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VEGGIE TAG in unserer Kantine?

Gerade bekomme ich eine nette Email von Gerhard Fischer – vielen Dank! Er schlägt vor bei uns in der Kantine jeden Donnerstag einen reinen “Veggie-Tag” einzuführen.

Finde ich eine gute Idee und werde es diese Woche mal mit unseren Leuten besprechen. Wie man oben sieht gibt es ja schon Firmen die das machen.

Die Argumente dazu:

Rund 18 Prozent der weltweiten Treibhausgase wie CO2 und Methan gehen auf das Konto der Tierhaltung. Eine Kuh beispielsweise belastet das Klima genauso stark wie ein moderner Personenwagen, der pro Jahr 18.000 Kilometer zurücklegt. Auch die Gesundheit steht beim „VeggieTag“ im Fokus, denn eine zu hohe Zufuhr an tierischen Fetten kann zu ernährungsbedingten Krankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Passt also sehr gut zu uns.

Hat jemand bei seiner Arbeit damit schon Erfahrung gesammelt? Wie sieht es in anderen Kantinen aus?

Gewürze aus Afrika?

Unsere Afrikagerichte sollten ja eigentlich auch mit Gewürzen aus Afrika hergestellt werden. Vor allem, weil es dem Kontinent natürlich helfen würde, wenn wir ihre Produkte kaufen. Erstens bekommen sie Geld und zweitens lernen sie dadurch auch nach internationalen Standards zu produzieren.

Denn meistens wird Afrika nur als Lieferant von Rohstoffen genutzt, die Veredlung und die Wertschöpfung findet dann aber meistens im Ausland statt (siehe dazu auch das Kaffeeprojekt was wir unterstützen)

Dieses Chilipulver wird in Addis Abeba produziert und ich habe mir die Produktion mal angesehen. Wir wollen jetzt die Qualität genau prüfen und dann hoffentlich bald direkt von dort kaufen!

Übrigens war ich heute auch in Berlin bei der Buchvorstellung von Waris Dirie. Wir wollen zusammen afrikanische Unternehmen gründen (ähnlich wie hier beschrieben). Mehr dazu in den nächsten Tagen hier im Blog.

Afrika-Gewinnspiel: Jetzt gibt`s faire Flip-Flops

Gute Nachrichten für alle, die keinen Espresso mögen: Ab morgen (02.04.2010) gibt`s bei unserem Afrika-Gewinnspiel jeden Tag 2 fair gehandelte Flip-Flop-Portemonaies aus Äthiopien zu gewinnen.

Flip-Flop-Portemonaie

Herr Ahlers hatte diese wunderlichen Geldbörsen schon einmal hier im Blog vorgestellt.  Ein kleiner “Zaubertrick” macht die Wildleder-Portemonaies zu etwas ganz Besonderem: Einfach einen Geldschein auf der einen Seite einlegen, zuklappen und auf der anderen Seite wieder öffnen…und die Scheine haben wie von Zauberhand die Seite gewechselt. Das ist viel verblüffender als es klingt:

Flip-Flop-PortmonaieFlip-Flop-Portemonaie

Noch mehr Informationen über die Portemonaies und die Fertigung in Äthiopien gibt`s auf dem Solino-Blog.

Wir drücken allen Gewinnspiel-Teilnehmern feste die Daumen!!

Das Klimahaus ® Bremerhaven 8° Ost: Sehen – Staunen – Entdecken!

Alle Welt redet vom Klima und diskutiert, wie dem drohenden Klimawandel rasch beizukommen ist.

Aber was genau beeinflusst das Klima und die Wetterlage eigentlich? Welche Aspekte spielen dabei eine entscheidende Rolle?

