Einen schönen Tag wünscht Sonja

  • @Marion Lammers
    … Lammers – ein ehemaliger Kollege von uns hieß auch so – Zufälle gibt’s ;-))

    Aber nun zu Ihren Anmerkungen. In der Tat ist es so, dass sich die Preise für Zutaten z.T. erheblich für alle (auch die Wettbewerber) erhöht haben. Z.B. sind die Einkaufspreise zum Vorjahr für Zwiebeln um 37% gestiegen (Preis am Frischmarkt Ende März 1,07€ für 1kg -> im Vorjahr 0,78€/kg). Dill ist z.Zt. am Markt nur noch mit der Lupe zu finden, da es kaum noch welchen gibt, was dann auch bedeutet, dass der Preis gemäß Angebot und Nachfrage steigt.
    Ein Grund sind die schlechten Ernten – hierzu und zur allgemeinen Versorgungssituation wird unser Einkauf in Kürze etwas schreiben (habe gerade mit einem Kollegen telefoniert).

    Andere Anbieter sind flexibler bei der Zutatenauswahl. Mit Zusatzstoffen kann man weniger wertige Zutaten einsetzen und das mit Zauberpülverchen ausgleichen. Also, wenn man z.B. Karotten oder Paprika mit wenig Eigengeschmack einsetzt (die günstiger sind), dann kann man mit Geschmacksverstärkern und Aromen diesen Geschmacksunterschied ausgleichen. Allerdings erhält so ein Produkt dann auch den klassischen Einheitsgeschmack von handelsüblichen Fertiggerichten und alle anderen Nachteile die Zusatzstoffe so mit sich bringen.

    Für die FRoSTA Gerichte setzen wir nur hochwertige Zutaten ein, die ja dem Gericht in ihrer Zusammenstellung den herausragenden Geschmack ohne Zusatzstoffe geben.
    Dazu kommt, dass unsere hochwertigen Zutaten häufig Sonderproduktionen sind, damit sie unseren Anforderungen an Zusatzstofffreiheit gerecht werden, da ja auch unsere Zutaten keine Zusätze enthalten. Und Sonderproduktionen, die ja aufwändiger sind, versuchen sich die Zulieferer gerade in Verknappungszeiten höher bezahlen zu lassen.

  • @Holger Mayer
    … zwei verschiedene Verpackungsgrößen bedeuten auch zwei Truhenplätze im Supermarkt. Da wir heute, wie ja schon häufig beklagt, nicht überall und wenn dann häufig nicht mit einer großen Auswahl an Produkten zu finden sind, sehen wir die Möglichkeit heute nicht.

    Mit den 2,29€ im Angebot haben Sie aber richtig Glück gehabt, denn unser Aktionspreis ist 2,69€ und der sollte von allen Handelspartnern auch eingehalten werden.
    Wo haben Sie denn zu diesem Preis FRoSTA Gerichte eingekauft? Und welche?

  • Hallo,
    zu 50 Kommentaren, also, da muss ich auch was sagen! Impulsiv, was mir zwischen der Kanne Kamillentee (ich habe Halsschmerzen, und Tee – 4 Sorten – gibts kostenlos in meiner Firma) und dem Ausblick auf die noch unbebaute Gewerbegebietswiese gerade so einfällt. Ich hoffe, es wird einigermaßen originell! Also!
    Ich bleibe weiterhin bei Frosta, denn an 50 Cents m.o.w. solls nicht scheitern.
    Kürzlich kosteten Pommes bei Stehr fast 2 Mark, jetzt 2 Euro. Ein flackerndes Eurozeichen in den Augen, eine geklaute Gemüseernte in Polen oder Verkaufsstrategie, irgendwie passiert das alles nicht ganz grundlos.
    Ich verdiene auch gerne viel mehr Geld als jetzt und die fetten Jahre sind tatsächlich für immer mehr Menschen und für immer mehr Umwelt endgültig vorbei. 50 Mio Autos, Tütensuppen und DSDS haben D ziemlich einheitlich verflacht und ausgerichtet, aber wie sagte schon der Alte aus Rhöndorf (=Adenauer): „Nimm die Menschen wie sie sind, es gibt keine anderen.“

    Was ich weniger gleichgültig sehe, ist, dass zum ersten Mal das Auto als Nahrungskonkurrent des Menschen auftritt. Die Landwirtschaft stellt Flächen zur Verfügung, die fehlen dann für Gemüse. Es wird eine Art Benzin angebaut, welches die 50 Mio, über Frosta-Beutelpreise schimpfende Autofahrer, stinkend und lärmend in Stadt und Land verbreiten. Biosprit nennt sich das. Gibts auch Bio-Gifte wie Zyankali oder Dioxin? Denn ob die Rohstoffe für die Auto-Abgase vom Acker kommen oder aus 3000 m Tiefe gefördert werden, ist meiner nicht so auf Feinschmecker getrimmten Lunge völlig egal. Essen wird also teurer, weil wir Auto fahren wollen. Ich kaufe mir lieber einen Beutel von Frosta als 2 Liter giftigen Benzins von Aral, nur damit mein Auto immer gut satt ist.
    Mein Bauch ist mir wichtiger als der Tank meines Autos.
    Aber ich habs ja einfacher als die 50 Mio Autoholiker in D, denn: „Isch abe ga kein Audo!“
    Klassisches Zitat, bitte höflich schmunzeln!
    Mit Grüßen von Robert

  • Ich will mich jetzt nicht hier zu allen Kommentaren aeussern sehe aber das dilemma…
    Preiserhoehung merken die meisten Verbraucher und nehmen es negativ auf, verpackungsverkleinerung nehmen die Verbraucher zwar auch negativ war aber nur die wenigsten nehmen es ueberhaupt war. Somit ist der unehrliche weg weil schlechter nachvollziehbare der bessere (wird ja auch nicht umsonst fuer versteckte Preiserhoehungen genutzt).
    Was mich aber an der Stelle mal interessieren wuerde ob die Rohstoffpreise soviel ausmachen das eine Preiserhoehung in diesem Massstab gerechtfertigt ist. Das kann ich leider nicht nachvollziehen. An der Stelle koennte wirkliche ehrlichkeit und offenheit demonstriert werden in dem man dies nachvollziehbar vorrechnet.

    Ich jedenfalls werde diesen Blogeintrag nicht vergessen genauso wie es das Internet nicht tun wird und bin gespannt ob bei sinkenden Rohstoffpreisen der Packungsinhalt wieder ansteigt.

  • @ Milan: gute Frage!

    Also erst noch einmal ein anderes Beispiel: der Meeresfruechtefond in unserer Paella wird aus Krustentieren und Gemuese gekocht. Da die Zutaten dafuer teurer werden, wird auch der Meeresfruechtefond teurer.

    Nun koennte man weniger von diesem Fond einsetzen und den fehlenden Geschmack mit billigen Aromen „nachbauen“. Und genau das machen wir nicht!

    Nun zur Frage:

    Bei einer Gewichtsreduktion von 600g auf 500g sind dies 17%. Leider sinken die Kosten nicht im gleichen Verhaeltnis, sondern nur unterproportional.

    Frank Ehlerding koennte mich wahrscheinlich verbessern aber ich denke etwa 60% unserer Kosten sind die Kosten fuer Zutaten. Der Rest sind Produktionskosten, Personalkosten, Werbekosten, Verpackungskosten, Vertriebskosten, Transportkosten und Verwaltungskosten.

    Dies bedeutet also 17% x 60% = 10,2%. Tatsaechlich reduzieren sich unsere Kosten nur um ca. 10%. Und dies sind auch die durchschnittliechen Kostenerhoehungen fuer die Zutaten. Hoffe es ist einfach nachzuvollziehen!

  • @Frosta: Habe bisher noch nichts darüber gelesen, wie Eure direkten Kunden darauf reagieren. Wurde hier schon häufiger gefragt, aber nicht beantwortet. Auf den Bericht des Einkäufers bin ich auch mal gespannt. Die Gemüsepreise sind immer mal sehr starkt gestiegen und dann wieder deutlich gefallen. Eigendlich hat doch die Tiefkühlbranche hier einen deutlichen Vorteil bei der Lagerung gegenüber allen anderen Anbietern.
    Grüße Bernd Wobbe

  • @ Felix Ahlers
    Ich habe ja schon den ganzen Nachmittag mit mir gerungen, wie ich Milan das vorrechnen soll, ohne dass unsere Handelskunden oder die Wettbewerber gleich den Bleistift spitzen. Aber wenn’s der Chef dann persönlich macht, dann ist das ja in Ordnung. Im Schnitt über alle FRoSTA-Produkte sind es etwas weniger als 60% für Materialkosten.

