Gestern Abend lief im WDR ein Beitrag über die Herkunft der Zutaten für unsere Paella.
Erst am vergangenen Freitag war das WDR Team bei uns in Bremerhaven. Wir haben die Herkunft aller Zutaten besprochen und ein ganz interessanter Bericht ist daraus entstanden.
FRoSTA ist diesmal zumindest medial auf der internationalen Grünen Woche vertreten. Kurz vor der internationalen Grünen Woche bin ich von einem Team der Verbraucherzentrale (Bundesverband) interviewt worden. Das Interview wird auf dem Stand der Verbaucherzentrale gezeigt und ist auch online auf der Website der Verbaucherzentrale und deren Youtube Channel zu sehen.
Hab’ ich einen wichtigen Punkt ausgelassen?
Mit nachhaltigsten Grüßen
Hinnerk Ehlers
Falls der Flashplayer (wie bei mir) oder Youtube nicht läuft, hier der Text:
“Also für uns ist die Zutatenliste ganz besonders wichtig. Wir verwenden die Hälfte unserer Verpackungsseite für die Zutatenliste, die ist auch großgeschrieben, die kann jeder auch ohne Brille deutlich lesen. Das ist aus unserer Sicht besonders wichtig für unsere Zielgruppe, die wird nämlich immer kritischer und will genau wissen, was in dem Produkt enthalten ist. Oftmals findet man aber auch Zutatenlisten versteckt, man findet sie gar nicht, sie sind hinter Laschen vielleicht versteckt – das wundert uns, denn wir glauben Zutaten sollte man klar und groß kommunizieren.
Labels können dann sinnvoll sein, um ein Produkt zu differenzieren von den Wettbewerbern. Hier würde ich allerdings sagen, dass man sich konzentrieren sollte auf wirklich die anerkannten Labels. Oftmals findet man auf Verpackungen aber auch so Eigenkreationen, die verwirren den Verbraucher möglicherweise doch sehr.
Das eine wäre eine Überarbeitung der aktuellen Regelung zur Kennzeichnung von Aromen. Die ist aus unserer Sicht ganz klar heute irreführend. Hier kann man einen Vorschlag machen, dass Produkte, die aromatisiert sind auch auf der Vorderseite als künstlich aromatisiert gekennzeichnet werden. Das nächste wichtige ist das Thema Geschmacksverstärker, auch wenn sie als Zutat in das Produkt eingearbeitet werden, wie ein Hefeextrakt z.B. muss klarer definiert werden, oder klarer gekennzeichnet werden, damit der Verbraucher erkennt, hier ist der Hefeextrakt in der Funktion eines Geschmacksverstärkers eingebaut.
100% Transparenz in Bezug auf die Deklaration der Zutaten ist absolut entscheidend, um den Qualitätswettbewerb in Deutschland wieder anzukurbeln. Und das ist sicherlich auch zum Nutzen der Endverbraucher. Und hätte gleichzeitig den positiven Effekt, dass Lebensmittel nicht nur billig sein müssen, sondern dann wird auch eine Qualitätsinitiative stattfinden, dass Qualität sich auch für die Hersteller und für die Händler wieder lohnt.”
Noch keine Kommentare 21. Januar 2013 | Veröffentlicht von Hinnerk Ehlers in: Aktuelles, Berichte über uns, NachhaltigkeitAm Freitag waren wir in Düsseldorf zur großen Gala und Preisverleihung geladen.
Dass FRoSTA überhaupt nominiert war, fanden wir schon klasse. Dann war es soweit und ich wurde auf die Bühne gerufen. Nach kurzer Vorrede wurde uns dann mitgeteilt:
“FRoSTA ist Deutschlands nachhaltigste Marke 2012″.
Klar, habe ich mich sehr gefreut und es gab richtig viel Beifall vom Publikum. Das anwesende FRoSTA Team war übrigens nicht zu überhören. Die Annerkennung von so einer hochkarätigen Jury (siehe unten) ist für das gesamte FRoSTA Team wirklich eine Ehre und gleichzeitig Ansporn für die Zukunft. Die Jury würdigte in Ihrer Begründung die konsequente Transformation von einer konventionellen zu einer nachhaltigen Marke und postulierte das FRoSTA Reinheitsgebot als den Kern der FRoSTA Markenführung.
Unser Weg war nicht immer einfach aber immer richtig und wir werden ihn konsequent weitergehen.
Ganz zum Schluss gab es noch eine besondere Auszeichnung und ich durfte ein zweites Mal auf die Bühne. Im Rahmen der REWE Group Nachhaltigkeitswochen 2012 hatten mehr als 11.000 Verbraucher im Internet für das überzeugendste Produkt abgestimmt. In der Kategorie FOOD hat unsere FRoSTA Gemüse Pfanne Toskana den zweiten Platz gewonnen. Wir haben uns über diese Auszeichnung besonders gefreut, denn dass so viele Menschen im Internet für unser Produkt “gevotet” haben ist wirklich schön. Danke!
Nach der Verleihung hatten wir noch einige Termine: Auf dem zweiten Foto sind einige FRoSTA Team Mitglieder, die stellvertretend für alle anderen Kollegen an der Veranstaltung teilgenommen haben.