Diese Fragen und mehr werden bei einem Besuch vom „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost” auf sehr interessante und anschauliche Weise beantwortet. Denn diese einzigartige Wissen- und Erlebniswelt begleitet die Besucher auf einer beeindruckenden Reise immer entlang des 8. Längengrades rund um die Welt. Verschiedene Klimazonen, Experimentierstationen, die zum Mitmachen einladen, Großaquarien und Multimedia-Inszenierungen liegen auf dem Weg. Einen Vorgeschmack davon gibt’s hier

Lust auf einen Besuch? Hier die Öffnungszeiten:

November bis März:                            

Mo – So: 10:00 bis 18:00 Uhr

April bis Oktober:

Mo – Fr: 09:00 bis 19:00 Uhr

Sa – So: 10:00 bis 19:00 Uhr.

Gehen Sie auf Entdeckungsreise – wir wünschen viel Spaß :-) !

Das „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost” ist bei der Aktion „Jetzt CO2 sparen!” unser Kooperationspartner.

Beim dazugehörigen Gewinnspiel gibt’s einen Kurzurlaub in Bremerhaven natürlich inkl. Besuch des „Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost” zu gewinnen. Allen Teilnehmern drücken wir die Daumen :-) !

FRoSTA: 70% weniger CO2 bis 2013

CO2 sparenSeit Anfang des Jahres haben wir an dem Thema Klimaschutz gearbeitet und ein sehr ehrgeiziges Ziel entwickelt: Bis 2013 werden wir die CO2-Emissionen der Marke FRoSTA im Vergleich zum Jahr  2007 um 70% senken. Dabei gehen wir in 2 Schritten vor:

  • Zunächst werden wir an Maßnahmen zur effektiven Energieeinsparung arbeiten. Diese Projekte (z.B. Kraftwärmekopplung und Abwärmenutzung) starten zum Teil im Jahr 2010 und sind mit hohen Investitionen verbunden. Dadurch werden wir 12% weniger CO2 ausstoßen.
  • Der zweite Schritt besteht darin, auf einen klimafreundlichen Energiebezug umzustellen. Unser Strom kommt dann nur noch aus regenerativen Quellen und neuen Anlagen, die nicht älter als 6 Jahre sind. Dadurch werden wir mit 58% den größten Teil unserer CO2-Reduzierung erreichen und kommen dann insgesamt auf eine Senkung der Treibhausgas-Emissionen von 70%.

Unsere Packungen mit C02-Spar-Infos

Aber soll man mit “Jetzt CO2 sparen!” auf seiner Packung und sogar im Fernsehen werben? Ist das denn lecker? Darüber haben wir lange nachgedacht. Eigentlich ist es ja eher ein Thema für die  bescheiden auftretende Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.

Weil es aber in Sachen Klimaschutz so viele bescheidene Ergebnisse gibt, haben wir gedacht, dass man mit einem ehrgeizigen Ziel auch mal etwas lauter werden kann.  Ab Januar werden wir jedenfalls mit “Jetzt CO2 sparen!” auf 3 Packungen und im Fernsehen werben. Wir hoffen, dass unser Engagement für den Klimaschutz gut ankommt und dass wir neue Käufer für unsere Marke gewinnen.

Alle Details finden Sie unter Nachhaltigbeit bei FRoSTA

Büro & Umwelt Teil 5

Jetzt, in diesen Tagen, wird in allen Abteilungen fleißig an der Weihnachtspost gearbeitet, dieses Jahr in Recycling-Qualität. Das passt hervorragend zu unseren Zielen, über die Herr Ahlers unter dem Stichwort “Changemaking” neulich berichtete. So sieht das dann aus:
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Übrigens: Nicht nur den hier abgebildeten Umschlag, auch vieles anderes bestellen wir ab sofort beim umweltfreundlichen Büromaterial-Versender memo, der den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009 erhalten hat und somit Deutschlands Recyclingpapierfreundlichstes Unternehmen ist.

Die liefern, genau wie unser Büro Bistro, auch in Mehrwegboxen! Das finden wir gut.

Übrigens: Memo hat, genau wie FRoSTA und Firmen wie z.B. Bionade, das Utopia-Changemaker-Manifest unterschrieben (s. auch hier), in dem sich Firmen anhand verschiedener Commitments verpflichten, verantwortungsbewusster mit der Umwelt umzugehen.