    @ Milan
    Das hört sich so an, als ob wir bewusst den unehrlicheren Weg wählen. Der Grund für den Weg der Grammaturumstellung ist aber der, dass, wie Jens Bartusch schon berichtet hat, der Herr Otto Normalverbraucher gesagt hat, dass er lieber weniger kaufen würde als teurer. Wie das die Verbraucherforscher genau erfragt haben, weiß ich auch nicht und wie man hier sieht, gibt es auch andere Meinungen, aber warum sollten wir als FRoSTA da schlauer sein wollen als diese Umfrage?

    @ Bernd Wobbe
    Doch. Ich habe bereits Folgendes geschrieben:
    „Auch bei den Gesprächen mit dem Handel werden wir natürlich nicht gerade freudestrahlend empfangen wenn wir so etwas ankündigen.“

    Was die Lagerung betrifft, so können wir in diesem Jahr natürlich nicht wissen, ob die Ernte im nächsten Jahr schlecht ausfällt. Wenn wir solche hellseherischen Fähigkeiten hätten, würden die meisten von uns sicher keine Tiefkühlkost verkaufen, sondern in 9live den Zuschauern die Karten legen und die Zukunft voraussagen.

    Der Einkauf kann da sicher mehr zu sagen, aber wir würden grundsätzlich im Schnitt viel zu hohe Lagerkosten haben, wenn wir Rohwaren bis weit über den Bedarf bis zur nächsten Ernte einkaufen würden. Selbstverständlich gibt es auch langfristige Kontrakte. Aber auch die enden irgendwann. So sind wir natürlich auch immer von den aktuellen Marktpreisen abhängig.

    @ Jürgen Hestermann
    Na ja, ganz so meinte ich das nicht. Neben denen, die FRoSTA einfach mal so kaufen, gibt es u. a. natürlich die Gruppe derer, die FRoSTA schon wegen des Reinheitsgebots kaufen. Doch müssen die sich nicht unbedingt auch gleich im Internet darüber informieren, weil sie dazu keine Zeit oder keine Lust haben oder weil es ihnen dann sooo wichtig doch wieder nicht ist.

    @ Marion Lammers
    Ob unsere Wettbewerber günstiger einkaufen können? Tja, dass wüssten wir auch gerne. 😉

  • Übrigens noch eine kleine Ergänzung zum Thema Biokraftstoff: Auch die Bierpreise werden wohl wegen der Biokraftstoffe steigen. Bericht gestern aus den Tagesthemen.

    Und da überlegt man sich immer wieder, wie man unser Blog interessanter machen kann. Wenn wir gewusst hätten, dass die Ankündigung über Preiserhöhungen solch eine rege Beteiligung hervorruft, hätten wir das doch schon viel öfter mal gemacht 😉

  • @ FranK Ehlerding.

    Bezugnehmend auf Ihren Kommentar zu meinem Eintrag:

    „Wir haben uns für einen Weg entschieden, von dem wir überzeugt sind, dass dieser der beste ist.“

    Mir ist nicht bekannt, dass Abzocke des Verbrauchers mittels Mogelpackungen der beste Weg ist.

    Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da.

    http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID3191890,00.html

    Ich kann Ihnen versichern, dass ich alles tun werde, dass Frosta auf diesen „Schwarzen Listen“ auch erscheinen wird, zum Schutz der Verbraucher.

    http://www.vzhh.de/

  • @Jens Bartusch
    „… zwei verschiedene Verpackungsgrößen bedeuten auch zwei Truhenplätze im Supermarkt.“
    Wie wäre es denn mit einer sehr kleine Packungsgröße (z.B. 100g) für 60 Cent? Dann könnte man relativ fein nach eigenem Wunsch dosieren. Solange die Kosten in gleichem Maßstab sinken, wäre das ja eine Alternative. Einziges Problem sehe ich darin, die Anteile aller Zutaten auch bei dieser kleinen Menge einzuhalten. Aber wenn das machbar ist…

    @Frank Ehlerding:
    „Und da überlegt man sich immer wieder, wie man unser Blog interessanter machen kann. Wenn wir gewusst hätten, dass die Ankündigung über Preiserhöhungen solch eine rege Beteiligung hervorruft, hätten wir das doch schon viel öfter mal gemacht ;-)“
    Das macht aber nur Sinn, wenn ihr hier im Blog für die Konkurrenz Werbung macht. 😉

  • Also ich finde es ja immer witzig, wie sich manche Menschen über angebliche „Mogelpackungen“ aufregen können.

    Wie lange schon, muss der Inhalt einer Packung angegeben werden? Schon ziemlich lange oder?

    Wer es da immer noch nicht schafft, einen kurzen Blick auf diese Angabe zu werfen (und die ist bei Frosta wirklich gut sichtbar) hat halt Pech gehabt. Und wenn zudem noch die Packung optisch kleiner wird, ist die Sache doch eigentlich klar.

    Gerhard Zirkel

  • @ Wolf Hagen:

    Wenn Sie hier schon so einen Schwachsinn von sich geben müssen, bitte schön, aber dann müssen Sie auch damit leben, dass der größte Teil der werten Mitleserschaft sich vor Lachen den Bauch hält…Konsumieren Sie einfach keine Produte von FRoSTA, dann hat sich Ihr Problem erledigt und wir werden hier von diesem verbalen Müll verschont !!!
    Wünsche guten Apettit beim „Genuss“ der Produkte der Konkurrenz…

  • Ach … *seufz* … es ist immer wieder anregend, konstruktive Kritik in sachlichem Ton, höflich vorgetragen hier im Blog zu lesen …na gut, dann wollen wir mal wieder …

    @ Wolf Hagen

    Mogelpackung?
    Nach Wikipedia: „Mogelpackung nennt man eine Verpackung, die über die wirkliche Menge oder Beschaffenheit des Inhalts hinwegtäuscht.“

    Nun, es ist es bei unseren Fertiggerichten im Beutel nicht so wie bei einer überdimensionierten Faltschachtel, bei der man nicht sieht, dass die Hälfte aus Luft besteht. Es ist auch nicht so wie bei einer Rolle Frischhaltefolie, die man nach und nach benutzt und wo es am Ende gar nicht auffällt, wenn die Rolle ein paar Meter weniger Folie hatte. Jeder kann fühlen, wie viel in der Tüte ist. Wir haben unsere Verpackung kleiner gemacht und sie ist keineswegs überdimensioniert. Wir schreiben das Gewicht deutlicher als vorher auf die Verpackung und wir weisen auf der Verpackung auf die neue Verpackungsgröße hin. Wir berichten hier im Blog darüber und lassen sogar wüste Beschimpfungen gegen uns (ich will ja keine Namen nennen) hier unzensiert stehen. Das ist bei weitem mehr als so ziemlich jede andere Firma im Einzelhandel an Informationen bei einer Preiserhöhung gibt.

    Die Information an die Verbraucherzentrale haben wir freundlicher Weise, wie ich bereits erwähnt hatte, auch schon für Sie erledigt. Wir selbst sind natürlich auch gespannt, wie man dort reagiert. Wenn diese Maßnahmen von den Verbraucherzentralen dann trotzdem noch als nicht ausreichend gebrandmarkt werden, dann müssen wir eben auch damit leben.

    Abzocke?
    Wenn man keine Wahl hat, einen völlig überhöhten Preis für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bezahlen, zu dem man (in dem Moment) keine Alternative hat und wofür man unter „normalen“ Umständen viel weniger bezahlen müsste, dann würde ich das als Abzocke definieren.

    Jeder kann sich aber den Preis an der Tiefkühltruhe ansehen, kann entscheiden, ob ihm unser Produkt den Preis wert ist.

    Für den Fall, dass man tatsächlich die bisherige Verpackungsgröße kennt und das für seinen Speiseplan bewusst dimensionieren kann und man dann auch noch tatsächlich die kleinere Verpackung, die neue Grammaturangabe und den Hinweis auf die neue Verpackungsgröße, wenn man alles zusammen nicht bemerkt, wird man aber wohl spätestens beim Essen registrieren, dass die Portion kleiner geworden ist. Und für den Fall, das einem das dann im Nachhinein tatsächlich den Preis nicht mehr wert sein sollte, hat man quasi einmalig 50 Cent mehr ausgegeben als man wollte.