11 Kommentare 10. Dezember 2012 | Veröffentlicht von Hinnerk Ehlers in: Berichte über uns, NachhaltigkeitDer Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitstag e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftsverbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Methodikpartner sind A.T. Kearney, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heribert Meffert (Universität Münster), das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie sowie Prof. Dr. Carsten Baumgarth (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin). Inder Jury arbeiteten in diesem Jahr u.a. Prof. Dr. Gesine Schwan, Olaf Tschimpke (NABU- Naturschutzbund Deutschland e.V.) und Kathrin Menges (Henkel AG& Co. KGaA): Die Auszeichnung prämiert Unternehmen, Produkte und Marken, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden.
in Düsseldorf wird heute der Deutsche Nachhaltigkeitspreis vergeben. Seit September wissen wir, dass FRoSTA in der Kategorie “nachhaltigste Marke 2012″ nominiert ist. Aber erst heute erfahren wir, ob wir den Preis auch gewonnen haben.
Ab 18:30 kann man die Preisverleihung im Livestream (externer Link) mitverfolgen:
Die Jurybegründung für unsere Nominierung kann man hier nachlesen.
Update: FRoSTA hat gewonnen!
6 Kommentare 7. Dezember 2012 | Veröffentlicht von Friederike Ahlers in: Aktuelles, NachhaltigkeitSo, nun haben wir auch die Jurybegründung und wissen, warum wir als nachhaltigste Marke Deutschlands nominiert wurden. Natürlich haben wir uns das schon so gedacht: Es ist das FRoSTA Reinheitsgebot und unsere “nachhaltigkeitsorientierte Positionierung mit Schwerpunkt auf gesunder Ernährung”. Gewürdigt wird von der Jury übrigens auch unser blog. Hier die komplette Jurybegründung
5 Kommentare 12. Oktober 2012 | Veröffentlicht von Torsten Matthias in: Aktuelles, Nachhaltigkeitwir sind in Hamburg seit einigen Tagen ganz aufgekratzt: FRoSTA ist als “Deutschlands nachhaltigste Marke” für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2012 nominiert. 680 Unternehmen haben sich um den Preis beworben, 3 wurden nominiert und eine der nominierten Marken ist FRoSTA. Wir freuen uns total und können es kaum abwarten, dass endlich Nikolaus ist. Der Gewinner wird nämlich am nächsten Tag, am 07.12., im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Düsseldorf bekannt gegeben.
Der Nachhaltigkeitspreis wird an Unternehmen vergeben, “die vorbildlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden und damit in besonderer Weise den Gedanken einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördern”. So steht es in der Urkunde, die wir erhalten haben. In einigen Tagen erhalten wir eine etwas genauere Begründung, warum wir nominiert wurden. Wir sind gespannt und werden hier darüber berichten
3 Kommentare 21. September 2012 | Veröffentlicht von Torsten Matthias in: Aktuelles, NachhaltigkeitHeute haben das Deutsche Tiefkühlinstitut e.V. und das Öko- Institut e.V eine umfassende Klimabilanzstudie zur Tiefkühlkost vorgestellt.
Das für viele vielleicht überraschende Ergebnis: Tiefkühlgerichte verursachen nicht mehr klimaschädigende Treibhausgase als zum Beispiel selbstgekochte Gerichte.
Hier der komplette Ergebnisbericht.
Wir befassen uns bei FRoSTA ja schon seit 2008 mit der Ermittlung der CO2 Fußabdrücke (PCFs) unserer Produkte. Inzwischen errechnen und veröffentlichen wir den Fußabdruck für alle unsere Produkte im Internet.
Auch wie unsere Gerichte im Vergleich zum Selberkochen abschneiden haben wir für unser Tagliatelle Wildlachs schon ausgerechnet, auch zusammen mit dem Öko-Institut, und kommen zum gleichen Ergebnis: Selberkochen spart in der Regel kein CO2.
Das überrascht ersteinmal. Denn Tiefkühlung verbraucht doch viel Energie, oder?
Die Gründe für das gute Abschneiden der Tiefkühlkost liegen zum einen darin, daß wir in großen Mengen sehr viel energieeffizienter kochen können als die Verbraucher zu Hause.
Unsere Berechnungen von 2011 haben aber noch einen anderen Grund ergeben:
Unser Tiefkühlgemüse wird immer im Freiland angebaut und zwar dort, wo die klimatischen Bedingungen ideal sind. Bei Tomaten und Paprika zum Beispiel in der Türkei. Direkt nach der Ernte werden sie vor Ort, also im Ursprungsland gewaschen, gewürfelt und schockgefroren. Nun werden sie in tiefgefrorenen Zustand nach Deutschland transportiert.
Frische Tomaten und Paprika können dagegen in Deutschland nur in den Sommermonaten im Freiland angebaut werden. Im größten Teil des Jahres kommen sie aus dem Gewächshaus (meistens fossil beheizt und beleuchtet).
Vorteile FRoSTA TK Gemüse aus Klimasicht gegenüber frischem Gemüse:
Ein dritter Grund für die gute Klimabilanz unserer Gerichte liegt im FRoSTA Reinheitsgebot:
Wir verwenden ja seit der Umstellung 2003 keine “Pulver” mehr (außer bei Gewürzen). Also kein Knoblauchpulver, kein Milchpulver, kein Sahnepulver sondern alles wird frisch verarbeitet. Und wir stellen unsere Pasta selber her anstatt Trockenpasta zu nehmen. All das spart CO2, wieviel genau finden Sie hier.
15 Kommentare 6. September 2012 | Veröffentlicht von Friederike Ahlers in: Nachhaltigkeit, Rohwaren und ZutatenBin gerade beim Nachhaltigkeitsforum der REWE.
Die Veranstaltung mit dem Titel “Raus aus der Nische – Wie Nachhaltigkeit für Verbraucher attraktiv wird” findet in Bonn im ehemaligen Bundestag statt. Bin gespannt!
1 Kommentar 30. August 2012 | Veröffentlicht von Torsten Matthias in: Aktuelles, Nachhaltigkeit