“Changemaking” für mehr Nachhaltigkeit

Heute morgen habe ich für FRoSTA mit 8 anderen Firmen das “Changemaking Manifest” von Utopia unterschrieben.

Wir hatten hier ja schon vor einigen Wochen über das Thema Nachhaltigkeit diskutiert und die vielen Kommentare haben wir berücksichtigt. Insgesamt haben wir uns 10 Dinge vorgenommen (“commitments”) die wir bis 2012 verbessern wollen um weniger Co2 zu erzeugen und umweltfreundlicher zu werden. Ab Januar 2010 wird dann bei www.utopia.de und hier bei uns berichtet wie die Umsetzung vorangeht.

Wir haben in den letzten Wochen intensiv mit den Leuten von Utopia diskutiert und dabei viel gelernt. Ich finde es auf jeden Fall eine tolle Initiative von Claudia Langer der Gründerin von Utopia. Es wäre schön wenn sich viele andere Firmen anschliessen.

Am Ende werden die Konsumenten entscheiden, ob sich das Thema durchsetzt. Denn natürlich kosten einige der 10 Maßnahmen auch Geld. Bei uns würde z.B. die komplette Umstellung auf zertifizierten Grünstrom einige 100tausend Euro kosten. Die Transportumstellung vom LKW auf die Schiene kostet ebenfalls einiges. Das gleiche gilt für Fisch aus bestandserhaltenden Fischerein. Mit anderen Dinge wiederrum sparen wir sogar Geld: bessere Insolierung, bessere Müllverwertung, dünnere Verpackungen usw.

Bin auf jeden Fall gespannt wie sich das Thema weiter entwickelt auch im Hinblick auf die Klimakonferenz in Kopenhagen in einigen Tagen.

Wie „Nachhaltigkeit“ sollen wir sein?

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Nachhaltigkeit ist wohl das Modewort des Jahres 2009. Ich bekomme wöchentlich sicher 10 Anrufe und Emails zu diesem Thema: Seminare, Beratungsanbieter, Interviewanfragen, Ausstellungen, neue Webseiten, Bücher, neu eingerichtete Nachhaltigkeitslehrstühle an Universitäten usw.

Jedenfalls hat man oft das Gefühl, Nachhaltigkeit wäre ein völlig neues Thema, obwohl es ja eigentlich selbstverständlich ist, dass man als Unternehmen nicht nur an morgen denkt sondern versucht sich so zu verhalten, dass man auch zukünftig noch existiert. Also die Umwelt schont und wenig Rohstoffe verbraucht.

In Bremen war ich vor ein paar Tagen bei einer Diskussion im Rahmen einer Nachhaltigkeitsausstellung (siehe Fotos oben). Es ging darum, wie viele Verbraucher wirklich gezielt Produkte kaufen die besonders verantwortlich hergestellt werden, aber auch teurer sind. Viele sagen ja sie machen es, aber die meisten Verbraucher kaufen dann doch einfach nur das billigste.

Eine Firma die sich also komplett auf Nachhaltigkeit umstellt, kann also auch ziemlich nachhaltig vom Markt verschwinden.

Wir bei FRoSTA könnten natürlich auch noch einiges besser machen, zum Beispiel:
- nur noch Gemüse aus Bioanbau (machen wir nur teilweise),
- nur noch Wind- oder Sonnenenergie (machen wir bis jetzt nur in unseren Büros, nicht in der Produktion wo natürlich   die meiste Energie verbraucht wird),
- nur noch Verpackungen aus Reisstärke (biologisch abbaubar) usw.

Aber unsere Gerichte wären dann eben deutlich teurer (mindestens 50% würde ich schätzen wenn wir alles umsetzen was oben steht) und wir sind ja schon heute nicht gerade die billigsten.

Deshalb mal die Frage in die Runde: wie weit sollen wir gehen?

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