    Es gibt garantiert keine vertragliche Bindung bei FRoSTA. Jeder kann jederzeit zu einem anderen Produkt greifen oder selber kochen, wenn ihm FRoSTA nicht schmeckt oder zu teuer ist.

    Ein einmaliger Betrag von 50 Cent nach subjektiven Empfinden mehr bezahlt ist noch nicht unbedingt eine Größenordnung, bei der ich mich selber abgezockt fühlen würde. Erst recht nicht wenn weiß, dass die Preiserhöhung aufgrund der höheren Rohwarenpreise durchaus begründet ist.

    Aber darum geht es Ihnen ja auch nur in zweiter Linie, oder? Irgendwie habe ich aus Ihren subtilen Andeutungen in den beiden bisherigen Kommentaren an dieser Stelle sowie hier und hier herausgelesen, dass Sie vielmehr grundsätzlich einen Hass auf Fertiggerichte haben. Und da wir meines Wissens nach immer noch der einzige Hersteller von Fertiggerichten überhaupt sind, der mit seinem Blog für solche Meinungsäußerungen ein Podium direkt beim Hersteller bietet, ist FRoSTA zufällig in die Schusslinie geraten. Anders kann ich es mir wirklich nicht erklären, dass Sie zum Beispiel ausgerechnet hier gegen die Zusatzstoffe in Fertiggerichten Alarm schlagen, wo gerade FRoSTA doch der einzige Hersteller von Fertiggerichten ist, der diese Zusatzstoffe komplett aus seinen Produkten verbannt hat.

    Selber kochen ist ihre Devise. Finde ich voll gut und bewundere ich. Ab und zu mache sogar ich als Nicht-Koch mir die Mühe und koche selbst. Aber das heißt noch lange nicht, dass man sich grundsätzlich so ausgewogener ernährt als mit Fertiggerichten. Eine Schweinshaxe ist vom Standpunkt der ausgewogenen Ernährung auch selbst gekocht nicht unbedingt unserer Gulasch Pfanne vorzuziehen. Und FRoSTA hat auch viele Gemüsemahlzeiten im Programm. Was daran falsch sein soll, will mir noch nicht so ganz einleuchten.

    Nein, es ist nicht eine Sache, ob selber kochen gesünder ist, sondern egal ob selber gekocht oder Fertiggericht, wichtig ist, dass man sich gesund und bewusst ernährt. Und dabei kann man genauso gut auch auf Fertiggerichte zugreifen. Vielleicht nicht immer, aber immer öfter. FRoSTA hat u. a. eine Auswahl von ca. 40 verschiedenen Produkten, die man mehr oder weniger unter die Bezeichnung Fertiggericht bringen kann. (Zugegeben z. T. nicht überall erhältlich.) Ich denke, da kann man wohl kaum noch behaupten, Fertiggerichte könnten grundsätzlich nicht zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen und wären einseitig. Und die Ansicht, alles würde einheitlich schmecken, kann ich ganz und gar nicht bestätigen.

    Oder geht es um das Prinzip des „selber kochens“ an sich? Selber kochen, das können viele heute kaum noch. Richtig. Aber geht davon gleich das Abendland unter? Früher haben die Menschen auch ihre Kleidung selber gemacht. Wie viele von den Kleidungsstücken, die Sie anhaben, haben Sie denn selbst gemacht? Wenn man wie ich Schuhgröße 47 hat, ist die Auswahl doch stark eingeschränkt. Aber deshalb meine Schuhe selber anzufertigen würde mir nicht im Traum einfallen.

    Sie können Fertiggerichte offensichtlich grundsätzlich nicht ausstehen. Das ist dann eben so, damit müssen wir leben. Ein Hobby muss jeder haben. Die einen sammeln Mineralien, manche fahren gerne Fahrrad. Und andere wiederum hassen Fertiggerichte. Und wenn Sie Ihr Ziel endlich erreicht haben und FRoSTA pleite ist, machen Sie weiter mit Knorr, Appetito, Sonnen-Bassermann, Iglo, Dr. Oetker, Erasco, Iceline, Starfrost, Frenzel, Schloss Göhrde, Du Darfst, Buss, Maggi, Bofrost, Eismann, Heimfrost, Hilcona, Nissin, Weight Watchers, Jütro, Unox, Meica, Pottkieker, Wagner, Alberto, Pfanni, Uncle Ben’s, usw., usw. Die Handelsmarken nicht zu vergessen.

    Ich weiß, dass ich Sie wohl nicht mehr überzeugen kann. Aber man versucht es ja trotzdem. So wie Sie es sicher auch weiter versuchen werden. Und eigentlich haben Sie uns ja auch überzeugt. Schließlich kochen wir bei FRoSTA unsere Gerichte ja alle selbst!

    Jetzt habe ich erst mal genug geschrieben, denke ich.

    Aber grüßen Sie Dulcinea von mir. 😉

  • Also ich habe erst vor kurzem zu Frosta gefunden und muss sagen, dass ich wirklich überzeugt von den Produkten bin, allerdings habe ich auch eher das „Mengenproblem“. 600g alleine sind gar kein Problem für mich, den Inhalt nun noch zu verkleinern finde ich schade, auch wenn es nicht anders möglich ist, was ich akzeptiere. Eine Firma muss Gewinn machen, das steht ausser Frage. Generell stört mich aber, das die grossen Firmen heutzutage schon unken, wenn sie nach einem Rekordgewinnjahr ein etwas niedrigeres Jahresziel erreichen. Am liebsten also jedes Jahr Rekord. Das diese Rekordjagd aber auf dem Rücken des Kunden ausgetragen wird, wird leider oft vergessen. Ich will hier natürlich nicht alle in einen Sack stecken, aber für mich klingt diese Debatte schon ein wenig danach. Natürlich verlangt niemand von Euch Frosta’lern, mit Minus zu produzieren, trotzdem sollte man so eine Konsequenz dem Kunden gegenüber gründlich überdenken.

  • @ Frank Ehlerding:

    zunächst ein großes Dankeschön für Ihre immer wieder herzerfrischenden Kommentare und Erläuterungen.
    Sobald ich sehe, dass hier was Neues von Ihnen steht, bin ich gespannt, in welcher Zeile ich das erste Mal schmunzeln muss. Ein großes Dankeschön dafür.

    @ Wolf Hagen:
    Aber auch an Herrn Wolf Hagen ein Danke. Zunächst war ich völlig paff über Ihre Komentare. Es kribbelt in den Fingern des Laien, Ihnen doch ein paar korrekte und fachlich fundierte Informationen zukommen zu lassen, da Ihnen die Quellen dazu wohl leider verschlossen sind.

    Aber mittlerweile finde ich es höchst amüsant, Ihre geistigen Ergüsse zu verfolgen.
    Ich habe Respekt und Hochachtung davor, dass Sie dies hier in diesem kleinen privaten Kreise machen.
    Ich amüsiere mich köstlich.

    Mit besten Grüßen und allen ein schönes Wochenende,

    M. Schwarze

  • Hallo allerseits,

    Mir persönlich schmecken die Frosta-Gerichte ähnlich gut, wie mir die entsprechenden Gerichte auch in einem Restaurant schmecken würden (und sowas wie meinen Favoriten, die Landhauspfanne, habe ich bisher in keinem Restaurant gefunden), weshalb ich die Preiserhöhung bzw. die Gewichtsverringerung auch eher gelassen sehe. Qualitativ hochwertige Ernährung kostet nunmal eben mehr und auch, wenn es gesundheitsbewussten Essern mit geringem Einkommen jetzt noch schwieriger möglich sein wird, sich mit Fertigprodukten von Frosta zu ernähren, ist der Schritt von Frosta doch nachvollziehbar und aus ökonomischen Gründen sicherlich unabdingbar.

    Die Argumente für eine unbedingte Einhaltung des Preises von maximal 2,99 Euro (wo soll es Frosta eigentlich zu dem Preis geben? Ich zahle meistens 3,49 Euro)sind ebenfalls verständlich, um Spontankäufe und die damit einhergehende Mehrheit an Frostaverkäufen weiterhin zu halten. Außerdem kann man sich doch jetzt und die nächsten Monate sicherlich noch bequem mit großen Frostabeuteln eindecken.

    Ich halte jedenfalls die Debatte darüber, ob Frosta (zu) teuer ist, für verkürzt, denn die eigentliche Frage ist doch, ob wir nicht generell zu wenig die Bereitschaft besitzen, für unsere Nahrung Geld auszugeben, denn immerhin hängt von unserer Ernährung entscheidend die Lebensqualität ab. Natürlich ist Frosta kein Manna, das vom Himmel regnet, aber z.B. für mich die nahezu einzige geschmacklich akzeptable Möglichkeit, mich annähernd gesund zu ernähren. Und die Kosten, ein Frostagericht selbst nachzukochen, dürften weit höher liegen als die Kosten für einen Frostabeutel. Deshalb denke ich, dass wir hier alle (auch Frosta) auf einem doch erfreulich hohen Niveau unter der Gewichtsreduzierung leiden.

    Außerdem lässt sich der ganzen Sache doch auch noch was Positives abgewinnen: Da manchen jetzt ein Beutel nicht mehr sättigend genug erscheint, können sie doch einfach 200 Gramm Frostagemüse dazu essen – ich für meinen Teil werde es jedenfalls meistens so machen, obwohl mich sicherlich auch 500 Gramm satt machen werden, denn einen ganzen Beutel schaufel ich meistens auch nur deshalb in mich rein, weil es halt so gut schmeckt.

    So, das war mal die persönliche Meinung eines bislang nur passiv Mitlesenden 🙂

    P.S.: Hallo Gerhard, wie klein die Welt doch manchmal is(s)t 🙂

  • …. ich muss zugeben, dasss ich die Argumentation bezüglich des Preises nicht verstehe.

    Ich habe eine Glutamat-Unverträglichkeit und kaufe mir wenn dann ausschließlich Frosta-Produkte, da ich nach dem Genuß von Migräneanfällen verschont bleibe. Dafür bin ich auch bereit, etwas mehr auszugeben – das ist mir meine Bequemlichkeit wert.

    Ich habe mich schon vor ein paar Jahren geärgert, als die Verpackung verkleinert wurde – sonst hatte ich zwei Mittagessen davon, jetzt nur noch eins. Bei noch weniger kann ich die Produkte/ Marke von meiner Einkaufsliste streichen…

  • @ Frank Ehlerding

    Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass unter den „Besuchern“ hier einige sind, die auf der Gehaltsliste von Frosta stehen. Wenn ich hier vom „Reinheitsgebot“ lese, muss ich immer an den Sandsack vom Sandmann denken. Frei von Zusatzstoffen heisst nicht automatisch mehr Gesundheit und Bekömmlichkeit bei Fertiggerichten.

    Fertiggerichte sind dann nicht gut für die gesunde Ernährung, wenn sie zu viel Fett, gesättigte Fettsäuren, zu viel Kochsalz, zu wenig Ballaststoffe und eine geringe Nährstoffdichte enthalten. Gesund dagegen ist ein Gericht, wenn es wenig Fett und gesättigte Fettsäuren, wenig Cholesterin und Natrium und pro Portion mindestens 10% an Vitamin A, C, Calcium, Eisen, Protein und Ballaststoffe aufweist. Sollten Sie dies mal garantieren, würde ich sicherlich eine andere Einstellung zu Ihren Fertiggerichten bekommen. Anhand Ihrer Deklarationen auf den Produktverpackungen ist nicht erkennbar ob gerade Frosta -Produkte diese Voraussetzungen an eine gesunde Ernährung erfüllen. Da reisst auch Ihr vielstrapaziertes „Reinheitsgebot“ den Fisch nicht vom Teller.

    Ok, Sie pressen den Knoblauch selbst aus und nehmen kein Knoblauchpulver. Sie verwenden angeblich Milchprodukte aus Deutschland, lassen die Fonds in Frankreich herstellen. Ob die milchproduzierenden deutschen Viecher z. B. mit genmanipuliertem Futter gefüttert wurden oder nicht, geht aus Ihrem Reinheitsgebot allerdings nicht hervor. Mir persönlich sind ein paar Zusatzstoffe, wie z. B. Emulgatoren und Stabilisatoren wesentlich sympathischer als genmanipulierte Nahrungsmittel.

  • Auf Wolf Hagen einzugehen, ist zwar so nützlich wie Wasser in den Fluß zu tragen, aber mit ein wenig Ernährungsbasiswissen sollte doch ersichtlich werden, inwiefern Frostagerichte gesund sind bzw. den Anforderungen von Ihnen entsprechen. Ihre Argumentation ist bestenfalls als polemisch und uninformiert zu bezeichnen und so, wie Sie sich gewisser Gedanken nicht erwehren können, kann ich das auch grade nicht.

  • @Anja
    Was verstehen Sie an der Argumentation nicht?

    Und bei zwei Packungen haben Sie dann drei Mahlzeiten…

  • Eigentlich schade, das man zu einer indirekten Preiserhöhung (=kleinere Packung) greifen muss, weil der höhere Preis so abschreckt.

    Ich finde es erschreckend, das offensichtlich viele Leute überhaupt nicht interessiert, was sie da tagtäglich zu sich nehmen, Hauptsache es ist billig. 🙁

  • Oh verdammt! Kann mir mal einer der Kollegen erklären, wie man hier im Blog seine Beiträge, die man unter fremden Namen erstellt hat, korrigieren kann?!

    Ganz im Vertrauen: Sie müssen nämlich wissen, Wolf Hagen existiert in Wirklichkeit gar nicht. Die Beiträge schreibe ich natürlich alle selber und versuche immer ziemlich seltsame Vorwürfe zu bringen und laut und unhöflich zu poltern, um dann unter meinem richtigen Namen diese Vorwürfe so korrekt und höflich wie es unter diesen Umständen noch möglich ist, als mehr oder weniger unsinnig zu entkräften. Sozusagen als unterhaltsame Variante der FAQs.

    Deshalb hatte ich ja schon als Frank Ehlerding orakelt, dass da noch was kommen würde. Also habe gleich mal wieder unter meinem Pseudonym ein paar Parolen ausgekramt und wieder mal so was Unwissendes vom mir gegeben, das den falschen Eindruck erwecken könnte, in Tiefkühlkost würden Vitamine und Nährstoffe fehlen, was natürlich Unsinn ist, schließlich wird unser Gemüse gleich nach der Ernte tiefgefroren. Und die Vitamine halten sich je nach Gemüse meist sogar besser als wenn man sie mehr oder weniger frisch auf dem Wochenmarkt kaufen würde. Klar, die aufgeklärten Verbraucher wissen das natürlich. Aber es kommen doch immer wieder neue Leser hinzu, denen man das in so einem interessanten Zwiegespräch natürlich viel besser erklären kann.

    Oder das mit dem Fettgehalt. Natürlich werden viele unserer Produkte wegen des geringen Fettgehaltes für die Brigitte-Diät empfohlen. Aber man kann doch auch ruhig mal ein wenig schocken und es so darstellen, als ob Fertiggerichte grundsätzlich zu fett wären und damit die Damen (und Herren), die die Diät machen / gemacht haben, ein bisschen erschrecken. Aber ich kann Sie beruhigen: War nur Spaß!
    😉

    Ich wollte auch erst noch behaupten, dass das Eisen bestimmt mit einem Magneten aus dem Spinat entfernt wird, bevor er in einem FRoSTA-Fertiggericht verarbeitet wird, aber das wäre nun wirklich zu absurd gewesen.

    Und dann noch indirekt zu unterstellen, FRoSTA würde zwar auf Zusatzstoffe verzichten, nicht aber auf dieses genmanipulierte Zeug, finde ich auch eine besonders kreative Idee von mir. Erst recht wenn ich dann noch mit so merkwürdigen Vergleichen komme, was denn wohl gefährlicher ist.

    Aber dann bin ich in meinem Trott der ewigen Vorwürfe doch ein wenig zu weit gegangen. Da unterstelle ich doch einfach den anderen Kommentar-Schreibern, dass sie auch von FRoSTA wären, nur weil auch sie gegen meine merkwürdigen Ansichten und provokativen Äußerungen angehen. Aber das wäre ja so, als wenn ich als Frank Ehlerding behaupten würde, jeder Kritiker hier wäre von der Konkurrenz. Da würden sich einige zu recht angepisst fühlen. Und das soll ja nicht so sein. Schließlich nehmen wir Kritik durchaus erst. (Wenn man sie denn erst nehmen kann.)

    Nur leider weiß ich nicht mehr, wie ich den Unsinn rückgängig kann. Ich muß nämlich zugeben, ich habe langsam keine Lust mehr, stundenlang meine Freizeit zu opfern und ellenlange Texte zu schreiben. :-((( Ich würde viel lieber das schöne Wetter genießen. Aber was tut man nicht alles, für seine Firma.
    😉

    Und für die, die dies nur flüchtig lesen, füge ich nachträglich vorsichtshalber lieber noch mal ausdrücklich hinzu: Dieser Beitrag ist natürlich NICHT ganz ernst gemeint und ich spiele hier NICHT Jekyll & Hyde im Blog. 12.05.2007

  • Bleibt die Frage, Herr Ehlerding, ob sie Ihrer Firma mit Ihren Einträgen tatsächlich einen Gefallen tun. Sind Ihnen die Argumente ausgegangen, oder warum gehen sie auf das Thema Genfutter nicht näher ein? Natürlich ist es einfacher, mangels plausibler Argumente mit einer gewissen Schnodderigkeit dem User übers Maul zu fahren. Mich stört das nicht, ob das Ihre Kunden stört, steht auf einem anderen Blatt. Sie werden mir sicherlich nicht nachtragen, dass ich sie entsprechend informiere, wie es im Frosta-Blog zugeht und wie Sie mit kritischen Usern verfahren.

  • @ Wolf Hagen:

    zunächst einmal: der Unterschied zwischen einem kritischen User und einem, der notorisch rumnörgelt, ohne über nötiges Wissen zu verfügen (oder auch nicht verfügen will) sollte Ihnen als intellektuelle Koryphäe des Blogs bekannt sein.
    Wer hier wem übers Maul fährt, ist vorab nachzulesen. Zum wievielten Mal muss Ihnen der arme Herr Ehlerding das Gleiche nochmal und nochmal erklären?
    Mich erinnert das an einen kleinen Jungen, der die Ermahnungen seiner Mama (ok, Herr Ehlerding, des Papas) nicht verstehen will; nur aus Trotz.

    Zum Thema Genfutter:
    Sie schreiben: „Mir persönlich sind ein paar Zusatzstoffe, wie z. B. Emulgatoren und Stabilisatoren wesentlich sympathischer als genmanipulierte Nahrungsmittel.“

    Ich frage mich, auf welcher Weide Sie zum Abendessen grasen?

    Spaß beiseite!
    Wie kontrollieren Sie die „frischen“ Zutaten, die Sie zum Kochen verwenden? Greifen Sie auf Bioprodukte zurück?

    Nur um etwas von vornherein klar zu stellen: ich stehe auf der Gehaltsliste einer international tätigen Hotelkette.
    Auf welcher Gehaltsliste stehen Sie?

    M.Schwarze

  • @wolf hagen: Herr Ehlerding ist bei uns nicht allein dafür zuständigt auf alle Fragen im Blog eine Antwort parat zu haben. Uns sind auch nicht „die Argumente ausgegangen“, sie haben nur sehr viele Themen angesprochen und haben ja auch schon viele, zum Teil sehr fundierte Antworten von uns bekommen.

    zur Gentschnik:

    Sie finden bei uns keine „genmanipulierten Nahrungsmittel“. Das gilt selbstverständlich für alle von uns eingestezten Zutaten und Rohwaren.

    Bei der Fütterung unserer Hühner und Schweine können wir die Gentechnikfreiheit des Futters garantieren. Unser Rindfleisch stammt von Rindern, die gar nicht gefüttert werden, sondern in ganzjähriger Freilandhaltung ihr Futter selber suchen. Hier entfällt die Futtermittelproblematik also völlig. Das gleiche gilt für die von uns eingesetzten Fische und Meerestiere, insgesamt also für alle Fisch- und Fleischrohwaren. Bei Milchprodukten kann die in Deutschland Gentechnikfreiheit des Futters der Milchkühe zur Zeit nur für Biomilchprodukte eingesetzt werden. Wir prüfen zurzeit die Umstellung auf Biomilchprodukte. Nach meinem Wissenstand setzen wir schon Biomilch ein- den aktuellen Stand kann ich gerne am Montag mit unserem Einkauf klären und nachtragen.

  • Also ich glaube ja an eine riesige Verschwörung:

    Die Beutel werden gar nicht kleiner und es wird auch nicht weniger drin sein.

    Das Gerücht wurde nur in die Welt gesetzt um maximale Aufmerksamkeit bei den Blogbesuchern zu erreichen und weitere Blogbesucher zu bekommen.

    Die Beiträge hier im Blog werden natürlich ausschließlich von Frosta-Mitarbeitern oder bezahlten Agenturen verfasst um die Öffentlichkeit zu täuschen.

    Wohin sollte ich die Rechnung gleich nochmal schicken?

    Gerhard Zirkel

    P.S.: Hallo Tino, ja man läuft sich ständig über den Weg 🙂

  • Wir hatten eine ähnliche Geschichte. Der Preis für die Wiener Würstchen mussten von 0,59 €/Stück erhöht werden. Der Preis war aber eine „magische Grenze“ so dass wir die Wurst kleiner gemacht haben. Ich dachte mir, dass der Kunde dann zwei anstatt einer Wurst kaufen wird…Diese Rechnung ging nicht auf. Wir sind zu der ursprünglichen Länge zurück gekehrt und verkaufen die Wiener jetzt für 0,65 €/Stück.

    Das mag für Ihre Packung nicht zutreffen, aber eine leichte Preiserhöhung für ein sehr gutes Produkt wird der Kunde mittragen. Ich glaube, dass der Kunde den „Mehrwert“ (Frosta Reinheitsgebot) erkannt hat, dieses schätzt und auch tragen wird.

    Ein weiterer Vorschlag dazu: Bieten Sie das gleiche Produkt in einer 250g- (Singel) in 500g- (Doppel Singel) und in 1000g- (Familie) Packung an. So kann der Kunde selber entscheiden, was er möchte.(Vielleicht haben Sie das aber auch schon 🙂 )
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

  • @Ludger Freese
    „Das mag für Ihre Packung nicht zutreffen, aber eine leichte Preiserhöhung für ein sehr gutes Produkt wird der Kunde mittragen.“
    Der Meinung bin ich auch. Aber die Preiserhöhung ist in diesem Fall ja keinesfalls klein: Wenn ich als Verbraucher wieder auf 600g kommen will, dann muß ich nach der Mengenreduzierung statt 3 Euro 3,60 Euro zahlen (20% mehr) und bei 650g 3,90 Euro (30% mehr) bezahlen. Das würde vielen denn doch wohl zu viel Steigerung sein. Gerade deshalb empfinde ich die Größenreduktion auch als eine Verbrauchertäuschung, weil sie die wahre Preiserhöhung vertuscht.

    „Bieten Sie das gleiche Produkt in einer 250g- (Singel) in 500g- (Doppel Singel) und in 1000g- (Familie) Packung an.“
    Wenn man eine 250g-Packung verkauft, wozu dann noch welche mit 500g und 1000g? Der Verbraucher könnte dann doch einfach 2 oder 4 von den kleinen kaufen. Ich denke die Suche nach der „optimalen“ Packungsgröße sollte eigentlich nichts mit der Preisfindung zu tun haben, obwohl alle Marketing-Regeln natürlich etwas anderes behaupten. Eine sehr kleine Packungsgröße könnte aber meiner Meinung nach die Lösung sein: 100g, 150g oder 200g. Dann könnte jeder sehr individuell die Größe seiner Mahlzeit wählen, durch die drastische Größenänderung würde auch eine Preiserhöhung sehr schön verschleiert (für die Uninformierten ;-)) und es bleibt auch für den Verbraucher bequem, er benötigt keine Klimmzüge wie Abwiegen (bei einem „Fertiggericht“ erwartet man ja eine einfache Zubereitung).

  • @Jürgen Hestermann, ich bin ja für eine „leichte“ Erhöhung. 20% in einem Schritt ist deutlich zu groß – da haben Sie völlig Recht. Wer einen so großen Schritt (+20%) umsetzen muss, der muss sich auch die Frage gefallen lassen, ob er mit seiner Kalkulation vorher „gepennt“ hat.

    Ein Mogelpackung oder Täuschung möchte niemand und kann sich auch keiner erlauben. Der VK-Preis muss eh auf 1000g angegeben werden. Wenn ich dann sehe, was z. B. Kaugummi je kg kostet, dann ist der Preis für ein gesundes Stück Lebensmittel von 5,98 € völlig ok.

  • @Friederike Ahlers
    … unser Einkauf ist bereits mit einem Lieferanten im Gespräch, der für das Futter gvo-Freiheit zusichern kann. Z.Zt. ist meines Wissen der Lieferant noch mit der Verpackung (also den Behältern in denen die Milch angeliefert werden soll)beschäftigt. Hier hat er meines Wissens noch nicht die geeigneten Behältnisse zur Verfügung, die unserem hohen Verarbeitungsqualitätsstandard entsprechen.

  • Ärgert Euch nicht lange rum und kauft die 750g Beutel von apetito. Die haben auch ein Reinheitsgebot und schmecken toll und sind preiswert.

  • Ich habe für meine Wohnung auch ein Reinheitsgebot. Ist aber nicht ganz so konsequent wie das bei einem Mr. Penibel vielleicht der Fall ist. Wenn denn die Fenster mal nicht mehr ganz so sauber sind, warte ich schon mal bis zum nächsten Regen. Und wenn mal ein paar CDs rumliegen, kann ich die später ja auch noch wegräumen.

    Mit der Konsequenz des „Reinheitsgebotes“ (wenn man das so nennen will) bei Apetito ist es leider auch nicht so weit her. Der Zusatz „ohne Geschmacksverstärker“ musste wieder von den Verpackungen entfernt werden.
    Clever ist zum Beispiel auch Sonnen-Bassermann, die schreiben: „Ohne Zugabe von Geschmacksverstärker Glutamat“. Na toll. Das ist so, als wenn man auf die Verpackung schreiben würde: „Ohne Zugabe von rotem Farbstoff“. Will heißen, grüner, gelber und blauer Farbstoff sind vielleicht noch drin?
    Ich habe mich ja schon ausgiebig hier zum Thema Reinheitsgebot bei anderen Firmen geäußert. Mit der Konsequenz wie bei FRoSTA gibt es das derzeit nur von FRoSTA.

    Was den Geschmack betrifft, so hat natürlich jeder seinen eigenen. Aber man kann ja mal gegeneinander verkosten und dann entscheiden…

  • Unbestritten: FRoSTA folgt dem Reinheitsgebot in excellenter Weise!
    Andere TiKo kommt mir nicht ins Haus – und ich bin d´accord mit Ludger Freese – Preissteigerungen werden bei DER Qualität gerne mitgetragen. Und die von ihm vorgeschlagenen verschiedenen Packungsgrößen finde ich sehr gut.

    @Jürgen Hestermann:
    Schließlich verursachen 4 Single Packungen à 250g mehr Produktionsenergie und Plastikmüll, als eine 1000g Packung für die Familienpackung. All das ist eben nicht egal!

  • @Doc Sarah Schons
    „Schließlich verursachen 4 Single Packungen à 250g mehr Produktionsenergie und Plastikmüll, als eine 1000g Packung für die Familienpackung. „

    Mit einer sehr großen Menge pro Packung könnte ich auch gut leben. Die müßte dann aber mindestens 2-3 kg sein. Das wäre sicher sehr ökonomisch. Ich decke mich meistens sowieso jedesmal mit einer großen Menge ein, wenn es FRoSTA im Angebot gibt. Dann dürfte aber auch NUR diese Packungsgröße angeboten werden, da sich ja – wie hier schon verschiedentlich angemerkt – mehrere Truhenplätze für ein und das selbe Gericht im Supermarkt schlecht durchsetzen lassen. Wenn man aber den Spontankunden nicht verlieren möchte, der sich vielleicht nur etwas für heute Abend aus dem Supermarkt mitnehmen will, dann wäre eine solch große Packung sicher viel zu viel. Der hohe (Einzel-)Preis würde außerdem noch abschrecken.

    Das grundlegende Problem bei der Packungsgröße sehe ich darin, daß sich möglichst viele Kunden eine oder mehrere leckere Mahlzeiten in ihrer jeweils individuellen Menge aufteilen können sollten. Wenn ich mal als Spanne für eine Mahlzeit den Bereich zwischen 200g und 1000g nehme, dann könnte man mit einer sehr große Menge – z.B. 3000g – Mahlzeiten von 1000g, 750g, 600g, 500g, 375g, 300g, 250g und 200g ohne Verlust aufteilen. Bei einer Packungsgröße von 500g sind aber nur Aufteilungen von 1000g, 500g und 250g möglich. Bei 200g Packungen sind immerhin Mahlzeiten zu 200g, 400g, 600g, 800g und 1000g ohne Probleme möglich. Also große Packungen sind sehr ökonomisch und sollten deshalb auch relativ günstig pro Kilo sein, haben aber natürlich den Nachteil des hohen Einzelpreises (schreckt vielleicht manchen ab) und der großen Menge (schreckt wohl Singles ab, die nur für sich und nur sporadisch FRoSTA essen). Bei sehr kleinen Packungsgrößen ist vielleicht der Anteil der Verpackungskosten höher (wie hoch dieser Anteil ist, kann vielleicht jemand von FRoSTA sagen), aber man spricht wesentlich mehr Zielgruppen an. Die mittlere Packungsgröße von 500g ist meines Erachtens die schlechteste Lösung.

  • Frosta veteidigt ihr „Reinheitsgebot“ mit Klauen und Zähnen wie eine Löwenmutter den Nachwuchs. Würde ich auch tun, wenn ich keine anderen Argumente ins Feld führen könnte, warum man gerade Frosta kaufen sollte. Dafür macht der Herr Ehlerding auch schon mal die Mitbewerber madig:“Mit der Konsequenz des „Reinheitsgebotes“ (wenn man das so nennen will) bei Apetito ist es leider auch nicht so weit her.“

    Die Frage ist, wie weit her es mit dem „Reinheitsgebot“ bei Frosta tatsächlich ist. Der Verbraucher kann nur das glauben, was auf der Verpackung steht.

    Für die Anmerkung hier im Blog:“Unbestritten: FRoSTA folgt dem Reinheitsgebot in excellenter Weise!“ würde ich meine Hände niemals ins Feuer legen.

    Wenn die Marketingstrategen von apetito jetzt nicht schlafen, putzen die Frosta besenrein aus den Märkten. Dann hat der Herr Ehlerding Zeit seine Hütte dem „Reingeitsgebot“ entsprechend anzupassen.

  • Ich bin hier im Seniorenbeirat tätig. Wir werden unsere Empfehlungen für die Verpflegung unserer Senioren nun auch auf den Menüservice vor Ort von Apetito umstellen. Bisher haben wir Frosta empfohlen, doch nach versteckten Preiserhöhung stimmt einfach das Preisleistungsverhältnis bei Frosta nicht mehr. 200 g mehr Packungsinhalt als bei Frosta sprechen eindeutig für Apetito. Die Qualität, Auswahl und Geschmack sind hervorragend ebenso der Service.

  • @Wolf Hagen: Da Sie von unserem Reinheitsgebot so gar nicht überzeugt sind, es Sie andererseits aber sehr zu interessieren scheint, was wir so machen und es Ihnen ja auch um das Wohl der anderen Verbraucher geht: wie wäre es denn, wenn Sie uns einmal in Bremerhaven besuchen würden? Wir zeigen Ihnen, wie wir unsere Produkte produzieren und worauf wir achten. Dann können Sie sich selber ein Bild machen. Wir haben das bisher übrigens mit vielen Journalisten gemacht, die sich für unser neues Konzept interessiert haben. Wir haben jeden bei uns reingelassen, ob es nun das Greenpeace Magazin, die FAZ, Spiegel TV, das ARD Morgenmagazin (live) oder sonstwer war. Die Journalisten durften (und dürfen!) bei uns alles ansehen was sie wollen und alle Fragen stellen. Herausgekommen ist noch kein Artikel oder Fernsehbericht, der die Konsequenz unseres Reinheitsgebotes in Frage gestellt oder angezweifelt hätte- dabei wäre das für einen kritischen Journalisten doch eigentlich eine schöne Story, wenn das gar nicht stimmen würde, was wir so auf die Verpackung schreiben, oder?
    Also, die Einladung gilt, schreiben Sie mir gerne eine Mail an ahlers.friederike@frosta.de und wir machen einen Besuchstermin aus. Ich würde mich freuen, Gruß Friederike Ahlers

  • @ apetito
    Was ich noch vergessen hatte: Wenn Sie sich hier im FRoSTA-Blog schon nach unserem Wettbewerber benennen und dessen Produkte anpreisen, sollten Sie vielleicht auch darauf hinweisen, dass die apetito-Fertiggerichte nicht mehr 750g, sondern mittlerweile auch nur noch 700g haben. Ist Ihnen vielleicht noch nicht aufgefallen. Ich habe nämlich auf der apetito-Seite auch keinen Hinweis gefunden, dass sie das Gewicht reduziert haben. Vielleicht habe ich das aber nur übersehen…

  • Nun auch ein kurzes Statement aus dem Bistro.
    Bei uns gibt es zwei Portionsgrößen ca. 350 und 500 Gramm. Was bei uns verblüfft ist die Tatsache, das dreiviertel der Geriche die kleinen Portionen sind. Dazu wird dann häufig auch der Beilagensalat gekauft. Daraus schließen wir, das die meisten unserer Gäste von einer 350 Gramm-Portion gesund satt werden.

    Was mich zum nachdenken anregt, sind die Aussagen des oben genannten Mitbewerbers:

    • Verzicht auf Geschmacksverstärker für Kindergartenkinder und Grundschüler.
    • Verzicht auf künstliche Aromastoffe.
    • Verzicht auf künstliche Farbstoffe.

    Schön das man bei der Verpflegung wenigstens die Kinder aus dem Spiel lässt, meiner Ansicht nach. Allerdings ist auch z.B. Hefeextrakt Geschmacksverstärker.
    Verzicht auf künstliche Aroma & Farbstoffe… Die „natürlichen“ (warum auch immer die so heißen), kommen ebenfalls aus dem Reagenzglas.

    Bei usn gibt´s weder das Eine, noch das Andere.

    Seit dem ich bei Frosta arbeite, setze ich mich mit dem Thema auch sehr gerne auseinander und gebe für gute Ernährung auch sehr gerne mehr aus. Leider sind viele Deutsche der Ansicht „Geiz ist geil“. Ist das allerdings der richtige Weg?

  • @Friederike Ahlers

    Einerseits fühle ich mich geehrt, dass Sie mich nach Bremerhaven einladen um die Frosta-Produktion zu besichtigen.

    Anderseits möchte ich gerne unabhängig und unbeeinflusst bleiben. Das wäre ich nicht, wenn ich Ihre nette Einladung annehmen würde. Ich weiß wie das abläuft, alles nett und freundlich,angenehme Atmoshäre, Präsentation des Unternehmens mit Werksführung, Besichtigung der Produktion, gemeinsames Essen, hier mit Produkten Ihres Unternehmens.

    Verkaufspsychologie und Einwandbehandlung, alles völlig legal, doch nachher fühlt man sich immer irgendwie verpflichtet, was man ja auch soll.

    Ich kenne das sehr genau von der Pharmaindustrie. Die organisieren z. B. tolle Reisen für Ärzte in ferne Länder, mit exzellentem Rahmenprogramm vom Golfen bis zum Kamelreiten. Oder bezahlen auch „nur“ mal das Essen auf Fortbildungsveranstaltungen. Der Hintergrund ist klar, man soll, hat man an einem solchen Event teilgenommen, eine besonders positive Einstellung zu dem betreffenden Unternehmen bekommen, hier würde das bedeuten, noch mehr Präparate des netten Gastgebers zu verordnen.
    http://www.mezis.de/

    Ich müsste noch am ersten Event dieser Art und sonstigen Zuwendungn teilnehmen.

    Ok, nun werden Sie sicherlich nicht gerade Kreuzfahrten zu den Fanggründen Ihres Alaska-Seelachses veranstalten und auch keine Eventveranstaltungen an die französchen Kochtöpfe Ihrer Fonds machen, einschliesslich Besuch von Montmartre und Moulin Rouge, aber auch der Einfluss einer Werksbesichtigung verfehlt sicherlich seine Wirkung nicht.

    Ein Kompliment, sehr geehrte Frau Ahlers kann ich Ihnen machen: Sie verstehen Ihr Handwerk der psychologischen (Werbe)kriegsführung sehr gut.:-)

  • …und ab dieser Stelle hat sich Herr WH als beratungsresistent herausgestellt und möchte von nun ab das hier vor seine Beiträge geklebt bekommen:
    [URL=http://www.dontfeedthetroll.de][IMG]http://www.dontfeedthetroll.de/images/dftt.gif[/IMG][/URL]

  • Na der „Wolfi“ ist scheinbar ein harter Brocken. Wirft Frosta indirekt vor mit den Inhaltsstoffen zu betrügen, hat aber gleichzeitig Angst davor damit unrecht haben zu können.

    Aber klar, stänkern ist immer einfacher als den Tatsachen auf den Grund zu gehen.

    Vielleicht ist er auch nur von der Konkurrenz?

    Gerhard Zirkel

  • Besser ihr bietet dann gleich nur noch 330 Gramm große Tüten an,
    und nehmt dafür den entsprechenden Preis von 1,99€.

    Das sollte eine gute größe für eine Person sein,
    und wenn man für zwei kocht nimmt man halt eien Beutel mehr.

    500 gramm sind wirklich nichts halbes und nichts ganzes.

  • Wenn ich mal davon ausgehe, dass ich im Restaurant für ein Essen ab 8,-€ aufwärts zahle und nicht weiß, was drin ist, kann ich nichts dabei finden, wenn die Frostaprodukte teurer werden (ob nun über geringere Verpackungsgröße oder höheren Preis). Es ist ja auch nicht so, dass es um viele Euros geht, unterm Strich sinds doch nur ein paar Cent.

    Und außerdem denke ich, sollte man sich abwechslungsreich ernähren und dazu zählt für mich eben auch, nicht jeden Tag das Gleiche zu essen (auch wenns mir bei der Gulaschpfanne schwer fällt).

    Insgesamt finde ich gut, wie ihr von Frosta hier über das Thema redet und ich werde auch weiterhin die Menüs kaufen, nur eben ab- und zu als besonderes Menü.

  • Nochwas vergessen:
    Vielleicht sollte sich der eine oder andere mal vor Augen führen, was ein halbes Kilo an Masse ist, wenn mans auf einmal isst. Bei mir bleibt sicher auch bei 500g was übrig.

    Außerdem ist es sowieso besser, die Mahlzeit zu genießen, als sie runterzuschlingen.

  • @ Gerhard Zirkel

    Ich traue lediglich Frostas penetranter Werbung mit dem Reinheitsgebot nicht so recht, weil ich das als Verbraucher schlecht nachvollziehen kann. In einer Zeit, wo zunehmend mehr Hersteller mit sogenannten „Reinheitsgeboten“ werben, dürfte das schwerfallen.
    Ebenso wenig traue ich auch einer Waschmittelfirma, die einem seit zig Jahren weis machen will, dass ihr Waschmittel so weiss wäscht, wie es weisser gar nicht geht.

    Wie schon zum Ausdruck gebracht, ich kaufe Produkte, von denen ich als Verbraucher überzeugt bin, wo das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und mich der Hersteller nicht per massiver Werbung versucht zu überzeugen. Da kann sich auch Maggi® meinetwegen tausend Knoten in den Löffel machen. Diesen Anforderungen die ich als Verbraucher nun mal stelle, kann Frosta für mich ebensowenig genügen, wie die besagte Waschmittelfirma

    Ihre Aussage, ich würde Frosta indirekt vorwerfen mit den Inhaltsstoffen zu betrügen, fasse ich als Unterstellung auf, die Sie zukünftig besser unterlassen! Hinsichtlich Ihrer Vermutung, ich könnte von der Konkurrenz sein, muss ich Sie enttäuschen.

    @ apetito

    In der Tat, Apetito hat „nur“ 700 g Inhalt in ihren Beuteln, das sind aber immerhin noch 200 g mehr als bei Frosta. Mit dem Unterschied dass Apetito für 700 g „apetito aus der Pfanne“ 2,59, bzw. 2,49 Euro verlangt.

  • @ Tobias Becker
    Na ja, dann kann ich ja nach Herzenslust losspekulieren, wo denn dieser Seniorenbeirat tagt: Von A wie Altenheim über M wie Mitarbeiter-WG von Apetito bis Z wie ZDF-Aufsichtsrat.
    😉

    Aber dann haben Sie ja schon ziemlich schnell Informationen über Qualität, Auswahl, Geschmack und Service bekommen, dass Sie gleich umstellen, so kurz nach unserer versteckten Preiserhöhung. Versteckt? Hm, irgendwie müssen Sie doch auch wohl davon erfahren haben, so versteckt war sie dann ja wohl doch nicht, oder?

    😉

  • Übrigens werden wir mit zwei Personen von 500g Frosta nicht satt. Für mich gilt auch die 3-Euro-Grenze nicht. Wie wäre es mit einem 2,99€-Beutel zu 500g, und einem 3,99€-Beutel mit 750g?

  • @ URS
    Ich zitiere einfach mal meinen Kollegen Jens Bartusch, der auf gleich lautende Fragen schon geantwortet hat:

    … zwei verschiedene Verpackungsgrößen bedeuten auch zwei Truhenplätze im Supermarkt. Da wir heute, wie ja schon häufig beklagt, nicht überall und wenn dann häufig nicht mit einer großen Auswahl an Produkten zu finden sind, sehen wir die Möglichkeit heute nicht.

  • @Wolf Hagen: Ich hatte in der Firmenkantine zehn Jahre lang Tiefkühl-Fertiggerichte von Apetito. Ich gehe mal davon aus, daß die Angaben von Inhalt und Nährwerten ungefähr stimmen, und unsere „Köchin“ hat diese Gerichte wirklich bestens behandelt.
    Trotzdem fand ich immer wieder, daß die Soßen zu viel und zu fettig waren, und in den letzten Jahren haben sich meiner Ansicht nach die Qualität und Portionsgröße verschlechtert. Ich bin wirklich froh, daß wir nach einem Umzug nun eine Frisch-Küche haben und keine Fertiggerichte.

    Die gelegentliche Portion Frosta esse ich aber immer noch gerne, und seit Frosta mich mit dem Reinheitsgebot überzeugt hat, sogar lieber als die anderen Dinge der Tiefkühltruhe. „Gelegentlich“, weil wir zu Hause noch lieber frisch kochen, auch wenn es etwas länger dauert.

    Und — ich habe es lieber günstig als billig, und lieber besser.

  • Ich finde, Frosta macht sich mit einer Verkleinerung der Packungsgröße unattraktiv(er). Mir wäre eine Preiserhöhung bei weitem lieber. Auch jetzt zahle ich bereits 3,29 Euro für eine Pacung. Auch mit 3,60 Euro oder sogar 4 Euro könnte ich gut umgehen, wenn ich damit ein vollwertiges Mittagessen bekomme.

    Genau hier sehe ich aber das Problem. Auch jetzt schon ist in den Packungen gerade noch so viel drin, daß man von einem Mittagessen sprechen kann. Manchmal werde ich aber auch jetzt schon nicht ganz satt. (Und im Kollegen- und Bekanntenkreis gelte ich zu recht als Wenigesser.)

    Wenn jetzt noch weniger in einer Packung enthalten ist, muß ich mir zusätzlich noch etwas zubereiten, um satt zu werden. Darauf habe ich keine Lust.

    Lange Rede kurzer Sinn: Eine Preiserhöhung wäre aus meiner Sicht besser als eine Verkleinerung der Packung.

  • Als Antwort auf: FRoSTA wird kleiner!
    @Tobias Müller
    Da bin ich genau Ihrer Meinung: Eine Änderung der Packungsgröße ist für mich auch ein Nachteil. Lieber würde ich bei gleicher Packungsgröße statt 3 Euro 3,60 Euro bzw. 3,90 Euro bezahlen. Ich gehe mal davon aus, daß Sie – genau wie ich – FRoSTA Gerichte nicht nur gelegentlich sondern recht häufig konsumieren. Anscheinend geht man aber bei FRoSTA davon aus, daß diese vom Produkt überzeugte Stammkundschaft manges Alternative alles mitmacht, während die Gelegenheitskunden sehr sensibel reagieren und leicht vergrault werden können. Die sensible Käufergruppe scheint nicht groß nachzudenken und schaut nur vordergründig auf den Einzelpreis und natürlich ob es schmeckt. Die vom Produkt überzeugten Stammkunden bleiben dann bei Entscheidungsprozessen über Preiserhöhung oder Änderung der Packungsgröße aussen vor, weil deren Kaufentscheidung davon nicht abhängt (ok, sie schimpfen und werden vielleicht etwas mürrisch, aber sie kaufen weiter. Die anderen sind aber das Problem, die muß man mit etwas Täuschung (was bei ihnen anscheinend leicht möglich ist) bei der Stange gehalten werden.

    Also: Wir müssen uns umstellen. Ich muß jetzt immer aus mehreren Beuteln eine Mahlzeit abwiegen, kann aber dann wenigstens die Größe individuell bestimmen. Dumm nur, wenn ich nur noch einen Beutel Gulasch- und einen Fischpfanne habe. Die Mischung schmeckt bestimmt interessant.

  • Oh Mensch Wolf Hagen,

    in was für einer Welt lebst du denn? So schlecht ist Frosta doch nun wirklich nicht, dass man so viel Wut in dises Produkt investiert. Warum tust du deine online-Zeit denn nicht in Dinge wie die (hier erwähnte) Pharmaindustrie, Gentechnikfirmen oder Firmen, die Geld machen ohne irgendeine Rücksicht auf Mensch und Umwelt. Kein Blog dafür vorhanden?

    Also Frosta einen Strick aus dem öffentlichen Umgang mit Firmenthemen zu machen finde ich in deiner Form total unangebracht. Hauptsächlich weil du auf einem Kinderstreitniveau mit normalen Menschen argumentierst.

    Ich frage mich ja eher, ob DU nicht vom der Konkurrenz bist und dich heimlich aufm Klo freust wenn du so viel quatsch hier machst.

    Hauptsache du wirst glücklich unerkannter Zorro.

    Ich geh mal davon aus das Frosta das nicht macht um zu ärgern. Dennnoch muss ich mir die neue Grösse natürlich mal durch rechnen. Mal sehen was sich bei mir ändert..

    Dein
    Kurt 🙂

  • Manueller Trackback: Die Diskussion um verringerte Packungsinhalte zu gleichem Preis anstelle von Preiserhöhungen kommt immer wieder auf. Auch Transparenz-Marktführer Frosta nutzt diese Praxis und wird dementsprechend auch mit der Diskussion konfrontiert. Einziger Unterschied zur Konkurrenz […]

  • Für mich klingt FROSTAs Begründung für die massive Preiserhöhung nicht plausibel:
    Als Beispiel dient hier das Goulasch:
    50% des Inhalts machen die Nudeln aus – damit sind wir schon bei einer Preiserhöhung von 40% für das angeblich teurere Gemüse. Weiter scheint sich die Zusammensetzung verändert zu haben; wertvolle Bestandteil wie Champignons wurden ausgedünnt. Auch scheinen die Fleischstücke minimal kleiner geschnitten…

    Fazit: Hier hat ein Revisor mal ganz massiv an der Profitmaximierungsschraube gedreht – gefühlte 50%! Ich werde daher vorerst keine Tüten mehr kaufen. Mal sehen ob das Pendel bei entsprechendem Konsumentenstreik nicht auch in die andere Richtung ausschlägt.

  • @ M. Pauschel
    Wenn man sich die Zutatenliste bei der Gulasch Pfanne ansieht, kann man erkennen, dass die Nudeln 25% ausmachen.

    Wenn man das Internet zu Rate zieht, stößt man auf viele neutrale Quellen, die unsere Aussagen unterstützen. Hier die 3sat-Seite Börse mit Stand vom Dezember. Zitat: „Nudeln sind schon um rund 20 Prozent teurer geworden.“

    Für Gemüse allgemein noch mal ein aktueller „Küchenindex“ vom ARD-Ratgeber Geld. Stand März 2007. Zitat: „Die Preise für Lebensmittel haben massiv angezogen. Bei Obst und Gemüse sogar um 52,5 %.“
    Auch wenn man aktuell die Nachrichten verfolgt, wird man feststellen, dass die Anzeichen für eine erneut nicht so gute Ernte zunehmen. Die Gefahr, dass die Rohwarenpreise so hoch bleiben ist groß.

  • @ M. Pauschel
    Eins noch: Ob und wie die Fleischstücke anders geschnitten wurden, weiß ich nicht. Aber ich habe mir gerade die Mühe gemacht und ins Archiv (Stand 04.03.2006) geschaut. Demnach waren es auch vor einem Jahr 13% Rindfleisch. So wie jetzt auch noch.

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